{"id":33873,"date":"2024-12-12T16:45:25","date_gmt":"2024-12-12T15:45:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33873"},"modified":"2024-12-12T16:45:27","modified_gmt":"2024-12-12T15:45:27","slug":"glamping-statt-camping-ii-auf-der-suche-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2024\/12\/12\/glamping-statt-camping-ii-auf-der-suche-teil-2\/","title":{"rendered":"Glamping statt Camping II \u2013 Auf der Suche\u2026 Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem ich mich im vergangenen Teil mit dem Zelt auseinandergesetzt habe, dass heute als Geteld, Sachsen Zelt usw. verkauft wird und dabei herauskam, dass diese Zelte auf Milit\u00e4rzelten des 18. Jahrhunderts basieren, wollte ich versuchen, ob man nicht eine andere M\u00f6glichkeit finden kann, ein Zelt wie im Utrechter Psalter zu gestalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch schauen wir uns zun\u00e4chst einmal die Entwicklung an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Ursprung des \u201cGeteld\u201d<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit zu Entstehen zu dem was wir als Geteld bezeichnen, ist eine Entwicklung aus den einfachen sp\u00e4tr\u00f6mischen Milit\u00e4rzelten, wobei diese Unterst\u00e4nde so universell sind, dass eine Zuweisung an eine spezielle&nbsp; Gruppe wie den R\u00f6mern fast unn\u00f6tig oder sinnlos erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese einfachen Zelte bestehen aus zwei Stangen und einer Firststange, so wie das Geteld, \u00fcber das eine einfache Zeltplane gelegt ist. Die Enden sind dagegen offen. Abbildungen davon sind etwa in der Wiener Genesis zu sehen. Im Grunde ist es nichts anderes als ein Tarp, den man zwischen zwei B\u00e4umen mit einer Ridgeline spannt. Dies Art des Zeltes findet sich auch auch im <em>Lat<\/em>.&nbsp;<em>9987<\/em>, aus Br\u00fcssel oder Valenciennes MS412. Karolingische Handschriften, die jedoch auf Grund verschiedener Darstellungen als Kopien sp\u00e4tantiker Vorlagen zu sehen sind<\/p>\n\n\n\n<p>Von hier aus ist der Weg zum \u201cGeteld\u201d nicht weit. Es fehlt nur ein Abschluss f\u00fcr die offenen Seiten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Verschluss des Unterstands mit einem Dreieck erh\u00e4lt man ein einfaches A-Zelt. Fast einfacher ist es,&nbsp; eine gr\u00f6\u00dfere Plane zu verwenden und die \u00fcberstehenden Teile am Ende \u00fcbereinander zu legen. Bei einem Tarp entsteht so eine Trapezform, bei der die Ridgeline (Dachlinie) l\u00e4nger ist, als die am Boden, da die Ecken eingeschlagen werden. Bei einem Tarp gibt es aber das Problem, dass man eine extrem gro\u00dfe Plane braucht, was beim Wandern etwa wegen des hohen Gewichts eher unerw\u00fcnscht ist. Im Mittelalter habe ich dagegen das Problem das ich durch die lange Ridgeline unn\u00f6tig viel Stoff verbraucht wird, der dem Innenraum des Zeltes nicht nutzt, denn was bringt mir schon ein l\u00e4ngerer First, wenn ich diese L\u00e4nge im Innenraum nicht nutzen kann, da die Bodenlinie k\u00fcrzer ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Einen ganz \u00e4hnlichen Weg gehen milit\u00e4rische Zeltplanen f\u00fcr Zweimannzelte. Hier gibt es eine lange Bahn an deren Enden sich jeweils ein Dreieck befindet. Zwei der Bahnen zusammengekn\u00f6pft ergeben ein Zelt, wobei die Dreiecke sich zusammen zu Apsiden formen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine zweite M\u00f6glichkeit k\u00f6nnte in Kegelzelten liegen. Das h\u00f6rt sich zun\u00e4chst seltsam an, aber wieso hier ein Zusammenhang bestehen k\u00f6nnte, wird sich noch zeigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Wien-Utrecht.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"286\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Wien-Utrecht.jpg?resize=800%2C286&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33875\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Wien-Utrecht.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Wien-Utrecht.jpg?resize=300%2C107&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Wien-Utrecht.jpg?resize=768%2C275&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">links: Wiener Genesis, rechts: Utrechter Psalter mit scheinbar ovalen Zelten, denen meine Suche gilt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stoffe und Zeltplanen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck ins Fr\u00fchmittelalter. Wo heute Zeltplanen und Zelte meist aus breiten Stoffbahnen erstellt sind, sind solche Breiten im Fr\u00fchmittelalter eher selten<strong>.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwar gab es auch extrem gro\u00dfe Gewichtswebst\u00fchle, wie etwa nach den Befunden der Pfostenl\u00f6cher auf der Tilleda rekonstruiert ist, oder wie sie notwendig waren um gro\u00dfe M\u00e4ntel wie aus Thorsberg oder Bernuthsfeld zu weben.&nbsp; In aller Regel waren die Webst\u00fchle jedoch schmaler. Eine fixe Gr\u00f6\u00dfe ist nicht zu ermitteln, aber meist liegen die Breiten der Stoffbahnen zwischen 70cm und 120cm.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies bedeutet, um gr\u00f6\u00dfere St\u00fccke oder eine Plane zu erhalten, m\u00fcssen Stoffbahnen vern\u00e4ht werden. Dies ist keine ungew\u00f6hnliche Vorgehensweise, wie ein Blick \u00fcber den Tellerrand zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Konstruktion aus schmalen, langen Stoffbahnen ist etwa auch bekannt von nordafrikanischen, nomadischen Zelten, dem Schwarzzelt ( engl. Black Tent). Die Bahnen werden aus den versponnen Haaren schwarzer Ziegen zu einem groben, durchl\u00e4ssigen, leinwandbindigem Gewebe auf einem horizontal Bodenwebstuhl verwoben.Diese Bahnen werden vern\u00e4ht und bilden somit eine fl\u00e4chige Plane.<sup id=\"rf1-33873\"><a href=\"#fn1-33873\" title=\" T. Faegre Tents: Architecture of the Nomads. S9ff \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei den urspr\u00fcnglichen \u201cGeteld\u201d Zelten ist von einer solchen Konstruktion aus einzelnen Stoffbahnen auszugehen. W\u00e4hrend wir in sp\u00e4teren Abbildungen wie dem Altenglischen Hexateuch ( Cotton Claudius B.iv, 2. H\u00e4lfte 11. Jh. ) die Stoffbahnen durch farbliche Absetzung gut erkennen k\u00f6nnen, fehlt eine solche klare Darstellung in \u00e4lteren Abbildungen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass an den Stellen, an denen die Zeltheringe zu erkennen sind, die Stoffbahnen miteinander vern\u00e4ht sind. Eine Anbringung von Schlaufen f\u00fcr die Heringe an anderen Stellen w\u00fcrde auch keinen Sinn machen, denn der Zug, der dann auf die N\u00e4hte einwirken w\u00fcrde, k\u00f6nnte sie rei\u00dfen lassen. Zudem ist es sinnvoller, die Naht nicht an einer Stelle zu haben, die durchh\u00e4ngen k\u00f6nnte, um eine bessere Dichtigkeit zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5cc2c44884858c1d8af5bac55edc6dab.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"563\" height=\"230\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5cc2c44884858c1d8af5bac55edc6dab.jpg?resize=563%2C230&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33876\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5cc2c44884858c1d8af5bac55edc6dab.jpg?w=563&amp;ssl=1 563w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/5cc2c44884858c1d8af5bac55edc6dab.jpg?resize=300%2C123&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 563px) 100vw, 563px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zelte aus dem Cotton Claudius B.IV, \/Altenglischer Hexateuch 11. Jh.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine kaum beachtete Abbildung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Abbildung die kaum beachtet scheint. Diese eine Abbildung stammt aus dem De Universo (De rerum naturis)<sup id=\"rf2-33873\"><a href=\"#fn2-33873\" title=\" Montecassino, cod. casinensis 132, \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> des Hrabanus Maurus. Dabei handelt es sich um eine Abschrift des 11. Jahrhunderts eines Originals des 9.Jahrhunderts<sup id=\"rf3-33873\"><a href=\"#fn3-33873\" title=\" D.J. Reilly, The Saint-Vaast Bible: Politics and Theology in Eleventh-Century Capetian France, S.175 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup>&nbsp; Oftmals werden die beiden Bilder auseinandergerissen, doch scheinen sie ein und dasselbe Szenario zu zeigen: Zwei M\u00e4nner, die sich in verschiedenen Stadien des Zeltaufbaus befinden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Rabanus-maurus.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"315\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Rabanus-maurus.jpg?resize=800%2C315&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33878\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Rabanus-maurus.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Rabanus-maurus.jpg?resize=300%2C118&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Rabanus-maurus.jpg?resize=768%2C302&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Leider konnte ich kein Digitalisat der kompletten Handschrift, die in Montecasino verwahrt wird finden, so dass mir der textliche Kontext fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem oberen Bild ist ein Mann zu sehen (rechts) der eine vertikale Zeltstange fixiert. Im oberen Bereich ist sie mit einer Kugel versehen auf der eine Gabelung aufsitzt. In diese Gabelung ist eine horizontale Stange aufgelegt, die Firststange des Zeltes. An ihr ist mit Schlaufen oder Ringen ein Innenzelt befestigt. Dieses muss zuvor von der Person im linken Bildrand aufgef\u00e4delt worden sein, der nun die Firststange nach oben stemmt, wohl mit der Absicht, auch hier vertikale Stange mit Gabelung einzusetzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem zweiten Bild ist das Zelt fast fertig errichtet, nur zur Rechten wird noch ein Hering eingeschlagen. Das eigentliche Zelt wirkt wie eine riesige, in der Mitte geschlitzte Tunika. Doch stimmt einiges nicht wenn man davon ausgeht dass das unter Bild die Fortsetzung der oben gezeigten Szene ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Innenzelt zuerst montiert ist, bekommen die Arbeiter das eigentliche Zelt nicht mehr \u00fcber die Firststsange, wenn diese schon aufliegt,&nbsp; denn sie m\u00fcssten es durch \u201cdie \u00c4rmel\u201d der \u00fcbergro\u00dfen \u201cTunika\u201d f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der mittige Zugang weist ein Problem auf. Er gibt den Blick auf eine vermeintliche dritte vertikale Zeltstange frei. Diese m\u00fcsste aber im Innenzelt stehen und somit mit ihrer Gabelung dieses nach oben dr\u00fccken. Genau wie das Hauptzelt nach oben gedr\u00fcckt w\u00fcrde. Zudem w\u00fcrde sich eine Br\u00fccke zwischen Au\u00dfen- und Innenzelt bilden. Nicht gut f\u00fcr die Isolierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es scheint dagegen wahrscheinlich das der Zeichner einen Kunstgriff machte und zwei Seiten in einem Ebene darstellte. Solche Kunstgriffe \/ Darstellungen kommen immer wieder vor.&nbsp; Dies w\u00fcrde bedeuten, wir schauen gleichzeitig das Zelt von Au\u00dfen auf der Breitseite an, aber auch gleichzeitig auf die Stirnseite mit dem Eingang und blicken dabei auf die Zeltstangen. Dann aber w\u00e4ren die Zeltstangen tats\u00e4chlich im inneren, zwischen Innen- und Au\u00dfenzelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch die abgebildete Konstruktion ist durchaus m\u00f6glich. Die innere Stange w\u00e4re dann anders befestigt, vielleicht mit einer Steckverbindung und keiner Gabelung. Sie w\u00fcrde verhindern, dass sich der Firstbalken durch Gewicht durchbiegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Abbildung der Harding Bibel<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Harding-bible.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"239\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Harding-bible.jpg?resize=239%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33879\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Harding-bible.jpg?resize=239%2C300&amp;ssl=1 239w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Harding-bible.jpg?w=431&amp;ssl=1 431w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In der Harding Bibel aus dem 12. Jahrhundert sehen wir an einer Stelle Judith, die dem Holofernes den Kopf abtrennt. Die Szene spielt sich in einem Zelt ab. Das Zelt ist wieder aus einzelnen Bahnen konstruiert, wird aber zweidimensional dargestellt. Dabei schauen wir wieder auf zwei Seiten gleichzeitig. Einmal schauen wir auf die lange Seite des Zeltes, erkennbar durch den Giebel, aber auch gleichzeitig in das Zelt auf der Kurzseite mit dem Eingang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen im Inneren einen ge\u00f6ffneten Vorhang.&nbsp; Optisch scheint dieser hinter den Personen liegen, sollte aber tats\u00e4chlich das Innenzelt zeigen, in dem sich die eigentliche Szene abspielt. Sie m\u00fcsste sich also vor den Personen befinden. Zu dem Vorgang ist anzumerken, dass hier wohl wieder einmal die Perspektive gedreht wurde. Die Stange an der der Vorhang h\u00e4ngt sollte parallel mit der L\u00e4ngsseite laufen, wir schauen aber in die Kurzseite. Es ist also immer ein st\u00e4ndiges Hin und Her der Perspektiven, was einfach daran liegt, dass das Bild so inszeniert wurde, dass es den besten optischen Effekt f\u00fcr die Aussage\/ die Erz\u00e4hlung erzielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eingang des Zeltes wird im \u00dcbrigen durch \u00fcberlappende Zeltbahnen realisiert, wie es auch f\u00fcr andere Abbildungen zu vermuten ist..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Connecting the dots<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Abbildungen des Utrechter Psalters sind die wenigen Abbildungen, die Zelte in leichter Perspektive darstellen. Sp\u00e4tere Zeltdarstellungen, etwa aus dem 11. Jahrhundert, abstrahieren die Abbildungen st\u00e4rker und stilisieren auf eine flache Ebene , sind daf\u00fcr aber farbenpr\u00e4chtiger.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Abbildungen im Utrechter Psalter (15r, 25r, 71v, 85v) lassen keine ausgepr\u00e4gte Apsis mit etwa halbrunder Form erkennen. Zudem, wie etwa auf Folio 71v zu erkennen ist, scheinen die Zelte auch eher in G\u00e4nze rundlich oder zumindest eine ovale Grundfl\u00e4che zu besitzen. Ihnen fehlt also die gerade L\u00e4ngsseite moderner Zelte, die die Apsis optisch betonen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sp\u00e4teren Abbildungen, etwa der Altenglische Hexateuch zeigen schmale Streifen, Bahnen die die Zeltplane bildet. Diese sind zum Teil farblich unterschiedlich dargestellt. Wenn es sich dabei nicht nur um eine k\u00fcnstlerische Spielerei handelt, sondern die Bahnen wirklich unterschiedlich gef\u00e4rbt waren, kann es sich schwerlich um Leinen als Material handeln. Wolle w\u00e4re hier am wahrscheinlichsten<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zelte scheinen oftmals Innenzelte zu besitzen. W\u00e4hrend f\u00fcr die Au\u00dfenzelte zu vermuten ist, dass diese aus Wolle bestehen, w\u00e4re f\u00fcr die Innenzelte eher Leinen zu vermuten. Durch diese Kombination w\u00e4re ein gutes Klima erreichbar, aber auch eine hohe Isolation.<\/p>\n\n\n\n<p>Somit haben wir einige Faktoren des Zeltes zusammengetragen: Grundfl\u00e4che oval bis rund. Aus verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schmalen&nbsp; Stoffbahnen zusammengesetzt. Versehen mit Innenzelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Experimentieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ausger\u00fcstet mit diesen Faktoren versuchte ich mir zun\u00e4chst ein Papiermodell eines Zeltes zu bauen. Zun\u00e4chst muss sich festhalten, dass Papier ein sehr undankbares Medium f\u00fcr dieses Vorhaben ist, da es nicht wie Textil f\u00e4llt, aber zumindest f\u00fcr erste Proben seinen Zweck erf\u00fcllt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Versuche waren nicht so erfolgreich, wie ich es mir vorstellte. Einen Durchbruch erreichte ich jedoch als ich eine T\u00fcte aus Papier formte, also quasi ein Kegelzelt. Dies dr\u00fcckte ich platt, schnitt es oben ab und klebte einen Papierstreifen dar\u00fcber, der als Giebel fungieren w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich funktionierte dies ausgesprochen gut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgehend von dieser Erfahrung erstellte ich einen Plan (siehe Bild) und daraus ein Model, mit dem ich durchaus zufrieden bin. Zumindest \u00e4hnelt es sehr der oben gezeigten Abbildung aus dem Utrechter Psalter. Einzig die Kurzseite, bzw. dort wo die Apsiden sich in der Regel befinden h\u00e4tte ich die Bahnen k\u00fcrzer machen sollen, um das Zelt hier steiler abfallen zu lassen (in der Zeichnung als gepunktete Linie dargestellt) . Zudem besitzt das Model auch ein leinenes Innenzelt, das an Schlaufen am Gest\u00e4nge befestigt ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Form des Zeltes als solches ist variabel.\u00a0 (Siehe Skizze unten links) Flache ich die Apsiden ab, wird der Eingang Steiler. Man kann aber aber auch das Ganze in die L\u00e4nge ziehen und erh\u00e4lt eine l\u00e4ngeres Zelt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Modellzelt1.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"661\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Modellzelt1.jpg?resize=800%2C661&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33881\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Modellzelt1.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Modellzelt1.jpg?resize=300%2C248&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Modellzelt1.jpg?resize=768%2C635&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Zwei weitere Abbildungen von Zelten sollen an dieser Stelle aber nicht unerw\u00e4hnt bleiben.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Madrid Skylitzes zeigt auf S151<sup id=\"rf4-33873\"><a href=\"#fn4-33873\" title=\" Nummerierung der Seiten, im Digitalisat S318, in der PDF Downloadversion S311 ; Link : &lt;a href=&quot;https:\/\/bdh-rd.bne.es\/viewer.vm?id=0000022766&amp;page=318&quot;&gt;&lt;strong&gt;https:\/\/bdh-rd.bne.es\/viewer.vm?id=0000022766&amp;page=318&lt;\/strong&gt;&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> Ein Zelt, das dem Geteld recht \u00e4hnlich ist. Es scheint jedoch keinen Firstbalken zu besitzen und ist daher zus\u00e4tzlich noch an den Apsiden abgespannt. (Danke Gerald f\u00fcr den Hinweis!)<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Abbildung soll aus dem Codex Aemilanensis stammen. Sie zeigt ein Getelt-artiges Zelt mit das stark bemalt scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Madrid Skylitzes zwar in Madrid verwahrt wird, geht er jedoch auf eine byzantinische Vorlage der Kaiserchronik des Johannes Skylitzes&nbsp; des 11. Jahrhunderts zur\u00fcck. Der Codex Aemilanensis hingegen ist origin\u00e4r aus dem christlich spanischen Umfeld des sp\u00e4ten 10. Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"120\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=300%2C120&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33880\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=300%2C120&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=1024%2C409&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=768%2C307&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=1536%2C614&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Madrid.jpg?resize=2048%2C819&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33873\"><p > T. Faegre Tents: Architecture of the Nomads. S9ff &nbsp;<a href=\"#rf1-33873\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33873\"><p > Montecassino, cod. casinensis 132, &nbsp;<a href=\"#rf2-33873\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33873\"><p > D.J. Reilly, The Saint-Vaast Bible: Politics and Theology in Eleventh-Century Capetian France, S.175 &nbsp;<a href=\"#rf3-33873\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33873\"><p > Nummerierung der Seiten, im Digitalisat S318, in der PDF Downloadversion S311 ; Link : <a href=\"https:\/\/bdh-rd.bne.es\/viewer.vm?id=0000022766&amp;page=318\"><strong>https:\/\/bdh-rd.bne.es\/viewer.vm?id=0000022766&amp;page=318<\/strong><\/a> &nbsp;<a href=\"#rf4-33873\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich im vergangenen Teil mit dem Zelt auseinandergesetzt habe, dass heute als Geteld, Sachsen Zelt usw. verkauft wird und dabei herauskam, dass diese Zelte auf Milit\u00e4rzelten des 18. 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