Kritische Betrachtung karolingischer Helme anhand illuminierter Handschriften

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3 Antworten

  1. Kämmerer, Jens sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für diese sachkundige , mit viel Fleiss und viel Mühe zusamengetragene Arbeit!
    Solche Zusammenfassungen sind undankbare, weil zeitaufwändige und arbeitsintensive Tätigkeiten.

    Symptomatisch für die geschilderte Situation ist, dass alle, innerhalb der Reenactment-Szene, vor Rekonstruktionen karolingischer Helme zurückschrecken. ( Ich kenne nur einen liebevoll gefertigten, allerdings wenig überzeugenden „Nachbau“.)

    Diese unbefriedigende Tatsache ist dem Umstand geschuldet, dass es bis heute kein Real-Stück gibt – dass Ähnlichkeiten mit einem der abgebildeten Helme hätte. Die bekannten Abbildungen lassen leider keinen Rückschluss auf das Aussehen der Rückseite der Helme zu.

    Auf allen (mir) bekannten Abbildungen sind Konstrukte zu sehen, die man problemlos Helmen der Spätantike – oder fast schon zeitlosen (also auch nicht geniuin karolingischen Typen) zuordnen kann – oder muss.

    Spangenhelme, die in Eurasien fast 1ooo Jahre in Gebrauch waren, sowie Abbildungen, die am ehesten schlecht wiedergegebene Intercisa I oder II zeigen. Die zur Zeit K.d.G. mehrere Jahrhunderte alt gewesen wären . . .

    Wenn ich die vielzitierte Eisenarmut der Karolinger in Betracht nehme – dann sind mir doch beträchtlich zu viel Helme abgebildet. (das vielzitierte “ . . . man investierte in Schwerter, nicht in Pflüge.“ lasse ich hier nicht gelten, es bedarf nämlich vieler Pflüge, um eine Schwert zu erarbeiten.).

    O.G. Arbeit zeigt m.E. deutlich, das hier ein hier noch viel historologisches Neuland vorliegt.

    Danke für diesen Beitrag! Jens Kämmerer

  1. 11/02/2013

    […] Eigentlich hatte ich erwartet beim letzten Post über karolingische Helme in der Luft zerrissen zu werden. Stattdessen aber wird das Ding geliked und geteilt das es mich umhaut. Danke dafür! Ich gebe Euch hiermit eine neue Diskussionsgrundlage! Gerade hier bin ich über Meinungen interessiert, weil ich auf viele russische Quellen zurückgreifen musste und mit google translate arbeitete,  zudem gibt es über die besprochenen Helme kaum verwertbare Quellen, weshalb vieles theoretisch bleibt und fehlerhaft sein kann. Umso mehr würde ich misch auf Meinungen freuen. Ansonsten empfiehlt es sich die karolingischen Helmabbildungen aus dem letzte Artikel in einem anderen Tab zur Hand zu haben um Bilder zu vergleichen. (Der Artikel ist hier) […]

  2. 03/10/2013

    […] Diese Frage ist meiner Meinung nach noch schwieriger als die Frage nach einem karolingischen Helm. (siehe hier) , den es ergeben  sich daraus eine große Anzahlen von Nebenfragen und Problemen. Wobei ich […]

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