Serverumzug
Da ich mich wegen einiger Probleme (Strato… cURL… bla bla bla kennt man ja) und auch der Geschwindigkeit aufgeregt hatte, hab ich mich entschieden den Hoster zu wechseln. Es könnte also in nächster Zeit, beim Serverumzug, zu Unerreichbarkeiten der Seite, oder meiner Email kommen, bis die Datenbank und alles wieder am Laufen ist. Naja man kennt das ja. Drückt mir die Daumen! Da ich in der Woche vom 6.-10.9. nicht in Reichweite bin kann es daher zu Verzörungen kommen. Das schon mal im Vorraus!
Ich bitte das zu entschuldigen
Archäonews 03.09.2010 Alamannen, Römer und Magdeburg
- Die schwäbische Post schreibt über das Museum Ellwangen und das Leid des Sparhaushalts
- Ganz ähnlich Probleme gibt es auch in Vorstätten, schreibt die Badische Zeitung
- Über römische Straßen und alamanische Orte schreibt die Leonberger Kreiszeitung
- Über die Völklinger Martinskirche ist ein neues Buch erschienen und die Saarländische Online-Zeitung schreibt darüber
- Die Volksstimme schreibt über Egidthas Sarg und das sich anbahnende Ende der Grabungen in Magdeburg und die Suche nach dem Chor
- Über die Grabungen auf dem Hochstädter Kirchhof, bei denen Mauerstücke gefunden wurden, schreibt die Augsburger Allgemeine
Gerücht bestätigt!
Man bekommt ja hier und da immer wieder Sachen erzählt , die man so richtig nicht glauben kann oder will.
Wie die von einem Stein mit bildlicher Darstellung der in Wallerstädten verbaut sein soll und der zur Pfalz gehörte haben soll. Das sollte auch in irgendeinem Fundbuch stehen…
Gestern Abend hab ich mal die Museumsschlüssel ausprobiert um ein paar Fotos zum scannen zu abzuholen und da fällt mir ein das die ganzen hessischer Fundbücher in der Bibliothek stehen. Also hab ich mal geblättert… und geblättert …und gefunden!
In Wallerstädten in einer Hofreite befindet sich in einem aus Ziegeln errichteten Stall vermauert ein Sandsteinrelief auf dem ein gekrönter Mann mit ausgestrecktem Arm einen Volgel mit langem Raubtierschnabel am Hals packt. Die Gruppe wird von einem Baldachin überspannt. Es wird als romanisch bezeichnet. Mit dem Vermerk als mögliche Spolie der Pfalz Tribur.
Leider befindet sich keine Abbildung dazu im Jahrbuch. Ich muss wohl mal nach Wallerstädten Kontakt aufnehemen!
Wer Zugriff auf die Bücher hat hat kann gerne auch mal nachschauen, ist im Fundbericht 1971 drin, S.170 unten.
… eine Korrektur in eigener Sache
Auch die Main-Spitze schreibt Käse. Muss ich mal so sagen ohne mir da Bildblog-Niveau anmaßen zu wollen. Es geht dabei um die Berichterstattung der Austellung.
Beim Darmstädter Echo wurde noch Alfred Körbel der Vergleich von Trebur zu Haithabu in den Mund gelegt der so nie kam und ausserdem sagte ich das. Ich sagte das man einen Blick auf Haithabu als Anziehungspunkt werfen könne und das die aktuellen Besucherzahlen für ein Museum und eine erlebbare Austellungswelt sprechen. Als direktes Vorbild solle man sich mal das Museum der Pfalz Memleben ansehen, sagte ich!
Die Mainspitze versteckt ihre Fehler etwas besser… nicht im Haupttext sondern im Infofenster dazu. Als Logo diente mit Nichten das barocke Eingangstor des Kirchhofs. Wo würde da die Beziehung liegen? Es sind die ottonischen Bögen der Vorhalle! in der Kirche! IN bedeutet drinnen!
Die Animation soll auch nicht auf der Seite der Gesellschaft stehen sondern wird als CreativeCommons erst mal auf Youtube zu sehen sein, ob es dann auf der Seite stehen wird kann ich bisher noch nicht sagen, da es nie im Gespräch war!
Auch wäre es schön, dass wenn man schon die Internetadresse hinschreibt, auch nicht bei “www.geschichtsverein-trebur.de” nicht unbedingt das .de vergisst!
Das das Foto der Laurentiuskirche eine mehr als 3 Jahre altes Archivfoto ist hätte man zumindest dazu schreiben können.
Positiv zu bewerten ist das beide meinen Nachnamen richtig schreiben, kommt eher selten vor….
PS: Meine Meinung hat nix mit Heimat und Geschichte zu tun!
Archäonews 02.09.2010 Heuneburg, Sündenfall und Römer
- Die Grabungen am Römerlager Hedemünden sind beendet und nun schreibt die HNA darüber
- Über die römischen Spuren und den Grabungen danach in Heitersheim schreibt die Badische Zeitung
- epoc schreibt über hunderte archäologischer Stätten die der Heritage mittels Luftbilder identifizieren konnte
- Die Pläne für einen Archäopark auf der keltischen Heuneburg sind aufgeschoben schreibt die Südwestpresse
- AZ-Web schreibt über den Sündenfall im Bezug auf ein römisches Badebecken, der zur Einstellung eines Stadtarchäologen führte
Bronzezeit, noch bodenwarm
Ich war heute eher zufällig in der Landschaft unterwegs, u.a. auch weil ich mich über meinen Hoster geärgert hab (dazu später mehr) und da seh ich doch eine Grabung auf einem Acker bei der auch Marco dabei war. Also bin ich mal hin.
Frisch aus dem Boden wurde gerade die bronzezeitliche Bestattung einer Frau geholt. An Armen und Beinen trug sie Bronzeringe, zusätzlich wurden an den Armen kleine Bronzeplättchen gefunden.
Das Areal auf dem die Dame gefunden wurde häufig schon von Sondengängern, auch illegalen, abgesucht, jedoch wurde das Grab bisher nicht gefunden. Vielleicht weil es gar nicht so tief lag. Es dürften nicht mal 30cm gewesen und die Ausschläge der Sonde eher auf Schrott deuteten, dens hier auch gibt.
Das Grab wurde übrigens von einem Sondengänger gefunden , der eine Lizenz besitzt.
Die Trolle aus dem hohen Norden
Das es im Norden, also Dänemark, Island, Schweden und Norwegen eine Affinität zu Fabelwesen wie Feen und Trolle gibt ist bekannt, genauso wie das die Isländer noch Straßen umlegen um nicht Elfenschlösser zu zerstören…
Das macht sich jetzt ein norwegischer Film zu Nutze. Als Dokumention getarnt erfährt der Zuschauer das die norwegische Regierung ein Reservat für Trolle eingerichtet hat um diese von der Bevölkerung fern zu halten und um eine Panik vor den vermeintlichen Fabelwesen zu verhindern. Leider scheinen die Trolle gelegentlich das Reservat zu verlassen und richten dann entsprechendes Unheil an.
Irgendwie find ich die Idee witzig, aber Mockumentaries mit Wackelkamera gibts ja leider schon wie Sand am Meer. Mal abwarten.
Hier der Teaser
und hier ein Troll (drei Köpfe!):
Und jetzt hier nicht rumtrollen
Auch kleine Schritte sind Schritte
Ich habe in den letzten Tagen Nachrichten bekommen, die mich doch gefreut haben und mir ein schmunzeln bereitet haben.
Ein Ziel dieser Seite ist es ja unter anderem auch auf die Pfalz Tribur als solches aufmerksam zu machen. Der Hintergrund ist der Gedanke, dass wenn mehr Leute Fragen stellen wo denn die Pfalz ist, irgendwann die Archäologen auch wieder darauf aufmerksam werden könnten, die Bewohner sich der Geschichte etwas bewusster werden und wir irgendwann in einem Land mit Regenbogen und Einhörnern leben.
Nun gut, den Regenbogen und die Einhörner lassen wir mal weg, aber mein Bruder hat mir erzählt, dass kürzlich ein Mann in die Buchhandlung, in der seine Frau arbeitet, gekommen ist mit einem Ausdruck dieser Seite quasi wegen dieser Seite ein Buch gesucht hat. Ich hab auch schon Anfragen bekommen ob ich nicht zu Händlerkonditionen, quasi als selbst als Buchhändler an eine Buchhandlung verkaufen könnte…
… die Literatur ist leider noch nicht geschrieben. ![]()
Heute erzählte mir dann Wolfgang Kraft das er eine Anfrage aus dem Rheinland bekommen habe, bei der jemand nach einer Führung durch die Pfalz fragte, von der er so viel im Internet gelesen habe…
… da ich recht allein auf weiter Flur bin kann das eigentlich nur von hier oder von epoc kommen.
Leute ihr könnt mir auch direkt schreiben!
Das schöne daran ist, das es zeigt das man doch auch mit kleinen Schritten und ganz langsam was erreichen kann!
Und gerade eben habe ich 18MB für 2 erste Plakate, ein Kleines und ein Großes, hochgeladen und bestellt, um einfach mal zu sehen wie das so wird. Ein Test also. Vielleicht bin ich am Wochenende dann weitestgehendst mit den Infotafeln fertig und kann dann die Kurzbiographien der Herrscher schreiben (3 hab ich schon). Kleine Schritte eben.
Archäonews 1.09.2010 merowingisches Schiffswrack, Berge und 2mal Trebur
- Die Frankfurter Neue Presse schreibt Diedenberger Heimatgeschichtsvereins der unter anderem auch nach Trebur komment um sich die Pfalz anzusehen, bzw. was davon übrig ist…
- SZON schreibt über alle möglichen Berge in Karl der Große, Barbarossa oder sonst wer schlafen soll
- Auf die Spur des Abtes Arnoldus von Hückelhoven begibt sich RP online
- Irgendwie wurde in den Niederlanden bei Leiden ein merowingisches Schiffswrack gefunden, aber mein niederländisch ist nicht sonderlich berauschend, zumindest scheint es DNU.nu fließend zu schreiben…
und … thats fucking fast! … Das Darmstädter Echo Online berichtet schon über die heutige PK (mit doofem Foto…)
und zwar genau hier (PS: Die Vergleiche mit Haithabu hab ich gezogen …grummel… und hauptsächlich betonte ich Memleben im Vergleich….)
Ausstellungstagebuch T-44, Pressekonferenz [Update]
Heute morgen, ab halb 10Uhr stand ich frisch gestriegelt in Nonkonformistenuniform im Rathaus in Trebur. Grund war die Pressekonferenz für die kommende Austellung “Pfalz-Zeit”. 2,5 Presseleute waren da (2,5 weil Frau Danker von der Main-Spitze nur halb zählt, da sie im Geschichtsverein ist), was dann die gesamte Lokalpresse darstellt. Keine Ahnung von was die waren…
Begonnen hat das Ganze dann um 10:00Uhr mit einer Einleitung von Jürgen Arnold , parteiloser Bürgemeister von Trebur, der ganz zu meinem Erstaunen dabei die wirtschaftliche Bedeutung von Museen und Austellungen im Allgemeinen, und die Bedeutung von römischer , merowingischer und karolingischer bis salischer Zeit als Werbung für die Gemeinde hervorhob. Umwegrendite nennt man sowas im Bürokratendeutsch. Hat er aber nicht gesagt.
Anschließend hat Alfred Körbel, der das ganze Finanzielle, Werbung und Pressearbeit macht eine Präsentation der geplanten Aktionen, des Logos (Grafiker: Pedro Warnke) , Vorträge und so gemacht. Danach war ich dran mit offiziellen Vorstellung der Internetseite des Vereins, einem kurzen Abriss was auf die Besucher der eigentlichen Ausstellung im Museum erwartet und einer kurzen Vorführung einer zusammengeklöppelten Animation der Laurentiuskirche in verschiedenen Bauphasen. Ich hab dann nochmal die Bedeutung von Geschichte, Geschichtsbewußtsein, der Eugen-Schenkel-Stiftung und der Arbeit von Armin Weber M.A. hervorgehoben. Wolfgang Kraft hat dann nochmal kurz über den Verein Heimat und Geschichte e.V. referiert. Danach ab aufs Dach vom Rathaus und mit Logo für die Presse posieren. Ach, die Gemeinde hat auch noch Fotos gemacht, kommen wohl keine Ahnung wohin… Gemeindeblatt oder Homepage der Gemeinde oder so.
Und die Schlüssel fürs Museum hab ich jetzt auch, aber immer noch ohne Schlüssel fürs Magazin, was auch im Moment besser ist, sonst schließe ich mich da noch ein. Gestern hatte ich schon Kram ins Museum geschafft und nachgesehen ob die Länge der Vitrinen für manche Sachen reicht. Doofer Weise hab ich dabei festgestellt, dass meine Lanze nicht aufrecht im Museum stehen kann, außer ich säg den Schaft ab oder ich schlag ein Loch in die Decke des denkmalgeschützten Gebäudes. Die Deko für meine Thronwand ist auch schon drüben, werde ich wohl morgen festmachen und dann mal ein Foto machen. Vielleicht kriegen wir doch nen echten Kracher als Thron und ich muss nicht zum Berserker werden, aber verraten will ich da noch nichts.
Und der Kaffee im Rathaus hat ganz schön drive, danke Bürgermeister fürs Nachschenken!
[Update] Vom Verein “Mir Trewwerer” (Dialekt für “wir Treburer”) hat sich ein Modelltischler der Thronsache angenommen. Als Modelltischler weiß er was Sache ist und hat sich mit dem Diözesanmuseum Aachen in Verbindung gesetzt, die ihm/uns auch sämtlichst die Maße des Aachener Throns inkl. Innensitzt gemailt haben. Das Diözesanmuseum hat übrigens den Thron selbst schon nachgebaut, genauso weiß wie ich mir das vorstelle… der steht nun in der Aula der Domsingschule. Danke an alle Beteiligten für ihre Mühe!
Ach ja, zum Thema Politik hab ich gestern noch ein nettes Liedchen gehört (mal wieder alte CD´s rausgekramt), passt ja zum Thema Rathaus:





