Eine Chronologie zur Forschung an der Lorscher Torhalle
Momentan arbeite ich an einem Video über Lorsch, dabei bin ich gaaaanz tief in ein Loch gefallen. Und zu dem musste ich feststellen, dass mich der Chronologie-Schwurbler Illig zitiert. Und deswegen habe ich hier einen alten Forschungsabriss überarbeitet und ergänzt.
Die Anfänge und Höhepunkte
765 gründen die Robertiner das Kloster Lorsch, das wegen eines Rechtsstreits letztendlich 772 Reichskloster wird, und mit Rechten, wie der freien Abtswahl, ausgestattet wird.
774 ist der Umzug auf einen Dünenhügel abgeschlossen und die neue Kirche wird im Beisein Karls des Großen, gerade frisch auch zum König der Langobarden geworden, geweiht.
Seinen ersten Höhepunkt hat das Kloster dann in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Lorsch wird Grablege der Ostfränkischen Karolinger: Ludwig dem Deutschen und dessen Sohn Ludwig III. Auch der Sohn des letzteren, Hugo, wird hier beigesetzt, genauso wie die Frau des Konradiners Konrad I, Kunigunde, hier ihre letzte Ruhestätte findet. Als Grablege dient eine eigene Gruftkapelle. Im Lorscher Codex taucht sie unter dem begriff Ecclesia Varia oder unter dem Namen Vehenkirch, beides bedeutet die Bunte Kirche bzw. die Bunt gemachte Kirche, auf.
Zudem ist Lorsch ein zentraler Ort im Reich des Totengedenkens der Karolinger, auch die hier gar nicht bestattenen Karlmann von Baiern und Karl der Dritte, genannt der Dicke, sind hier im Totengedenken eingeschlossen und Arnulf von Kärnten ist ebenfalls um das Kloster bemüht.1
Seinen Höhepunkt hat das Kloster im 11 Jahrhundert.
1053 besucht Papst Leo IX. das Kloster und weiht den mittleren von wohl drei Altären in der sogenannten “ecclesia varia” . Wohl ein Teil einer großangelegten Sanierung der Kirchenanlage.
1066 kommt es zu einer unvergleichlichen Machtdemonstration des Klosters durch Abt Udalrich, bei der er sich Heinrich IV. eindrucksvoll widersetzte. Heinrich IV spricht nämlich dem Kloster die freie Abtswahl ab und will das Kloster an Adalbert von Bremen vergeben. Heinrich kommt nach Tribur zu einer Reichsversammlung, bei dem man Abt Udalrich zum Erscheinen zwingen will, nachdem er sich vorher nicht erbarmt hat zu kommen. Und Udalrich kommt. Und wie!
Er kommt mit seinen 12 stärksten Lehnsmännern, die wiederum jeweils ihre 100 stärksten Lehnsnehmer mitbringen, zu Pferd und unter Waffen.
Uldarich kommt also mit 1200 Berittenen und wahrscheinlich noch einem Haufen Fußsoldaten, Knechten und Tross. Zum Vergleich: Im selben Jahr erobert William Herzog der Normandie England. Dabei geht man von etwa 7000 bis 11000 Mann Truppen insgesamt aus, .
Wenn Abt Udalrich hier mitgemischt hätte, mit allem was er aufbieten konnte , hätte er eine ernsthafte Konkurenz zu William dargestellt.
Doch bald schon kommt der Niedergang. 1090 kommt es zu einem schweren Brand. Ausgelöst durch ein Spiel mit brennende Scheiben ähnlich einer Frisbee.
Zwischen 1175 und 1195 werden die alten Urkunden und Berichte des Klosters in einer Sammelhandschrift zusammengefasst. Es entsteht der Lorscher Codex.
1232 Verliert das Kloster seine Reichsunmittelbarkeit und geht an Mainz. Die Benediktiner sträuben sich gegen Reformen und werden erst durch Zisterzienser, dann durch Prämonstratenser ersetzt.
Möglicherweise kommt es zur ersten Nutzung der Torhalle als Michaelskapelle noch vor dem 14. Jahrhundert, als eine Wandnische im Obergeschoss angelegt und eine Figur in rot, gelb und schwarz gemalt wird, die von Matthias Exner als mögliche Michaelsdarstellung interpretiert wird.2
Im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts wird das Obergeschoss der Torhalle im Inneren umgestaltet. Die Dachneigung wird auf den heutigen Winkel erhöht, Fenster in die Giebel eingebrochen und die Decke mit einer Tonne versehen. Die Wände im Inneren werden neu verputzt und mit neuen Malereien ausgestattet.
Die nun folgenden Vorgänge haben aber jetzt erst mal nichts direkt mit der Torhalle zu tun, spielen aber einen Rolle bei einigen Interprätationen.
Kurz vor der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg besuchen sowohl der Historiker und Jurist Marquardt Freher 1613, als auch zwei Jahre später der Mainzer Domvikar und Historiker Dr. Georg Helwich das Kloster und besichtigen es.
Beide beschreiben einen Sarg der im Kirchenschiff auf Säulchen ruhend steht. Aber auch einen großen Porphyrsarg in der Königsgruft, die über Treppen hinter dem Hauptaltar erreichbar war. Während der Säulchensarg noch geschlossen war, war die Porphyrsag geöffnet und leer.
1621 wird das Kloster niedergebrannt.
Nachdem das Kloster kurz darauf wieder in kurmainzischem Besitz kam, dienten die Gebäude als Abbruchmaterial, die Torhalle blieb jedoch verschont. Wahrscheinlich weil sie nicht beschädigt wurde, da sie nicht mit dem Hauptkomplex verbunden war und das Feuer nicht übergreifen konnte. 1632 wird sie erstmals überliefert als “Capelle” bezeichnet3
1697 erfolgt der Umbau zur Erzbischöflich Mainzischen Privatkapelle, dabei wird die Zwischendecke entfernt und Arkaden nach Osten vermauert. Möglicherweise wird zu diesem Zeitpunkt ein romanischer Bogen in Zweitverwendung als Teil einer Altarnische in den mittlersten Bogen nach Westen eingesetzt.
1724 Wird die Torhalle nochmals umgebaut. Das alte Dach wird durch das heutige Mansardendach ersetzt, die Wandflächen werden neu verputzt, wobei der ältere Putz aufgehackt wird. Eine Stuckdecke wird eingezogen.
Pläne aus der Zeit von 1744 und 1749 zeigen noch das Langhaus der Klosterkirche in voller Länge, mit gotischem, plygonalem Schluss, der scheinbar über der Gruftkirche Helfrichs steht. Es fehlen jedoch scheinbar die Seitenschiffe.4 Im Laufe der nächsten 50 Jahre wird die Kirche bis auf die heute verbleibenden 3 Joche abgebrochen.
1797 wird die Michaelskapelle, also die Torhalle, auf Abbruch verkauft
Nun kommen wir noch einmal auf die Särge zu sprechen.
Friedrich Karl Anselm Joseph Wilhelm von Hausen und Gleichenstorff, meist nur Karl von Hausen genannt, war Kurmainzer Kammerherr und Oberforstmeister in Lorsch.
Um 1800 hatte von Hausen das Klostergelände gekauft, um hier graben zu können. Er habe die Reliquien des hl. Nazarius für Mainz bergen wollen, aber andererseits soll Nazarius sagenhafterweise in einem goldenen Sarkophag mit Brillantkreuz beigesetzt sein5 Es könnte also auch eine profane Schatzsucherrei gewesen sein, die von Hausen antrieb.
Dennoch ist sein Vorgehen nicht als Raubgräberei zu werten, sondern entspricht den damaligen Standarts, die aber eben nicht sonderlich vorteilhaft waren.
In einem Ort, der als Garten bezeichnet wird und wahrscheinlich östlich des Kirchenrests lag, wo ein Plan von 1816 ein Wingert und Obstgärten zeigt, findet er mindestens Fünf Särge, bzw gemauerte Gräber. Darunter den Pilastersarkophag, der sich noch heute in Lorsch befindet , nicht aber den zuvor beschriebenen Porphyrsarg.
Noch immer war der Pilastersarkophag verschlossen. Bei Öffnung fand er einen Toten in einer braun-karierten Seidenkleidung mit Goldborte, Stiefeln und Sporen. Die Kleidung war wohl ursprünglich rote, gemusterte byzantinische Seide und der Tote womöglich Ludwig der Deutsche oder Ludwig III6
Seine Funde sendete er an den Mainzer Erzbischof, der zu dieser Zeit wegen der französischen Besatzung in Aschaffenburg residierte. Von da an verliert sich der direkte Nachweis der Fundstücke.
Von Hausen wird 1802 im Lorscher Wald von Wilddieben erschossen.
1803 kauft der geschichtsinteressierte Landgraf Ludwig X. , die Torhalle zurück und gewährt ihr so erstmals Schutz.
1806 wurde aus Ludwig X, mit Frankreichs Gnaden der Großherzog Ludwig I von Hessen und bei Rhein. Dieser hatte Bereits 1803 mit dem Reichsdeputationshauptschluss den Besitz und somit als neuer Landesherr auch die Archive des Erzbistums Mainz erhalten. Wahrscheinlich kamen die Lorscher Funde des Oberforstmeisters und die Akten darüber so in Darmstädter Besitzt. Jedoch blieb nur einzigst, ein goldener Riemenschieber erhalten, der als “aus Seeheim” stammend beschrieben wird. Aus Seeheim, wahrscheinlich weil der Großherzog dort seine Sommerresidenz hatte und er von dort, nachdem ihn sich der Großherzog angesehen hatte, nach Darmstadt sandte. Wenn noch weitere Akten und Gegenstände aus dem Grab vorhanden gewesen sein sollten, sind sie wahrscheinlich 1944 in der Bombardierung Darmstadts verbrannt.
Die Forschungen beginnen
Um 1815 war es Georg Moller, der große klassizistische Baumeister, der in Darmstadt wirkte, der die Bedeutung der Lorscher Torhalle erkannte und sie als karolingisch „entdeckte“. Dabei war er nicht wirklich der Erste, denn 3 Jahre vorher hatte dies bereits Konrad Dahl geschrieben.
Moller veröffentlichte die Torhalle in seinen „Denkmälern der deutschen Baukunst Band 1“ und setzte sich beim Großherzog für den Bau ein, was zum ersten „Denkmalschutzgesetzt“ in Hessen führt. Zuvor gab es ein ähnliches Gesetz in Baden , das Moller jedoch erweiterte. Er datiert den Bau der Torhalle auf 774 und rekonstruiert zeichnerisch ihr ursprüngliches Dach.
Die Torhalle wurde aber erst ab 1860, nachdem der Bau den Altertumsforschern bei einer Münchner Konferenz vorgestellt wurde, langsam Gegenstand weitreichender wissenschaftlicher Forschung.
1842 erfolgten schon Sanierungsarbeiten an der Torhalle, wobei der nördliche Treppenturm einstürzt. Der Treppenaufgang auf die nördliche Empore wird nun über eine Treppe im Inneren realisiert, noch immer dient der Bau als Kapelle.
Franz Kugler publizierte erstmals 18477 Er datiert die Halle auf die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts. Unter anderem wegen des Bogens der Kapelle, der ja in einen Torbogen in Zweitverwendung eingesetzt worden war. Ihm schließt sich zunächst Schnaase8 1844 an.
Als Kugler 1859 seine Aussage revidiert, schließlich ist der Bogen nachträglich eingebaut und die Torhalle in Verbindung mit Einhard in die Zeit Karls des Großen datiert, revidiert auch Schnaase 1869 seine Aussage. Doch die ursprüngliche Veröffentlichung wird noch nervende Folgen haben.
1873 stellte Georg Schäfer im Correspondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine. 21. Jahrgang. die Theorie auf, die Torhalle sei die Grabkapelle Ludwigs des Deutschen , die ecclesia varia. Ecclesia varia bedeutet “bunte Kirche” und schließlich wäre das Farbspiel der Fassade als bunt zu interpretieren.
Der Einsatz von Spaten und Schaufel bringt keine Begräbnisse zu Tage,da man nur im Inneren der Torhalle gräbt. Denn als 1952, 1980, 1982, 2015 und 2016 hier gegraben wurde, konnte festgestellt werden, das die Torhalle auf einem Friedhof des 8. Jahrhunderts steht, in dem eine dörfliche Bevölkerung beigesetzt wurde und der später wieder in Benutzung war.910 Und Schon Behn hatte 1927/28 Skelette an der Torhalle aufgedeckt.
Zudem waren die Särge, die potentiell zur Gruftkirche gehörten, ja 1800 aus dem Boden, wahrscheinlich hinter der Klosterkirche, geholt worden.
Friedrich Schneider publiziert dann 1879 „Der karolingische Torbau zu Lorsch“ ebenfalls im „Korrespondenzblatt “ und schlägt vor, die Torhalle als Ehrenpforte im Sinne römischer Triumphbögen zu verstehen, findet aber kaum Gehör.
Rudolf Adamy war 1891 der erste der Separat über Lorsch, also als Monographie, in seinem Buch „Die fränkische Torhalle und die Klosterkirche zu Lorsch“ publizierte. Adamy hatte auch in Lorsch erste Grabungen durchgeführt. Für ihn war die Torhalle das Eingansportal in das Atrium und nach seiner Vorstellung war sie direkt mit einer Mauer mit diesem verbunden. Er ist der Meinung, sie sei zeitgleich mit dem Kloster entstanden, zwischen 766 und 774 . Des Weiteren hält er die Treppentürme, von denen der nördliche ja eingestürzt war, für eine spätere Hinzufügung. Zudem findet er Steine die für ihn dafür sprechen das es ein zweites Gebäude mit ähnlichen Bauschmuck, wie die Torhalle gibt. Er sieht sie als Bauschmuck der ersten Kirche. 11
Bei Abriss der Remise und des Fortwarthauses direkt südlich der Torhalle findet Adamy Pilaster und Steine, die jenen gleichen die an der Torhalle verbaut sind. Sie sind aber nicht ünerzählig oder so. Sie müssen also zu einem anderen Gebäude gehört haben, das der Torhalle irgendwie ähnlich war. Adamy vermutet einen Zusammenhang mit der eigentlichen Grabeskirche, der ecclesia varia.
1904 setzt Heinrich Giess die Ausgrabungen Adamys fort. Er gräbt in der Hauptsache auf der Kreuzhofwiese und am Seehof, um das Altenmünster und das Augustinerinnekloster Hagen zu finden.
“L‘ architecture religieuse en France à l’Epoque romaine“ wird 1912 von Robert de Lasteyrie veröffentlicht. Er zweifelt die Datierung der Torhalle generell an. Zum einen, weil er Schnaases ursprünglichen Argumenten folgt und vor allem, da er sich nicht vorstellen kann, wie die Torhalle den Brand von 1090 überstanden haben soll und keine Brandspuren aufweisen könne. Ein Argument, das vor allem von Chronologie-Kritikern angeführt wird, weshalb ich da kurz drauf eingehe.Nicht zuletzt auch auch weil ich in einem dieser Texte als Quelle angegeben werde.
De Lasteyrie ging vom Stand von Adamy aus, der ja Torhalle und Atrium als zusammenhängenden Bau ansah. Auch beruft er sich auf die ältere Veröffentlichung von Schnaase.
Hinzu kommt dass Nachgrabungen von 2012 ergaben dass die von Behn ergrabene Struktur, also das Atrium, dessen Breite er mit 4,60m angab, zwar im Süden verifiziert werden konnte, nicht jedoch im Norden.12 Es handelt sich wohl auch gar nicht um ein Atrium im eigentlichen Sinn und war beim Bau der Torhalle niedergerissen worden. Die Brandschicht die Adamy zu Tage förderte, fand er nur im Kirchenschiff. Dennoch gibt es eine weitere, flächige Brandschicht, die die Spur einer Brandrodung des Geländes war, wie sich 2003 zeigte und aus dem 7. Jahrhundert stammt.1314
Weiterhin kommt eine Besonderheit der Landschaft im Rheintal dazu. Hier herrschen Westwinde vor. Sie haben auch die Eiszeitliche Düne gebildet, auf der das Kloster steht und wer wie ich Jahrzehnte in der Ecke verbracht hat, kennt die Winde und das Wetter. Wenn ein Wind aus Osten kommen würde, kann man mit einem Unwetter rechnen, das sich gewaschen hat.
Bei einem Brand in Lorsch in der Klosterkirche wäre also im Normalfall mit Westwind zu rechnen. Dieser Hätte die Flammen nach Osten geweht und somit auch die im Westen stehende Torhalle geschützt.
De Lasteyries weiteres Argument, die Torhalle müsse aus dem 12. Jahrhundert stammen, da französische Architektur, er nennt hier die Auvergne, ähnliche Mauertechniken aufweise, krankt an einem Problem. Diese Merkmale tauchen schon früher in Frankreich auf, und zwar in Burgund. Und ausgerechnet dort hält sich Robert der Tapfere (+866) auf, der Ahnherr der Kapetinger und der kommt aus dem Haus der Rupertiner. Dessen Urgroßvater ist niemand anderes als Cancor, der Gründer des Klosters Lorsch! Es bestehen also Wechselwirkunge, die sogar soweit gehen, dass es die Vermutung gibt die Bautechnik sei nicht von West nach Ost, sondern über Robert den Tapferen von Ost nach West gewandert15 Zudem ist noch anzumerken das spätere Bautechniken aus der Auvergne die Ältere oft mals nur imitieren. Zum Teil werden hier keine einzelnen Platten verwendet, die ins Mauerwerk eingelasssen sind, sondern eine große Platte in die feine Rillen eingearbeitet wurden um den Anschein kleinerer Platten zu erwecken.
Im übrigen wirft de Lasteyrie Schnaase vor seine Meinung nur geändert zu haben, da sie auf wenig Gegenliebe stieße.16
Auch ist de Lasteyrie nicht der einzige, der eine späte Datierung benutzt. Auch Elisabeth Ahlenstiel-Engel datiert 1922 die Torhallle ins zweite Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts. Es ist auch nicht so, dass das niemand kennt, wie gerne behauptet wird. Nein, es wird nur nicht als in irgendeiner Weise sinnvoll nutzbar betrachtet und ist zudem wiederlegt.
1914 ist zu lesen, die Vorhalle sei merowingisch, und die Gruftkapelle, die ecclesia varia habe südlich der Kirche gestanden und sei mit dieser verbunden gewesen.17 Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit dem von Behn später eingezeichneten Bau, den er als Ecclesia Triplex identifiziert, aber der bei den Nachgrabungen Fehler in den Plänen Behns nachgewiesen werden konnten18
Georg Dehio ging in „Geschichte der deutschen Kunst“ (1919) und „Handbuch der deutschen Denkmäler 4“ (1926) davon aus,es sich um einen profaner Torbau handelte, dessen Obergeschoss als Torwächterstube diente.
Paul Franke sieht die Torhalle im gleichen Jahr in “ Baukunst des Mittelalters – Die frühmittelalterliche und romanische Baukunst 19 aus dem Jahr 830 stammend wie die Bildunterschrift zeigt.. Jedoch wird im Text die Torhalle als spätkarolingisch, aus der Zeit Ludwigs des Deutschen oder Ludwigs III. stammend genannt. Franke denkt aber, das es kein Obergeschoss gab, bzw. das es keine Zwischendecke gab. Auch geht Franke auf de Lasteyries ein und gibt an das Feuer habe die Torhalle nicht betroffen, da sie ja nicht mit dem Atrium verbunden war.
Alois Fuchs schreibt 1921 in den „Lorscher Heimatblättern“ und in seinem Buch „Die karolingischen Westwerke“ über das Bauwerk. Er ist es, der den Begriff „Königshalle“ prägt. Er sieht in dem Bau eine Kombination von Triumphbogen mit aufgesetzter Versammlungshalle des Königs (eine Aula Regia) und stellt dazu Vergleiche mit der gotischen Halle von Naranco aus dem 9. Jahrhundert her. Eine Entstehung nach 800 schließt er aus und tendiert Adamy folgend auf 774.20 Zudem ist inzwischen klar, dass die Türme Teil des Originals waren und dass die Halle frei im potentiellen Atrium stand.
Zwischen 1927 und 1936 erfolgten die bekannten archäologischen Untersuchungen des Klostergeländes durch Behn.
Dabei erfolgt auch der Rückbau der Torhalle. Die Bögen werden geöffnet. Die karolingischen Wandmalereien werden wieder entdeckt. Man verzichtet darauf, alle Reste der gotischen Wandmalereien zu entfernen und stellt die Tonnendecke wieder her. Die Zwischendecke wird, die alten Balkenlöcher nutzend, wieder eingezogen. Auch der Nordturm wird wieder aufgebaut.
1929 wird in der geschichtlichen Zeitschrift der Wormsgau die Zusammenfassung eines Lichtbildvortrages von Behn veröffentlicht. Behn sagte er habe die Torhalle zunächst für die Gruftkirche die „ecclesia varia” gehalten.21 Sei nun aber davon überzeugt, es handele sich um die “eclessia triplex” des Abtes Richbod aus dem 9. Jahrhundert. Bereits Behn geht von langobardischen Arbeitern aus. Er wird auch Berechnungen zum langobardischen Fuß durchführen, aber einige Bemaßung “passend machen”.
Archäologischen Arbeiten in Lorsch endeten zunächst mit Behn. Es schien, als habe Behn alles Wichtige ergraben und alles Wichtige erkannt und entsprechend niedergeschrieben. In seiner Zeit waren die Archäologen die Theodor Mommsen Version eines Halbgotts in Weiß. Herren im feinen Zwirn, die sich neben ausgehobenen Gruben fotografieren ließen, in denen Tagelöhner mit Schubkarren und Loren Erde von A nach B transportierten, auch wenn dies in Behns Fall der Reichsarbeitsdienst war.
Die Forschung konzentriert sich nun in der Hauptsache auf Detailfragen. Wann hat wer die Torhalle gebaut, warum wurde sie gebaut, wie wurde sie gebaut.
1936 veröffentlicht Heinrich Walbe “Kirche und Torhalle des Klosters Lorsch und die Ergebnisse der Ausgrabungen” Er stellt die These auf die Torhalle sei nach 774 von langobardischen Handwerkern errichtet worden, die Karl der Große vom Langobardenfeldzug mitgebracht habe und sich somit einen Triumphbogen für seinen Sieg errichten lies. Dies schließt er daraus, dass angeblich der langobardische Fuß als Maß verwendet worden sei. Diese These übernimmt 1964 auch Rudolf Pörtner in “Die Erben Roms”
Hier muss ich noch mal kurz einsteigen, denn diese Information findet man immer wieder. Ich bin grundsätzlich kein Freund solcher “Ich habe hier Maß XYZ gefunden” Angaben. Ich halte sie ein wenig für Bau- oder Zahlenesoterik. Zum Teil wird solange umgerechnet bis es passt, dann wird mal Außenmaß, Innenmaß und dann wieder Mitte einer Mauer im selben Gebäude genommen.
Walbe rechnete mit einem langobardischen Fuß von 0,288m, Rottländer gibt das Maß des Pes Liutprandi , wie es Kottmann verwendete mit 28,5 bis 29cm an22 Was aber auch nun nicht so wirklich vom karolingischen Kirchenfuß mit 28,54cm entfernt ist. Etwas schräg wirds dann mit der Länge der Torhalle mit 3 x 25/2 ( Drei mal Fünzwanzig – Halbe Fuß! ) wo wir dann auf 10,8m kommen, Die Torhalle ist aber 10cm länger. Und was mach ich jetzt? Ein Auge zudrücken? Von einer Fehlmessung ausgehen? Oder vermuten das jemand Pfusch am Bau gemacht hat?
Die Probleme gabs schon bei Adamys Fuß von 26,64cm, Behn hatte Toleranzen von +6cm erreicht, in dem er eine Säule mit 7 ⅛ Fuß angaben, die aber in wirklichkeit 7 ½ Fuß hätte sein müssen. 1954 nannte Juraschek ein Quadrat von 13,5 Fuß mit einem Fuß 29,4 cm als Maßstab usw.
Damit will ich jetzt nicht einmal ausschließen, dass langobardische Handwerker am Werk waren, das geschah tatsächlich öfter. Aber ob das mit den Zahlen so passt, keine Ahnung.
1964 hielt Karl Josef Minst, der heute hauptsächlich bekannt ist für die Übersetzung des Lorscher Codex, zur 1200 Jahrfeier in Lorsch eine Rede zur Einweihung der heute wieder entfernten Gedenkplatte an Stelle von Behns ergrabener Gruftkirche. Zwar erwähnt er Behn nicht direkt zitiert, aber die Abmessungen der Gruftkirche.
1974, dieses mal ist es die 1200 Jahrfeier der Kirchweihe, hält Josef Fleckenstein, der Leiter des Göttinger Max-Planck-Instituts für Geschichte , das auch die Deutschen Königspfalzen verlegte, nun einen Vortrag. Er sieht die Torhalle als Triumphbogen für König oder Kaiser und rechnet mit einer Erbauung im letzten Jahrzehnt des 8. Jahrhunderts oder um 800.23
Roswitha Zeilinger-Büchler stimmt Fleckenstein 1976 zu und präzisiert die Entstehung der Torhalle auf die Zeit von 796 bis 800. 24
Es wird nicht mehr gegraben, es wird theoretisiert. Als Hermann Schefers 1992 seine Stelle als Leiter des Welterbes Lorsch antrat , gab ihm sein Doktorvater zu verstehen das es in Lorsch nichts mehr zu tun gab, als er ihm sagt: „Lorsch! Eine schöne Aufgabe! Aber da kommen Sie bestimmt bald wieder zurück, da ist ja alles längst erforscht!”. 25 Behns Grabungen galten noch immer als maß der Dinge.
Kerstin Merkel schlug 199326 vor das Obergeschoss der Torhalle als Bibilotheksraum des Klosters Lorsch zu verstehen in dem die kostbaren Bücher gelagert wurden.
Die Funktionen der Torhalle reichen mittlerweile von Gerichtshalle bis Reliquienschrein zur Präsentation der Nazarius Reliquie. Fast nichts scheint undenkbar.
1998 bis 2008 kam es zu einem Forschungsprojekt der Universität Bamberg um gezielte Nachgrabung in den Schnitten Behns durchzuführen, um Behns Aussagen zu prüfen und gegebenenfalls zu verfeinern oder zu Ergänzen. Es stellte sich heraus das noch mehr im Boden vorhanden war als man dachte und vorallem: Vieles, was Behn postuliert hatte, schien nicht zu stimmen. Die Torhalle blieb zunächst außen vor.
2010 wird es dann etwas kurios, was die Datierungen zur Torhalle angeht. Während die Internetseite des Welterbes Lorsch “bald nach 876” als Datierung angibt, schreiben die neuen Schilder vor der Torhalle von der Verwaltung Schlösser und Gärten :Ihre Erbauung datiert vermutlich in das erste Drittel des 9. Jahrhundert” und nennt Ludwig den Frommen als Urheber.
Doch im Hintergrund rappelt es im historischen Gebälk. Das Gelände soll aufgewertet werden. Eine Sonderausstellung steht an, ein Katalog wird veröffentlicht und mehr noch. Das Gelände soll umgestaltet werden, wozu auch Erdarbeiten nötig sind. Gibt es eine bessere gelegenheit für weitere Nachgrabungen?
Zudem werden die Widersprüche in Behns Aufzeichnungen immer größer. Die Zeichnungen stimmten nicht mit Fotografien überein überein. Grabungsschnitte waren falsch eingemessen. Auf dem Foto eines Grabfundes liegen neben dem Skelett Pfeilspitzen und ein Knochenkamm, doch der Grabungsbericht erwähnt keine Beigaben.
Ein Beispiel auf das frühere Vertrauen auf Behn sieht man noch auf Google Earth. Dort findet man noch auf Bildern bis 2016 das im Boden eingezeichnete Westtor der Anlage. (Auf Google Maps noch immer) Es war aber nie ergraben worden. Behn fand es nicht bei seinen Grabungen und rekonstruierte es aus dem Nichts. Der Katasterplan von 1830 zeigt es jedoch weiter westlich mit einfachen rechteckigen Grundriss und nicht parallel zur Torhalle, genauso wie auch andere Pläne.27
Auch stand auf dem Gelände ein Wegweiser, der ein “vermutetes Aussehen der Anlage” wiedergab und auf Behn basierte. Dort fanden sich so Sachen wie ein Querhaus, das nie existierte, ein vermeintliches Südtor das in Wirklichkeit eine Latrinenalage war und einem Pfalzgebäude und Pfalzkapelle die nie existierte.
Aber während sich die Archäologen nun erneut in den Boden gruben, begannen die Bauforscher , darunter Dr. Katrin Papajanni sich die Torhalle vorzunehmen.
Ich hatte sie kurz zuvor noch mal bei einer Führung besichtigt, wobei auf ein Bauholz aus der Erbauungszeit hingewiesen wurde, das sich noch in situ, also in Originalposition befand. Für eine Dendrochronologische Untersuchung war es zu klein und einer C14 Datierung wollte man dieses Stück wohl nicht opfern, da es vielleicht das einzig datierbare Teil wäre. Aber man hatte sich getäuscht. Bei der Untersuchung fand man mehrere Sachen, mit denen man nicht gerechnet hatte.
So zeigte die Untersuchung, das der Eindruck des überperfekten karolingischen Baus trügt.
Das der Halsring der Kapitelle zu klein für die Halbsäulen ist, war schon lange offensichtlich. Die Kapitelle sind auch nicht so mit dem Gebäude verbunden wie es zu erwarten wäre, sondern nur zwischen Halbsäule und Gesims eingeklemmt. Auch waren es ursprünglich komplette Kapitelle, die einfach durchgesägt wurden ( und das nicht mal gerade) , Sie waren ursprünglich für die Montage mittels Dübelloch auf einer Säule vorgesehen. Waren also gar nicht für die Torhalle gedacht, Weniger als die Hälfte des Kapitells ist sichtbar, da der Rest seitlich dick im Mörtel steckt. Ansonsten wurde an anderen Stellen stark an Mörtel gespart.
Aus der Nähe zeigen sich Unterschiede im Schnitt der Steine, unterschiedliche Maße , unterschiedliche Fugenstärken, Steine mussten mit Nägeln, Keilen usw. unterfüttert werden, damit der nächste einigermaßen aufsaß usw.
Für Papajanni ein Hinweis auf unsorfältige Planung, Bauausführung oder eine Änderung im Bauprogramm.
Der Bau enthält auch zahlreiches sekundärverwendetes Material. Fast mehr als man es ohnehin gewohnt ist. Ein Traufgesimms besitzt auf der Rückseite ein römisches Relieffragment. Ähnliches scheint bei mindesten zwei weiteren Steinen des Gesims der Fall zu sein . Abgebrochene Wolfslöcher, , Dübel- und Stemmlöcher ohne Zusammenhang. Klammerbahnen ohne Gegenstück. In den Arkadenpfeilern stecken möglicherweise umgearbeitete römische Quader. In den Seiten war minderwertiger Stein aus römischen Ruinen verwendet bei dem sich sogar Moos erhalten hatte das im Mörtel eingebettet konserviert wurde. Es wurde mittels c14 ins 1. oder 2. Jahrhundert datiert.
Das umlaufende Traufgesims war mit in Blei gegossenen Eisenklammern zusammengehalten und Bildete so einen Ringanker um das Gebäude, das ihm stabilität verlieh. .Mann muss froh sein das die Torhalle nicht auseinander fiehl als das Gesemims für das neue Dach unterbrochen wurde.
Das Niveau des Bodens war uneben, weshalb der nördliche Bogen der Westseite flacher gemacht werden musste, damit die Gestaltung aufrechterhalten werden konnte.
Man könnte sagen, die Torhalle ist Rudis karolingische Resterampe. (Ok, etwas überzogen)
Und neben dem Moos fand man weitere organische und somit datierbare Gegenstände. Ein Eichenkeil der zur Unterfütterung diente. Eine Walnussschale im Putz und eine Tannenadel.
Mit den Ergebnissen der C14 Untersuchung dieser Objekte konnte Papajanni einen Terminus post quem , also einen Zeitpunkt nach dem etwa passiert sein muss, präsentieren. Es ist ein Fenster von 890-900 als frühestem Punkt bis in die zweite Hälfte des 10. Jahrhunderts. Aus diesen und weiteren Ergebnissen wird jetzt eine Entstehung der Torhalle um 900 vermutet.
Dabei ist die aktuelle favorisierte Funktion die einer Gerichtslaube.28
Aktuelle Beiträge zur Torhalle, vor allem solche, die auf die Datierung eingehen, sind dünn gestreut. Ich fand tatsächlich nur zwei Autoren.
Im Katalog der Sonderaustellung von 2011 in Lorsch hatte Mechthild Schulze-Dörlamm den Beitrag “Goldschmuck im Kloster Lorsch” veröffentlicht. 2023 , also nach Bekanntwerden des neuen Datierungsansatzes veröffentlichte sie “Die Gräber von König Ludwig II. dem Deutschen und König Ludwig III. dem Jüngeren im Kloster Lorsch”, der auf dem Artikel von 2011 aufbaut.
Sie sieht die Torhalle in Verbindung mit der Bestattung Ludwig III. im Jahr 882. Diese 18 Jahre Differenz zu “um 900” rechtfertig sie als Teil der Fehlerquote im Rahmen der Näherungswerte.
Sie vermutet dass sie Teil einer komplexen Memorialprozession war, die von der Torhalle zum Pilastersarg im Kirchenschiff und weiter in die Gruftkapelle im Chor, die Ecclesia Varia, führte.
Diese widerspricht aber zum einen der Angabe im Vermerk 44 des Lorscher Codex wonach Ludwig III auch in der Ecclesia Varia beigesetzt wurde und zudem den aktuellen Erkenntnissen, dass die Gruft hinter dem Chor erst im 11. Jahrhundert entstand.
Drei Beiträge die nach der Datierung durch Pappaniani entstanden stammen von dem Bauforscher Thomas Ludwig aus dem Jahr 2024. Es sind “Abt Adalung von Lorsch (804-837) als Bauherr – Ein Beitrag zur Diskussion über den Bauherrn und die Datierung der Torhalle in Lorsch” , “Ein prachtvoller, geweihter Raum – Das obere Geschoss der Torhalle in Lorsch” und “Frühmittelalterliche Bauskulptur in Lorsch” .
Zunächst sieht er in der Torhalle einen vergrößerten Schrein und schließt nicht aus das der Pilastersarkophag den Verwahrort der Nazariusreliquien war. Zudem beschäftigt er sich mit den Funden mit zur Torhalle identischer Bauskulptur. Also fast identischen Platten für Opus reticulatum, Pilastern und Kapitellen, wie sie an der Torhalle vorkommen, aber eben nicht von dieser Stammen. Schon Adamy, als auch Behn, hatten diese als Teile der Ecclesia Varia gesehen. Gefunden wurden sie aber südlich der Torhalle.
Ludwig vermutete sie als Teil der ursprünglichen Westfront der karolingischen Klosterkirche. Jedoch nicht als deren ursprüngliche Bausubstanz, sondern als Verschönerung durch Abt Adelung. Demnach habe eben diese Westfront als Vorbild für die Fassade der Torhalle gedient.
Dieter Lammers, der Grabungsleiter der Grabungen von 2010 bsi 2016 hat da eine etwas andere Meinung auf die ich zu einem späteren Zeitpunkt eingehen werde.
Ich persönlich würde gerne mehr überlegen, ob nicht Hatto I. da etwas im Schilde führte. Er wurde genau 900 oder 901 Abt in Lorsch, nachdem er schon Abt der Reichenau und Erzbischof von Mainz war und zudem in Reichenau für St. Georg Oberzell verantwortlich war und in Mainz wahrscheinlich am alten Dom, der Johanniskirche baute. Für Lorsch ist aber für ihn gar keine Bautätigkeit vermerkt und das trotz 13 jähriger Amtszeit.
Johannes Kroh , Die Augsburger Bischöfe vor 1152: Bischof Adalbero in Germania Sacra Einzelstudien S7 ↩
Hans Michael Hangleiter , Stefan Schopf Untersuchung historischer Oberflächen und Farbigkeiten in der Lorscher Torhalle in Wandmalereien im frühen Mittelalter S17 ↩
Katarina Papajanni Mit Eichenkeil und einer Wallnusschael – Bauforschung an der sogenannten Tor- oder Königshalle im ehemaligen Kloster Lorsch als Grundlage für einen neuen Datierungsansatz in architecturea Band 45/2015 S.23 ↩
Das verlorene Kloster – Lorscher Studien 1S 8/9 ↩
Eduart Berlet – Der Sarkophag Ludwig des Deutschen in Beiträge zur Geschichte des Klosters Lorsch S166 ↩
Schalles-Fischer ↩
Franz Kugler, , Geschichte der Baukunst. I. Stuttgart 1859, S. 411-413 ↩
Carl Schnaase ,Geschichte der bildenden Künste im Mittelalter. Bd. III, 1. Aufl., Düsseldorf 1844, S. 492 ↩
Claus Kropp, Dieter Lammers, Begraben und vergessen? Knochen erzählen Geschichte in Hessen Archäologie 2016 S150 ↩
Dieter Lammers , Aktuelle Ergebnisse zur Gründungsgeschichte des Klosters Lorsch ↩
Adamy Die fränkische Torhalle und die Klosterkirche zu Lorsch S9 ↩
Hermann Schefers, Auf der Suche nach einem Bild des Klosters Zur Geschichte der Archäologie und Bauforschung in Lorsch ↩
10 Jahre neue Forschungen in Lorsch, Institut für Archäologie, Denkmalpflege und Kunstgeschichte ↩
Dieter Lammers , Aktuelle Ergebnisse zur Gründungsgeschichte des Klosters Lorsch ↩
siehe: Barbara A. Watkinson, Lorsch, Jouarre et l’appareil décoratif du Val de Loire ↩
Robert de Lasteyrie, L´Architecture Religueuse en France a l´epoque romane S.170 ↩
Eugen Guglia, Die Geburts- Sterbe- und Grabstätten der römisch-deutschen Kaiser und Könige S18 ↩
Das verlorenen Kloser – Studien zur Archäologie und Baugeschichte , Lorscher Studien 1 S12-13 ↩
Paul Franke, Baukunst des Mittelalters – Die frühmittelalterliche und romanische Baukunst S43 ↩
vgl. Günter Binding , Die karolingische Königshalle, in Die Reichsabtei Lorsch Festschrift zum Gedenken ihrer Stiftung S276 ↩
sieh zum Beispiel : Der Wormsgau 1.-10. Band S171 ↩
Rolf C.A. Rottländer , Antike Längenmaße S17 ↩
Josef Fleckenstein, Erinnerung an Karl den Großen in Beiträge zur Geschichte Lorschs S.73 ↩
Roswitha Zeilinger-Büchler, Kunstgeschichtliche Betrachtungen zur Datierung der Lorscher Königshalle in Beiträge zur Geschichte Lorschs S.79 ff ↩
Interview mit Hermann Schefers mit den Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen vom 12.6.2022 ↩
Kerstin Merkel, Die Antikenrezeption der sogenannten Lorscher Torhalle in Kloster Lorsch S35 ↩
Dieter Lammers, Kloster Lorsch – Die Archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016 – Das Umfeld der Torhalle und die Bau- und Nutzungsstrukturen des Klosters S. 16 ↩
Dieter Lammers, Kloster Lorsch – Die Archäologischen Untersuchungen der Jahre 2010-2016 – Das Umfeld der Torhalle und die Bau- und Nutzungsstrukturen des Klosters S. 284 ↩


Oh ja gerne!
Hallo, Bei Recherchen zur Tunika Heinrich des Zänkers bin ich auf eine ähnlich Lösung gekommen, ich habe mir das Stifterbild…
Hab jetzt gerade Terra X schauen wollen. Seit neusten mit KI generierten Stimmen. Diese Entwicklung gefällt mir nicht. Ich muss…
Gut gelungen. Dieses Miniriemchen im Riemendurchzug der Scheide hält das Ganze.
Freunde von mir waren schon da. Ich weiß nur nicht ob ich selbst schaffen werde :-(