{"id":34079,"date":"2025-04-24T17:26:00","date_gmt":"2025-04-24T15:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=34079"},"modified":"2025-04-24T17:55:04","modified_gmt":"2025-04-24T15:55:04","slug":"ulfberht-wie-schlange-und-wurm-aus-der-klinge-verschwanden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/04\/24\/ulfberht-wie-schlange-und-wurm-aus-der-klinge-verschwanden\/","title":{"rendered":"Ulfberht &#8211; wie Schlange und Wurm aus der Klinge verschwanden"},"content":{"rendered":"\n<p>Leider hatte ich, wie so oft, in letzter Zeit viel um die Ohren. Aber indirekt bekam ich die Anregung, etwas zu Ulfberht Schwertern zu machen. Der Artikel ist eigentlich das Rohskript f\u00fcr eine YouTube Geschichte, wird also dort noch mal verwurstet werden. Ob er dann in dieser Form kommt ist noch nicht ganz klar. Das h\u00e4ngt davon ab ob ich noch weitere Informationen finde. Es kann auch sein das ich einige Quellen unterschlagen habe, weil das Dokument f\u00fcr heute etwas schludrig zusammengestellt wurde. Hauptquelle, die mir als Orientierung diente ist aber Ingo Petris Paper \u201cVLFBERHT swords: Origin, material, andmanufacture\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Schwerter \u00fcben ja eigentlich immer eine gewisse Faszination aus.&nbsp;Das war schon immer so, wie man an den magischen Zuschreibungen an Schwerter mit so klangvollen Namen wie Excalibur, Balmung, Durendal und Joyeuse kennt.&nbsp;Und au\u00dferhalb der Legenden gibt es Ulberht! <\/p>\n\n\n\n<p>Und an dieser Stelle muss ich&nbsp; schon mal ein paar Begriffe und Mythen erkl\u00e4ren. Nix dramatisches, geht nur ein bisschen ums Verst\u00e4ndnis, nicht da was nicht falsch verstanden wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das, was unsere europ\u00e4ischen Schwerter haben, ist kein Damaststahl im eigentlichen Sinne des Wortes. Die \u00dcberg\u00e4nge sind zwar flie\u00dfend, aber eigentlich ist es Schwei\u00dfverbundstahl, z.B. in der Form von Torsionsdamast. Auch wenn der Stahl gefaltet wird, ist das eigentlich kein Damast, sondern auch wieder Schwei\u00dfverbundstahl, der auch als Schwei\u00dfdamast bezeichnet wird. Und gefaltet wird das Eisen, der Stahl immer, wie sich zeigen wird. Aber es hat sich halt so eingeb\u00fcrgert, ich versuche mal immer von europ\u00e4ischen Damast oder Schwei\u00dfdamast zu sprechen, um das so ein bisschen abzugrenzen.Der echte Damast ist ein Tiegelstahl, der aus Indien kam und wahrscheinlich \u00fcber Damaskus gehandelt wurde. Daher der Name Damast oder Damaszener Stahl. Aber dazu nachher mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Schwert im fr\u00fchen Mittelalter, in dem Fall noch vor 800, genannt\u00a0 Spatha, machte seinem \u00fcbersetzten\u00a0 Namen, Breitschwert, alle Ehre. Es waren breite Schwerter, und ihre L\u00e4nge lag zwischen 70 und 90 cm. Sie verj\u00fcngen sich meist gar nicht und wenn, dann nur minimal. Geibig kategorisiert sie unter seinem Klingentyp 1.\u00a0Oder ums anders zu sagen: Es sind ganz sch\u00f6ne Klopper, nicht zwingend vom Gewicht, aber von der Form und eher nichts f\u00fcr feine Schnitzarbeiten und elegantes Fechten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Um einer so wuchtigen Klinge genug Stabilit\u00e4t zu geben, setzte man im Bereich der Hohlkehle auf Schwei\u00dfdamast. In aller Regel in der Form von Volldamast, das bedeutet das der ganze Bereich durchgehend ein Muster aufweist. Dagegen gab es auch Schichtendamast. Bedeutet das Ganze war wie ein Sandwich aufgebaut mit einer Schicht Schwei\u00dfdamast auf den&nbsp; Au\u00dfenseiten und dazwischen ein St\u00fcck Eisen, wie ein Sandwich eben.Und dann gibts noch&nbsp; Funierdamast, bei dem das Eisenst\u00fcck dazwischen den Hauptteil ausmacht und eine hauchd\u00fcnne Schicht Damast oben auflag, um den Eindruck von mehr zu machen. Also eher ein Blender.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Klingen wurden als Wurmbunt bezeichnet. Der Name geht auf einen Brief Theoderichs zur\u00fcck, der die Klingen lobt, die ihm ein K\u00f6nig Thrasamund zusandte und von denen er sagt \u201c(&#8230;)Das Mittelst\u00fcck ihrer Klingen, geschickt gekehlt, erscheint wie mit kleinem Wurmwerk gekr\u00e4uselt, und hier spielen so mannigfaltige Schatten, dass man glauben m\u00f6chte, das gl\u00e4nzende Metall sei mit vielen Farben verwoben.(&#8230;)&#8220; Eine&nbsp; andere Bezeichnung nennt die \u201cSchlange in der Klinge\u201d die man in den Mustern erkennen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schneiden der Klingen waren aus Stahl. Ihre Herstellung setzte nicht nur eine hervorragende Schmiedekunst voraus, sondern auch Materialwissen f\u00fcr die Produktion der Rohmaterialien.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die H\u00e4rte der Schwerter bzw. Schneiden brauche ich Stahl. Der ist wiederum Eisen, das mit Kohlenstoff legiert ist. Als Stahl gilt alles was weniger als 2% Kohlenstoff enth\u00e4lt, weniger als 0,2% sollten es aber auch nicht sein , weil dann ist er nicht mehr h\u00e4rtbar. Das ist dann Schmiedeeisen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem daran ist nun die Gewinnung des Rohstoffes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewinnung des Rohmaterials<\/h2>\n\n\n\n<p>Eisen gewann man durch Renn\u00f6fen. Dazu wurde Eisenerz zerkleinert und mit Holzkohle in einem kaminartigen Ofen geschichtet. Der wurde erhitzt und mit Blasebalgen immer Luft zugef\u00fchrt. Das Erz wird zu Eisen reduziert, nicht geschlozen,&nbsp; durch die Kohle kann Kohlenstoff in das Eisen diffundieren und es bildet sich Schlacke. Der Ofen wird dann angestochen und die Schlacke soweit m\u00f6glich abgelassen. Am Ende wird der Ofen abgebrochen und raus kommt ein kleiner,&nbsp; unansehnlicher Klumpen, die Luppe oder Ofenschwamm. Das Ganze ist br\u00f6ckelig, inhomogen, weil sich wegen der Schwerkraft schwerere&nbsp; Stoffe unten abgesetzt haben und voll mit Schlacken-Einschl\u00fcssen. In aller Regel kriegt man da einen Kohlenstoffgehalt von 0,2 Prozent rein, was das Eisen ja schon zu Stahl macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zeug muss jetzt zu einem brauchbaren St\u00fcckchen Eisen bzw. Stahl verdichtet werden,&nbsp; in dem es geschmiedet, gefaltet und immer wieder verschwei\u00dft wird , dabei wird die Schlacke nach nach aus dem Rohstahl&nbsp; entfernt. Dieser Faltvorgang findet immer bei der Herstellung von Schmiedeeisen oder Stahl statt. Gefaltete Schwerter sind also die Regel und nichts Besonderes. (Gr\u00fc\u00dfe an Highlander!)<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sp\u00e4tmittelalter wurden so aus 100kg Luppe nicht mehr als 10 bis 15 kg Schmiedeeisen oder Rohstahl gewonnen. Und da war die Technik zwar die Gleiche, aber effizienter.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat man es bei dem Prozess irgendwie geschafft, recht viel Kohlenstoff in den Stahl zu bekommen, verbrennt ein Teil&nbsp; bei der Aktion des Faltens dann wieder. Man kann den Stahl zwar Aufkohlen, dabei werden aber immer nur die \u00e4u\u00dferen Schichten mit Kohlenstoff angereichert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ganze ist nat\u00fcrlich auch eine Frage der Qualit\u00e4t des Rohstoffes und der Kunstfertigkeit des Schmieds<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende habe wir also nun&nbsp; einen kleinen Klumpen Rohstahl. Der ist aber zu wenig, um ein Schwert daraus zu schmieden. Also muss ich den Prozess wiederholen, wobei ich nat\u00fcrlich immer wieder leicht unterschiedliche Ergebnisse erhalte. Hinzu kommt, dass der Stahl weitere Elemente enthalten kann, die ich so gar nicht drin haben will. Etwa Phosphor, der den Stahl br\u00fcchig macht, dagegen h\u00e4tte ich eher gerne Mangan drin, weil das Schwefel und Sauerstoff aus dem Stahl zieht und genauso wie Stickstoff die H\u00e4rtung und Formbarkeit f\u00f6rdert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese chemischen Prozesse und die daf\u00fcr verantwortlichen Stoffe kennt der Schmied jedoch nicht, wei\u00df aber das da was anders ist in seinem Stahl.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das einzige, was ihm bleibt, ist die Funkenprobe, in der er den Stahl zum Beispiel anschleift und am Funkenflug etwa den Kohlenstoffgehalt beurteilen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schmied wird also f\u00fcr die Schnitthaltigkeit seiner Klinge einen Stahl mit hohem Kohlenstoffgehalt w\u00e4hlen. Da der nicht reicht, oder wenn doch die Klinge dann br\u00fcchig werden k\u00f6nnte, wird er ihn wirklich nur f\u00fcr die Schnittkante verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Bereich dazwischen, also dort wo die Hohlkehle sich befindet, w\u00e4hlt er minderwertigere St\u00e4hle oder sogar Eisen. Um diesen Mittelteil trotzdem m\u00f6glichst stabil zu halten und um genug Material zu haben, nimmt er verschiedene Klumpen, formt daraus Stangen und verdreht bzw.&nbsp; tordiert&nbsp; sie miteinander. Der wurmbunte Teil der Klinge entsteht. An diesen Mittelteil wird dann die kohlenstoffhaltige Schneide angeschwei\u00dft. Also nicht mit Schwei\u00dfger\u00e4t,&nbsp; sondern in der Esse, mit Schmiedefeuer und Hammer, also Feuerverschwei\u00dft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Warum nimmt der Schmied nun nicht den Mittelteil und faltet den so lange, bis er eine anst\u00e4ndige Mischung hat? Nun, das bringt ihm nichts. Der Klumpen ist gr\u00f6\u00dfer und er braucht mehr Hitze um den Stahl faltbar zu machen. Damit brennt er sich den Rest Kohlenstoff raus und was noch drin bleibt, diffundiert zwischen den St\u00e4hlen ab einer gewissen Hitze und Faltanzahl und somit sinkt der Gesamtprozentsatz des Kohlenstoffs nochmal. W\u00e4re also mehr Aufwand f\u00fcr weniger Ergebnis. Zudem sieht es nicht so nett aus wie eine Wurmbunte Klinge\u2026&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das es aber Tricks gab, um St\u00e4hle zu verbessern, erfahren wir in der Thidrikssaga des 13. Jahrhunderts, die aber auf \u00e4lteren Quellen basiert und sich um Dietrich von Bern, also Theoderich den Gro\u00dfen dreht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Saga stellt&nbsp; Schmied Wieland im Ulfdalir, dem Tal des Ulf\u2026( \u00c4hnlichkeiten zu Ulfberht rein zuf\u00e4llig\u2026, wahrscheinlich..) , ein Schwert namens Mimir her. Er war aber mit der Sch\u00e4rfe nicht zufrieden. Er zerfeilte das Schwert, mischte es in die Weizenk\u00f6rner und gab es den H\u00fchner zu fressen, die er vorher 3 Tage hatte hungern lassen. Aus dem, was hinten aus den H\u00fchner raus kam, stellte er neuen Stahl her und schmiedete daraus ein kleineres, aber sch\u00e4rferes Schwert. Aber auch das passte ihm noch nicht , also wiederholt er die Prozedur. Und als er nach dem dritten mal&nbsp; endlich zufrieden war, war das Schwert so scharf, dass ein im Bach gegen die Klinge treibender Wollb\u00fcschel einfach zerschnitten wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich jetzt so ein bisschen nach sinnloser Handlung anh\u00f6rt, ist tats\u00e4chlich ein Prozess, der den Stahl verbessert. Wieland hatte den Stahl nitriert, also dem Metall Stickstoff hinzugef\u00fcgt und ihn so besser h\u00e4rtbar gemacht. Womit er auch eine sch\u00e4rfer Schneide polieren konnte.&nbsp;<sup id=\"rf1-34079\"><a href=\"#fn1-34079\" title=\" nach Robert Lehmann ,&nbsp; Arch\u00e4ometrische Analysen am ULFBERHT-Schwert \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Womit wir dann endlich bei den Ulfberht Klingen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Ulfberht Klingen<\/h2>\n\n\n\n<p>&nbsp;Irgendwann vor 800 werden pl\u00f6tzlich im fr\u00e4nkischen Reich Klingen hergestellt, die nicht mehr Wurmbunt sind, aber unglaublich schnitthaltig bleiben und dabei auch stabil sind und deren einzige Schmuck eine auf der Klinge tauschierte Inschrift eines Namens mit zwei Kreuzen auf der einen Seite und einem Muster auf der R\u00fcckseite sind. Diese Schrift und das Linienmuster auf der R\u00fcckseite sind der einzige Bestandteil, der tordiert wurde, also eben einem europ\u00e4ischen Damast entspricht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind die Ulfberht Klingen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>(Erinnert mich ein bisschen an einen Designwechsel. Erst alles \u00fcberladen und dann minimalistisch, so wie bei den Handys und dann kam Apple\u2026)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ulfberht Klingen sind einzig mit den Klingentypen 2 und 3 nach Geibig gefunden worden, was ihren Herstellungszeitraum in die Zeit von der Mitte des 8. Jahrhunderts bis zum Ende des 10. Jahrhunderts begrenzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nutzungsdauer der Klingen war aber ungleich l\u00e4nger. Die Grifftypen der gefundenen Schwerter reichen von 800 bis zum 11. Jahrhundert , ja vielleicht sogar bis zum 12. Jahrhundert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das zeigt, dass die Klingen eine unheimlich lange Lebensdauer haben, vielleicht 200 Jahre oder sogar l\u00e4nger!Je nach Ort und Zeit wurden sie mit entsprechenden Montierungen versehen. Nach lokalen und zeitlichen Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anzahl noch existierender Ulberth Schwerter l\u00e4sst sich nicht sagen. Anne Stalsberg trug 2008 f\u00fcr eine Studie Informationen \u00fcber 166 Klingen, die gesichert als Ulberth Schwerter gelten, zusammen. Bei anderen war die Inschrift nicht mehr richtig&nbsp; zu erkennen. Seit dem sind aber neue Ulberth Schwerter gefunden worden, wie etwa in Gro\u00dfenwieden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Goran Bilogrivi\u0107 ist das Schwert von Biskupija Grab 1 in Kroatien, das \u00e4lteste bekannte Ulberth Schwert. Auch wenn dies umstritten ist ob es nicht doch eine Kopie seiner Zeit ist, da dem Schwert die sonst \u00fcbliche Musterung auf der R\u00fcckseite der Klinge fehlt. Das Schwert datiert auf um 800 und kam wahrscheinlich als repr\u00e4sentatives Geschenk in die kroatischen Gebiete, die die Karolinger kontrollierten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Recht fr\u00fch d\u00fcrfte auch das Schwert von der Friesenheimer Insel bei Mannheim sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herkunft der Klingen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die meisten bekannten Ulfberhts stammen aber aus Norwegen, und dort wiederum der gr\u00f6\u00dfte Teil aus Grabfunden, weshalb man in den 1890er davon ausging, es handele sich um ein nordisches Produkt. Wahrscheinlicher ist aber, dass es sich um ein fr\u00e4nkisches Produkt handelt. Zumindest was die eigentlichen Klingen angeht. Ds sie sich in Norwegen erhalten haben. h\u00e4ngt unter anderem mit der Beigabensitte zusammen, die in Franken ja nicht mehr existierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die karolingischen Kapitularien verboten den Export von Schwertern an Ausl\u00e4nder, was ein Hinweis darauf ist, dass dieser Export wohl stattgefunden hat.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Stalsberg hat nochmals die Kapitularien gepr\u00fcft und kam aber zum Schluss, dass es keinen Export in gro\u00dfem Ma\u00dfstab gegeben haben kann, zumal intensive&nbsp; Handelsbeziehungen mit dem skandinavischen Raum erst um 1000 aufkommen. Vielmehr sollten die Klingen als Beute oder L\u00f6segeld nach Skandinavien gekommen sein. So forderten die Nordleute, oder von mir aus auch Wikinger, als L\u00f6segeld f\u00fcr eine Geisel schon mal 150 Schwerter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwendet Schrift auf den Klingen, scheint aus dem \u00dcbergang von Merowingischen Schriften hin zur Karolingischen Renaissance zu stammen, vor allem die Buchstaben R und F<sup id=\"rf2-34079\"><a href=\"#fn2-34079\" title=\" Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band 31 S395 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup>&nbsp; ,&nbsp; und stammt daher aus der Zeit zwischen der Mitte des 8. und dem fr\u00fchen 9. Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name Ulfberth besteht aus 2 Bestandteilen. Zum einen Ulf\/Vulf, das eigentliche WULF ausgesprochen wird. Dieser Bestandteil findet sich in Langobardischen und Westfr\u00e4nkischen Quellen. -berth dagegen findet sich in alts\u00e4chsischen Quellen. Der Name w\u00fcrde sich also im Fr\u00fchmittelalter wie Wulberth (Wohl mit englischen &#8211; th am Ende)&nbsp; aussprechen und k\u00e4me aus einer Gegend im fr\u00e4nkischen Reich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ulfberht war sicherlich nicht der Schmied selbst, sondern eher der Aufseher der Produktion,&nbsp; wie Stalsberg vermutet. Die Schmiede, die f\u00fcr ihn arbeitete, waren wahrscheinlich Analphabeten. Es kommt hinzu, dass auf keiner Klinge die Formulierung Ulfberht me fecit, also Ulfberht hat mich gemacht, steht. So wie es auf den sp\u00e4teren Inglerii Klingen zum Teil zu finden ist. Das weist auch darauf hin, dass Ulfberht selbst nicht Hand an die Produktion legte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Stalsberg hat darauf hingewiesen, dass die Kreuze vor und am Ende des Namens auf eine kirchliche Position hinweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>So gibt es drei Gruppen die ein Kreuz am Anfang nutzen: \u00c4bte, Bisch\u00f6fe und Kl\u00f6ster. Da es ein Personenname ist und es keinen Ort oder Kloster namens Ulfberht gibt,&nbsp; f\u00e4llt das Kloster schon mal aus der Liste. Aber es sind auch keine Signaturen aus Textquellen bekannt, die zwei Kreuze enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr aber von einem Schwert! Es ist ein Schwert aus dem Wijk bij Duurstede. bzw dem Ort an dem sich einst der bedeutende karolingische Handelsposten Dorestad befand. Das Schwert ist aber ottonisch und als es in den Boden kam, existierte Dorestad schon lange nicht mehr. Es tr\u00e4gt die Inschrift +Atalbald+II&nbsp;<sup id=\"rf3-34079\"><a href=\"#fn3-34079\" title=\" siehe Dorestad and its networks, \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> Zum Teil findet man allerdings auch die Angabe das + IE auf der klinge St\u00fcnde. Auf den Bildern ist es nicht genau zu erkennen und das Reijksmudeum nennt beide Angaben gleichwertig ohne dies zu Begr\u00fcnden.&nbsp; Aber dieser Atalbald k\u00f6nnte Adalbald II,&nbsp; gewesen sein. Der von 1010 bis 1026 Bischof von Utrecht gewesen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Feuerbach &amp; Hanley, stellten&nbsp; 2016 die These auf die Schwerter k\u00f6nnten im Auftrag des Norwegischen K\u00f6nigs Haakon dem Guten (+961)&nbsp; entstanden sein , denn Ulfberth k\u00f6nnte auch ein germanisches Kenning f\u00fcr \u201cDas Schwert das der Krieger Ulf tr\u00e4gt\u201d sein.&nbsp; Es w\u00e4re aber seltsam, wenn ein nordgermanisches Kenning identisch mit einem fr\u00e4nkischen M\u00e4nnernamen w\u00e4re.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Noch seltsamer aber seltsamer ist, dass es eben&nbsp; nicht die Schrift und ihre Datierung erkl\u00e4ren w\u00fcrde und zudem w\u00fcrden dann s\u00e4mtliche Datierungen aus dem Ruder laufen. Etwa beim Schwert aus Biskupija das auf Grund des Gef\u00e4\u00df des Schwerts, den Sporen und den sonstigen Sachen aus dem Grab auf um 800 datiert.<\/p>\n\n\n\n<p>2014\/15 ging dann ein Raunen durch die Wissenschaftscommunity. 2012 war ein Ulfberhtschwert des 10. Jahrhunderts aus der Weser bei Gro\u00dfenwieden geborgen worden. Robert Lehman<sup id=\"rf4-34079\"><a href=\"#fn4-34079\" title=\" Robert Lehmann, Arch\u00e4ometrische Analysen am ULFBERHT.Schwert \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> hatte es untersucht und dann 2014\/15 seine Erkenntnisse pr\u00e4sentiert. Parierstange und Knauf waren mit einem Zinn-Blei \u00fcberzogen und so silbrig verziert worden. Das Blei dieser Verzierung konnte Lagerst\u00e4tten im Hintertaunus zugeordnet werden. Dortige F\u00f6rderst\u00e4tten waren im Besitz des Klosters Lorsch und des Klosters Fulda. Beides Kl\u00f6ster besa\u00dfen gro\u00dfe&nbsp; Waffenproduktionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun muss Montierungen und Klinge nicht dieselbe Herkunft haben. Lehmann konnte aber auch feststellen, das die Schneide der Klinge einen hohen Anteil an Mangan besa\u00df. Nun konnte dessen Herkunft nicht bestimmt werden, aber Eisen mit hohem Mangananteil findet sich auch im Taunus.Trotz aller gebotenen Vorsicht k\u00f6nnte dies vielleicht ein Hinweis auf eine Produktion der Ulberht Klingen in Lorsch oder Fulda sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ulfberht und die F\u00e4lschungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dass das falsch geschriebene Wort Ulfberht nun ein Hinweis auf eine schlechte F\u00e4lschung des Schwertes ist, wie man gerne liest, muss nicht zwingend gegeben sein. Schlie\u00dflich waren die Schmiede nicht der Schrift m\u00e4chtig, wie Stalsberg erl\u00e4utert. Zumal wenn man einmal einen Fehler gemacht hat, man den auch nicht wieder aus der Klinge rausbekommt. Und warum eine sonst gute Klinge wegschmei\u00dfen, wenns nur ein Buchstabe ist?&nbsp; Petri merkt aber genauso an das es unwahrscheinlich ist, das gr\u00f6\u00dfere Fehler, also dar\u00fcber hinaus das ein Buchstabe gespiegelt ist, auf dem Kopf steht oder zwei Buchstaben vertauscht wurden, passieren. Sprich, je gr\u00f6\u00dfer der Schreibfehler ist, desto wahrscheinlicher ist es eine F\u00e4lschung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Geibig versuchte F\u00e4lschungen aufgrund der G\u00f6\u00dfe der Schrift zu ermitteln . Die Originale sah er bei einer L\u00e4nge des Schriftzugs von 14 &#8211; 19.8cm und einer H\u00f6he von 1,9 bis 2,7cm. Die H\u00e4lfte der zu dieser Zeit bekannten Schwerter fiel jedoch au\u00dferhalb dieses Rasters und Geibig musste eingestehen, dass der Versuch eher rudiment\u00e4r war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber sowohl Geibig als auch Stalsberg sehen in der metallurgischen Untersuchung die beste M\u00f6glichkeit, zwischen Original und F\u00e4lschung zu unterscheiden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Allan Williams hatte 2012 56 Klingen untersucht, die meisten mit Ulfberth Inschrift. Aufgrund der Untersuchung teilte er die Ulfberht Schwerter in 5 Gruppen ein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gruppe 1 sind Schwerter aus schlackenarmen Stahl&nbsp; mit einem Kohlenstoffgehalt gr\u00f6\u00dfer als 0,8 %,&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gruppe 2 sind ebenfalls schlackenarm, mit Kohlenstoffgehalt von 0,8%,<\/p>\n\n\n\n<p>Gruppe 3 sind Schwerter mit Stahlkante und einem Kohlenstoffgehalt von 0,4% und Eisenkern<\/p>\n\n\n\n<p>Und Gruppe 5 sind Schwerter die komplett aus Eisen bestehen, oder aus einem Eisen mit extrem niedrigen Kohlenstoffgehalt der eben nicht h\u00e4rtbar ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Erg\u00e4nzend fand Williams heraus das Gruppe 1 und 2 als Inschrift +Vlfberh+t&nbsp; aufwiesen, w\u00e4hrend die Gruppe drei in aller Regel +vlfberht+ zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gruppe 5 sind ganz klar F\u00e4lschung, denn sie lassen sich nicht h\u00e4rten..<\/p>\n\n\n\n<p>Es muss aber bei der Analyse der Metalle angemerkt werden dass sich das vor allem bei \u00e4lteren Funden zum Teil schwierig bis unm\u00f6glich gestaltet. Man hat n\u00e4mlich die Schwerter um eine weitere Korrosion zu verhindern, einmal kr\u00e4ftig durcherhitzt, was nicht nur die Korrosion verhindert, sondern auch die urspr\u00fcngliche&nbsp; Metallstruktur zerst\u00f6rt und die Schwerter weich macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hatte Stalsberg eine Typologie<sup id=\"rf5-34079\"><a href=\"#fn5-34079\" title=\" siehe Anne Stalsberg, The Vlfberht sword blades reevaluated \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup>&nbsp; der Inschriften und der Verzierungen&nbsp; der Ulfberth Klingen erstellt, wobei ihre&nbsp; Variante 1 und 2 die Mehrzahl der Klingen bildet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun waren es genau die Schwerter von Stalsberg Variante 1 (t+h) der, die der&nbsp; Gruppe 1 und 2 von Williams , also Schlackearmer Stahl mit Kohlenstoff \u00fcber oder gleich 0,8%, angeh\u00f6rten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp; Inschriftenvariante 2, die mit (th+), war dagegen Williams Gruppe 3 , also Schwerter mit Stahlkante und einem Kohlenstoffgehalt von 0,4% und Eisenkern&nbsp;<sup id=\"rf6-34079\"><a href=\"#fn6-34079\" title=\"Ingo Petri , Material and Properties of VLFBERHT Swords&nbsp; S73 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Williams sprach seinen ersten beiden Gruppen die h\u00f6chste Qualit\u00e4t zu, weshalb er davon ausging, dass diese die Original Ulfberth seien.&nbsp; Aber auch Stalsberg redete ein W\u00f6rtchen mit, denn sie fand heraus, dass Ihre Variante 2 tendenziell \u00e4lter als Variante 1 ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie kommt daher zum Schluss das die Gruppe 3 von Williams, also mit abgesetzter Schneide und Eisenkern als erstes existierte und die urspr\u00fcnglichen Schwerter sind, w\u00e4hrend Gruppe 1 und 2 sp\u00e4ter entstanden, aber deshalb nicht schlechter sein m\u00fcssen. Es sind einfach Weiterentwicklungen im Herstellungsprozess.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das sich der Schriftzug \u00e4nderte ist nach Stalsberg einfach der Zeit geschuldet. Der urspr\u00fcngliche Ulfberth, der die Schmiedearbeiten beaufsichtigt hatte, lebte nicht mehr. Die Schmiede selbst waren Analphabethen und aus einem Fehler, der sich irgendwann mal eingeschlichen hatte, wurde quasi eine \u00c4nderung des Logos.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Metallurgisch gesehen waren jedoch Gruppe 1 und 2, obwohl j\u00fcnger und modernern, nicht zwingend besser. F\u00fcnf von 9 Klingen in Gruppe 1 und eines in Gruppe 2 wiesen Korngrenzenzementit auf, also Zementite die sich zu einem Netz im Metall ausformen. Das wiederum macht die Klinge spr\u00f6de und ist so nicht gew\u00fcnscht. Zudem war in Gruppe 1 eine Klinge beim Bearbeiten \u00dcberhitzt worden was den Stahl weich machte. Wenn man die Gruppen nach der Kantenh\u00e4rte sortiert ist tats\u00e4chlich gruppe 3 die h\u00e4rteste, gruppe 2 die weicheste und Gruppe 1 liegt dazwischen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach w\u00e4re Gruppe 3 mit Stahlkante die Beste, mit harter Kante und weicheren , aber z\u00e4hen Kern.<\/p>\n\n\n\n<p>Stalsberg \u00fcberlegte zus\u00e4tzlich, ob es sich den Marken nicht um eine Art der Codierung der Qualit\u00e4t der Klingen handeln k\u00f6nnte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So und damit sind wir bei einem Teil , bei dem sich Leute gerne mal die K\u00f6pfe einschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Williams vermutete, dass seine Gruppe 1 und 2 aus Tiegelstahl hergestellt worden waren. da sie einen bei ihrem hohen Kohlenstoffgehalt nur wenig Schlackeneinschl\u00fcsse und auch keine Spuren von Feuerverschwei\u00dfung aufwiesen, so sagte er zumindest. Der Tiegelstahl soll \u00fcber skandinavische H\u00e4ndler aus Indien gekommen sein. So seine Idee.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei der Klingen die auch Williams untersuchte hatte konnte auch Petri untersuchen. Und der fand dann deutliche Spuren von Feuerverschwei\u00dfung. Und weitere Schwerter aus den Staatlichen Museen Berlin, die Petri mittels R\u00f6ntgen und Computertomographie&nbsp; untersuchte zeigten ebenfalls Schwei\u00dfn\u00e4hte.<sup id=\"rf7-34079\"><a href=\"#fn7-34079\" title=\" Ingo Petri,&nbsp; Vier VLFBERHT-Schwerter aus der Sammlung des Museums f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Das bedeutet das auch die Schwerter von Williams Gruppe eins und zwei, eine angesetzte Schneide besa\u00dfen und nicht aus Tiegelstahl, also dem echten Damast, bestanden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber was ist denn jetzt bitte so besonders an diesem Tiegelstahl im Vergleich zu dem Stahl in Europa des Fr\u00fchmittelalter.?<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Tiegelstahl, bzw Wootz, kann man 1,5% Kohlenstoffgehalt erreichen. Das urspr\u00fcnglich angewandte Verfahren ist heute verloren, aber mann konnte es in etwa nachvollziehen. Dabei wird hochreines Eisen, Sorel-Eisen, Holzkohle, Glasst\u00fccke und Bl\u00e4tter in einen Tiegel gepackt und erhitzt. Das Glas schmilzt und steigt nach oben, womit die Masse darunter luftdicht abgeschlossen wird. Der Kohlenstoff kann so nicht verbrennen, die Bl\u00e4tter beschleunigen die Aufkohlung. Das Ganze muss in Hitze, Menge der Zutaten und Dauer exakt passen sonst wird das alles nichts. Raus kommt dann ein Wootzkuchen oder Barren, der dann weiterverarbeitet, alos zu einem Schwert geschmiedet werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Tiegelstahl existierte aber in Europa nicht, sondern wurde in Indien hergestellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ingo Petri liefert eine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Entstehung der Ulfberht Schwerter, bzw. f\u00fcr die Ver\u00e4nderung der Schwertformen von der Mitte des 8. bis zum Beginn des 9. Jahrhunderts<sup id=\"rf8-34079\"><a href=\"#fn8-34079\" title=\"Quelle: Ingo Petri, Material and Properties of VLFBERHT Swords S73-74 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> bei der ich zwar bei ein, zwei Sachen Einw\u00e4nde h\u00e4tte, aber das sie minimal sind lass ich das mal so stehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zum gew\u00f6lbten Rundschild, diente der flache Rundschild auch als offensive Waffe. Ich kann mit der Schildkante auch mal direkt in den Kampf gehen und mit dem Schild den Gegner manipulieren. Dabei bleibt die Schwerthand fast immer hinter dem Schild. Das Parier an den alten Schwertern ist fast immer klein, denn normalerweise muss es nicht viel Arbeit leisten.&nbsp;Mit dem gew\u00f6lbten Rundschild \u00e4ndert sich die Situation. Es dient weniger als Offensivwaffe, wie der flache Schild, bietet aber besseren defensiv Schutz, da er Schl\u00e4ge besser abgleiten lassen kann. Der Schild kann aber nicht mehr offensiv mit der Kante in den Gegener gedr\u00fcckt werden, sondern bleibt statisch vor dem K\u00f6rper. Dagegen kommt dem Schwert aber eine aktivere Rolle zu und \u00fcbernimmt daher auch Funktionen, die der Schild zuvor erf\u00fcllte.&nbsp; Die Klingenform \u00e4ndert sich, was die Klingen f\u00fchriger macht, das Parier wird gr\u00f6\u00dfer zum Schutz der Hand, die Kn\u00e4ufe \u00e4ndern sich. Der Kontakt von Klinge gegen Klinge wird h\u00e4ufiger. Die Schmiede versuchen nun diesen Anspr\u00fcchen entgegenzukommen, in dem sie alles daran setzen, die Schneiden der Schwerter h\u00e4rter zu machen, wobei sie es noch nicht schaffen, eine komplett gleichm\u00e4\u00dfig durchgeh\u00e4rtete Monostahl-Klinge herzustellen.&nbsp;Einer der Sieger dieses Entwicklungsrennens scheinen die Ulfberht Schwerter zu sein. Und zwar jene mit dem Schriftzug +Vlfberht+ , angesetzten Schneiden aus Stahl und z\u00e4hem Eisenkern.&nbsp; Die Gruppe 3 von Williams. Die Klingen entwickeln sich dann dementsprechend weiter, bis man im 11. Jahrhundert die Monostahlklinge in den Griff bekommt. Die alte Methode der angesetzten Stahlschlagkante kommt aus der Mode, genauso wie die Produktion und die Verwendung von Ulfberht Schwertern.&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-34079\"><p > nach Robert Lehmann ,&nbsp; Arch\u00e4ometrische Analysen am ULFBERHT-Schwert &nbsp;<a href=\"#rf1-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-34079\"><p > Reallexikon der Germanischen Altertumskunde Band 31 S395 &nbsp;<a href=\"#rf2-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-34079\"><p > siehe Dorestad and its networks, &nbsp;<a href=\"#rf3-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-34079\"><p > Robert Lehmann, Arch\u00e4ometrische Analysen am ULFBERHT.Schwert &nbsp;<a href=\"#rf4-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-34079\"><p > siehe Anne Stalsberg, The Vlfberht sword blades reevaluated &nbsp;<a href=\"#rf5-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-34079\"><p >Ingo Petri , Material and Properties of VLFBERHT Swords&nbsp; S73 &nbsp;<a href=\"#rf6-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-34079\"><p > Ingo Petri,&nbsp; Vier VLFBERHT-Schwerter aus der Sammlung des Museums f\u00fcr Vor- und Fr\u00fchgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin &nbsp;<a href=\"#rf7-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-34079\"><p >Quelle: Ingo Petri, Material and Properties of VLFBERHT Swords S73-74 &nbsp;<a href=\"#rf8-34079\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider hatte ich, wie so oft, in letzter Zeit viel um die Ohren. 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