Das alte Rathaus Trebur – seltsamer Grundriss
Ich hatte ja schon einmal über das alte Rathaus in Trebur geschrieben. Wobei ich davon ausging nur der gesamte westliche Teil sei aus Stein gewesen, aber das Stimmt so nicht, ich muss mich also korrigieren!
Ich habe nun den Grundrissplan zu Gesicht bekommen, der vor dem Umbau Anfang des 20. Jahrhunderts erstellt wurde. Nur der süd-westliche Teil ist aus Stein! (zu den Beschriftungen: Raum links unten Wachlokal, darüber Arrestzelle und alles rechts Spritzenhaus)
Diese Mauer ist fast einen Meter stark! Sie wirkt ein wenig fremd in dem Fachwerkbau. Der Keller befindet sich übrigens im im östlichenTeil des Baus. (Treppe oben rechts) Hier findet sich zwar auch eine Mauer, aber diese scheint nur für den Treppenbau zu dienen.
In älteren Texten zu dem Bau heißt es das Rathaus wäre wahrscheinlich mit offener Markt- und Gerichtshalle wie in Michelstadt konstruiert gewesen, jedoch macht das Fachwerk nicht den Eindruck dafür gebaut worden zu sein und auch die Mauer scheint hier keinen Sinn zu geben. Es sieht fast so aus als wäre der Fachwerkbau an eine ältere Mauer angebaut worden. Im übrigen vermutete Eugen Schenkel, so wurde mir erzählt, das es sich um ursprünglich 2 Gebäude handelt. Von dem einen eben die Mauer, von dem anderen der Keller…
Das Fachwerk selbst stammt aus dem Jahr 1577, diese Angabe konnte auch Dendrochronologisch bestätigt werde: Fälldatum Winter 1576/77. Über die Mauer selbts ist nichts bekannt.


Ich bin sondengänger in eichelsdorf interessiere mich für die kelten wie und wo haben die gekebt
Danke für diese spannende Geschichte!
Oh, und wir haben letztes Jahr mit einer Karolinger-Darstellung begonnen. 😟 Naja, ein bisschen Brettchenborte und ein Trinkhorn am Gürtel…
Oh ja gerne!
Hallo, Bei Recherchen zur Tunika Heinrich des Zänkers bin ich auf eine ähnlich Lösung gekommen, ich habe mir das Stifterbild…