Archäonews 26.06.2012 Gräberfeld, Hospital und Kapellenfund

4 Antworten

  1. Segestes sagt:

    Zum Römerfest in Xanten – da steht im Artikel etwas überaus interessantes:

    „Reenactment ist der neudeutsche Fachbegriff für historische Darstellungen, in denen auch die Details wissenschaftlichen Überprüfungen standhalten. Und so verwundert es nicht, dass die teilnehmenden Reenactors handverlesen sind und in diesem Jahr das Ordnerpersonal einen besonderen Blick für Störer haben wird. Vor drei Jahren waren es Transen aus Duisburg, die in griechischer Anmutung durch den Park schweben wollten.“

    Und bei der Klosterstadt von Messkirchen bzw. dem „Campus Galli“ (ein sagenhaft schlecht gewählter Name übrigens, da 95 Prozent der Leute hier unweigerlich an Asterix denken werden) steckt man eine Frau (die Architektin) in Männerklamotten und lässt sie in dieser Aufmachung auf der Baustelle herumhüpfen.
    Man sieht, so unterschiedlich können die Ansprüche an historische Authentizität sein – vor allem wenn, wie im Fall der Klosterstadt, offensichtlich die Political Correctness mit ihrem Wurmfortsatz, dem rabiaten Gender Mainstreaming, den Ton angibt ^^

  2. Jens sagt:

    Also eine einzelne Frau in Männerkleidung sehe ich jetzt nicht so als großes Problem an. Komisch finde ich vielmehr dass die Projektmacher in Meßkirch den St.Galler-Klosterplan 1:1 umsetzen wollen. Dabei weist der Merkmale auf die für Südeuropa charakteristisch sind. Und das in BW?

  3. Segestes sagt:

    Ein „großes Problem“ ist es natürlich nicht. Zum Glück gibt es das Projekt überhaupt!
    Aber inkonsequent ist so etwas schon irgendwie.
    (Außerdem liegt mir das Nörgeln irgendwie im Blut 😀 )

  4. Ich glaube man nennt es Kompromiss… 😉

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