Tribur in Sagen und Fabeln – bei Bechstein

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4 Antworten

  1. Jörg sagt:

    Da stellen sich mir doch gleich mehrere Fragen:

    1. Was zum Geier machte ein Ritter von Frankenstein in voller Ausrüstung allein in Trebur? War er die Vorhut eines Überfallkommandos auf die Landgrafschaft, die man eh nie sonderlich leiden konnte? Wo wollte der hin?

    2. Welcher König hat denn da sein Töchterlein hergegeben? In welchem Königreich hat Trebur denn damals gelegen? Ich meine, das ist doch wichtig zu wissen, um entscheiden zu können, ob das halbe Königreich denn wirklich was wert ist… oder ob man da nur Schulden, sauren Wein und blöde Nachbarn erbt… 😉

    Hach, die alten Sagendichter, immer denselben Kram erzählt und drauf geschissen, ob das so überhaupt möglich war. 😉

  2. Markus sagt:

    Satire
    Lieber Jörg, ich bin erstaunt ob deiner Unwissenheit, ist doch dieser Text ein klarer Verweis auf Arbogast von Frankenstein! Bei dem König handelt es sich eindeutig um Otto den Großen, sowie dessen 931 geborene Tochter Luitgard, deren Mutter die viel zu früh verstorbene Egditha war.
    Die Frage was ein Frankensteiner in Trebur zu suchen hatte ist ebenfalls leicht zu beantworten: Nach Merian war Trebur eine gewaltige Stadt von 2 deutschem Meilen Umfang (ca. 14km) und nach Winckelmann „das zweyte Rom genennet“. Natürlich sind uns die Untertreibungen der Autoren bekannt, so dass angenommen werden darf das Trebur bis an die Bergstraße reichte.
    Leider wurden die meisten Funde dieser riesigen Stadt durch das Magdalenenhochwasser fortgeschwemmt, den Rhein entlang und wurden später als Spolien zum Teil im Kölner Dom verbaut. Ein Großteil der Funde jedoch wird als römisches Xanten mißgedeutet!
    Luitgart geriet aber mit Arbogast in Streit wegen wegen der vergessenen Rückwand des Turmes und heiratet dann doch Konrad den Roten. Ich denke der erfahrene Wissenschaftler W.S. kann Dir da sicher noch mehr Auskunft geben
    /Satire

    Das könnte man auf Dan Brown Größe ausdehenen… und wenn mir Scheele jetzt die Idee klaut gibts was auf die Nuss! Jawoll 😉

  3. Jörg sagt:

    auch satire
    Bah, leicht zu widerlegen: „Der König setzte ihm ein schönes Grabmal; das ist heute noch zu sehen bei Nieder-Beerbach am Kirchentor“ – das kann nur das Grabmal vom Ritter Schorsch sein und der ist 1531 gestorben, also nix mit Otto dem Großen, eher Karl V., den man im grade protestantisch gewordenen Hessen natürlich nicht als Kaiser anerkannte und spöttelnd nur „König“ nannte.

    Wobei Arbogast von Frankenstein immer eine mögliche Lösung ist. Der Mann war so talentiert, dass es eine Kleinigkeit für ihn gewesen wäre 600 Jahre alt zu werden – und es braucht schon einen Drachen um ihn zu töten. Ich bin auch zu der Überzeugung gelangt, dass der alte Arbo eigentlich ein Nachfahre von Jesus Christus und seiner bisher unbekannten Beziehung zu Thunsnelda ist. Damit wäre Arbo ein direkter Nachfahre und der wahre Vater von deren Sohn, weswegen die Quellen so hartnäckig über dessen Schicksal schweigen.

  1. 17/09/2012

    […] Treburs in die Sage der Kunigendenschleier gibt – Es hält einer Prüfung nicht stand. In Bechsteins “Der Drache und der Ritter von Frankenstein” ist Trebur nur Rahmenhandlung um die Geschichte des Lindwurms vom Frankenstein, vermischt mit den […]

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