{"id":34147,"date":"2025-09-18T16:20:52","date_gmt":"2025-09-18T14:20:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=34147"},"modified":"2025-09-18T16:20:54","modified_gmt":"2025-09-18T14:20:54","slug":"guertelgehaenge-von-frauen-in-der-karolingerzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/09\/18\/guertelgehaenge-von-frauen-in-der-karolingerzeit\/","title":{"rendered":"G\u00fcrtelgeh\u00e4nge von Frauen in der Karolingerzeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Wo fange ich an? Wenn ich nach Objekten oder Rekonstruktionen suche, dann meist aus der m\u00e4nnlichen Perspektive, eben weil ich in der Hauptsache nach Sachen f\u00fcr mich suche. Nun aber m\u00f6chte ich endlich mal einige Sachen f\u00fcr meine Lebensgef\u00e4hrtin fertig machen, in diesem Fall den G\u00fcrtel.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie das immer so bei Karolingern ist: Wir haben ja nichts! Und wenn, dann meist aus Lesefunden, die ihres Kontextes beraubt wurden oder aber eben aus Funden, die in den Gebieten der Nordm\u00e4nner gemacht wurden und die ebenso nicht mehr ihren urspr\u00fcnglichen Kontext besitzen. Oder eben dubiose Abbildungen.<\/p>\n\n\n\n<p>So eine Sache ist das mit Schl\u00fcsseln. Dabei rede ich nicht von Schl\u00fcsseln f\u00fcr die heimische Haust\u00fcr oder die Truhe, sondern von Zierschl\u00fcsseln. Diese karolingischen Zierschl\u00fcssel wurden oftmals als \u201cPetrusschl\u00fcssel\u201d angesprochen, die von Pilgerreisen aus Rom mitgebracht worden sein sollen. Aber nicht alle gefundenen Schl\u00fcssel sind als Reliquie zu verstehen.<sup id=\"rf1-34147\"><a href=\"#fn1-34147\" title=\" vgl. M. Schulze-D\u00f6rlamm,&nbsp; Zwei ungew\u00f6hnliche Bronzeschl\u00fcssel der Karolingerzeit \u2013 ein Amulettschl\u00fcssel aus Mainz und ein \u201ePetrusschl\u00fcssel\u201c aus Alzey \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>&nbsp; Und wer \u00fcber den karolingischen Tellerrand hinaus blickt, kennt solche Zierschl\u00fcssel durchaus!<\/p>\n\n\n\n<p>Sie waren Bestandteil der G\u00fcrtelgeh\u00e4nge beg\u00fcterter Frauen, sowohl bei den Alamannen als auch bei den Franken und anderen Gruppen.&nbsp; Der Schl\u00fcssel ist dabei sowohl das Symbol der Frau als Hausherrin, als auch als finanzielle Verwalterin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Funktionen zeigen sich auch noch in der Karolingerzeit ganz deutlich, als Hinkmar von Reims den karolingischen Hofstaat erl\u00e4utert und dort der K\u00f6nigin den S\u00e4ckler und der K\u00e4mmerer als ihre direkte Untergebenen nennt. Ihr untersteht somit die Verwaltung von Geschenken an und vom Hof, aber auch die Finanzverwaltung der k\u00f6niglichen G\u00fcter. Etwas, das auch K\u00f6nigin Fastrada zugeschrieben wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben es also mit Damen zu tun, die noch genauso wie ihre merowingischen Vorfahren, Schl\u00fcssel als Symbole ihrer Gewalt mit sich f\u00fchren. Und wahrscheinlich trugen sie sie genauso wie ihre Vorfahren am G\u00fcrtel. Wenn sie diese Gegenst\u00e4nde nun am G\u00fcrtel trugen ergibt sich die Frage, ob dort weitere Gegenst\u00e4nde hingen, bzw. ob es ein komplettes G\u00fcrtelgeh\u00e4nge gab?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155852.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"567\" height=\"616\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155852.png?resize=567%2C616&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34152\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155852.png?w=567&amp;ssl=1 567w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155852.png?resize=276%2C300&amp;ssl=1 276w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Alamannische Fraueng\u00fcrtel mit Taschengeh\u00e4nge (Rekonstruktionen)<br>\/ aus Grab 30 von Oerlingen. 2 aus Grab 27 von Oerlingen. 3 aus Grab 2 von Oerlingen. Tafel 33 aus &#8222;Interpretation und museale Auswertung alamannischer Grabfunde&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mehr durch Zufall stie\u00df ich auf die Ver\u00f6ffentlichung \u201cInterpretation und museale Auswertungalamannischer Grabfunde\u201d von 1960<sup id=\"rf2-34147\"><a href=\"#fn2-34147\" title=\" E. Vogt, Interpretation und museale Auswertung alamannischer Grabfunde in Zeitschrift f\u00fcr schweizerische Arch\u00e4ologie und Kunstgeschichte \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> In dieser Ver\u00f6ffentlichung besch\u00e4ftigt sich Vogt mit alamannischen G\u00fcrteln von M\u00e4nnern und Frauen. Oder ums anders zu sagen: Er zeichnet dort das gesamte Zeug auf, das da so rumh\u00e4ngt. Und das ist nicht wenig!<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst ist nat\u00fcrlich das Messer,&nbsp; Kamm im Futteral und oft auch eine Schere. Dann kommen andere Gegenst\u00e4nde, denen Eigenschaften von Amuletten zugesprochen wird: die bereits angesprochenen Schl\u00fcssel, B\u00e4renz\u00e4hne, Tigermuschel, Spinnwirtel, gelochte r\u00f6mische M\u00fcnzen usw. Und dann kommt noch m\u00f6glicherweise ein&nbsp; T\u00e4schchen, das mit einer Zierscheibe verschlossen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Vogt hier explizit \u00fcber Alamannen*innen schreibt, unterscheiden sich die Funde nicht von zeitgen\u00f6ssischen merowingischen oder s\u00e4chsischen Funden. Die Zierscheiben gibt es zuhauf, z.B. aus Darmstadt oder Worms. Ein gl\u00e4serner Spinnwirtel fand sich zum Beispiel in Warendorf<sup id=\"rf3-34147\"><a href=\"#fn3-34147\" title=\" siehe dazu hier: &lt;a href=&quot;https:\/\/www.lwl-landesmuseum-herne.de\/de\/blog\/als-kleidung-noch-wertvoll-war-die-spinnwirtel-aus-warendorf\/&quot;&gt;https:\/\/www.lwl-landesmuseum-herne.de\/de\/blog\/als-kleidung-noch-wertvoll-war-die-spinnwirtel-aus-warendorf\/&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> oder Ense<sup id=\"rf4-34147\"><a href=\"#fn4-34147\" title=\" Das Gr\u00e4berfeld von Ense-Bremen S. 27 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> Wobei ich anmerken w\u00fcrde, dass ich den Spinnwirtel weniger als Amulet verstehe, sondern ihn auch als Zeichen des Reichtums der Frau verstehe: Sie hatte es nicht mehr n\u00f6tig selbst zu spinnen, sie hatte ihr Personal daf\u00fcr und kann es sich leisten einen kostbaren gl\u00e4sernen Spinnwirtel am G\u00fcrtel zu tragen, was nat\u00fcrlich auch ihre Aufsichtsfunktion \u00fcber die Spinnerinnen zu zeigt<sup id=\"rf5-34147\"><a href=\"#fn5-34147\" title=\" Danke an Sally Sch\u00f6nekess \/Saponarii&nbsp; f\u00fcr die Informationen \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup>. Auch die Tigermuschel , eigentlich keine Muschel sondern das Geh\u00e4use der Kaurischnecke, zeigt den Reichtum, kam sie doch aus dem indischen Ozean und der&nbsp; Ostk\u00fcste Afrikas.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch am interessantesten finde ich tats\u00e4chlich die T\u00e4schen mit den Zierscheiben. Zugegeben, es ist nicht ganz klar, ob es wirklich T\u00e4schchen waren, oder ob die Scheiben einfach als Amulett am G\u00fcrtel hingen. So schreibt Ursula Koch :&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201c Zierscheiben wurden von m\u00e4nnlichen Arch\u00e4ologen h\u00e4ufig als Taschenbeschl\u00e4ge angesprochen, obgleich sie meistens in Kn\u00f6chelh\u00f6he getragen wurden, die Taschen also im Stehen oder beim Gehen nicht erreichbar w\u00e4ren. (&#8230;) Wahrscheinlich dienten die Zierscheiben \u2013 was ihre Verwendung als Teil einer Tasche nicht ausschlie\u00dft, \u2013 den Tr\u00e4gerinnen als magischer Gl\u00fccksbringer, sch\u00fctzendes Amulett oder auch als Fruchtbarkeitsamulett wie die ebenfalls am G\u00fcrtelgeh\u00e4nge zu findenden Geweihscheiben, mit denen Zierscheiben vereinzelt, oder Cypraeen (Anmerkung: das sind die \u201cTigermuscheln\u201d) , mit denen Zierscheiben oftmals kombiniert waren. \u201c<sup id=\"rf6-34147\"><a href=\"#fn6-34147\" title=\" U. Koch Merowingische Zierscheiben mit einem gekreuzten Menschenpaar in Arch\u00e4ologisches Korrospondenzblatt 47 2017 S. 535\" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Koch die Verwendung als Tasche also nicht ausschlie\u00dft, schreibt der Flyer des Kurpf\u00e4lzischen Museums der Stadt Heidelberg zum Kunstwerk des Monats Oktober 2012<sup id=\"rf7-34147\"><a href=\"#fn7-34147\" title=\" online hier: &lt;a href=&quot;https:\/\/www.museum-heidelberg.de\/site\/Museum-Heidelberg\/get\/documents_E1135657815\/museum-heidelberg\/Dateien\/pdf\/2012%20Kunstwerke%20des%20Monats\/KdM%20Oktober%202012.pdf&quot;&gt;https:\/\/www.museum-heidelberg.de\/site\/Museum-Heidelberg\/get\/documents_E1135657815\/museum-heidelberg\/Dateien\/pdf\/2012%20Kunstwerke%20des%20Monats\/KdM%20Oktober%202012.pdf&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cNoch in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts rekonstruierte man die Zierscheiben mit dem umgebenden Ring zu einer Applikation auf dem \u00dcberschlag einer Leder oder Stofftasche, wobei der Umfassungsring als B\u00fcgel gedient h\u00e4tte. Heute jedoch werden sie einhellig als symbolisch-dekorativer H\u00e4ngeschmuck gesehen.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lasse dieses \u201ceinhellig\u201d von 2012, gegen\u00fcber der Publikation von 2017, die es eben nicht \u201ceinhellig\u201d sieht, einfach mal so stehen, aber wollte das nicht unterschlagen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber meistens geh\u00f6rt zu den Zierscheiben auch ein etwas gr\u00f6\u00dferer Ring als die Scheibe selbst, der als Versteifung der \u00d6ffnung gedient haben k\u00f6nnte. Was mich an diesen T\u00e4schchen die Br\u00fccke zu den Karolingern schlagen l\u00e4sst, sind einige Abbildungen die&nbsp; Vogt, fast schon beil\u00e4ufig in seinem Text anf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind Abbildungen ganz \u00e4hnlicher Taschen, die genauso wie die alamannische oder merowingischen Taschen an einem Band , zum Teil mit Messer, auf H\u00f6he des Schienbeins baumeln.&nbsp; Diese Darstellungen stammen jedoch aus sehr viel sp\u00e4terer Zeit: aus 1506, 1530 oder 1556. letzteres die Familie des Zunftmeisters Hans Rudolf Faesch. ( Bild hier bei Wikipedia <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Faesch_(Familie)#\/media\/Datei:Hans_Rudolf_Faesch_and_his_family_painted_by_Hans_Hug_Kluber_in_1559.jpg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Faesch_(Familie)#\/media\/Datei:Hans_Rudolf_Faesch_and_his_family_painted_by_Hans_Hug_Kluber_in_1559.jpg<\/a> ) Erg\u00e4nz werden diese Bilder noch von einer \u00e4hnlichen Tasche mit rundem Deckel, jedoch direkt am G\u00fcrtel verbunden, von ca. 1380.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben es also mit einer Taschenform und Trageweise zu tun, die sowohl im Fr\u00fchmittelalter, als auch im Sp\u00e4tmittelalter vorhanden war. Ich bin auch der Meinung (Angabe ohne Gew\u00e4hr) das ich \u00e4hnliche Taschen und Trageweisen auch aus dem Hochmittelalter kenne.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Taschenform, also die vermutliche runde Tasche mit Zierscheibe,&nbsp; taucht von der Mitte des 6. Jahrhunderts auf und l\u00e4sst sich bis in die zweite H\u00e4lfte des 7. Jahrhunderts verfolgen<sup id=\"rf8-34147\"><a href=\"#fn8-34147\" title=\"&nbsp; U. Koch Merowingische Zierscheiben mit einem gekreuzten Menschenpaar in Arch\u00e4ologisches Korrospondenzblatt 47 2017 S. 534\" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> wo sie dann wohl mit der einsetztenden Beigabenlosigkeit verschwinden. Toni Rey l\u00e4sst sie aber bis ins fr\u00fche 8. Jahrhundert laufen<sup id=\"rf9-34147\"><a href=\"#fn9-34147\" title=\" T. Rey, Eine fr\u00fchmittelalterliche durchbrochene Zierscheibe von Muttenz BL S.192 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup> Sie liegen somit zeitlich analog zu den metallbeschlagenen, rechteckigen T\u00e4schchen die \u00e4hnliche jener aus&nbsp; Krefeld Gellep sind<sup id=\"rf10-34147\"><a href=\"#fn10-34147\" title=\" M. Martin, Tasche oder T\u00e4schchen? Zu einem Accessoire der merowingischen Frauentracht&nbsp; S.78 \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup>, die ebenfalls meist auf dem Bein gefunden wurden. Zum Beispiel Albisheim\/Pfrimm (Donnersbergkreis) Grab 3\/1965.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155343.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"346\" height=\"415\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155343.png?resize=346%2C415&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34151\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155343.png?w=346&amp;ssl=1 346w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-18-155343.png?resize=250%2C300&amp;ssl=1 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tasche aus Lich-Steinstra\u00dfe. Abb. aus M.Martin, Tasche oder T\u00e4schchen? Zu einem Accessoire der merowingischen Frauentracht<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Als ich mir noch einmal diese T\u00e4schchen ansah fiel mir die Tasche aus Lich-Steinstra\u00dfe auf, die in der Mitte der rahmenden rechteckigen Beschl\u00e4ge einen\u00a0 Beschlag besitzt der in seiner Kreisform mit innerem Kreuz doch stark an die entsprechenden Zierscheiben erinnert, wenn auch um einiges kleiner.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Leider fehlt mir dazu die etwas erweiterte Literatur, aber es scheint als seien die rechteckigen Taschenbeschl\u00e4ge nicht mit Zierscheiben vergesellschaftet, was darauf hinweisen k\u00f6nnte, dass runde Zierscheiben und rechteckige Taschenbeschl\u00e4ge dem selben Zweck diente: der Verzierung eines Taschendeckels, lediglich in unterschiedlichen modischen Ausformungen<sup id=\"rf11-34147\"><a href=\"#fn11-34147\" title=\" Zu dieser Idee siehe auch die Taschenverteilung bei: J.Werner, Das alamannische F\u00fcrstengrab von Wittislingen S54 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup>, bzw in unterschiedlichen Regionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies w\u00fcrde sich wiederum mit einer Anmerkung decken, die im Flyer des Kurpf\u00e4lzischen Museums der Stadt Heidelberg zum Kunstwerk des Monats Oktober 2012 zu finden ist. N\u00e4mlich das sich die angesprochenen&nbsp; Zierscheiben nur im autrasischen Gebiet ( ostfr\u00e4nkisch-alamannisch bajuwarischen Raum )&nbsp; fanden<sup id=\"rf12-34147\"><a href=\"#fn12-34147\" title=\" der Flyer erw\u00e4hnt dazu im westfr\u00e4nkischen Raum als Gegenst\u00fcck kleinere Riemenverteiler, wobei ich diesen Vergleich f\u00fcr fraglich halte, zumal diese im alamannischen Raum z.B. Grab 30 Oerlingen , sich am selben Geh\u00e4nge wie die Zierscheibe befinden und an dem dann Kamm und Schl\u00fcssel befestigt sind. Sie sind also eben nicht auf den westfr\u00e4nkischen Raum beschr\u00e4nkt!!&nbsp; \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Trugen nun Frauen der Karolingerzeit auch noch solche oder \u00e4hnliche Taschen, war mein Frage, wenn sie sich doch sp\u00e4ter in ganz \u00e4hnlicher Form wiederfinden lassen?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-16-155338a_cr.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"245\" height=\"432\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-16-155338a_cr.jpg?resize=245%2C432&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34150\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-16-155338a_cr.jpg?w=245&amp;ssl=1 245w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-16-155338a_cr.jpg?resize=170%2C300&amp;ssl=1 170w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Maria mit G\u00fcrtelgeh\u00e4nge mit Tasche im Psalter Ludwigs des Deutschen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eigentlich war mir keine Abbildung bekannt, doch ich t\u00e4uschte mich!&nbsp; F\u00fcr eine andere Sache sah ich mir noch mal den Psalter Ludwigs des Deutschen an. Auf Folio 120r kniet dort Ludwig betend auf einem Betschemel vor einem Monumentalkreuz , das \u00fcbrigens an ottonische Triumphkreuze erinnert. Neben dem Kreuz sind der Apostel Johannes (erkennbar an den langen Haaren) und Maria abgebildet. Von Marias H\u00fcfte h\u00e4ngt ein langer Streifen herab, an dessen Ende, in Kn\u00f6chelh\u00f6he, ein T\u00e4schchenen baumelt. Die Form l\u00e4sst sich nicht genau erkennen. Es k\u00f6nnte Beutel artig sein, oder auch die Form eines quadratischen Briefchens , \u00e4hnlich der Elisenhof Tasche oder der Tasche aus Grab 52&nbsp; oder Lich-Steinstra\u00df (Niederzier\/ Kr. D\u00fcren) besitzen, genauso aber die Form einer verkleinerten, trapetzf\u00f6rmigen Pilgertasche haben. Hier werden Gedanken an die Form verkleinerter Reliquienbursen wach.<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Gegenst\u00e4nde sind am G\u00fcrtel jedoch nicht abgebildet.&nbsp; Aber da ist sie! Die Tasche am Ende eines langen G\u00fcrtelgeh\u00e4nges der Karolingerzeit!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kontext von Maria, sehe ich dann aber doch einen gewissen Amuletcharakter in der Tasche. Vielleicht tats\u00e4chlich in der Form als Reliquienbeutel, aber auch bereits zeitlich vorwegnehmend ein Geldbeutel, vergleichbar mit einem Almosenbeutel in der Ausdrucksform der Gebenden Mutter Maria.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man(n) mag nun fragen, warum Frauen auf Abbildungen ohne G\u00fcrtel, oder wenn mit G\u00fcrtel dann ohne irgendwelche Anh\u00e4ngsel daran zu erkennen sind. Nun ist zun\u00e4chst zu bedenken, dass viele Abbildungen Kopien und \u201cMashups\u201d sp\u00e4tantiker Abbildungen sind (hatte bereits diverse Male dazu geschrieben). Ein weiterer Grund ist recht profan.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten illuminierten Miniaturen sind trotz der Gr\u00f6\u00dfe der Folianten recht klein. Je mehr Details ich in eine solche kleine Zeichnung einf\u00fcge, desto un\u00fcbersichtlicher wird sie und desto komplizierter wird die Zeichnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schaut man sich etwa noch einmal den Psalter Ludwigs des Deutschen an , stellt man fest das er eine Gr\u00f6\u00dfe von ca. 29,5 \u00d7 23,5 cm besitzt. Die Darstellung der Maria selbst ist nur ca. 5cm hoch, der Riemen mit Tasche ca. 2,5cm lang und die Tasche selbst nicht einmal mehr 4mm hoch!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem neigen die Darstellungen zu einem gewissen Ma\u00df zur Abstrahierung. Man will nur das N\u00f6tige, das wichtige Zeigen um Symbolik zu transportieren. Das Wichtigste ist dann die Frau selbst und vielleicht noch ihre Kleidung, um ihren Stand anzudeuten, bzw. um \u00fcber Farbe Symbolen zu transportieren. Wenn nun kleine Objekte wie&nbsp; ein Messer oder ein Schl\u00fcssel am G\u00fcrtel h\u00e4ngen, st\u00f6rt dies die Darstellung. Es wird weggelassen, da es als selbstverst\u00e4ndlich empfunden wird.&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-34147\"><p > vgl. M. Schulze-D\u00f6rlamm,&nbsp; Zwei ungew\u00f6hnliche Bronzeschl\u00fcssel der Karolingerzeit \u2013 ein Amulettschl\u00fcssel aus Mainz und ein \u201ePetrusschl\u00fcssel\u201c aus Alzey &nbsp;<a href=\"#rf1-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-34147\"><p > E. Vogt, Interpretation und museale Auswertung alamannischer Grabfunde in Zeitschrift f\u00fcr schweizerische Arch\u00e4ologie und Kunstgeschichte &nbsp;<a href=\"#rf2-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-34147\"><p > siehe dazu hier: <a href=\"https:\/\/www.lwl-landesmuseum-herne.de\/de\/blog\/als-kleidung-noch-wertvoll-war-die-spinnwirtel-aus-warendorf\/\">https:\/\/www.lwl-landesmuseum-herne.de\/de\/blog\/als-kleidung-noch-wertvoll-war-die-spinnwirtel-aus-warendorf\/<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf3-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-34147\"><p > Das Gr\u00e4berfeld von Ense-Bremen S. 27 &nbsp;<a href=\"#rf4-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-34147\"><p > Danke an Sally Sch\u00f6nekess \/Saponarii&nbsp; f\u00fcr die Informationen &nbsp;<a href=\"#rf5-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-34147\"><p > U. Koch Merowingische Zierscheiben mit einem gekreuzten Menschenpaar in Arch\u00e4ologisches Korrospondenzblatt 47 2017 S. 535&nbsp;<a href=\"#rf6-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-34147\"><p > online hier: <a href=\"https:\/\/www.museum-heidelberg.de\/site\/Museum-Heidelberg\/get\/documents_E1135657815\/museum-heidelberg\/Dateien\/pdf\/2012%20Kunstwerke%20des%20Monats\/KdM%20Oktober%202012.pdf\">https:\/\/www.museum-heidelberg.de\/site\/Museum-Heidelberg\/get\/documents_E1135657815\/museum-heidelberg\/Dateien\/pdf\/2012%20Kunstwerke%20des%20Monats\/KdM%20Oktober%202012.pdf<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf7-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-34147\"><p >&nbsp; U. Koch Merowingische Zierscheiben mit einem gekreuzten Menschenpaar in Arch\u00e4ologisches Korrospondenzblatt 47 2017 S. 534&nbsp;<a href=\"#rf8-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-34147\"><p > T. Rey, Eine fr\u00fchmittelalterliche durchbrochene Zierscheibe von Muttenz BL S.192 &nbsp;<a href=\"#rf9-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-34147\"><p > M. Martin, Tasche oder T\u00e4schchen? Zu einem Accessoire der merowingischen Frauentracht&nbsp; S.78 &nbsp;<a href=\"#rf10-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-34147\"><p > Zu dieser Idee siehe auch die Taschenverteilung bei: J.Werner, Das alamannische F\u00fcrstengrab von Wittislingen S54 &nbsp;<a href=\"#rf11-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-34147\"><p > der Flyer erw\u00e4hnt dazu im westfr\u00e4nkischen Raum als Gegenst\u00fcck kleinere Riemenverteiler, wobei ich diesen Vergleich f\u00fcr fraglich halte, zumal diese im alamannischen Raum z.B. Grab 30 Oerlingen , sich am selben Geh\u00e4nge wie die Zierscheibe befinden und an dem dann Kamm und Schl\u00fcssel befestigt sind. Sie sind also eben nicht auf den westfr\u00e4nkischen Raum beschr\u00e4nkt!!&nbsp; &nbsp;<a href=\"#rf12-34147\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo fange ich an? Wenn ich nach Objekten oder Rekonstruktionen suche, dann meist aus der m\u00e4nnlichen Perspektive, eben weil ich in der Hauptsache nach Sachen f\u00fcr mich suche. 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