{"id":33823,"date":"2024-10-17T16:26:26","date_gmt":"2024-10-17T14:26:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33823"},"modified":"2024-10-17T16:26:28","modified_gmt":"2024-10-17T14:26:28","slug":"der-mann-von-bernuthsfeld-teil-1-der-fund-und-seine-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2024\/10\/17\/der-mann-von-bernuthsfeld-teil-1-der-fund-und-seine-geschichte\/","title":{"rendered":"Der Mann von Bernuthsfeld &#8211; Teil 1 &#8211; Der Fund und seine Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p>1907 wurde im Meerhusener Moor beim Torfstechen eine Moorleiche gefunden. Der exakte Fundort war lange unbekannt. Er lag in der N\u00e4he einer Engstelle des Moores, vielleicht ein \u00dcbergang, wohl eine alte Wegf\u00fchrung.<sup id=\"rf1-33823\"><a href=\"#fn1-33823\" title=\" M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld &nbsp; S.19 u S25 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup> Die Moorleiche wirft noch heute Fragen auf und ist durch ihre Zeitstellung einzigartig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fundgeschichte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fundgeschichte spiegelt exemplarisch Vorg\u00e4nge wider, die oftmals bei Funden aus dieser Epoche geschahen, aber leider auch heute noch ganz \u00e4hnlich vorkommen. Zwei Br\u00fcder mit Namen Ehme und Rolf de Jonge, im Alter von 16 und 18 Jahren, fanden am 24.5.1907 eine skelettierte Leiche in einer mit Moos ausgepolsterten Grabgrube beim Torfstechen in 60cm Tiefe.&nbsp; Zun\u00e4chst brachten sie die Leiche auf eine Nachbarparzelle, um ungest\u00f6rt weiter zu arbeiten. Ob sie den \u00f6rtlichen Polizisten sp\u00e4ter selbst informierten, oder wie gelegentlich zu lesen der Kneipenflurfunk funktioniert hat, konnte ich nicht direkt in Erfahrung bringen, aber letztendlich wusste der&nbsp; Polizist Gendarmeriemeister Bruns davon.<sup id=\"rf2-33823\"><a href=\"#fn2-33823\" title=\" M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld &nbsp; S.24 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup>, der wiederum das Amtsgericht Aurich informierte, die dann Ermittlungen einleiteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Polizist lie\u00df sich nun die vergrabene Leiche zeigen. Da die Kleidung des Toten aber nicht nach 1907 aussah, wurde Franz W\u00e4chter, Archivrat des Auricher Staatsarchivs, hinzugezogen. Dieser fand an der urspr\u00fcnglichen Begr\u00e4bnisst\u00e4tte noch weitere Haare und Knochenreste, Fu\u00df- und Fingern\u00e4gel, eine Messerscheide und Textilreste.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein hinzugezogener Zahnarzt stellte auf Grund des Zahnstatus die Diagnose, es handele sich um ein 20-j\u00e4hriges M\u00e4dchen.&nbsp; W\u00e4chter selbst wollte in der Kleidung einer Frauentracht Ostfrieslands des 16. Jahrhunderts sehen. Ein \u00f6rtlicher Lehrer wollte in dem Toten dagegen die \u00dcberreste einer \u201calten Zigeunerin\u201d erkennen, die von ihrem Clan umgebracht und verscharrt wurde.<sup id=\"rf3-33823\"><a href=\"#fn3-33823\" title=\" J. B\u00e4r , \u201cBernie\u201d wiederentdeckt &#8211; Die Moorleiche von Bernuthsfeld im Blickpunkt interdisziplin\u00e4rer Wissenschaft in Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4\/2014&nbsp; S.147 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vermutungen bei der&nbsp; Leiche handele sich um eine Frau, die als Ehebrecherin im Moor get\u00f6tet wurde, verbreiteten auch die Zeitungen.<sup id=\"rf4-33823\"><a href=\"#fn4-33823\" title=\" Meldung aus der Zeitung Nachrichten f\u00fcr Stadt und Land vom 6.6.1907 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm von&nbsp; Bode wollte das Skelett dauerhaft auf die Berliner Museumsinsel bringen, doch es&nbsp; wurde&nbsp; der \u201cGesellschaft f\u00fcr bildende Kunst und vaterl\u00e4ndische Altert\u00fcmer Emden\u201d \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Chaos um die Entdeckung wusste keiner mehr, was nun der urspr\u00fcngliche Begr\u00e4bnisort und welcher der Ort der Zweitbestattung war. Erst 1925 erfolgte durch Hans Hahne eine wissenschaftliche Publikation des Fundes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erste Befunde durch Grotian, Hahne und folgende<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Erstmals untersucht wurde die Leiche von Generalarzt der Rechtsmedizin Kiel Dr. Grotian wahrscheinlich noch 1907. Zu diesem Zeitpunkt waren noch Reste des Gehirns vorhanden. Aufgrund der Beckenform bestimmte er das Geschlecht als m\u00e4nnlich. Er sch\u00e4tzte den Toten auf 18 bis 20 Jahre und nahm an, dass der Mann erschlagen worden sei. Grotian ging mit der Leiche gelinde gesagt pragmatisch um.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die durch das Moor geschrumpften Knochen weichte er in Wasser ein und formte sie beim Trocknen wieder in das, was er als Ursprungsform ansah.<\/p>\n\n\n\n<p>Hahne trug ab 1915 alle Informationen zum Mann von Bernuthsfeld zusammen, publizierte jedoch erst 10 Jahre sp\u00e4ter. Nach Hahne war der Mann ca. 30 Jahre alt, 160cm gro\u00df und starb durch einen Schlag auf die linke Sch\u00e4delh\u00e4lfte. Er folgte hier Grotian. Als Grund f\u00fcr seinen Tod vermutete Hahne, dass er auf Grund \u201cseiner Entstellung\u201d erschlagen worden war. Dennoch wurde noch 1928 von der vermeintlichen Frauenleiche berichtet.<sup id=\"rf5-33823\"><a href=\"#fn5-33823\" title=\" Magdeburger Volksstimme 13.3.1928 \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup> Als Datierung nimmt man die Eisenzeit an, speziell irgendwo zwischen 300 und 400 n. Chr.<\/p>\n\n\n\n<p>1974 ging dann die Phantasie mal wieder mit Alfred Diek, in&nbsp; \u201cDie Moorleiche von Bernuthsfeld und ihre Schicksalsgef\u00e4hrten\u201d, etwas durch, als er schrieb dass der&nbsp; \u201c kleinw\u00fcchsige und schm\u00e4chtige Reiter zur Winterszeit durch einen sehr wuchtigen Hieb mit stumpfen Gegenstand auf die linke Kopfseite get\u00f6tet\u201d, wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>1976 untersuchte der bekannte, aber inzwischen auch nicht mehr als so astrein angesehene, Karl Schlabow die Textilien und zwischen 1996 und 1998 wurden durch Heidemarie Farke die Gewebe aller Teile der Tunika genau beschrieben. Im Rahmen einer Moorleichenausstellungen, im schwedischen Silkeborg, ebenfalls 1998, erfolgte dann erstmals eine C14 Datierung der Moorleiche, die mit dem Ergebnis 680-774 , bzw 662-870 n. Chr. aufwartete. Aus der bis dahin vermeintlich eisenzeitlichen Leiche war nun eine solit\u00e4re Fr\u00fchmittelalterliche geworden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die neueren Untersuchungen von 2011<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die osteologische Untersuchung durch Guinevere Elizabeth Granite, erstmals ver\u00f6ffentlicht 2012, ergab eine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 156cm ( 5 ft 1.5 in )\u00a0 bis 177cm ( 5 ft 9.5 in ). Problem dabei stellt dabei der Zustand der Knochen dar. Grotian hatte ja die Knochen eingeweicht und geformt. Etwas, das m\u00f6glich ist, da im Moor das Kalk der Knochen abgebaut wird. Sie schrumpfen dadurch (Langknochen um ca. 3%) und werden weich. Es ist nun schwer festzustellen, wie lang sie wirklich urspr\u00fcnglich waren, bevor sie schrumpften und durch Grotian wieder gestreckt wurden. Der Mann sollte aber in etwa der Durchschnittsgr\u00f6\u00dfe entsprochen haben. Im Groben schlossen sich weitere Untersuchungen dieser Angabe an. So etwa Klingener et al., die aber die Angabe 160cm bis 170cm als Mindestwerte angeben<sup id=\"rf6-33823\"><a href=\"#fn6-33823\" title=\" S.Klingener et al. Ergebniss der anthropologischen Untersuchung der Moorleiche des \u201cMannes von Bernuthsfeld\u201d \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup>\u00a0 (Ein gro\u00dfer Einwand dazu erfolgt im n\u00e4chsten Teil bei der Betrachtung der Tunika)<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab eine Verwachsung der Wirbel T12 und L1 (\u00dcbergang der Brustwirbel zum Lendenwirbel) die m\u00f6glicherweise angeboren war, aber auch durch eine Knochenentz\u00fcndung, Bandscheibenvorfall oder Tuberkulose hervorgerufen worden sein k\u00f6nnte. (Hierzu folgt noch eine Anmerkung meinerseits)&nbsp; Diese Verletzung muss nicht zwingend schmerzhaft gewesen sein und k\u00f6nnte den Mann auch nicht eingeschr\u00e4nkt haben.<sup id=\"rf7-33823\"><a href=\"#fn7-33823\" title=\" G.E. Granite PORTABLE X-RAY FLUORESCENCE SPECTROSCOPY AND ITS RESEARCH APPLICATIONS TO NORTHERN EUROPEAN BOG BODIES S65 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Schloss Granite einen Tod in Folge der Besch\u00e4digung des Sch\u00e4dels, mit Einschr\u00e4nkungen nicht aus, ergab der Gesamtkomplex der Untersuchungen 2011, an denen auch Granite beteiligt war, das der Sch\u00e4del durch das auf ihm lastende Gewicht des Moores eingedr\u00fcckt worden war oder durch die Spaten der Torfstecher besch\u00e4digt wurde. Dem Toten wurde also nicht der Sch\u00e4del eingeschlagen. Auch sonst konnte kein Grund f\u00fcr den Tod ermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Untersuchungen ergaben nun ein Alter von 30 bis 40 Jahren und eine normale bis schlanke Statur. Seine Beinmuskulatur muss gut ausgebildet gewesen sein. Die Belastung war dabei so hoch , dass der Mann bei Eintritt des Todes eine Arthrose entwickelt hatte, die ihm in der Hauptsache in der H\u00fcfte und dem Gro\u00dfzeh Probleme bereitet haben d\u00fcrfte. Aber gleichzeitig schien er nicht schwer gehoben zu haben, wie die Untersuchung der Wirbels\u00e4ule zeigte, denn diese war im Bereich von Hals und Brustwirbel am st\u00e4rksten belastet worden. Seine Wirbels\u00e4ule zeigte Spuren einer Skoliose. Er scheint sich einmal einen schwere Zerrung im Schulterg\u00fcrtel zugezogen zu haben,&nbsp; war Rechtsh\u00e4nder und hatte sehr wahrscheinlich blaue Augen ( 90-95% Wahrscheinlichkeit nach genetischer Untersuchung). Als Kind und Jugendlicher litt er an Infektionskrankheiten und erlebte in seinem ganzen Leben immer wieder Phasen von Mangelern\u00e4hrung und ern\u00e4hrte sich zeitweise haupts\u00e4chlich von S\u00fc\u00dfwasserfischen. In seiner Jugend entwickelte er einen Rundr\u00fccken durch Morbus Scheuermann (Wachstumsst\u00f6rung , m\u00f6glicherweise durch Mangelern\u00e4hrung die zu verminderter R\u00fcckenmuskulatur f\u00fchrte)&nbsp; Im erwachsenen Alter hatte er einen Rippenbruch, der aber problemlos verheilte. Seine Z\u00e4hne waren in einem sehr guten Zustand. Bei Todeseintritt fehlte kein Zahn und es gab keine gro\u00dfen Abriebspuren, wie sie f\u00fcr gew\u00f6hnlich auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem kommen die \u00fcblichen Erkrankungen jener Zeit wie Arthrose und eine chronische Nebenh\u00f6hlenentz\u00fcndung hinzu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine noch 2012 in der Presse<sup id=\"rf8-33823\"><a href=\"#fn8-33823\" title=\" Ostfriesen-Zeitung vom 25.4.212 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> vermeldete Krebserkrankung des Mannes konnte nicht best\u00e4tigt werden. Die Vermutung r\u00fchrte aus der letzten Konservierungsma\u00dfnahme der Knochen. Dies wurden mit Kunststoff \u00fcberzogen bzw. darin eingelegt. Es wurde jedoch nicht beachtet, dass an den Knochen feine Wurzelreste anhafteten. Durch den Kunststoff f\u00e4rbten sich die Knochen gleichm\u00e4\u00dfig in einem fast schwarzen Farbton, wobei die Pflanzenreste leichte Unebenheiten auf den Knochen zur\u00fcckflie\u00dfen. Diese hielt man zun\u00e4chst f\u00fcr das Ergebnis eines gestreuten Knochenkrebs.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine R\u00fccksprache mit meiner \u201cInHouse\u201d-Physotherapeutin ergab zudem, dass Morbus Scheuermann meist immer mit Deckplatteneinbr\u00fcchen der Wirbel einhergeht und somit f\u00fcr die Verwachsungen der Wirbel verantwortlich ist. In Kombination mit der Skoliose w\u00e4re dadurch auch die st\u00e4rkere Abnutzung im Hals- und Brustwirbelbereich zu deuten, wie mir erkl\u00e4rt wurde. Andererseits k\u00f6nnten \u00e4hnliche Sch\u00e4digungen im oberen Teil der Wirbels\u00e4ule beim Tragen von schweren Lasten wie Kiepen oder einem Tragejoch entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann lebte in einer Zeit politischer Umw\u00e4lzungen in seiner Region. Vielleicht hatte er die Konflikte zwischen dem fr\u00e4nkischen Hausmeier Pippin dem Mittleren und dem friesischen rex Radbod miterlebt, vielleicht aber noch Vorst\u00f6\u00dfe Karls des Gro\u00dfen nach Norden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich gelang es sogar, den urspr\u00fcnglichen Fundort der Leiche wiederzuentdecken, indem man Personen befragte, die die Finder noch pers\u00f6nlich kennengelernt hatten.&nbsp;<sup id=\"rf9-33823\"><a href=\"#fn9-33823\" title=\" J.B\u00e4r, \u201cBernie\u201d wiederentdeckt &#8211; Die Moorleiche von Bernuthsfeld im Blickpunkt interdisziplin\u00e4rer Wissenschaft in Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4\/2014&nbsp; S.150 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Begr\u00e4bnis des Mannes<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Bergung und dem nicht mehr nachvollziehbaren Fundort des Mannes von Bernuthsfeld bleiben einige Fragen zum Begr\u00e4bnis des Mannes. Da die Grabgrube sorgf\u00e4ltig mit Moos ausgelegt gewesen sein soll, scheidet ein \u201cVerscharren in aller Schnelle\u201d aus. Dies w\u00fcrde auch einer Mordtheorie widersprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seltsam erscheint auch die Lage der Leiche, denn die durch Hahne erfolgte Rekonstruktion der Fundlage des Mannes zeigt ihn in gehockter Stellung, den Kopf auf der rechten Seite liegend. Dabei rekonstruierte Hahne diese Position auf Grund des Faltenwurfs an der Kleidung.&nbsp; Ein Hockergrab ist f\u00fcr das fr\u00fche Mittelalter eher ungew\u00f6hnlich. Leider l\u00e4sst sich die Ausrichtung des Toten nicht nachvollziehen. Heum\u00fcller schreibt hierzu: \u201cEine naheliegende M\u00f6glichkeit w\u00e4re daher, dass der Mann von Bernuthsfeld \u2013 aus unbekannten Gr\u00fcnden \u2013 beim \u00dcberqueren des Moores zu Tode kam. \u201c<sup id=\"rf10-33823\"><a href=\"#fn10-33823\" title=\" M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld S26 \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Der Tod k\u00f6nnte durchaus nat\u00fcrliche Umst\u00e4nde gehabt haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Tod des Mannes von Bernuthsfeld<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Obwohl die Todesursache des Mannes letztendlich unbekannt ist, lassen sich einige Aussagen zu seinem Tod treffen. Urspr\u00fcnglich hatte ich mir hierzu eigene Gedanken gemacht, nachdem ich aber sah das diese sich grunds\u00e4tzlich mit den Angaben von Dirk Schoenen<sup id=\"rf11-33823\"><a href=\"#fn11-33823\" title=\" D. Schoenen,&nbsp; Entstehung von Moorleichen &#8211; unter der besonderen Ber\u00fccksichtigung des Mannes aus dem Moor von Bernuthsfeld \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup> decken, werde ich ihm hier folgende Angaben machen und diese nur ein wenig erg\u00e4nzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwann, im sp\u00e4ten 7. oder 8. Jahrhundert, versuchte ein Mann die Durchquerung des Meerhusener Moors. Hierzu nutzte er eine Engstelle im Moor, die wahrscheinlich als Wegf\u00fchrung bekannt war. Heute verl\u00e4uft etwa 400m westlich des Weges&nbsp; die L7 zwischen Aurich und Westerholt. Dabei handelt es sich genauer um die Strecke zwischen Tannhausen und Terheide. Aus welcher Richtung er kam oder wohin er wollte, ist nicht bekannt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich aber war es kalt, wohl Winter. Diese Vermutung ergibt sich aus der Kleidung, die der Tote trug, bzw. mit sich f\u00fchrte. Er schafft die Durchquerung des Moores nicht und bricht zusammen. Der Grund ist nicht bekannt. Vielleicht hatte er eine einfache, profane Erkrankung wie einen viralen Infekt, gepaart mit hohem Fieber. Zumindest rollt er sich, eingewickelt in zwei M\u00e4ntel, in gehockter Stellung zusammen und stirbt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er versinkt nicht etwa im Moor, sondern bleibt wohl zun\u00e4chst&nbsp; am Wegesrand liegen, so dass der Verwesungsprozess eintritt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hier zeigen sich Parallelen zu dem Fund des \u201cKindes aus der Esterweger Dose\u201d, das ebenfalls im Moor starb und verweste. Die Knochen wurden wahrscheinlich durch einen starken Regenschauer in eine Mulde gesp\u00fclt, die vom Moor bedeckten Knochen wurden dann 1980 gefunden. Dadurch, dass die Leichen nicht im Moor lagen, konnte der Verwesungsprozess einsetzen. Die Gerbung der Haut zu Leder durch das Moorwasser konnte nun nicht eintreten, so dass die Leichen skelettierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun blieb der Mann von Bernuthsfeld nicht so lange offen liegen wie das Kind aus der Esterweger Dose. Irgendwann wurde er von jemandem gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war die Leiche wohl noch nicht skelettiert, aber zumindest hatte die Verwesung eingesetzt und der Tote in einem solchen Zustand, dass ein Abtransport nicht mehr m\u00f6glich war. Um ihm jedoch ein im Ansatz w\u00fcrdiges Begr\u00e4bnis zu bieten, hob man eine 60cm tiefe Grube aus, kleidete sie mit Moos aus und legte den Toten, so wie man ihn vorfand, in diese Grube.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo Schoenen die M\u00f6glichkeit nicht ausschlie\u00dft, dass man dem Mann vielleicht den gro\u00dfen Mantel, der in sehr gutem Zustand war, mit ins Grab gab, denke ich eher, dass man ihm die Sachen abnahm, die noch brauchbar waren. Vielleicht Schuhe und Messer. In diesem Zusammenhang f\u00e4llt auch auf, dass man bei dem Mann keine Utensilien wie etwa einen Feuerstein fand.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>N\u00e4chste Woche gehts dann weiter mit den Textilien.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33823\"><p > M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld &nbsp; S.19 u S25 &nbsp;<a href=\"#rf1-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33823\"><p > M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld &nbsp; S.24 &nbsp;<a href=\"#rf2-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33823\"><p > J. B\u00e4r , \u201cBernie\u201d wiederentdeckt &#8211; Die Moorleiche von Bernuthsfeld im Blickpunkt interdisziplin\u00e4rer Wissenschaft in Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4\/2014&nbsp; S.147 &nbsp;<a href=\"#rf3-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33823\"><p > Meldung aus der Zeitung Nachrichten f\u00fcr Stadt und Land vom 6.6.1907 &nbsp;<a href=\"#rf4-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-33823\"><p > Magdeburger Volksstimme 13.3.1928 &nbsp;<a href=\"#rf5-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-33823\"><p > S.Klingener et al. Ergebniss der anthropologischen Untersuchung der Moorleiche des \u201cMannes von Bernuthsfeld\u201d &nbsp;<a href=\"#rf6-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-33823\"><p > G.E. Granite PORTABLE X-RAY FLUORESCENCE SPECTROSCOPY AND ITS RESEARCH APPLICATIONS TO NORTHERN EUROPEAN BOG BODIES S65 &nbsp;<a href=\"#rf7-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-33823\"><p > Ostfriesen-Zeitung vom 25.4.212 &nbsp;<a href=\"#rf8-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-33823\"><p > J.B\u00e4r, \u201cBernie\u201d wiederentdeckt &#8211; Die Moorleiche von Bernuthsfeld im Blickpunkt interdisziplin\u00e4rer Wissenschaft in Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 4\/2014&nbsp; S.150 &nbsp;<a href=\"#rf9-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-33823\"><p > M. Heum\u00fcller, Der Mann von Bernuthsfeld und die Moorleichenforschung in Niedersachsen &nbsp; in MATERIALHEFTE ZUR UR- UND FR\u00dcHGESCHICHTE NIEDERSACHSENS BAND 57 &#8211; \u201eBernie\u201c \u2013 Die Moorleiche von Bernuthsfeld S26 &nbsp;<a href=\"#rf10-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-33823\"><p > D. Schoenen,&nbsp; Entstehung von Moorleichen &#8211; unter der besonderen Ber\u00fccksichtigung des Mannes aus dem Moor von Bernuthsfeld &nbsp;<a href=\"#rf11-33823\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1907 wurde im Meerhusener Moor beim Torfstechen eine Moorleiche gefunden. Der exakte Fundort war lange unbekannt. 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