{"id":33829,"date":"2024-10-31T16:59:49","date_gmt":"2024-10-31T15:59:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33829"},"modified":"2024-10-31T16:59:52","modified_gmt":"2024-10-31T15:59:52","slug":"der-mann-von-bernuthsfeld-teil-2-die-kleidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2024\/10\/31\/der-mann-von-bernuthsfeld-teil-2-die-kleidung\/","title":{"rendered":"Der Mann von Bernuthsfeld &#8211; Teil 2 &#8211; Die Kleidung"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Kleidung im Allgemeinen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Moor sorgt zwar f\u00fcr einen guten Erhaltungszustand von Textilien, aber nur, wenn es sich nicht um pflanzliche Materialien handelt. So w\u00fcrde eine Leinentunika schnell zersetzt werden. Wolle und Fell bleiben dagegen erhalten. Wenn also der Mann einen Untertunika oder eine Hose aus Leinen trug, werden wir das&nbsp; wohl nie erfahren! \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit Eisen. W\u00e4hrend sich Buntmetall im Moor erh\u00e4lt, reagiert Eisen mit der S\u00e4ure des Moores und zersetzt sich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hahne rekonstruierte die Liegeposition des Toten und die Abfolge seiner Kleidungsst\u00fccke. Dies war ihm M\u00f6glich durch die Aussagen der Beteiligten, an der Bergung des Toten, aber auch durch die Falten, die die die mehr als Tausend Jahre im Moor hinterlassen&nbsp; hatten. Und das obwohl die Kleidung gewaschen und geb\u00fcgelt worden war.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Kleidungsabfolge.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"358\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Kleidungsabfolge.jpg?resize=800%2C358&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33830\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Kleidungsabfolge.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Kleidungsabfolge.jpg?resize=300%2C134&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Kleidungsabfolge.jpg?resize=768%2C344&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der gro\u00dfe Mantel ( Wollmantel)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Mann trug auch einen gro\u00dfen Mantel bei sich. Eine 170cm x 195cm messende Wolldecke mit Fransen an einer Kurzseite. Bei der Auffindung befand sich die Fransenseite auf H\u00f6he der Kn\u00f6chel, wies also nach unten. Der obere Rand war umgeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mantel bestand aus feiner Grundwolle, gemischt mit langen Deckhaaren und besa\u00df ein Fischgratmuster. Er war wohl mit einer Gewandnadel oder Fibel geschlossen. Bei der Restaurierung 2016 wurden Restaurator Jens Klocke an der linken oberen Ecke des Gewebes mehrere kleine L\u00f6cher entdeckt, die wohl von dieser Nadel oder Fibel herr\u00fchren.&nbsp; Sie sind immer paarweise Symmetrisch angeordnet, zeugen also vom Umschlagen des Mantels. Das Heum\u00fcller nun daraus schlie\u00dft die Mantel sei \u00fcber der linken Schulter geschlossen gewesen<sup id=\"rf1-33829\"><a href=\"#fn1-33829\" title=\" M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld S29 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup> Ist wohl ein Fehler, hervorgerufen durch die Abbildung des Mantels Hahne, der die Au\u00dfenseite zeigt (also spiegelverkehrt), dies aber auch notiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sieht man sich die Abbildungen der Lage der Leiche an, kann man erkennen, dass der Mantel auf der rechten K\u00f6rperh\u00e4lfte geschlossen gewesen sein sollte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeichnung Hahnes zeigt auch eine Verf\u00e4rbung des Mantels, die zum einen wieder an der Umschlagkante gespiegelt ist, zum Anderen wohl mit dieser Verf\u00e4rbung auch die Liegeposition des Toten widerspiegelt. Als der Verwesungsprozess des Toten eingesetzt hatte, trat wahrscheinlich Leichenfl\u00fcssigkeit aus dem K\u00f6rper aus. Wohl zun\u00e4chst auf der H\u00f6he des G\u00fcrtels, zersetzte hier Teile der Tunika und lie\u00df Flecken auf dem darunter liegenden Mantel zur\u00fcck. Diese Leichenfl\u00fcssigkeit zersetzt wohl auch eine Ecke des Mantels.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mantel war in einem ausgezeichneten Zustand, gegen\u00fcber den restlichen Textilien des Ensembles. Dies erzeugt die Idee, der Mantel k\u00f6nnte von der Person stammen, die den Toten im Moor fand und bestattete. Er k\u00f6nnte dem Toten ihn als Grabbeigabe mitgegeben haben. Andererseit k\u00f6nnte der Tote den Mantel aber auch vor seinem Tod erhalten haben. Irgendjemand sah den armen Kerl im Winter ohne richtigen Mantel und sagte sich \u201cIch hab doch noch einen alten Mantel von Opa im Schrank, nimm den, bevor du mir erfrierst\u2026\u201d<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bernie-Lage_cr.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"257\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bernie-Lage_cr.jpg?resize=800%2C257&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33831\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bernie-Lage_cr.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bernie-Lage_cr.jpg?resize=300%2C96&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Bernie-Lage_cr.jpg?resize=768%2C247&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lage des Mannes im gro\u00dfen Mantel<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Schultertuch (kleiner Mantel)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Schultertuch des Mannes, das wohl die Funktion eines Schals \u00fcbernahm, hatte eine Gr\u00f6\u00dfe von 140cm&nbsp; x 92 cm und besteht aus zwei Stoffen. Es wurde unter dem Mantel getragen. Die Stoffe bestehen aus einem gestreiftes Gewebe und umfasst dabei ein einfarbiges Gewebe&nbsp; an zwei Seiten. Dabei ist das gestreifte Gewebe noch einmal geteilt worden, so das die Streifen an der L\u00e4ngsseite horizontal, an der Kurzseite Vertikal liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Untersuchung der Stoffe konnte Farke feststellen, dass das einfarbige Gewebe&nbsp; locker und volumin\u00f6s gewebt ist. Die langen Faser wurden nachdem Weben aufgeb\u00fcrstet, so das ein flauschiger Pelz entstand. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um die bekannten friesischen Stoffe. Dies gilt auch f\u00fcr den gro\u00dfen Mantel.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser kleine Mantel weckt Erinnerung an die Aussage von Notker Balbulus, die dieser Karl dem Gro\u00dfen in den Mund legt, in der er sich \u00fcber die kurzen friesischen M\u00e4ntel beschwert, mit denen man sich nicht zudecken k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wadenbinden und Fu\u00dflappen(?)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Leiche wurden ebenfalls zwei lange, schmale Webstreifen gefunden, die ihrerseits wiederum aus zwei Teilen zusammengen\u00e4ht sind. Das vollst\u00e4ndig erhaltene Exemplar besitzt eine L\u00e4nge von 361 cm. Die zum Teil verlorenen Lederriemen geh\u00f6rten m\u00f6glicherweise zu den Wadenbinden und dienten der Befestigung. Zwei rechteckige Textilien deutete Hahne als Fu\u00dflappen. Fu\u00dflappen sind T\u00fccher, die um den Fu\u00df gewickelt werden und in aller Regel Socken ersetzen. Gerade beim Milit\u00e4r waren sie lange Zeit in Benutzung und die russische Armee schaffte sie erst offiziell 2013 ab<sup id=\"rf2-33829\"><a href=\"#fn2-33829\" title=\" Quelle: SZ: &lt;a href=&quot;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/abschied-von-fusslappen-russische-armee-fuehrt-nach-300-jahren-struempfe-ein-1.1573347&quot;&gt;https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/abschied-von-fusslappen-russische-armee-fuehrt-nach-300-jahren-struempfe-ein-1.1573347&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> , wobei sie wohl im Moment wieder genutzt werden\u2026 Die Verwendung von Fu\u00dflappen k\u00f6nnte wiederum f\u00fcr Schuhe sprechen, die dem Toten aber abgenommen wurden, wobei dies nur eine Idee meinerseits ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gehe davon aus, dass Restaurator Jens Klocke und Dr. Katrin Kania daraus das T\u00e4schchen rekonstruierten, \u00e4hnlich einer Geldkatze, das \u00fcber dem G\u00fcrtel getragen wurde und das bei der heutigen Rekonstruktion zu sehen ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sonstiges<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Messerscheide, die der Tote mit sich f\u00fchrte, enthielt vermutlich ein Messer von ca. 15cm L\u00e4nge und maximal 3cm Breite. Die Klinge ist nicht erhalten. M\u00f6glicherweise hatte sich das Eisen im Moor zersetzt. Oder aber jemand hatte das Messer an sich genommen. Wie das Messer am G\u00fcrtel befestigt war&nbsp; scheint nicht ganz klar. Hahne rekonstruiert in seinen Zeichnung aus einem der gefunden kleinen Lederriemen eine Art Schlaufe in der die Scheide gesteckt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Haselstab der bei der Leiche gefunden wurde, wird in einem&nbsp; Zeitungsartikel von 1907 als armdick bezeichnet.&nbsp; Er ist heute nicht mehr erhalten und besa\u00df&nbsp; eine L\u00e4nge von mindestens 120 cm. Zu seiner Funktion gibt es zwei Ideen. Die \u00c4ltere geht davon aus dass die Leiche damit in der Grabgrube verkeilt wurde , damit sie nicht durch das Moor nach oben gedr\u00fcckt wurde. Die Aktuelle vermutet eher eine Art Wanderstab darin. Dabei k\u00f6nnte der Tote den Stab auch genutzt haben, um die H\u00fcftarthrose ertr\u00e4glicher zu machen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die M\u00fctzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich wurden bei dem Mann von Bernuthsfeld zwei M\u00fctzen gefunden. Eine aus Wolle und eine aus Fell.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Fellm\u00fctze erst kurz bevor ich diesen Text schreibe (Oktober 2024) wiedergefunden wurde, lassen sich nur wenige Aussagen dar\u00fcber machen. Am&nbsp; 22.9.2024 ver\u00f6ffentlichte dann Kultur in Emden<sup id=\"rf3-33829\"><a href=\"#fn3-33829\" title=\" &lt;a href=&quot;https:\/\/www.kultur-in-emden.de\/2024\/09\/22\/ist-bernies-muetze-wieder-aufgetaucht\/&quot;&gt;https:\/\/www.kultur-in-emden.de\/2024\/09\/22\/ist-bernies-muetze-wieder-aufgetaucht\/&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> die Meldung das die M\u00fctze im Magazin des Ostfriesischen Landesmuseums wieder gefunden wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig problematisch ist die Fundlage der Fellkappe im Verh\u00e4ltnis zur Leiche. Nach einer Zeichnung Hahnes wurde die Kappe ein wenig n\u00f6rdlich der eigentlichen Grabgrube in ca. 1m Tiefe in schwarzem Torf gefunden. Hier stellt sich die Frage, wie die M\u00fctze hier hin ins Moor gelangen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Datierung der M\u00fctze, mit der der&nbsp; Zusammenhang zum Mann von Bernuthsfeld gesichert werden soll,&nbsp; steht noch aus. Die M\u00fctze besteht aus Fell und sieht ein wenig aus wie eine fellene Bundhaube. Die M\u00fctze besteht aus 2 etwa dreieckigen Teilen und einem kleinen Kreis, an dem die Teile verbunden sind. An der Seite befinden sich aus dem selben Fell zwei B\u00e4ndchen mit der die Haube unter dem Kinn zusammengebunden werden kann. Die Zeichnungen Hahnes zeigen eine dunkle Fellf\u00e4rbung in der Mitte. Nun kenn ich mich damit nicht ganz so aus, aber ich hatte mal ein Ziegenfell das in der Mitte ebenfalls eine solchen dunklen Streifen besa\u00df.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die zweite M\u00fctze ist, wie die Tunika auch,&nbsp; aus Wollflicken gefertigt. In einer von Hahnes Zeichnungen wird die M\u00fctze wie die Kapuze eines Kapuzenpullis dargestellt, die fest an der Tunika befestigt ist. Sie scheint dabei aus 9 St\u00fccken hergestellt. Jedoch ist sie ein separates St\u00fcck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Interessante an dieser M\u00fctze ist, dass sie das n\u00e4chstbeste \u00c4quivalent zu einer Gugel ist, die sonst im Fr\u00fchmittelalter fehlt!&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Muetzen.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"576\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Muetzen.jpg?resize=600%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33832\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Muetzen.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Muetzen.jpg?resize=300%2C288&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Tunika des Mannes von Bernuthsfeld<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Was die bekannte Tunika des Mannes von Bernuthsfeld angeht, ist zun\u00e4chst festzuhalten, dass es sich nicht um eine nachtr\u00e4glich geflickte Tunika handelt! Es gab also keine \u201curspr\u00fcngliche Tunika&#8220;, die irgendwann verschlissen war und immer wieder geflickt wurde, bis das erhaltene Patchwork entstand. Auch wurden keine Spuren eines vergangenen Tr\u00e4gerstoffes, wie etwa Leinen, gefunden, der im Moor vergangen w\u00e4re.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tunika wurde vielmehr direkt aus Flicken gefertigt. Dabei wurden Stoffe in Zweitverwendung genutzt. D\u00fcnne oder abgenutzte Stoffe wurden dabei doppelt gelegt. Die ganze Konstruktion ist so einfach wie m\u00f6glich gehalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist es auch, sich gedanklich von der Vorstellung zu verabschieden, die Tunika best\u00fcnde in ihrer jetzigen Form aus einer gezielt hergestellten Vorder- und R\u00fcckseite, bzw. aus aus zwei geraden rechteckigen Bahnen. Zun\u00e4chst sind sie nicht rechteckig und zum anderen ist es falsch, die Bahnen als 2-dimensionales Objekt zu verstehen, denn Vorder und R\u00fcckseite sind nicht einfach vern\u00e4ht. Immer wieder greifen Teile von vorne nach hinten. So etwa bei den St\u00fccken 12, 21 und 39 (Nummerierung nach Hahne)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die seitliche Schlitzung, die an einer Seite bei Schlabow mit 20cm angegeben wird, ist keine gezielte Schlitzung. So h\u00f6rt St\u00fcck 21, das von vorne nach hinten greift,&nbsp; einfach in etwa dieser H\u00f6he auf. Auch St\u00fcck 39 ist nicht einfach an der R\u00fcckseite befestigt, sondern greift \u00fcber. So entstehen zwar Schlitzungen bzw. seitliche \u00d6ffnungen, die aber nur gezielte Schlitzungen imitieren. Es wird also nicht \u201cgeschlitzt\u201d, sondern einfach ausgelassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Darstellungen, Pr\u00e4sentation und der&nbsp; Stehkragen der Tunika<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die \u00e4lteren Darstellungen der Tunika (nach Hahne, Schlabow, Farke) sind in vielen Teilen keine 1:1 Darstellung der der Tunika von Bernuthsfeld. Vielmehr handelt es sich um schematische Darstellungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Hahne ist auch der vermeintliche Stehkragen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er versuchte die M\u00fctze, die eigentlich separat war, mit der Tunika zu verheiraten. F\u00fcr eine sinnvolle Konstruktion musste ein Stehkragen geschaffen werden. Hinzu kam zu diesem Zeitpunkt das die Textilien gewaschen und geb\u00fcgelt worden waren, was den urspr\u00fcnglichen Faltenwurf verschleierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Hahne 1925 publizierte war er bereits von der fest verbundenen M\u00fctze abgekommen, es blieb jedoch der verbindende Stehkragen an seiner Zeichnung erhalten, der aus bestehenden Textilien aus dem Verbund der Tunika konstruiert wurde. Diese Zeichnung blieb die Grundlage f\u00fcr weitere Zeichnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Schlabow nutzte sie als Vorlage, doch scheint er zumindest einen Fehler oder Unstimmigkeit bemerkt zu haben. Im Gegensatz zu Hahne rutscht nun die Hals\u00f6ffnung nach vorne. Dies war n\u00f6tig, da das streifenf\u00f6rmige Element 1 (nach Hahne) nicht soweit oben sa\u00df, wie es Hahne einzeichnete. Auch war es nicht als Stehkragen konzipiert sondern gerade an das St\u00fcck 28 (links dabenen)&nbsp; und 26 (darunter) das auf der vorderen linken Schulter sitzt. Um dies zu kompensieren wanderte der ganze Kragen nach vorne, verblieb aber als Stehkragen. Genauso verh\u00e4lt es sich mit der Schlitzung. Sie ist in wirklichkeit nur eine ge\u00f6fnete Naht zwischen St\u00fcck 28 und 26.<\/p>\n\n\n\n<p>Als nun Farke die Tunika untersuchte, erstellte sie eine neue Zeichnung, basierte diese wieder auf Hahne, ver\u00e4nderte sie aber in geringen Teilen. Erstmals wird die Form nun realistischer dargestellt und man kann auf der linken K\u00f6rperh\u00e4lfte eine Taillierung der Tunika erkennen. Daf\u00fcr erscheint aber wieder der Stehkragen, wenn auch leicht abgeflacht, wie bei Hahne. Jedoch verschwindet seltsamerweise Teil 40 und die seitliche Schlitzung scheint nun mit Teil 41 zu beginnen. Gleichzeitig wird die Tunika fotografisch abgebildet, wobei man sehen kann das sie sich auf einem Gest\u00e4nge, \u00e4hnlich einer Vogelscheuche, befindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die folgende Ausstellung im schwedischen Silkeborg 1998&nbsp; wurde die Tunika auf eine neue Unterlage montiert und mit einem feinen Netz gesichert. Dabei wurde die Tunika erstmals gerade und komplett ausgebreitet montiert, um sch\u00e4digende Faltenw\u00fcrfe zu vermeiden. Durch diese Ausbreitung wurden die Ma\u00dfangaben die Schlabow mit 60cm x 105cm machte hinf\u00e4llig. Die Tunika hatte nun eher eine gr\u00f6\u00dfe von ca. 65cm x 115 &#8211; 120cm. Wie Restaurator Jens Klocke mir mitteilte r\u00fchrt daher die Annahme das der Mann wesentlich gr\u00f6\u00dfer war als bisher angenommen wurde. Zudem soll es einen Rechenfehler bei der urspr\u00fcnglichen Gr\u00f6\u00dfenberechnung der Knochen gegegeben haben. Klocke sch\u00e4tzt die Gr\u00f6\u00dfe eher auf 180-185cm ein. Was den Mann zu einer imposanten Erscheinung macht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des 2011 begonnen Gro\u00dfprojekts zur Untersuchung des Mannes von Bernuthsfeld wurden die Textilien zun\u00e4chst von Restaurator Jens Klocke und sp\u00e4ter durch Klocke und Textilforscherin Dr. Katrin Kania untersucht, um schlie\u00dflich eine Rekonstruktion zu erstellen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Klocke entdeckte dabei ein loses, dreieckiges St\u00fcck eines Diamantk\u00f6perstoffes mit Randsaum an der Langseite. Dieses f\u00fcgte sich and die Fehlstelle \u00fcber St\u00fcck 1 , eben jenem vermeintlichen Stehkragen, ein, wo seit dem gerade aufziehen der Tunika eine L\u00fccke klaffte.&nbsp; Das aufgebrauchte feine, kaum sichtbare Netz verhinderte allerdings, dass Klocke und Kania die Tunika von innen untersuchen konnten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Form der Tunika<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Zeigten nun die urspr\u00fcnglichen Zeichnungen der Tunika einen geraden K\u00f6rper mit leicht angewinkelten Schultern ( Hahne, Schlabow), hatte Farke erstmals dem K\u00f6rper mehr Form gegeben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die heutige Pr\u00e4sentation und die Rekonstruktion zeigen dagegen eine noch deutliche Figurbetonung der Tunika. Auf der linken Seite ist die Tunika im Verh\u00e4ltnis von Achselbereich zu Taille um ca. 10cm weiter. Auf der rechten Seite dagegeen ist fast kein Unterschied auszumachen, daf\u00fcr weitet sich die Tunika im Rockteil um ca. 5cm.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso sind auf der Vorderseite die \u00c4rmel eingesetzt. Zwar sind es keine Armkugeln, aber dennoch wird der Sitz des \u00c4rmels ergonomischer und weist somit leicht nach vorne.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl wir es mit einer notd\u00fcrftig hergestellten Tunika zu haben, macht es dem Eindruck das ihr Sch\u00f6pfer, der wohl mit dem Tr\u00e4ger identisch ist, hier eine Form nachahmte die ihm zum einem bekannt war und zum anderen wohl im Status h\u00f6her angesehen war als er selbst. Oder um es anders zu sagen, er versuchte, sich aufzuwerten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tunika, die er schuf, nahm dabei indirekt Formen vorweg, die aus dem Umfeld von Haithabu durchaus bekannt sind. Da ist zum einen die K\u00f6rperbetonung der Tunika. Die entsprechenden Eins\u00e4tze f\u00fcr \u00c4rmel, aber auch die Naht der \u00c4rmel selbst. Bei einem \u00c4rmel liegt sie nicht auf der Unterseite, wie man es heute meist realisiert, sondern auf der R\u00fcckseite. Genauso wie es bei dem bekannten Haithabu \u00c4rmel der Fall ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ob nun die Tunika, die als friesisch anzusprechen ist, eine Vorfahr der in Haithabuh verbreiteten Tunika war, oder in wie fern diese sich von der im fr\u00e4nkischen Raum verbreiteten Tunika unterschied, muss offenbleiben.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tunika-Schema.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"344\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tunika-Schema.jpg?resize=600%2C344&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33835\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tunika-Schema.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Tunika-Schema.jpg?resize=300%2C172&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erste eigene Beobachtungen durch das Nachn\u00e4hen der Tunika<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Da ich die Tunika zur Zeit nachn\u00e4he, habe ich zur Formgebung bereits eine Vermutung zu \u00e4u\u00dfern. Die recht hohe Weite der Schultern k\u00f6nnte den engen \u00c4rmeln geschuldet sein, die ohne Keile eingesetzt sind. Die \u00c4rmel haben an der Schulter einen Umfang von 34cm, bei einer L\u00e4nge von etwa 50cm.&nbsp; Um nun in diese \u00c4rmel zu gelangen, ohne ein Schlangenmensch zu sein oder die Tunika zu zerrei\u00dfen, woran dem Tr\u00e4ger wohl kaum gelegen war, ist es daher sinnvoll einfach die Weite der Brust zu erh\u00f6hen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die r\u00fcckw\u00e4rtige Naht an einem \u00c4rmel und der Flicken auf dem \u00c4rmel mit unterer naht l\u00e4sst sich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig leicht erkl\u00e4ren. Da die \u00c4rmel eng anliegen, ist der Zug auf die Naht erh\u00f6ht, wenn sie direkt auf dem Ellbogengelenk aufliegt. Da die N\u00e4hte auch eher schlecht ausgef\u00fchrt sind, k\u00f6nnte die Naht an dieser Stelle aufrei\u00dfen. Um dies zu vermeiden, ist sie versetzt. Auf dem \u00c4rmel, der in gewohnter Weise vern\u00e4ht ist, befindet sich an der Stelle des Ellbogengelenks ein Flicken, der den Zug auf die Naht abf\u00e4ngt oder m\u00f6glicherweise einen bereits vorhandenen Riss abdeckt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unterschiede von Vorder- und R\u00fcckseite<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der heutigen Pr\u00e4sentation wird nur die Vorderseite der Tunika gezeigt, dabei besitzt die R\u00fcckseite durchaus interessante Aspekte. Die Vorderseite bestich durch eine Vielzahl von gr\u00f6\u00dferen und kleineren Flicken. Ihre Webrichtung, also der Verlauf&nbsp; des Kettfadens ist dabei immer wieder unterschiedlich. Auch findet sich hier ein gro\u00dfer diagonaler Flicken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die R\u00fcckseite bietet dagegen ein homogenes Bild. In aller Regel dominieren Rechte Winkel und gr\u00f6\u00dfere Teile. Bis auf ein St\u00fcck ist die Kettrichtung immer gleich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es liegt die Vermutung nahe, dass die R\u00fcckseite eine urspr\u00fcnglicheren Zustand besitzt als die Vorderseite.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Klar als Flickstellen erkennbar sind hier zwei Stellen zu nennen. Zum einen ein gro\u00dfer Rechteckiger Flicken aus dunklem Fischgratk\u00f6per, der unterhalb der G\u00fcrtellinie sitzt. Hier k\u00f6nnte ein Flicken notwendig geworden sein, da er sich an der Stelle befindet von der anzunehmen ist das der Tr\u00e4ger darauf sa\u00df. dar\u00fcber findet sich auf der linken K\u00f6rperh\u00e4lfte der Flicken in Form eines Viertelkreises. Er k\u00f6nnte durch die Reibung des G\u00fcrtels notwendig geworden sein.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Verwendete Webarten und Farbe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>&nbsp;Durch die Lagerung im Moor haben alle Textilien eine rotbraune Farbe angenommen. Mal heller, mal dunkler. Daher wollte man bei den Untersuchungen ab 2011 auch untersuchen, ob sich Farbreste in den Textilien erhalten haben. Ein Farbstoff konnte aber leider nur im Flicken Nr. 40 ( Vorderseite, rechte K\u00f6rperh\u00e4lfte unten, an der Schlitzung) nachgewiesen werden. Dabei handelte es sich um den gelb f\u00e4rbenden Farbstoff Quercetin, der aus Birke oder F\u00e4rberweide gewonnen wird.<sup id=\"rf4-33829\"><a href=\"#fn4-33829\" title=\" R. Lehmaln et al.,&nbsp; Farbstoffanalysen in FAN Post 2018 &#8211; Mitteilungsblatt des Freundeskreises f\u00fcr Arch\u00e4ologie in Niedersachsen e.V. S36 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> Bei allen anderen Teilen konnten keine Farbstoffe mehr nachgewiesen werden, wohl weil sie zersetzt oder ausgewaschen wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den anderen verwendeten Stoffen konnte bei der Untersuchung der Katrin Kania und Jens Klocke nur die Beschaffenheit der Wollstoffe bestimmt werde, etwa ob is aus hellen Fasern , oder mellierten Fasern , also helle und dunkle Wolle gemischt hergestellt wurden. F\u00fcr die Tunika wurde in der Hauptsache K\u00f6pperstoffe wie Diamant-, Fischgrad- , Gleichgrat, oder 2\/1 K\u00f6per verwendet. Nur St\u00fcck 16 und 30 sind als Tuchbindung ausgef\u00fchrt. Sie best\u00e4tigen die g\u00e4ngigen Beobachtungen \u00fcber Webarten im Fr\u00fchmittelalter.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sind die verwendeten St\u00fccke mindestens in Zweitverwendung genutzt worden. Mitunter wurden verschlissene oder d\u00fcnne St\u00fccke doppelt gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel f\u00fcr die Doppellagigkeit ist hier der von Kania als Gewebe C bezeichnete Diamantk\u00f6per zu nennen. Mit 11 bis 13 Kettf\u00e4den bei 0,5 &#8211; 1mm St\u00e4rke und 9 bis 10 weich gesponnen Schu\u00dff\u00e4de bei einer St\u00e4rke von 0,8 bis 1,3mm ein eher feines Gewebe,&nbsp; findet sich sowohl auf der Brust (34) unter dem Karoflicken als auch an der linken Schulter (29) w\u00e4hrend er an der Schulter doppelt gelegt ist, ist er an der Bruststelle einfach gelegt. Dieser Stoff findet sich auch als linker Arm wieder. Farblich lie\u00df sich nur feststellen das der Schu\u00df \u00fcberwiegend helle Fasern besitzt, w\u00e4hrend die Kette sich aus hellen und dunklen Fasern gesponnen wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Stoffe sind in Zweit- oder gar&nbsp; Drittverwendung angebracht worden. So etwa H12,13,14 unterhalb der linken Schulter. Hier wurde ein bereits vern\u00e4htes Textil wieder entfernt, in drei Teile geteilt und neu wieder miteinander vern\u00e4ht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>N\u00e4hte&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der N\u00e4her der Tunika ging beim N\u00e4hen derselben eher pragmatisch vor.\u00a0 Die Flicken wurden aufgelegt, oft nur um Millimeter umgelegt, so dass die Fransen des Randes nicht mehr zu sehen waren und mit einem einfachen Schlingenstich angen\u00e4ht. Auf diese Weise wurde vers\u00e4ubern und N\u00e4hen in einem Zug erledigt. Als Faden wurde ein doppelt gelegter Wollfaden verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Dank f\u00fcr die notwendigen Informationen gilt Dr. Katrin Kania MA und Jens Klocke!<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33829\"><p > M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld S29 &nbsp;<a href=\"#rf1-33829\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33829\"><p > Quelle: SZ: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/abschied-von-fusslappen-russische-armee-fuehrt-nach-300-jahren-struempfe-ein-1.1573347\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/abschied-von-fusslappen-russische-armee-fuehrt-nach-300-jahren-struempfe-ein-1.1573347<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf2-33829\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33829\"><p > <a href=\"https:\/\/www.kultur-in-emden.de\/2024\/09\/22\/ist-bernies-muetze-wieder-aufgetaucht\/\">https:\/\/www.kultur-in-emden.de\/2024\/09\/22\/ist-bernies-muetze-wieder-aufgetaucht\/<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf3-33829\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33829\"><p > R. Lehmaln et al.,&nbsp; Farbstoffanalysen in FAN Post 2018 &#8211; Mitteilungsblatt des Freundeskreises f\u00fcr Arch\u00e4ologie in Niedersachsen e.V. S36 &nbsp;<a href=\"#rf4-33829\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kleidung im Allgemeinen Das Moor sorgt zwar f\u00fcr einen guten Erhaltungszustand von Textilien, aber nur, wenn es sich nicht um pflanzliche Materialien handelt. So w\u00fcrde eine Leinentunika schnell zersetzt werden. 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