{"id":33995,"date":"2025-02-06T17:18:20","date_gmt":"2025-02-06T16:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33995"},"modified":"2025-02-06T17:18:23","modified_gmt":"2025-02-06T16:18:23","slug":"das-karolingische-muenzsystem-und-die-waehrungsreform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2025\/02\/06\/das-karolingische-muenzsystem-und-die-waehrungsreform\/","title":{"rendered":"Das karolingische M\u00fcnzsystem und die W\u00e4hrungsreform"},"content":{"rendered":"\n<p>Bereits die r\u00f6mische W\u00e4hrung vor der Einf\u00fchrung des Denars 211 vor unserer Zeitrechnung basierte auf einem 12er System . Ein As waren 12 Unzen, ein r\u00f6mischer Zoll war 1\/12 Fu\u00df, Eine r\u00f6mische Unze Gewicht waren 1\/12 des r\u00f6mischen Pfund. Das Wort Uncieae bedeutet ein Zw\u00f6lftel und auch die im englischen bekannte Unze, als auch der Inch leitet sich davon ab.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Franken aber hatten das 12er System der R\u00f6mer&nbsp; mit einem 20er System gemischt und so ein duodezimal-vigesimales System erhalten, dass sie in ihrer W\u00e4hrung nutzten. Was damit gemeint ist wird sich noch zeigen. \u00dcber die urspr\u00fcngliche Herkunft des 20er System, das auch in keltischen Sprachen vorkommt, als auch des 12er Systems gibt es mehr Theorien als Zahlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Europa im Chaos der W\u00e4hrungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem Untergang des Westr\u00f6mischen Reiches war es zu einem regelrechten Wildwuchs im W\u00e4rungssystem gekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Merowinger Teudebertlie\u00df ab 544 eigene Goldsolidi mit eigenem Bild schlagen, was in Byzanz als Anma\u00dfung aufgefasst . Durfte dies doch nur der r\u00f6mische Kaiser machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Werte, also das Gewicht der M\u00fcnzen, ver\u00e4nderten sich immer wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 580ern Wertete man im S\u00fcdosten des Frankenreichs den Solidi ab, in dem ihn von 24 auf 21 Siliquae, eine kleine r\u00f6mische Silberm\u00fcnze mit 1\/144 der r\u00f6mischen Unze oder 0,19 gr. ,&nbsp; herabsetzen. Eine weitere Abwertung erfolgt unter Chlothar II.&nbsp; auf 20 Siliquae.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende der merowingischen Herrschaft schwirrten in Franken und Umgebung eine Vielzahl von verschiedenen M\u00fcnzen durch die Gegend. Byzantinische Goldsolidi, Imitationen byzantinische Goldm\u00fcnzen, Silberm\u00fcnzen, die Langobarden nutzen noch den Tremissis im Gegenwert von einem drittel Solidus,&nbsp; alle mit unterschiedlichen Gewichten und somit unterschiedlichen Werten. Verschiedene Denare oder Solidi hatten zwar denselben Namen, aber nicht den gleichen Wert, da der Materialwert unterschiedlich war, und an diesem definierte sich der Wert einer M\u00fcnze. Zudem kamen stellenweise fragw\u00fcrdige Verunreinigungen der Edelmetalle.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Problem<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nun war das f\u00fcr den einfachen Menschen, etwa auf einem lokalen Markt, wo der Tauschhandel dominierte, relativ egal. Wer aber in gr\u00f6\u00dferen oder anderen Dimensionen dachte, bekam da schnell ein Problem.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man also in etwa auf dem Fernhandelsmarkt in Mainz mit einem langobardischen, Aquitanischen oder auch nur einem Pariser H\u00e4ndler ein Gesch\u00e4ft abschlie\u00dfen wollte, war mindestens eine Feinwaage&nbsp; unerl\u00e4sslich. Hilfreich war es auch die fremden M\u00fcnzen zu kennen um nicht einer F\u00e4lschung aufzusitzen. Zudem konnte ein Goldpr\u00fcfstein hilfreich sein,<\/p>\n\n\n\n<p>Als 771 Karls Bruder Karlmann starb&nbsp; und Karl dessen Reichsteile erhielt, entstand somit ein Problem. Mit einem Schlag vergr\u00f6\u00dfert sich Karls Reich und er erh\u00e4lt den S\u00fcden des heutigen Frankreichs und die Allamania dazu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was einstmals Au\u00dfenhandel war, wurde nun zum Binnenhandel, doch dem Handel stand das Chaos der M\u00fcnznennwerte entgegen. Karl begann also die W\u00e4hrung zu reformieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die W\u00e4hrungsreform.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Karls Reform der W\u00e4hrung kam nicht auf einen Schlag, sondern war ein l\u00e4ngerer Prozess, der sich aber an einigen Terminen festmachen l\u00e4sst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 771 sind die meisten Denare, die im Umlauf sind, einheitlich gestaltet. Ganz so wie schon bei seinem Vater Pippin.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/771-793-ardis.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"417\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/771-793-ardis.jpg?resize=417%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34009\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/771-793-ardis.jpg?w=417&amp;ssl=1 417w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/771-793-ardis.jpg?resize=300%2C144&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Denar vor der W\u00e4hrungsreform<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Neben dem Denar gab es eine noch kleinere Einheit, den Obolus, mit dem Wert eines halben Denars und dementsprechend halben Gewicht von diesem. Auch das Design entspricht dem des alten Denars.<em> <\/em>W\u00e4hrend die \u00e4lteren <em>Oboli <\/em>in der Art der Brakteaten einseitig geschlagen waren, ist dies bei den <em>Oboli <\/em>Karls nicht der Fall.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem war zu diesem Zeitpunkt auch noch der Tremisses aus Gold, mit dem urspr\u00fcnglichen  Wert von einem Drittel Solidus in Umlauf. F\u00fcr die Karolingerzeit wird aber eingenommen das sein Wert identisch mit dem eines Solidus war. Diese M\u00fcnzen entstanden nach dem Sieg \u00fcber die Langobarden und wurden in Luca, Pavia, Castelseprio und einer m\u00f6glicherweise aus Chur. Nur der Tremissis aus Pavia zeigt dabei ein stilisiertes Bild, das wohl den K\u00f6nig zeigen soll, aber mehr wie ein Weihnachtsengel wirkt&#8230; Mit dem Kapitular von Mantua setzten sich aber auch in dieser Region die Silber Denare durch.<\/p>\n\n\n\n<p>793\/94 wird nun das Karlspfund eingef\u00fchrt und wird Grundlage der W\u00e4hrungsreform. Das Karlspfund&nbsp; entspricht etwa 408 Gramm Silber. Aus diesen 408 Gramm Silber sollten dann 240 Denare, also Pfennige, geschlagen werden mit etwa&nbsp; 1,7 g Gewicht. Als rein rechnerische Zwischeneinheit fungiert der Solidus, der Schilling.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>12 Denare entsprechen dabei einem Solidus und 20 Solidi wiederum dem Pfund.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Silber aus einziges offizielles Material der M\u00fcnzen einzuf\u00fchren scheint einer einfachen \u00dcberlegung entsprungen zu sein. Auf dem Gebiet der Franken l\u00e4sst nur wenig Gold gewinnen. Silberminen sind aber durchaus vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p>794 werden auf der Synode von Frankfurt neue M\u00fcnzen eingef\u00fchrt, die ein wenig gr\u00f6\u00dfer sind als die Alten. Ihr Silber sollte rein sein und sie sollen im ganzen Reich anerkannt werden. Da die gefunden M\u00fcnzen sich nur gering im Gewicht unterscheiden, sie liegen zwischen 1,3 und 1,8 g liegen, scheint dies funktioniert zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit waren&nbsp; die W\u00e4hrungseinheiten neu definiert und aufgewertet worden.&nbsp;Denn unter Karls Vater Pippin und zun\u00e4chst auch unter Karl galt das Pfund mit 22 Solidi, dabei ging jedoch ein Solidus an den Fiscus und ein weiterer Solidus an den M\u00fcnzbeamten, den <em>monetarius<\/em>. Die restlichen 20 Solidi wurden dann wieder zu 12 Denaren geschlagen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der jetzigen \u00c4nderung wurde der Denar aufgewertet, und die nervigen M\u00fcnzbeambten, die vorher richtig gut bezahlt waren, gehen nun leer aus. Aber auch der Fiscus geht leer aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese wegfallenden Einnahmen mussten ausgeglichen werden, dies war nur durch Z\u00f6lle m\u00f6glich. Dies wurde erreicht, indem die Wirtschaft angekurbelt wurde. Und genau das geschah ja mit einem einheitlichen W\u00e4hrungssystem.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer jetzt aus Aquitanien in Th\u00fcringen handeln wollte, musste nicht kompliziert umrechnen. Wer Stoffe aus Byzanz \u00fcber Venedig eingef\u00fchrt hatte, musste sich innerhalb des Frankenreichs nicht umstellen und hatte \u00fcberall die gleichen Umrechnungen als Grundlage.Gleiches galt auch f\u00fcr slawische oder nordische H\u00e4ndler die etwa Bernstein oder Felle einf\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren wurde zudem festgestellt, dass auch wieder der Obolus als M\u00fcnze auftaucht. Die Funde sind jedoch extrem selten. Der Obolus \u00e4hnelt dem Denar im Design:&nbsp; Es zeigt auf der Vorderseit das Karls Monogramm im Perlenkreis und auf der R\u00fcckseite ein Kreuz im Perlenkreis und drumherum die M\u00fcnzst\u00e4tte. Alle diese <em>Oboli<\/em> stammen aus dem franz\u00f6sischen Melles.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Obolus.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"410\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Obolus.jpg?resize=410%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34006\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Obolus.jpg?w=410&amp;ssl=1 410w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Obolus.jpg?resize=300%2C146&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 410px) 100vw, 410px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Obolus Karls des Gro\u00dfen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit dem Wissen k\u00f6nnte schon mal eine Zeitreise ins England vor dem Jahre 1971 machen, denn bis zu dem Zeitpunkt wurde dort das Pfund Sterling nach genau jenem Prinzip eingesetzt. Nur hatten man, um Leute noch mehr zu verwirren, noch Zwischenschritte eingef\u00fchrt wie 1 Crown mit 5 Schilling oder 60&nbsp; Pennys. Aber auch bei uns f\u00fchrt man im Mittelalter Zwischenschritte ein. Der bekannteste ist das halbe Pfunde also 10 Schillinge oder 120 Pfennige, die dann eine Mark sind!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was den Solidus als M\u00fcnze angeht, gibt es jedoch einige seltene Ausnahmen, aber denen widme ich mich sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die M\u00fcnzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine der wichtigsten Silberminen Frankens lag im west-franz\u00f6sischen Melles, wo seit 602 silberhaltiges Blei gef\u00f6rdert wurde. Unter dem Merowinger Dagobert I. wurden von dort j\u00e4hrlich 8000 Pfund Silber nach St. Denis geliefert. Viele der bekannten Silberm\u00fcnzen wurden hier geschlagen. Und noch heute kann man sich die touristisch erschlossenen Minen ansehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00fcnzen vor der M\u00fcnzreform sind sich alle optisch \u00e4hnlich, aber je nach M\u00fcnzpr\u00e4gest\u00e4tte dennoch verschieden. Die Vorderseite ziert immer der Schriftzug CARLUS in zwei Zeilen. Die R\u00fcckseite die Pr\u00e4gest\u00e4tte, meist ebenfalls in zwei Zeilen, aber auch mal im Kreis geschrieben, oder 4 Buchstaben durch ein Kreuz getrennt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des Karlspfunds ver\u00e4ndert sich auch der Pr\u00e4gestempel. Auf der Vorderseite befindet sich ein Kreuz, eingefasst von einem Perlenkreis, darum die Umschrift CARLUS REX FR, Abk\u00fcrzung f\u00fcr Carolus Rex Francorum, Karl K\u00f6nig der Franken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00fcckseite ist \u00e4hnlich gestaltet, statt einem Kreuz ist hier das <em>signum manus<\/em>, also das Karlsmonogramm, abgebildet , umlaufend ist die Pr\u00e4gest\u00e4tte notiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"398\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar.jpg?resize=398%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34007\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar.jpg?w=398&amp;ssl=1 398w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar.jpg?resize=300%2C151&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Denar aus der Pr\u00e4gest\u00e4tte Agenum<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Aus dieser Serie von M\u00fcnzen gibt es ein besonderes St\u00fcck. Es kann nur zwischen 793 und 794 entstanden sein und nennt statt der Pr\u00e4gest\u00e4tte auf der R\u00fcckseite Fastrada Regina &#8211;&nbsp; K\u00f6nigin Fastrada. Karls 794 gestorbene vierte Ehefrau. Es ist die einzige karolingische M\u00fcnze, auf der eine K\u00f6nigin genannt wird. Die Inspiration f\u00fcr diese M\u00fcnze k\u00f6nnte Karl durch K\u00f6nig Offa von Mercia gekommen sein, der ebenfalls eine M\u00fcnzreform durchgef\u00fchrt hatte und seine Frau Cynethryth auf M\u00fcnzen erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die seltenste Gruppe, die angegebene Anzahl liegt bei nicht einmal 60 M\u00fcnzen, andere Angaben sprechen sogar von unter 40 ( Coupland 2014: 45 Exemplare, Kluge 2002: 35 Exemplare) ,\u00a0 ist der sogenannte Karls Denars. Hier sieht man nun erstmals ein Bild Karls des Gro\u00dfen. Und zwar in klassischer r\u00f6mischer Kaiser-Pose. Mit Paludamentum, geschlossen mit einer Fibel auf der rechten Schulter. An der Schulter schaut die Pteryges eines Panzers hervor,\u00a0 ein Lorbeerkranz auf dem Haupt, ein massiges, rundes Gesicht mit Schnauzbart. Und umschrieben mit den magischen Worten Karolus IMP AUG, kurz f\u00fcr Imperator Augustus. Also dem Kaisertitel.\u00a0Ich habe bei meiner Recherche in Auktionsh\u00e4usern M\u00fcnzen gesehen, deren Zustand f\u00fcr mich schlecht aussah (z.T R\u00e4nder wegkorrodiert, kurz vor dem Au\u00dfeinanderbrechen) , die aber mal 33.000-34.000\u20ac erzielten!!!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"389\" height=\"200\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar2.jpg?resize=389%2C200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34008\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar2.jpg?w=389&amp;ssl=1 389w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Denar2.jpg?resize=300%2C154&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Denar mit Kaisertitel und M\u00fcnzbild<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Diese M\u00fcnzen m\u00fcssen nach 800, also dem Zeitpunkt der Kaiserkr\u00f6nung , entstanden sein. Auf Grund ihrer geringen St\u00fcckzahl ist es jedoch wahrscheinlicher, dass sie erst ab 813, dem Zeitpunkt der Anerkennung seines Kaisertitels durch Byzanz, vielleicht auch zum Anlass der Ernennung Ludwigs des Frommen zum Mitkaiser,\u00a0 gepr\u00e4gt wurden und verschwanden mit seinem Tod 814 wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Von dieser M\u00fcnze gibt es verschiedene Typen. Zum Einen die Umschrift\u00a0 XPICTIANA RELIGIO ( sprich: Christiana Religio, griechisch!) \u2013 christlicher Glauben oder christliche Religion, auf der R\u00fcckseite.  In der Mitte ist ein Tempel, bzw Kirche, mit Kreuz abgebildet. Aus Arles Rouen und Trier stammt die Abbildung eines Stadttores , ein Schiff ziert Dorestad und Quentovic und die Abbildung von Pr\u00e4gewerkzeug ist wahrscheinlich Melles zuzuordnen. Die XPICTIANA RELIGIO- Varianten der M\u00fcnze, also mit Kirche,  lassen sich weiter einteilen: Mit Umschrift  D(ominus) N(oster) KARLVS IMP(erator) AVG(ustus) R(ex) F(rancorum) ET L(angobardorum), KAROLVS IMP AVG und KARLVS IMP AVG. Weiterhin sind bei einigen M\u00fcnzen Buchstaben unterhalb der B\u00fcste Karls abgebildet: C, F, M und V. Fr\u00fcher wurden sie las Pr\u00e4gest\u00e4tte interpretiert (K\u00f6ln, Frankfurt, Mainz Worms). Heute geht man davon aus das die M\u00fcnzen aus Aachen kommen. Die Bedeutung der Buchstaben ist unbekannt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Ausnahmen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Gold Solidus stammt aus Dorestad und befindet sich im British Museum. Auch als Pr\u00e4gest\u00e4tte ist Dorestad angegeben. Doch die M\u00fcnze entspricht keinem \u00fcblichen M\u00fcnzbild. Wenn sie echt sein sollte, stammt sie aus der Zeit zwischen 773 und 793. Die Datierung kommt zum einen von der Angabe des Titels auf der M\u00fcnze \u201cK\u00f6nig der Franken und Langobarden\u201d , muss also nach dem Sieg \u00fcber die Langobarden , aber vor Einf\u00fchrung des Karlspfundes entstanden sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber M\u00fcnzen mit Angabe \u201cK\u00f6nig der Franken und Langobarden\u201d kamen normalerweise aus der Lombardei und nicht aus dem friesischen Dorestadt. Daher nimmt man an das es sich um eine eine fiktive M\u00fcnze im Sinne einer Gedenkmedaille aus der Zeit Karls des Kahlen, bzw. aus der Zeit zwischen 860 bis 900 handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Gold Solidus stammt aus Uz\u00e8s in Septimanien. Er wird auf 771 bis 793 datiert, also vor der eigentlichen M\u00fcnzreform. Bei dieser M\u00fcnze nimmt man nicht an, dass sie jemals als M\u00fcnze f\u00fcr den Verkehr gedacht war, sondern ihr eher ein zeremonieller Charakter zukommt. Vielleicht wieder als Gedenkm\u00fcnze.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliches wird auch von dem Goldsolidus aus Ingelheim vermutet. Vielleicht wurde auch er als Gedenkm\u00fcnze durch Ludwig dem Frommen gepr\u00e4gt. Ludwig lie\u00df auch einige eigene Gold Solidi schlagen. Und auch bei diesen ist das Gesicht so extrem vereinfacht auf dem goldenen Karls Solidus .<sup id=\"rf1-33995\"><a href=\"#fn1-33995\" title=\" sieh auch: &lt;a href=&quot;http:\/\/www.ingelheimer-geschichte.de\/index.php?id=81&quot;&gt;http:\/\/www.ingelheimer-geschichte.de\/index.php?id=81&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Andere Sonderf\u00e4lle<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Neben diesen Ausnahmen gibt es Sonderf\u00e4lle.Bei denen einige Personen noch eigene M\u00fcnzen pr\u00e4gen, die au\u00dferhalb der karolingischen M\u00fcnzreform stehen, aber dennoch mehr oder minder Teil des fr\u00e4nkischen Reichs sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ist zum einen der <em>dux<\/em> der Langobarden Grimoald III. im Herzogtum Benevent. Dessen Beziehungen mit Byzanz schlagen sich auch in dessen M\u00fcnzen nieder., denn er pr\u00e4gt noch den Tremissis in Gold mit seinem Bildnis, jedoch bis 792 mit dem Vermerk \u201cDominus Carolus rex victor\u201d , \u201c siegreicher K\u00f6nig Karl\u201d auf der R\u00fcckseite. Ab 792 bezeichnet sich Grimoald selbst auf seinen M\u00fcnzen als <em>princeps<\/em> (F\u00fcrst), liegt mit den Franken im Dauerkonflikt und verbannt Karl von den M\u00fcnzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Grimoald_III_tremissis_661678.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"325\" height=\"157\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Grimoald_III_tremissis_661678.jpg?resize=325%2C157&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-34011\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Grimoald_III_tremissis_661678.jpg?w=325&amp;ssl=1 325w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Grimoald_III_tremissis_661678.jpg?resize=300%2C145&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Gold Tremissis des Grimoald mit \u201cDominus Carolus rex victor\u201d<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eine weitere indirekte Ausnahme stellt Rom dar. Durch die Pippinische Schenkung war Rom eigentlich unabh\u00e4ngig. Jedoch l\u00e4sst LEO III nach 800&nbsp; Denare pr\u00e4gen, die denen Karls seit 792 \u00fcblichen,&nbsp; \u00e4hnlich sind. Ihr Gewicht und Gr\u00f6\u00dfe entspricht denen der Fr\u00e4nkischen und auch das Design ist sehr \u00e4hnlich: in einem Perlkreis das Monogramm Leo III. Darum der Text: LEO PA + SCS PETRVS. ( Leo Papa, Sanctus Petrus)&nbsp; Auf der R\u00fcckseite findet sich dann im Perlenkreis das Monogramm Karls, umgeben von dem Text IMPA + CARLVS. Dieses Design mit Papst und Kaiser&nbsp; wird lange beibehalten, aber ab dem 10. Jahrhundert nach und nach an Bedeutung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Anmerkung: Dieser Artikel entstand als Experiment. Da ich wieder etwas aktiver mit Youtube werden m\u00f6chte, \u00fcberlegte ich mir, ob ich nicht ein Skript f\u00fcr ein Video schreiben kann, aus dem auch ein Text hier im Blog werden kann. Also schrieb ich das Skript, parallel mit einigen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr diese Version hier. Ich hoffe mal das es funktioniert.&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33995\"><p > sieh auch: <a href=\"http:\/\/www.ingelheimer-geschichte.de\/index.php?id=81\">http:\/\/www.ingelheimer-geschichte.de\/index.php?id=81<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf1-33995\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits die r\u00f6mische W\u00e4hrung vor der Einf\u00fchrung des Denars 211 vor unserer Zeitrechnung basierte auf einem 12er System . 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