Spiegel Geschichte und der Campus Galli

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3 Antworten

  1. Rotschopf sagt:

    Die Sache ist doch auch, es geht nicht um das Piercing und nicht um die Dreads und nicht um die Holzschuhe und nicht um die Plane und nicht um die Tshirts. All diese Kleinigkeiten würde im Einzelnen doch nie jemand bemäkeln, wenn der Rest stimmen würde.
    Es geht darum, dass in absolut JEDEM Aspekt des Campus Projekts so vorgegangen wird. Schlampig und inakkurat und lustlos. Und dass sich dadurch IM GESAMTEN ein völlig falscher Eindruck für den Besucher ergibt, der hier nicht erwartet, wie auf einem normalem Mittelaltermarkt für ein Bier und ein Paar Gaukler nicht so genau genommene Geschichte präsentiert zu bekommen, sondern gelockt wird mit „Originaltreue“ und damit, ein Bild des Mittelalters erhaltenzu können, wie es wirklich war und nicht, wies auf diversen Spaßveranstaltungen präsentiert wird. Er wird damit gelockt, mittelalterliches Handwerk zu sehen und bekommt aber stattdessen Produkte, die auch von Kindern beim Baumhausbau im Wald so erzielt werden können.

    Der Campus Galli bleibt in seiner geschichtswissenschaftlichen Gesamtleistung WEIT hinter allem zurück, was gute LH-Darsteller bereits nach einem Jahr können. Meine Güte, die Spinnerinnen können nicht mal richtig spinnen! Habt ihr schon mal die schwangeren Regenwürmer gesehen, die sie produzieren? Sowas kann ein Anfänger bringen oder ein Kind, aber nicht jemand, der seit 2 Jahren beruflich nur an diesem einen Handwerk arbeitet. Ganz zu schweigen davon, dass diese Produkte im Mittelalter nie akzeptiert worden wären in ihrer Qualität. Und die Gewebe, die sie herstellen sind für diese Zeit lächerlich schlecht.
    Den Körben der Korbflechter fehlt jede Form und sie sind absolut unsauber gemacht. Von jedem heutigen Korbmacher kannst du bessere Produkte kaufen.
    Alles ist einfach total ungenau und lieblos hingerotzt. Als sprächen wir hier von irgendwelchen hinterwäldlerischen Barbaren, die gar nix können.
    Dabei zeigen genügend LH und Museums-Projekte (die sich nach entsprechendem Fundmaterial richten), wie handwerklich geschickt und künstlerisch gefinkelt mittelalterliche Produkte gestaltet werden können.

  2. Joachim sagt:

    Hallo,

    mein Kommentar bezieht sich auf die Aussagen von Rotschopf.
    Da ich ganz in der Nähe des Objektes wohne und dadurch oftmaliger Besucher im letzten Jahr war, kann ich die Aussagen von lieblos hingerotzt nicht teilen. Betrachtet man die Arbeiten der Zimmerleute, des Schmiedes oder auch den Wagen des Drechslers, dann kann da meiner Ansicht nach keinesfalls von „lieblos“ die Rede sein.
    Daneben sollte alle auch mal anerkennen, dass die Beschäftigten sich sicherlich verbessert haben, dass sie bereitwillig Auskunft geben, wobei ich gestehen muss, das Weben interessiert mich nicht unbedingt.

  3. Nelda sagt:

    nach einigen negativen Berichte bin ich wirklich versucht mir einen Besuch des Campus abzuschminken… Undso viel Leuten koennene nciht unrecht haben. SChade um die Idee. Bin auchder Auffassung das man sihc da hötte mehr Muehe in der Vorbereitung geben muessen und mit kompetenen Stellen zusammenarbeiten sollen. Oder einene Besuch in Frankreich und sich mit den Leute dort unterhalten hätte es sicherlich auchgetan…falls noch interesse besteht hier mal der passende Link :
    http://www.guedelon.fr/de/abenteuer-guedelon_01.html

    ein trauriges Gott zum Grusse
    und Odins SChutz
    Nelda Frederiksdottir

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