Ein Toter in der Latrine
Im Köngener Römermuseum liegt ein Skelett mit einer interessanter Geschicht. Der Gute beschloß sein Leben wohl vor rund 1700 Jahren recht unsanft in einer Latrine der Siedlung Grinario, wo er in den 1970er Jahren gefunden wurde. Woran der Ärrmste starb ist unbekannt, man geht aber von einem nicht freiwilligen Ableben aus 😉
Gesichert scheint zu sein, dass „der Mann hier auch gelebt hat“, sagt Carmen Zeis, und um die Mitte des dritten Jahrhunderts nach Christus knapp 40-jährig gestorben ist, nach damaligen Verhältnissen also als relativ alter Mann. Unübersehbar ist auch, dass das Leben des Namenlosen alles andere als ein Honigschlecken war. Möglicherweise als Folge eines schweren Sturzes sind Becken und Kreuzbein miteinander verwachsen und verknöchert, an einem Bein finden sich Spuren, die auf schmerzhafte Entzündungen der Knochenhaut und gar des Knochenmarks hindeuten, auch ein Rippenbruch ist zu konstatieren.


Ich bin sondengänger in eichelsdorf interessiere mich für die kelten wie und wo haben die gekebt
Danke für diese spannende Geschichte!
Oh, und wir haben letztes Jahr mit einer Karolinger-Darstellung begonnen. 😟 Naja, ein bisschen Brettchenborte und ein Trinkhorn am Gürtel…
Oh ja gerne!
Hallo, Bei Recherchen zur Tunika Heinrich des Zänkers bin ich auf eine ähnlich Lösung gekommen, ich habe mir das Stifterbild…