Neue Gerüchte: Ein Keller unter der Kirche??

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4 Antworten

  1. Jörg sagt:

    Also was mysteriöse Kellergewölbe und geheime Gänge betrifft, wäre ich gerade in Südhessen sehr, sehr vorsichtig. Das ist hier einfach folkloristisches Allgemeingut. Da finden sich wahrscheinlich Dutzende von Beispielen, die die immer gleichen Erzähltopoi verwenden: geheimnisvolle Gänge unter Kirchen oder Burgen/Schlössern, die auf sehr, sehr alten Gemäuer stehen sollen, Schätze in diesen Gängen, Gold aber oft auch Wein, Gänge, die irgendwann zugemauert wurden, ohne dass sich dafür Dokumente finden (was dann üblicherweise mit der Nachkriegszeit erklärt wird) und auch gerne Zeitzeugen, die noch in dem Gang selbst gewesen waren, wo aber nie jemand genau benannt wird (schön wär mal: „de Schorsch war damals dabei, frach doch den mal“, das hört man aber nie).

    Bevor Du Dich da also durch das halbe Staatsarchiv wühlst, würde ich erst mal vor Ort nachschauen, ob da überhaupt ein zugemauerter Raum zu finden ist. Schon das gibt es nämlich häufig nicht, so kriegt man zB immer wieder erzählt, in einem Keller in Eberstadt befinde sich ein zugemauerte Gang, der zur Burg Frankenstein führen soll. Wo genau aber der Keller sein soll, kann einem komischerweise keiner sagen. Auch im Darmstädter Schloss, von dem ähnliche Legenden über eine geheime Schätze existieren, soll es einen zugemauerten Gang geben. Auch da gibt’s keine genaue Angabe: wo denn. Selbiges gilt für die Starkenburg, wo zusätzlich noch der klar bei den Griechen geklaute Melampus den Gang dahinter bewacht.

  2. Markus sagt:

    Ich gebe Dir ob deiner Skepsis vollkommen Recht, muss ich doch auch an die Geschichte des Geheimgangs von der Burg Landskron in Oppenheim hinunter in die Katharinenkirche denken, der schon aus politischen Gründen quatsch wäre. ( Konflikte zwischen Burgmannen und freier Stadt). In diesem Fall liegen mir Namen und Aussagen vor. Die vermauerte Tür existiert und Trebur kennen die meisten Personen die vor 1950 konfirmiert wurden diesen Raum, er wurde gerne genutzt um sich zu verstecken. Jedoch zweifele ich eine Krypta o.ä. stark an. Vielleicht war es einfach ein Eiskeller, höchstes der Gefühle wäre ein Keller der Sakristei der als Eiskeller genutzt wurde. Die Baupläne aus dem Staatsarchiv brauche ich ohnehin. Von daher kein Problem. Aber wie schon Dr. Wolf sagte: solange keiner drin war und es begutachtet hat , existiert das Ding nicht, weshalb ich es unter Sage und Käse getagged habe.

  1. 01/04/2010

    […] scheint sie doch gegeben zu haben, die Krypta unter der Laurentiuskirche! Hier hatte ich unter dem Titel “Neue Grüchte: Ein Keller unter der Kirche??” schon mal über einen ominösen Gang geschrieben. Gang und Raum und die hier beschriebene Krypta […]

  2. 26/08/2010

    […] mit dem angeblichen Krypta  ”unter der Kirche” könnte sich klären, über die ich hier schon mal geschrieben habe. Es wäre keine Krypta sondern nur ein Kellerraum der angeschlossenen […]

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