Katalog über Bauernsteine im südlichen Sachsen-Anhalt
Bis eben hatte ich keinen blassen Schimmer was Bauernsteine sind. Aber mir konnte geholfen werden:
„Die Dörfer waren damals recht streng genossenschaftlich organisiert.“ Wenn also etwas in punkto der damals üblichen Dreifelder-Wirtschaft zu regeln war, es um Kaufverträge, Ahndung kleinerer Verfehlungen, Regelung von Sreitigkeiten, Dorffeste oder auch „bloß“ um den Austausch von Dorfneuigkeiten ging, dann kam man am Bauern- oder auch am Dorf-, Anger-, Schenk-, Verkünd-, Kauf-, Linden- oder Gemeindestein zusammen. Das konnte ein unbearbeiteter Findling, ein behauener Stein, ein besonders verzierter oder auch ein Steintisch sein.
Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts behielten viele Steine ihrer Bedeutung als Kennzeichnung des Versammlungsplatzes.
Dieses Zitat aus dem Wochenspiegel stammt von Wernfried Fieber, der zusammen mit Heiner Lück und Reinhard Schmitt, alle drei arbeiten ehrenamtlich für die Archäologie und Denkmalpflege, sich mit den Bauernsteinen auseinander gesetzt hat und sie fein säuberlich katalogisiert hat. Und eben dieser Katalog ist jetzt erschienen.


Oh, und wir haben letztes Jahr mit einer Karolinger-Darstellung begonnen. 😟 Naja, ein bisschen Brettchenborte und ein Trinkhorn am Gürtel…
Oh ja gerne!
Hallo, Bei Recherchen zur Tunika Heinrich des Zänkers bin ich auf eine ähnlich Lösung gekommen, ich habe mir das Stifterbild…
Hab jetzt gerade Terra X schauen wollen. Seit neusten mit KI generierten Stimmen. Diese Entwicklung gefällt mir nicht. Ich muss…
Gut gelungen. Dieses Miniriemchen im Riemendurchzug der Scheide hält das Ganze.