{"id":34194,"date":"2025-12-04T16:28:56","date_gmt":"2025-12-04T15:28:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=34194"},"modified":"2025-12-04T16:29:04","modified_gmt":"2025-12-04T15:29:04","slug":"der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/12\/04\/der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger\/","title":{"rendered":"Der Fall Tassilo III. &#8211; Teil 1 &#8211; Die Agilolfiger"},"content":{"rendered":"\n<p>Nach den letzten zwei Blogposts, in denen ich mich zum einen mit der Verschw\u00f6rung Pippins des Buckligen, als auch mit der Eroberung des Langobardenreiches auseinander gesetzt habe, dachte ich mit ich befasse mich direkt mal mit Tassilo III.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verschwinden des \u00e4lteren bairischen Stammesherzogtums ist eng verzahnt mit der Eroberung des Langobardenreiches und ohne den Niedergang w\u00e4re es nicht zu einem Aufstand Pippins gekommen, bzw. er h\u00e4tte wohl kaum Unterst\u00fctzer in Regensburg gefunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch einfach ist das nun wirklich nicht. Um mir ein wenig Zeit zu erkaufen und dabei auch noch daf\u00fcr zu sorgen, dass diese Aufarbeitung \u00fcbersichtlicher wird, habe ich mich dazu entschlossen, dieses Projekt in 3 Teile zu teilen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Teil1, also dieser Teil, wird sich zun\u00e4chst mit der Verwandtschaft und der Herkunft Tassilos befassen. Denn allein diese zeigt die Bedeutung der Person Tassil III.<\/p>\n\n\n\n<p>Teil 2. Wird dann, \u00e4hnlich einer Biographie, Tassilo III. bis zu seinem Tod begleiten und dabei versuchen, sich seiner Position zu n\u00e4hern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Teil 3. wird dann einen Blick auf die Seite Karls des Gro\u00dfen werfen, denn auch seine Seite verdient trotz allem einen Blick und ist genauso ambivalent wie Tassilos.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teil1: Die Familie Tassillos &#8211; Die Agilolfinger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tassilo stammt aus der Familie&nbsp; der Agilolfinger bzw. Agilufinger oder wie sie bei Fredegar genannt werden, die <em>gens nobilis Ayglofinga.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Name, der einem dabei nat\u00fcrlich in den Sinn kommt, ist Agilolf bzw. Agilulf und dann denkt man an den Langobarden Agilulf und die Stirnplatte des Agilulf Lamellenhelms. Problem dabei ist: Dieser Agilulf ist nur eingeheiratet in die Familie der Agilolfinger und mehr noch, er ist weder Baier noch Langobarde. Er wird auch Turingus bezeichnet, \u201cder Th\u00fcringer\u201d. Wahrscheinlich kam er, bzw.&nbsp; seine Sippe nach der Zerst\u00f6rung des Th\u00fcringer Reiches 531 auf der Flucht&nbsp; zu den Langobarden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch wird er zu den Namensgebern gez\u00e4hlt,denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Agilolfinger zu einem bestimmten Zeitpunkt, aus irgendeinem Grund, ihn als so wichtig sahen , dass sie den Namen als Gentilnamen w\u00e4hlten.&nbsp;<sup id=\"rf1-34194\"><a href=\"#fn1-34194\" title=\" W.Str\u00f6mer ,&nbsp; Adelsgruppen im fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Bayern S. 16 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Name Agilolf taucht auch fr\u00fcher schon auf.&nbsp; Es gab einen Suebenk\u00f6nig Agilulf (+457) im heutigen Spanien, der m\u00f6glicherweise mit dem Warnen Agiulf identisch ist, den der Westgote Theoderich II. bei den Sueben installieren wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine in der Wissenschaft diskutierte und durchaus \u00fcberzeugende These ist, dass die Agilolfinger urspr\u00fcnglich aus einem burgundischen Geschlecht entstammen. Hierf\u00fcr sprechen Namen einiger Familienmitglieder, wie etwa Fara, die in Beziehungen mit Burgundischen Urspr\u00fcngen stehen. So gab es im 7. Jahrhundert einen Bischof \u201cFaro de gente Burgundionum\u201d der daher auch Burgund(i)ofaro genannt wurde und als Abtbischof in Meaux bei Paris agierte<sup id=\"rf2-34194\"><a href=\"#fn2-34194\" title=\" E. Z\u00f6llner, Die Herkunft der Agilolfinger S.3 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> . In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, dass in einer konstruierten Stammliste, der als solches nicht viel Glauben geschenkt werden darf, der Gro\u00dfvater des ersten nachweisbaren bairischen Herzogs ein Agilulf von Meaux auftaucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin gab es einen Fara, der wohl um&nbsp; Mainz beg\u00fctert war. Ich erw\u00e4hne ihn wegen seines Schicksals. Sein Vater Chrodoald fiel im Jahr 624 beim Merowinger Dagobert in Ungnade und wurde get\u00f6tet. Fara verb\u00fcndete sich sp\u00e4ter mit Radulf von Th\u00fcringen, einem Th\u00fcringer, der von Gnaden der Merowinger als <em>dux<\/em> eingesetzt wurde, und zettelte einen Aufstand gegen die Merowinger und deren Hausmeier an. Fara starb in einer Schlacht, irgendwo zwischen Mainz und Fulda.&nbsp;<sup id=\"rf3-34194\"><a href=\"#fn3-34194\" title=\" M. Gockel, Karolingische K\u00f6nigsh\u00f6fe am Mittelrhein S.308 ff \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Was nun folgt, ist vielleicht etwas zu konstruiert, aber ich m\u00f6chte es zumindest notiert haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Plinius der \u00c4ltere bezeichnet die Burgunden als Teil der Vandalen. Zu diesen geh\u00f6ren auch die Warnen, die unter anderem im Gebiet der Th\u00fcringer siedelten. Die Grenzen zwischen diesen Gruppen sind flie\u00dfend. K\u00f6nnte es vielleicht sein, dass der aus Th\u00fcringen geflohene Klan des Langobarden Agilulf vielleicht Warnen waren? Er vielleicht einem Zweig der Ur-Agilolfinger entsprungen war und die sp\u00e4tere Heirat in den Verband der bairischen Agilolfinger eines St\u00e4rkung des Familienclans war? Faras B\u00fcndnis mit Radulf k\u00f6nnte dann auch einen Grund in verwandtschaftlichen Beziehungen mit dort ans\u00e4ssigen Gruppen gehabt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Theorie pr\u00e4sentiert Wilhelm St\u00f6rmer. Demnach k\u00f6nnten die Ahnen der Agilolfinger urspr\u00fcnglich \u00fcber&nbsp; B\u00f6hmen eingewandert sein und Nachkommen germanisch-r\u00f6mischer S\u00f6ldner des&nbsp; 5. Jahrhunderts von der Donau sein. Ihr erster Herzog w\u00e4re dann quasi der Nachfolger des Regensburger Stadtkommandanten gewesen.<sup id=\"rf4-34194\"><a href=\"#fn4-34194\" title=\" W. St\u00f6rmer Die Bajuwaren &#8211; Von der V\u00f6lkerwanderung bis Tassilo IIIS.56 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Aber wieder weg von den Theorien hin zur Herkunft der Agilolfinger!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ums kurz zu machen. Wir haben keinen urspr\u00fcnglichen&nbsp; Ahnherr, den wir greifen k\u00f6nnen und der den Namen Agilolf oder Agilulf tr\u00e4gt. Oder wie es Carl Hammer formulierte: \u201cwo wir Nachrichten \u00fcber die fr\u00fchen bayerischen Herz\u00f6ge haben, gibt es keine Agilolfinger, und wo wir Nachrichten \u00fcber Agilolfinger haben, gibt es keine bayerischen Herz\u00f6ge&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Was wir aber haben ist der Name Garibald und dessen Varianten, wie etwa Charivald. Und mit diesem Namen werden die Agilolfinger in Bayern greifbar, denn um 548 wird Garibald I. Herzog von Bayern. Dieser Garibald war nicht irgendjemand und er war vorallem kein Bajuware! . Er war Franke, das legt die Lex Baiuvariorum nahe, und wurde vom Merowinger Theudebald als dux, wohl in diesem Kontext am ehesten als Gouverneur zu verstehen, eingesetzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Garibald war mit Walderada verheiratet. Diese war Tochter Wachos, K\u00f6nig der Langobarden aus dem Geschlecht der Lethinger, die gerade frisch in Italien eingetroffen waren und f\u00fcr viel Wirbel sorgten. &nbsp; Bevor Walderada Garibald heiratete war sie Witwe des&nbsp; Merowingers Theudebald und mit und Chlotar I.verheiratet gewesen. Chlotar I. musste sich aber wegen kirchlichem Widerspruchs von ihr trennen&nbsp; und gab sie \u201ceinem der seinen\u201d, eben dux Garibald I. von Bayern zur Frau.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Seitenlinie der Agilolfinger sind im \u00dcbrigen die Alahofinger ,auch Bertholde genannt. Wie schon zuvor bei Fara erw\u00e4hnt lassen sich zentrale Besitzungen der Agilolfinger im Mittelrhein-Mosel-Gebiet, sowie vor allem am Mittelrhein zwischen Mainz und Worms nachweisen<sup id=\"rf5-34194\"><a href=\"#fn5-34194\" title=\" Die Bajuwaren von Severin bis Tassilo 488-788 S147 \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup> Gerade in der Region um Mainz h\u00e4ufen sich Namen wie Grimoald, Grimold,&nbsp; Garibald und Alaholf, was wiederum Gockel<sup id=\"rf6-34194\"><a href=\"#fn6-34194\" title=\" M.Gockel karolingische K\u00f6nigsh\u00f6fe am Mittelrhein&nbsp; S289 ff \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> zu der Vermutung bringt, das hier die fr\u00e4nkische Heimat der Agilolfinger liegt. Ich hatte dazu schon einmal geschrieben : <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/06\/29\/der-aelteste-mainzer-adel\/\">https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/06\/29\/der-aelteste-mainzer-adel\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Garibald I. als erstem Herzog der Bayern. Garibald hatte mehrere Kinder. zun\u00e4chst Tassilo I. , der die bairische Linie fortf\u00fchrt. Seine Tochter Theodelinde soll zun\u00e4chst den Merowinger Childebert II. heiraten. Dies schl\u00e4gt aber fehl und w\u00e4hrend im Merowingerreich die Bruderkriege toben,&nbsp; schafft es Garibald I. sich eigenst\u00e4ndigkeit herauszuarbeiten. Hierzu ben\u00f6tigt er Verb\u00fcndete und findet sie in den Langobarden, schlie\u00dflich war seine Frau Walderada Langobardin. Der Grundstein war also gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Theudelinde geht nach Italien und heiratet zun\u00e4chst K\u00f6nig Authari aus dem Geschlecht der Beleos. Im Schlepptau hatte sie ihren Bruder Gundoald, der Herzog von Asti wird und eine Enkelin des K\u00f6nigs Wacho heiratet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Authari nun stirbt haben er und Theudelinde keine Kinder. Sie heiratet erneut. Nun den bekannten Agilulf (der mit dem der Helmplatte) dem Th\u00fcringer, der nun zum K\u00f6nig gew\u00e4hlt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer aufgepasst hat, sollte bemerkt haben, dass es hier innerhalb k\u00fcrzester Zeit verschiedene Geschlechternamen der K\u00f6nige der Langobarden gibt. Die Lethinger, die Beleos und die ungenannte Familie Agilulfs. Dies liegt daran, dass die Langobarden wohl noch am ehesten das Herrschaftssystem pflegen, wie es Tacitus in seiner Germania beschreibt mit princeps, duces und rex.<sup id=\"rf7-34194\"><a href=\"#fn7-34194\" title=\" siehe hier: &lt;a href=&quot;https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/04\/10\/herrschaftslegitimierung-und-adel\/&quot;&gt;https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/04\/10\/herrschaftslegitimierung-und-adel\/&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Und so w\u00e4hlen sie ihren <em>rex<\/em> aus der Reihe ihrer <em>duces<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Agilulf und Theudelinde . Mit Agilulf hat Theudelinde nun zwei Kinder. Eine Tochter und den Zuk\u00fcnftigen K\u00f6nig Adaloald. Die bairischen Agilolfinger scheinen also nun den Gedanken einer K\u00f6nigsdynastie bei den Langobarden zu initiieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch als Adaload an der Macht ist, zeigen sich Zeichen von Wahnsinn. Er wird gest\u00fcrzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neuer K\u00f6nig wird nun der Sohn von Theudelindes Bruder Gunoald. Es ist Arioald, wir schreiben das Jahr 626 und er ist der erste langobardische K\u00f6nig aus dem patrilinearen Geschlecht der bayerischen Agilolfinger. Und eigentlich auch fast schon wieder der Letzte, denn es gibt nach ihm wieder eine K\u00f6nigswahl und es folgt&nbsp; Rothari aus dem Geschlecht der Arodus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch werden bairische Agilolfinger und Langobarden immer wieder untereinander heiraten. Und immer wieder kommen Nachfahren des&nbsp; Bayern Gundoald an die Macht und schaffen es nach Rothari eine etwas chaotische Dynastie aufzubauen, die aber letztendlich, nicht zuletzt wegen innerdynastischen Konflikten zugrunde geht: Aripert (653-661) Godpert (662), Percarit (671-688), Raginpert (701) Cunincpert (688-700), , Luitpert (703).&nbsp; Aripert II (703-712) ist der letzte Agilolfingische K\u00f6nig der Langobarden. &nbsp; Und Und \u00fcber allem schwebt die selige Teudelinde die den Dom in Monza errichtet und wenn auch nicht als Heilige, sondern nur als Seelige verehrt wird, dennoch wie eine Heilige behandelt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Agilolfinger, die einst als Franken nach Baiern kamen, sind inzwischen Integriert ins bairische Volk, genie\u00dfen aber eine Sonderstellung unter den Familien der <em>nobilitas<\/em>, wie uns die Lex Baiuvariorum berichtet:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Von den Geschlechtern, die genannt werden Huosi, Trozza, Fagana, Hahilinga und Anniona:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diese sind sozusagen die vornehmsten nach den Agilolfingern aus herzoglichem Geschlecht. Ersteren n\u00e4mlich gew\u00e4hren wir doppelte Ehre, und so sollen sie auch doppelte Bu\u00dfe empfangen. Die Agilolfinger aber sollen bis zum Herzog hin vierfach geb\u00fc\u00dft werden, weil sie die h\u00f6chsten F\u00fcrsten unter euch sind. <\/em><sup id=\"rf8-34194\"><a href=\"#fn8-34194\" title=\" zitiert nach W. St\u00f6rmer, Die Bajuwaren &#8211; Von der V\u00f6lkerwanderung bis Tassilo III S.32 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>&nbsp;und weiterhin&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Der Herzog aber, der an der Spitze des Volks steht, war immer aus dem Geschlecht der Agilolfinger und muss es sein, weil unsere Vorg\u00e4ngerk\u00f6nige ihnen zugesichert haben, dass sie einen aus ihrem Geschlecht, der dem K\u00f6nig treu und klug war, zum Herzog ernennen, um dieses Volk zu regieren <\/em><sup id=\"rf9-34194\"><a href=\"#fn9-34194\" title=\" Zitiert nach : R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? S177 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Gerade der letzte Abschnitt zeigt an, dass die Herz\u00f6ge zu einem unbekannten Zeitpunkt von den K\u00f6nigen, also urspr\u00fcnglich den merowingischen Franken, eingesetzt wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun haben wir also in Bayern und partiell in der Lombardei Agilolfinger an der Macht. Aber das reicht noch nicht!&nbsp; Am Ende des 7. Jahrhunderts taucht ein alamanischer <em>dux<\/em> Namens Gottfried (Gotefrid) auf. Auch er stammt aus dem Geschlecht der Agilolfinger, doch kennen wir seine Verwandtschaftsgrade nicht.<sup id=\"rf10-34194\"><a href=\"#fn10-34194\" title=\" Es geistern zwar wie bei allen Personen hier auf genealogischen Seiten im Netz diverseste Stammb\u00e4ume, die aber in keiner Weise belegbar sind! \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu passt auch sehr gut eine Anmerkung von Roman Deutinger, der schreibt, bezugnehmend auf die Verwandtschaften der Agilolfinger und der Lex Baiuvariorum:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Selbst wenn man der Aussage der Lex vertraut, alle Bayernherz\u00f6ge seien immer Agilolfinger gewesen (und es gibt gute Gr\u00fcnde, das nicht zu tun!), dann darf man sich diese Agilolfinger nicht als eine abgeschlossene, einheitliche, streng patrilineare und agnatische Dynastie vorstellen, sondern bestenfalls als einen losen cognatischen Verband, dessen genealogischer Zusammenhang nicht rekonstruierbar ist&nbsp;<sup id=\"rf11-34194\"><a href=\"#fn11-34194\" title=\" &lt;\/em&gt;R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? S180 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Aber vielleicht wurden auch in der Alamannia Agilolfinger als Herz\u00f6ge von den Franken zur Befriedung&nbsp; eingesetzt. Ganz so, als&nbsp; w\u00e4ren sie so etwas wie eine \u201cFamilie f\u00fcrs Grobe\u201d.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der alamanische <em>dux<\/em> Gottfried aber war mit der Tochter des bairischen Agilolfingers <em>dux<\/em> Theodo I. verheiratet, damit alles sch\u00f6n im Clan bleibt. Ihr gemeinsamer Sohn ist Odilo, der Vater Tassilos III.&nbsp; Diesen Titel in der Alamania haben die Agilolfinger bis zur Zeit des <em>dux<\/em> Theudebald der nach dem Tod Karl Martells einen Aufstand gegen die fr\u00e4nkischen Hausmeier f\u00fchrt, der 746 im Blutgericht von Cannstatt endet.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Aufstand war auch der bairische <em>dux<\/em> Odilo beteiligt. Dieser hatte am Hof von Karl Martell dessen Tochter Hiltrud geschw\u00e4ngert. Schwanger&nbsp; floh diese vom Hof des Hausmeiers zu Odilo, als Karl Martell starb. Sie&nbsp; heiratete Odilo&nbsp; und gebar ihm einen Sohn. Den zuk\u00fcnftigen Herzog Tassilo III.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schw\u00e4ngerung, der vermeintlichen Brautraub der keiner war, und das B\u00fcndnis mit dem alamannischen Agilolfinger Theudebald&nbsp; f\u00fchren zur Intervention von Karl Martells S\u00f6hnen Karlmann und Pippin III (nur zur Erinnerung : das ist der Vater von Karl dem Gro\u00dfen! ) Es kommt 743 zur Schlacht bei Epfach, bei der Odilo von den Alamannen und Sachsen(!) unterst\u00fctzt wird. Odilo unterliegt und muss die Oberhoheit der Franken anerkennen, beh\u00e4lt aber im Gegensatz zu den alamannischen Agilolfingern sein Herzogtum ,was bei den Verfahrensweisen der der zuk\u00fcnftigen karolingischen Herrschern eigenartig erscheint, denn sie haben bereits begonnen nach und nach alle Herzogt\u00fcmer auszuschalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>748 stibt jedoch Odilo. Grifo, Halbbruder von Hiltrud und Sohn Karl Martells entf\u00fchrt Mutter&nbsp; und Kind und will die Macht in Baiern an sich rei\u00dfen. Diese werden aber von Pippin III befreit , der ihn nun Siebenj\u00e4hrigen als Herzog einsetzt.Die Quellen schreiben das er das Herzogtum als Beneficium erhielt. Als seine Mutter 754 starb, wurde Pippin auch Vormund Tassilos III. Zu diesem Zeitpunkt war auch Pippin III. bereits Vater. Karl war 747 oder 748 geboren worden, Karlmann 751. Karl und Tassilo waren also nur 6 oder 7 Jahre auseinander und Karl d\u00fcrfte Tassilo von fr\u00fchester Kindheit an gekannt haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich kann man zur Genealogie der Agilolfinger sagen, wenn die Personen, die in den Quellen als Agilolfinger bezeichnet werden oder aber diesen zugerechnet werde, tats\u00e4chlich Agilolfinger sind, dann muss es sich um eine extrem weitverzweigte Familie handeln, deren Geschichte bis in die Tiefen der V\u00f6lkerwanderungszeit zur\u00fcckreicht und schon damals einen entsprechenden Status besa\u00df. Andererseits k\u00f6nnte diese urspr\u00fcngliche Familie einen solchen Eindruck hinterlassen haben, dass angeheiratete Familien (kognatische Familien) diesen Namen \u00fcbernahmen, was wahrscheinlich erscheint.<sup id=\"rf12-34194\"><a href=\"#fn12-34194\" title=\" Siehe hierzu R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch. Die Agilolfinger lassen sich heute mit Garibald I. noch vor den Arnulfingern und Pippiniden, also den direkten Vorfahren der Karolinger, nachweisen. Nat\u00fcrlich wissen wir nicht wie dies in der Welt des 8. Jahrhunderts war, aber es macht deutlich, dass es sich nicht um irgendeine Familie der fr\u00fchmittelalterlichen Welt handelt.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-34194\"><p > W.Str\u00f6mer ,&nbsp; Adelsgruppen im fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Bayern S. 16 &nbsp;<a href=\"#rf1-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-34194\"><p > E. Z\u00f6llner, Die Herkunft der Agilolfinger S.3 &nbsp;<a href=\"#rf2-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-34194\"><p > M. Gockel, Karolingische K\u00f6nigsh\u00f6fe am Mittelrhein S.308 ff &nbsp;<a href=\"#rf3-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-34194\"><p > W. St\u00f6rmer Die Bajuwaren &#8211; Von der V\u00f6lkerwanderung bis Tassilo IIIS.56 &nbsp;<a href=\"#rf4-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-34194\"><p > Die Bajuwaren von Severin bis Tassilo 488-788 S147 &nbsp;<a href=\"#rf5-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-34194\"><p > M.Gockel karolingische K\u00f6nigsh\u00f6fe am Mittelrhein&nbsp; S289 ff &nbsp;<a href=\"#rf6-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-34194\"><p > siehe hier: <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/04\/10\/herrschaftslegitimierung-und-adel\/\">https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/04\/10\/herrschaftslegitimierung-und-adel\/<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf7-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-34194\"><p > zitiert nach W. St\u00f6rmer, Die Bajuwaren &#8211; Von der V\u00f6lkerwanderung bis Tassilo III S.32 &nbsp;<a href=\"#rf8-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-34194\"><p > Zitiert nach : R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? S177 &nbsp;<a href=\"#rf9-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-34194\"><p > Es geistern zwar wie bei allen Personen hier auf genealogischen Seiten im Netz diverseste Stammb\u00e4ume, die aber in keiner Weise belegbar sind! &nbsp;<a href=\"#rf10-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-34194\"><p > <\/em>R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? S180 &nbsp;<a href=\"#rf11-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-34194\"><p > Siehe hierzu R. Deutinger, wer waren Agilolfinger? &nbsp;<a href=\"#rf12-34194\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den letzten zwei Blogposts, in denen ich mich zum einen mit der Verschw\u00f6rung Pippins des Buckligen, als auch mit der Eroberung des Langobardenreiches auseinander gesetzt habe, dachte ich mit ich befasse mich direkt&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[25,145,11,32,144,30],"class_list":["post-34194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte","tag-antike","tag-bairisch","tag-fruhmittelalter","tag-karolingisch","tag-langobardisch","tag-merowingisch"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der Fall Tassilo III. - Teil 1 - Die Agilolfiger - Tribur.de<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/12\/04\/der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der Fall Tassilo III. - Teil 1 - Die Agilolfiger - Tribur.de\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Nach den letzten zwei Blogposts, in denen ich mich zum einen mit der Verschw\u00f6rung Pippins des Buckligen, als auch mit der Eroberung des Langobardenreiches auseinander gesetzt habe, dachte ich mit ich befasse mich direkt&#046;&#046;&#046;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/12\/04\/der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Tribur.de\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Triburde\/184352328288771\" \/>\n<meta property=\"article:author\" content=\"http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Triburde\/184352328288771\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-12-04T15:28:56+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-12-04T15:29:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/cropped-logotest-2.jpg?fit=200%2C200&ssl=1\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Markus Zwittmeier\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@https:\/\/twitter.com\/tribur\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@tribur\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Markus Zwittmeier\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.tribur.de\\\/blog\\\/2025\\\/12\\\/04\\\/der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.tribur.de\\\/blog\\\/2025\\\/12\\\/04\\\/der-fall-tassilo-iii-teil-1-die-agilolfiger\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Markus Zwittmeier\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.tribur.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/3119997f09f43791809c2d1af27bba6c\"},\"headline\":\"Der Fall Tassilo III. &#8211; 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