{"id":33860,"date":"2024-11-22T18:40:27","date_gmt":"2024-11-22T17:40:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33860"},"modified":"2024-11-22T18:40:30","modified_gmt":"2024-11-22T17:40:30","slug":"die-gruendung-des-klosters-fulda-und-der-erste-aufstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2024\/11\/22\/die-gruendung-des-klosters-fulda-und-der-erste-aufstieg\/","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcndung des Klosters Fulda und der erste Aufstieg"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Gr\u00fcndungsgeschichte des Klosters Fulda ist in der Vita Sturmi des 822 verstorbenen Fuldaer Abts Eigil \u00fcberliefert. Eigil hatte den Gr\u00fcnder Sturmi oder latinisiert Sturmius noch gekannt und die Gr\u00fcndung des Klosters ist eng mit Sturmius verbunden dem ersten Abt des Kloster und Bonifatius verwoben, wobei in der \u00dcberlieferung wieder einmal beliebte Topi ausgenutzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vita folgend beginnt die Geschichte damit, dass Bonifatius ins Noricum zieht, wo ihm viele Familien ihre Kinder zur Erziehung \u00fcbergeben. So kommt auch Sturmius zu Bonifatius. Dieser liefert ihn bei einem Wigbert ab, m\u00f6glicherweise Wigbert von Fritzlar,&nbsp; einem aus dem Kloster Glastonbury stammenden M\u00f6nch und Weggef\u00e4hrten des Bonifatius<sup id=\"rf1-33860\"><a href=\"#fn1-33860\" title=\"&nbsp; P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.76 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>&nbsp; , der ihn ausbilden soll.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie berichtet jedoch davon, dass Sturmius sich nach dem harten und einfachen Leben eines Einsiedlers sehnt und dass er Bonifatius von seinem Wunsch informiert. Bonifatius stellt ihm zwei Gef\u00e4hrten zur Seite. Er schickt Sturmius in die \u201cEin\u00f6de der Buchonia\u201d wo sie einen Siedlungsplatz suchen sollen. Die Vita nach gelangten sie so in ein so einsames Gebiet, dass es dort nichts au\u00dfer Himmel, Erde und riesigen B\u00e4umen gab. Aus Baumrinde errichten sie H\u00fctten. Es ist kein Kloster, lediglich eine Einsiedeleit. Erst viel sp\u00e4ter entsteht daraus das Kloster&nbsp; Hersfeld.<sup id=\"rf2-33860\"><a href=\"#fn2-33860\" title=\" P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.73 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Sturmius berichtet Bonifatius von seinen Erfolgen. Der zeigt sich erfreut, hat aber Bedenken, da die feindlichen Sachsen nah sind. Sturmius soll einen abgelegeneren Ort suchen, der sicher ist vor \u00dcberf\u00e4llen.&nbsp; Sturmius kehrt zur\u00fcck, nimmt zwei Gef\u00e4hrten und besteigt ein Boot. Sie fahren die Fulda bis zur M\u00fcndung der L\u00fcder hinab, finden aber keinen Platz und kehren wieder zur\u00fcck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Bonifatius Sturmius zu einer Unterredung einbestellt, stellen beide fest, dass Gott den M\u00f6nchen zwar in der Ein\u00f6de eine Stelle bereitet hat, diese aber noch nicht gefunden ist, was bedeutet, dass Gott will, dass man weiter sucht. Also sucht man weiter. Dieses mal zieht Sturmius alleine los. Auf einem Esel mit Vorr\u00e4ten ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann kommt er an eine Stelle, an der&nbsp; die Handelsstra\u00dfe aus Mainz kommend nach Th\u00fcringen f\u00fchrt, die Fulda \u00fcberquert. An dieser Stelle trifft Sturmius ein Gruppe badender Slawen.&nbsp; Diese sollen so stinken, dass sich Esel und Sturmius ekeln und dann&nbsp; verh\u00f6hnen sie noch Gott. Dieser aber&nbsp; verhindert das sie Sturmius an die Gurgel gehen. Jedoch fragt ihn der \u00dcbersetzer&nbsp; der Slawen, was er denn hier wolle und Sturmius erkl\u00e4rt lapidar, dass er in die \u00d6dnis wolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier Tage zieht nun Sturmius&nbsp; durch die Gegend (gemeint ist wohl die Zeit die seit der Abreise von Hersfeld verging)&nbsp; und trifft nur B\u00e4ume, V\u00f6gel und wilde Tiere. Er kommt dann zur Stelle wo das Kloster Fulda entstehen wird, zieht aber 2 km weiter s\u00fcdlich zur M\u00fcndung der Giesel und zieht dann noch etwas weiter, dorthin wo heute die L3418 bei Fulda-Kohlhaus die Fulda \u00fcberquert. Es ist die Querung des Ortesweges \u00fcber die Fulda. Es ist schon dunkel, als er hier sein Lager aufschl\u00e4gt und wie immer mit dem Beil St\u00f6cke anspitzt und um den Esel kreisf\u00f6rmig in den Boden rammt, um diesen vor wilden Tieren zu sch\u00fctzen. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rt er ein Rauschen als wenn jemand das Wasser durchquert, das er nicht einsortieren kann ob es Mensch oder Tier ist. Mit der Axt schl\u00e4gt er gegen einen hohlen Baum, da er es nicht wagt zu rufen. Ein Mann der ein Pferd f\u00fchrt, taucht auf. Er berichtet das das Pferd seinem Herrn Orcis ( m\u00f6glicherweise von Ortgis ) geh\u00f6re und er aus der Wetterau (Wedereiba) komme. Man verbringt die Nacht zusammen und es stellt sich heraus, dass der Mann die Gegend gut kennt. Er beschreibt Sturmius alle B\u00e4che und Quellen der Region. Am Morgen trennt man sich und der Mann zieht mit seinem Pferd weiter nach Osten ins Grabfeld. Auch Sturmius zieht seines Weges.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun befindet er sich s\u00fcd\u00f6stlich von Fulda, doch hier gef\u00e4llt es ihm nicht. Irgendwann st\u00f6\u00dft er auf den Kr\u00e4tzbach, der s\u00fcd\u00f6stlich des Petersberges entspringt. Nach kurzer Rast am Bach folgt er diesem&nbsp; in Richtung der Fulda zur\u00fcck und findet dann doch noch den Ort an dem das Kloster entstehen wird. Er merkt sofort, dass dies der Ort ist, denn er wird von Freude erf\u00fcllt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Sturmius kehrt nach Hersfeld zur\u00fcck und berichtet seinen Br\u00fcdern vom Fund. Daraufhin reist er zu Bonifatius und erstattet ihm Bericht. Es dauert einige Zeit bis der Umzug der M\u00f6che von Hersfeld nach Fulda stattfindet. Dort ist man aber nicht ungest\u00f6rt und wird von \u201cvom Teufel verf\u00fchrten b\u00f6sen Menschen\u201d (<em>mali homines<\/em>) , \u00fcberfallen. Man verl\u00e4sst die Neugr\u00fcndung an einen unbekannten Ort nahe Fulda namens Dirihlari\/ Drylahr.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bonifatius hat sich aber derweil zu Hausmeier Karlmann, einem Sohn Karl Martells, begeben. ( Die bis 820 entstandene Vita bezeichnet Karlmann im \u00fcbrigen schon als K\u00f6nig, vielleicht kam es zu einer Verwechselung mit Karlmann I. dem Bruder Karls des Gro\u00dfen) und setzt ihm die Seelenheil-Pistole auf die Brust: Es w\u00e4re gut wenn er zu seinem eigenen Seelenheil doch die k\u00f6niglichen Besitzung in der Ein\u00f6de der Buchonia am Ort Eihloha zwecks Klostergr\u00fcndung \u00fcbergeben w\u00fcrde. Dieser stimmt zu, gibt dem Kloster das Land um das Kloster bis zu einer Entfernung von 4000 Schritt und sendet Boten ins Grabfeld an die dort ans\u00e4ssigen Adligen, die nun ihre Besitzungen in der betreffenden Gegend an das Kloster abtreten m\u00fcssen, was diese nach der Vita auch mit Freude taten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Sturmius die Meldung erhielt das nun zumindest rechtlich alles unter Dach und Fach sein, kehrte er zur\u00fcck nach Fulda und gr\u00fcndete am 12.3.744 offiziell das Kloster. Nun begann man den Ort nicht mehr Eiloha sondern nach den Fluss Fulda zu nennen. Sturmius geht nach Montecassino um sich dort noch einmal \u00fcber&nbsp; der benediktinische Regeln zu informieren, war er doch \u201cnur\u201d als iroschottischer M\u00f6nch und Priester gebildet worden. In Fulda setzt er dann versch\u00e4rfte benediktinische Regeln ein, bei denenen er zun\u00e4chst auch Wein und andere alkoholische Getr\u00e4nke, bis auf d\u00fcnnes Bier,&nbsp; verbietet. Dies wurde jedoch in der Zeit Pippins wieder fallen gelassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Vermutungen von Pius Engelbert O.S.B.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Da es lediglich 30km von Hersfeld zur L\u00fcderm\u00fcndung seien (Ich habe \u00fcber Google Earth 45km(!) gemessen, nach 30km war ich erst an der M\u00fcndung der Schlitz ) , die Sturmius und seine Gef\u00e4hrten zun\u00e4chst mit dem Boot zur\u00fccklegen, diese aber daf\u00fcr 3 Tage brauchen, vermutet Engelbert das diese sich sehr genau mit der Topographie der Landschaft befassen&nbsp;<sup id=\"rf3-33860\"><a href=\"#fn3-33860\" title=\" P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.80 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> Das Sturmius genau hier umdreht f\u00fchrt Engelbert, bezugnehmend auf Vonderau, auf den Steilhang des Schiebberges zur\u00fcck, auf den die Fulda an der M\u00fcndung er L\u00fcder trifft und hier im rechten Winkel nach Osten abknickt. Dieser Anblick k\u00f6nnten Sturmius zu der Annahme verleitet haben, dass das Gel\u00e4nde immer unzug\u00e4nglicher w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Engelbert vermutet nun Sturmius habe an der Furt in Kammerzell auf die Westseite der Fulda gewechselt sei, von da an nach S\u00fcden gereist, an der Stelle des zuk\u00fcnftigen Fulda vorbei, aber nicht hindurch, um dann an der Furt des Ortesweges wieder auf die Ostseite gewechselt zu sein. Dies w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren warum er das Wasserrauschen h\u00f6rt, bevor der Pferdeknecht auftaucht. Dies hatte von Westen kommen die Furt durchquert und befand sich danach am Westufer.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als dann Sturmius letztendlich die Stelle des zuk\u00fcnftigen Klosters findet, ist er sich des Ortes sofort sicher. Engelbert sieht hier einen Hinweis, dass Bonifatius die Stelle bereits im Voraus kannte<sup id=\"rf4-33860\"><a href=\"#fn4-33860\" title=\" P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.84 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup>&nbsp; und sie Sturmius recht genau beschrieb.&nbsp; Sturmius hatte lediglich Probleme, sie zu identifizieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Curtis Problem<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Seit 1898\/99 Hatten Joseph Vonderau und sein Neffe Hahn in Fulda immer wieder Grabungen durchgef\u00fchrt, so etwa in der Langebr\u00fcckenstra\u00dfe,&nbsp; wo sie neben diversen Gegenst\u00e4nden zwei Kulturschichten fanden. Durch die Schichten waren Holzpf\u00e4hle getrieben, dar\u00fcber lag eine Brandschicht. Sp\u00e4ter wurde vor dem heutigen Dom gegraben. Dabei traten die Grundrisse dreier Geb\u00e4ude zu Tage:&nbsp; Eine Hallenbau, ein L-f\u00f6rmiges Geb\u00e4ude mit Heizkan\u00e4len und ein Dreizellenbau zum Teil mit Estrich. Ein erster Gedanke zu den Geb\u00e4uden war es handele sich um die Bauh\u00fctte f\u00fcr die Arbeiter des Sturmius die die erste Klosterkirche errichteten, den jedoch Vonderau mit aller Vehemenz wiedersprach<sup id=\"rf5-33860\"><a href=\"#fn5-33860\" title=\" J. Vonderau, Die Ausgrabungen am Domplatz zu Fulda im Jahre 1941. Ein merowingischer Gutshof auf dem nachmaligen Klostergel\u00e4nde \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In den gefundenen Pf\u00e4hlen in der Langebr\u00fcckenstra\u00dfe sahen Vonderau und Hahn eine vorgeschichtliche, \u00fcber Jahrhunderte genutzte Pfahlbausiedlung im sumpfigen Raum der Fulda. Scherben und Beschl\u00e4ge, die sie fanden, datierten sie in die Merowingerzeit. Da sie auch in den Geb\u00e4uderesten des Domplatzes Scherben gleicher Keramik fanden, stand f\u00fcr sie fest: Hier gab es eine merowingische Curtis! Die Brandschicht die dar\u00fcber lag war f\u00fcr Vonderau der Beweis, dass diese durch die Sachsen niedergebrannt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die sp\u00e4ter folgenden Wissenschaftler (Schuchardt, R\u00fcbel, G\u00f6rich, um nur einige zu nennen&nbsp;<sup id=\"rf6-33860\"><a href=\"#fn6-33860\" title=\" siehe dazu hier &lt;a href=&quot;https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2021\/02\/18\/der-stand-der-curtis-forschung-und-ihre-bedeutung-fuer-trebur\/&quot;&gt;https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2021\/02\/18\/der-stand-der-curtis-forschung-und-ihre-bedeutung-fuer-trebur\/&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> ) war dies gefundenes Fressen. Eine Wegstation der Merowinger auf ihren Feldz\u00fcgen nach Th\u00fcringen! So pr\u00e4zisierte G\u00f6rich auch die Ideen Vonderaus, als er indirekt davon ausging, die Zerst\u00f6rung der vermeintlichen merowingischen Curtis eher in die Fr\u00fchzeit Karl Martells zu setzen als um 700, wie Vonderau noch schrieb.&nbsp;<sup id=\"rf7-33860\"><a href=\"#fn7-33860\" title=\" W. G\u00f6rich, Ortesweg, Antsanvia und Fulda in neuer Sicht &#8211; Zur Heimf\u00fchrung des Bonifatius vor 1200 Jahren S.82 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Alles in Allem stand die Meinung fest. Die Vita Sturmi hatte geflunkert und Bonifatius wusste genau was er tat, als er Sturmius&nbsp; anwies, nach S\u00fcden zu gehen.&nbsp; Dort gab es einen zerst\u00f6rten K\u00f6nigshof, der als Fundament f\u00fcr eine neue Klostergr\u00fcndung dienen konnte. Diesen konnte Bonifatius dem Hausmeier Karlmann aus den Rippen leiern und somit die unattraktive Gegend wieder beleben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Es bleibt alles anders<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auch wenn diese Idee noch immer Verbreitung findet<sup id=\"rf8-33860\"><a href=\"#fn8-33860\" title=\" etwa&nbsp; J. Raaijmakers, The Making of the Monastic Community of Fulda c. 744-c.900, Cambridge University Press 2012 S.28 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> ( und auch ich habe das mal) , ger\u00e4t das Fundament, auf dem es basiert, gef\u00e4hrlich ins Wanken, bzw ist schon zusammengebrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gefunden Knopfriemenzunge wird dem Tassilokelchstil zugeordnet und datiert in die zweite H\u00e4lfte des 8. Jahrhunderts, eine weiterer ovaler Schwertgurtbeschlag wird mit 800 bis 10. Jahrhundert angegeben<sup id=\"rf9-33860\"><a href=\"#fn9-33860\" title=\"&nbsp; T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S374 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup><sup id=\"rf10-33860\"><a href=\"#fn10-33860\" title=\" T.Kind, Das Kloster Fulda im 9.-10. Jahrhundert in arch\u00e4ologischer Sicht in 911K\u00f6nig Konrad I. S.95 \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup> , d\u00fcrfte aber auf Grund von Form und Dekor wohl auf um 850 anzusprechen sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Keramik datiert nicht in die Merowingerzeit und ist als Karolingisch zu betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann sind da noch die vermeintlichen Pfahlbauten. Eine Idee die grunds\u00e4tzlich heute nicht mehr haltbar ist, zumal solche Pfahlbausiedlungen n\u00f6rdlich des Alpenraums nicht existent sind<sup id=\"rf11-33860\"><a href=\"#fn11-33860\" title=\" T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S374 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup> Die Goethe Universit\u00e4t Frankfurt untersuchte Proben der Pf\u00e4hle dendrochronologisch, dabei datieren die j\u00fcngsten auf 875 und 876. Ihr Ursprung liegt wahrscheinlich in einer gro\u00dffl\u00e4chigen Befestigung der B\u00f6schung, die im Zusammenhang mit dem Bau der steinernen Br\u00fccke im Jahr 882, die dar\u00fcber liegende Brandschicht k\u00f6nnte dann vom Brand 937 stammen. Thomas Kind vermutet zudem dass Aschereste innerhalb der vermeintlichen Curtisbauten, aus deren Heizanlage stammen k\u00f6nnte, die beim Abriss des Sturmiusbaus und der dazu geh\u00f6renden Geb\u00e4ude und dem planieren zum Bau der Ratgar Basilika in die Erdschicht gekommen sein k\u00f6nnte.<sup id=\"rf12-33860\"><a href=\"#fn12-33860\" title=\"&nbsp; T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S402 \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vonderau fand aber auch Funde von r\u00f6mischer Sigillata, die er auch in Bezug zu den Merowingern setzt. Auch hier sieht Datierung und der Kontext heute anders aus. So wurde 1991\/92 wegen Neubauarbeiten am Dommuseum eine Siedlungsgrube mit Pfostenl\u00f6cher entdeckt und untersucht. Sie befand sich unter einer 3m starken mittelalterlichen Siedlungsschichten, die mit einem Kalksteinpflaster endete. Bei den Keramiken fanden sich Objekte, deren Formensprache zwischen Elbgermanisch und Rhein-Weser-Germanisch steht, aber auch Keramik aus der fr\u00fchen r\u00f6mischen Kaiserzeit. Diese Funde zeigen lediglich an, dass das Gebiet des Domh\u00fcgels im 1. Jahrhundert am \u00dcbergang von elbgermanischer zur rhein-weser-germanischen Kultur besiedelt war, die auch r\u00f6mische Keramik importiert hatte.<sup id=\"rf13-33860\"><a href=\"#fn13-33860\" title=\" F.Teicher, Fulda-Domh\u00fcgel. Eine Siedlungsgrube der fr\u00fchen r\u00f6mischen Kaiserzeit aus Osthessen S109-115 \" rel=\"footnote\">13<\/a><\/sup>&nbsp; Jedoch fehlen Funde aus der Zeit zwischen dem 1. und 8. Jahrhundert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was also nicht passiert ist und was aber dennoch gewesen sein k\u00f6nnte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist also wohl nicht der Fall, dass Bonifatius Sturmius eine verfallene Curtis als Basis zur Nutzung empfahl, da sie schlichtweg nicht existierte. Dennoch ist es m\u00f6glich, dass Bonifatius Hintergedanken hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist auff\u00e4llig, dass die Vita Sturmi die Findung des Siedlungsplatzes geographisch einrahmt. Zum Einen mit dem Zusammentreffen mit den Slawen an der Furt der Reffenstra\u00dfe\/Antsavia im Norden und der Furt des Orteswegs im S\u00fcden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Treffen mit den Slawen erf\u00fcllt in der Geschichte kaum einen Sinn. Zwar erfahren wir, dass es heidnische Slawen in der Region gibt, vielleicht um Mission zu rechtfertigen, aber die Geschichte beginnt und endet so abrupt, dass ihr einziger Sinn darin besteht, den Handelsweg zu erw\u00e4hnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Erw\u00e4hnung des Orteswegs ist die Situation ein wenig anders. Zwar wird auch hier der Weg als solches genannt, gleichzeitig taucht aber noch der Pferdeknecht auf, der Sturmius die Region mit ihren B\u00e4chen beschreibt, woraufhin er dann am n\u00e4chsten Tag, nun wieder n\u00f6rdlich ziehend, den Platz findet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht kannte Bonifatius keinen speziellen Platz, sondern hatte vielmehr im Sinn, ein Kloster in der N\u00e4he der beiden Handelsstra\u00dfen zu errichten. Bei seinem ersten Versuch erreichte Sturmius jedoch nicht einmal die erste der Handelsstra\u00dfen. Vielleicht war es zu diesem Zeitpunkt per Schiff nicht m\u00f6glich, da der Wasserstand zu niedrig oder der Auwald einfach zu un\u00fcbersichtlich war, weshalb Sturmius beim n\u00e4chsten Versuch den Weg mit dem Esel zur\u00fccklegte. Der Pferdeknecht konnte ihm an der zweiten Wegf\u00fchrung alle B\u00e4che nennen. Und genau diese sind f\u00fcr eine Klostergr\u00fcndung wichtig f\u00fcr Bierbrauen und Getreidem\u00fchlen. Und letztere gab es in Fulda einige, wovon entsprechende Funde der Reste von M\u00fchlr\u00e4dern zeugen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Fulda profitierte von seiner Lage an den Handelswegen. Wer als Franke nach Th\u00fcringen und in den Grabfeldgau wollte, musste zwangsl\u00e4ufig an Fulda vorbei. Ein n\u00f6rdlichen Weg, etwa den sp\u00e4teren Hellweg, w\u00e4re nicht passierbar gewesen, da man durch s\u00e4chsische Gebiet h\u00e4tte reisen m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Bernard Bachrach sieht Fulda\/ Abt Sturmius auch als Hinweisgeber f\u00fcr die Sachsenfeldz\u00fcge, und Fulda somit als strategischen Punkt gegen die Sachsen, etwa wenn Karl der Gro\u00dfe kurz vor den Feldz\u00fcgen 771&nbsp; mit Sturmius in Longier zusammentrifft.<sup id=\"rf14-33860\"><a href=\"#fn14-33860\" title=\" B.S. Bachrach, Charlemagne&#8217;s Early Campaigns (768-777) S.183 \" rel=\"footnote\">14<\/a><\/sup>. Auch war Fulda eine milit\u00e4rische Gr\u00f6\u00dfe geworden. Karl der Gro\u00dfe konnte von Fulda etwa mit einer Unterst\u00fctzung von etwa 10000 leicht Bewaffneten rechnen<sup id=\"rf15-33860\"><a href=\"#fn15-33860\" title=\" B.S. Bachrach, Charlemagne&#8217;s Early Campaigns (768-777) S.185 \" rel=\"footnote\">15<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Dass Fulda\u00a0 letztendlich von den Handelswegen (und der Bedeutung als Grabst\u00e4tte des Bonifatius)  profitierte, zeigte auch der rasante Ausbau. Bereits 50 Jahre nach Gr\u00fcndung beginnt man mit dem Bau der gr\u00f6\u00dften Basilika n\u00f6rdlich der Alpen, deren Bau Ratgar beenden wird. Zur Zeit Hrabanus Maurus , um 830 hatte das Kloster \u00fcber 600 M\u00f6nche. N\u00f6rdlich war mittlerweile auf dem Frauenberg das namensgebende Frauenkloster entstanden, auf dem Petersberg hatte Hrabanus die Peterskirche mit dem Grab der Lioba erbauen lassen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33860\"><p >&nbsp; P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.76 &nbsp;<a href=\"#rf1-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33860\"><p > P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.73 &nbsp;<a href=\"#rf2-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33860\"><p > P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.80 &nbsp;<a href=\"#rf3-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33860\"><p > P. Engelbert, Die Vita Sturmi und die Anf\u00e4nge von Fulda S.84 &nbsp;<a href=\"#rf4-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-33860\"><p > J. Vonderau, Die Ausgrabungen am Domplatz zu Fulda im Jahre 1941. Ein merowingischer Gutshof auf dem nachmaligen Klostergel\u00e4nde &nbsp;<a href=\"#rf5-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-33860\"><p > siehe dazu hier <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2021\/02\/18\/der-stand-der-curtis-forschung-und-ihre-bedeutung-fuer-trebur\/\">https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2021\/02\/18\/der-stand-der-curtis-forschung-und-ihre-bedeutung-fuer-trebur\/<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf6-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-33860\"><p > W. G\u00f6rich, Ortesweg, Antsanvia und Fulda in neuer Sicht &#8211; Zur Heimf\u00fchrung des Bonifatius vor 1200 Jahren S.82 &nbsp;<a href=\"#rf7-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-33860\"><p > etwa&nbsp; J. Raaijmakers, The Making of the Monastic Community of Fulda c. 744-c.900, Cambridge University Press 2012 S.28 &nbsp;<a href=\"#rf8-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-33860\"><p >&nbsp; T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S374 &nbsp;<a href=\"#rf9-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-33860\"><p > T.Kind, Das Kloster Fulda im 9.-10. Jahrhundert in arch\u00e4ologischer Sicht in 911K\u00f6nig Konrad I. S.95 &nbsp;<a href=\"#rf10-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-33860\"><p > T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S374 &nbsp;<a href=\"#rf11-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-33860\"><p >&nbsp; T.Kind, Das karolingerzeitliche Kloster Fulda &#8211; ein monasterium in solitude&nbsp; in Post-Roman Towns,Trade and Settlement in Europe and Byzantium Vol I.&nbsp; S402 &nbsp;<a href=\"#rf12-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13-33860\"><p > F.Teicher, Fulda-Domh\u00fcgel. Eine Siedlungsgrube der fr\u00fchen r\u00f6mischen Kaiserzeit aus Osthessen S109-115 &nbsp;<a href=\"#rf13-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 13.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn14-33860\"><p > B.S. Bachrach, Charlemagne&#8217;s Early Campaigns (768-777) S.183 &nbsp;<a href=\"#rf14-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 14.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn15-33860\"><p > B.S. Bachrach, Charlemagne&#8217;s Early Campaigns (768-777) S.185 &nbsp;<a href=\"#rf15-33860\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 15.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcndungsgeschichte des Klosters Fulda ist in der Vita Sturmi des 822 verstorbenen Fuldaer Abts Eigil \u00fcberliefert. 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