{"id":33451,"date":"2024-01-04T16:41:06","date_gmt":"2024-01-04T15:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33451"},"modified":"2024-01-04T16:41:10","modified_gmt":"2024-01-04T15:41:10","slug":"quedlinburg-rekonstruktion-stift-und-begraebnis-heinrich-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2024\/01\/04\/quedlinburg-rekonstruktion-stift-und-begraebnis-heinrich-i\/","title":{"rendered":"Quedlinburg, Rekonstruktion, Stift und Begr\u00e4bnis Heinrich I"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu Weihnachten erhielt ich das Buch &#8222;1100 Jahre Quedlinburg&#8220;, das gerade erschienen ist. Dieses erm\u00f6glicht mir nun ein wenig \u00fcber die Pfalz Quedlinburg Heinrichs I zu schreiben. Witzigerweise hatte ich einige referenzierte Paper aus dem Buch schon zu Hause. Hatte aber den profanen Bau der auf dem Schlossh\u00fcgel stand nicht mit dem Palas in Verbindung\u00a0 gebracht , bzw. hatte 1 und 1 nicht zusammen gez\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bau I &#8211; Die Pfalz Heinrichs I.<\/h2>\n\n\n\n<p>Zu Lebzeiten Heinrich I. befand sich auf dem Schlossberg von Quedlinburg die Pfalz Heinrichs I.&nbsp;Diese Bauten werden als Bau I bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bekannten Geb\u00e4ude, die sich 936 auf dem Schlo\u00dfberg befanden, bestanden aus einer kleinen Kapelle von etwa 12x12m, die Petrus geweiht war, an der Stelle, an der sich heute die Krypta der Stiftskirche St. Servatii befindet. Daran anschlie\u00dfend ein Profanbau, der inzwischen als Palas angesprochen wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kapelle war dreischiffig, dabei ist nicht klar ob es sich um ein klassisch h\u00f6heres Mittelschiff mit niedrigeren Seitenschiffen handelt. Es k\u00f6nnten auch Emporen, \u00e4hnlich einer Doppelkapelle gewesen sein, denn im Westen hatte die Kapelle eine Empore. Diese wurde \u00fcber den Palas erschlossen. Das wiederum weist gesichert auf dessen Zweigeschossigkeit hin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Heinrich nun starb, wurde er in dieser Kapelle beigesetzt. Seine Frau stiftete daraufhin zu seinem Totengedenken einen Damenstift an dieser Stelle.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist m\u00f6glich, dass Heinrich dies ohnehin geplant hatte, aber diesen Plan nicht mehr in die Tat umsetzen konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_1.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"637\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_1.jpg?resize=1000%2C637&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33452\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_1.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_1.jpg?resize=300%2C191&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_1.jpg?resize=768%2C489&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Zu Abb1<\/strong>. Die Pfalz Quedlinburg. (Bau I) im Westen (links) befindet sich der als palas angesprochene Profanbau. er liegt ein wenig h\u00f6her, was sich sp\u00e4ter noch auf den Bau des Stifts auswirken wird. Auf der rechten Seite befindet sich die Pfalzkapelle mit Empore. Vor dem Altar wird Heinrich I. bestattet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bau IIa &#8211; Die erste Stiftskirche<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Einrichtung des Damenstifts folgt nun auch 936 z\u00fcgig der erste Umbau. Die Kapelle wird niedergelegt und bildet nun eine Apsis. Die Dreischiffigkeit verschwindet, aber die neue Apsis erh\u00e4lt zwei Nebenr\u00e4ume (nicht auf dem Bild).\u00a0 Daf\u00fcr entsteht nun etwas wie ein Querhaus, ohne dabei ein echtes Querhaus zu sein. Daf\u00fcr wird wohl der Palas entweder komplett abgerissen, oder aber in Teilen vollkommen umgebaut. Zumindest wird sein Grundriss aber weiter verwendet.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Das vermeintliche Querhaus tr\u00e4gt dabei  Emporen, wohl f\u00fcr die Stiftsdamen. in dem entstandenen quadratischen Raum zwischen den Querhausemporen und der Apis findet sich ein Vierpassbecken, das als Taufstein angesprochen wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der westliche Teil der neuen Stiftskirche wurde noch immer vom Rest des Palas gebildet und war wohl durch eine Bogenstellung abgetrennt. Gerhard Leopold geht davon aus das er zun\u00e4chst nicht als Teil der Stiftskirche genutzt wurde. Er vermutet das man ihn zun\u00e4chst stehen lie\u00df um ihn sp\u00e4ter durch einen Westbau zu ersetzen. Dies trat aber nie ein. Diese Anlage wird\u00a0 als <strong>Bau IIa<\/strong> bezeichnet, w\u00e4hrend <strong>Bau I<\/strong> den Palas mit Kapelle bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"724\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_2.jpg?resize=1000%2C724&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33453\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_2.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_2.jpg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_2.jpg?resize=768%2C556&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb 2<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu Abb2. Bau IIa Die neue Stiftskirche hat einen neuen Chor erhalten. Das Vierungsquadrat besitzt einen Turmartigen Aufbau um hier Obergadenfenster einzubauen. In den Armen der Seitenschiffartigen Annexen befinden sich die Emporen der Stifstdamen. Links schlie\u00dfen sich die Reste des ehmaligen Palas an. M\u00f6glicherweise wurde er noch von den Stiftsdamen genutzt. Vor dem Altar in der Apsis befindet sich die Grabgrube Heinrichs. Im Bild links oben ist eine Zeichnung des Stifts, das vom Rekognitionszeichen einer Urkunde stammt und wohl etwa diesen Zustand zeigt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bau IIb &#8211; Das erste Langhaus<\/h2>\n\n\n\n<p>Doch ein Westbau wird nicht errichtet. Stattdessen wurde noch unter Mathilde der Rest des Palas niedergelegt und ein einschiffiger Laienraum geschaffen, der etwa dem heutigen Mittelschiff entspricht. Dieser Raum liegt jedoch einige Stufen H\u00f6her als der \u00e4ltere Teil, was an dem nach Westen ansteigenden Felsen geschuldet ist. Dieser Bau erh\u00e4lt die Bezeichnung Bau IIb <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_3.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"782\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_3.jpg?resize=1000%2C782&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33454\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_3.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_3.jpg?resize=300%2C235&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_3.jpg?resize=768%2C601&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.3<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu Abb3. Die Kirche hat nun ein echtes Schiff erhalten. Stufen f\u00fchren zu Vierung und Chor hinab, nicht wie sonst hinauf, was am Felsen liegt auf dem die Kirche steht. Auf diese Weise musste man nicht die Fl\u00e4che des Schiffes aus dem Sandstein schlagen. Seitenschiffe k\u00f6nnen an die se Stiftkirche noch nicht angebaut gewesen sein, denn noch f\u00e4llt der Schlossberg nach S\u00fcden Steil ab der Schlossberg Das Langhaus steht somit nachNorden und S\u00fcden direkt am Abgrund, der erst an den Querh\u00e4usern endet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am \u00dcbergang des neuen Langhauses stand mitten in der Kirche ein tonnengew\u00f6lbter Raum (als Stufenraum bezeichnet, da man zwei Stufen nach unten gehen musste)&nbsp; von 4,7m L\u00e4nge und 2,8m Breite. Seine Funktion ist unbekannt. Vielleicht diente er als B\u00fchne und begehbarer Raum f\u00fcr Reliquien. Leopold \u00fcberlegt ebenfalls ob nicht Mathilde geplant hatte den Sarg Heinrichs hier verlegen zu&nbsp; lassen, da durchaus ein oder zwei S\u00e4rge hier Platz finden k\u00f6nnten. Doch scheinbar wird der Plan verworfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man baut dagegen die noch heute erhaltene Confessio \u00f6stlich des K\u00f6nigsgrabes, \u00fcber der sich der Altar befand. Diese halbrunde Vertiefung im Boden der heutigen Krypta, war urspr\u00fcnglich eine eigene kleine Krypta von ca. 180cm H\u00f6he.&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Theorie bringt den Bau der Confessio mit dem Stufenraum in Verbindung. W\u00e4hrend des Baus der Confessio h\u00e4tte man den Sarg Heinrichs hierhin umlagern k\u00f6nnen.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0Diese Phase wird als <strong>Bau IIb<\/strong> bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_4b.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"832\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_4b.jpg?resize=1000%2C832&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33460\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_4b.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_4b.jpg?resize=300%2C250&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_4b.jpg?resize=768%2C639&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb4<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu Abb4. Der Chor hat die \u00fcberdachte Confessio erhalten. An der Stelle des urspr\u00fcnglichen Grabes entsandt der 4m tiefe Reliquienschacht, ebenso ein weieter westlich davon. Der Altar wanderte somit auf den Platz \u00fcber der Confessio. Vor dem Querhaus befindet sich die Mulde die m\u00f6glicherweise den Sarg Heinrichs aufnahm w\u00e4hrend des Umbaus. Dieser Zustand blieb bis zum Neubau \u00c4btissin Adelheids erhalten der 1021 geweiht wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bau III &#8211; der Neubau<\/h2>\n\n\n\n<p>Erst 968 stirbt auch Mathilde. Sie wird zur rechten Heinrichs beigesetzt.\u00a0 Ihre Enkelin, die ebenfalls den Namen Mathilde tr\u00e4gt, eine Tochter Otto I. \u00fcbernimmt nun die Leitung des Damenstifts und wird erste \u00c4btissin. Ihr folgt Adelheid, eine Tochter Otto II. und Theophanus.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Adelheid erfolgt ein Neubau der Kirche, die nun bereits den Grundriss der heutigen Kirche einnimmt, jedoch im Westen Rundt\u00fcrme besitzt. Die Teile der Vierung und Chor werden mit einer Krypta \u00fcberbaut, die Confessio zugesch\u00fcttet. Doch bereits 1070 wird die neue Kirche ein Raub der Flammen.\u00a0Bei diesem Brand soll der Schlossberg komplett verw\u00fcstet worden sein. In der Folge entsteht, bis auf einige Umbauten, die heutige Kirche, die Adelheids Formen, bis auf die T\u00fcrme , wieder aufgreift.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_5.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"780\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_5.jpg?resize=1000%2C780&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33462\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_5.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_5.jpg?resize=300%2C234&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Stift_5.jpg?resize=768%2C599&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb5<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>zu Abb 5. Der Neubau Adelheids nutz die Form der Vorg\u00e4ngerbauten und war wohl bereits der heutigen Kirche sehr \u00e4hnlich. Die Kirche hat nun auch Seitenschiffe bekommen. Um dies zu bewerkstelligen war es n\u00f6tig gewesen den Boden im S\u00fcden anzuheben, wo sich auch der Aufweg auf den Schlossberg befand. Dies wurde zun\u00e4chst mit St\u00fctzmauern erreicht. Da aber ein  Verf\u00fcllung des so entstanden Freiraums mit Erde und Schutt zum Einen viel Material ben\u00f6tigt h\u00e4tte und zum Anderen die St\u00fctzmauern massivem Druck ausgesetzt gewesen w\u00e4ren wurden Gew\u00f6lber\u00e4ume und G\u00e4nge eingezogen, wodurch die &#8222;Wegekapelle&#8220; St. Nicolai in Vinculis entstand, die vom s\u00fcdlichen Querhaus \u00fcber Treppen zug\u00e4nglich ist.  <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Grab Heinrichs I.<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Gr\u00e4ber von Mathilde und Heinrich wurden nach Mathildes Tod durch ihre Tochter Gerberga, die mit dem Westfr\u00e4nkischen K\u00f6nig Ludwig IV verheiratet war, mit einem goldenen Pallium geschm\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im 16. Jahrhundert wurden die Gr\u00e4ber mit inzwischen ungenutzten Altarplatten markiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>1756 wurde durch \u00c4btissin Anna Amalia die Gr\u00e4ber ge\u00f6ffnet. Die Stelle an der Heinrich h\u00e4tte liegen sollen war leer.&nbsp; Der Deckel von Mathildes Sarg war gebrochen, darin fand man neben Mathildes Knochen auch Beinknochen einer anderen Person und d\u00fcnne schwarze Rippen. Man ging daher davon, das bei einer fr\u00fcheren \u00d6ffnung Heinrich zu Mathilde in den Sarg gelegt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>1868 wurde der Fu\u00dfboden der Krypta erneuert. Dabei stie\u00df man auf die zugesch\u00fcttete Confessio. Fast 10 Jahre sp\u00e4ter wurde der Bereich der Gr\u00e4ber erneuert. Diese waren 120cm eingetieft. Das Fu\u00dfende Mathildes Sarg bildete dabei die Wand einer von zwei Nischen die in die sich in der confessio befanden. Einen Sarg Heinrichs fand man nicht. Weiter westlich fand sich der Bleisarg von \u00c4btissin Mathilde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Man untersuchte die Stelle an der sich Heinrichs Sarg h\u00e4tte befinden sollen und es stellte sich heraus, dass der Boden nur aus einer nachtr\u00e4glichen Platte bestand. darunter war ein fast quadratischen Schacht von etwa 1,7m Seitenl\u00e4nge und \u00fcber vier Meter Tiefe, der an seiner Westseite eine Ausbuchtung besa\u00df. ( das ist die Sache aus der Horror Stories entspringen) Auf dem Grund des Schachts fanden sich Reste von Stuckornamenten, vermoderte Holzst\u00fcckchen und einige Knochen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Schutt, der in diesem Schacht lag, soll von der abgebrochenen Confessio gestammt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>1936 fand man neben dem Mathildensarg, im Schutt des Umbaus von 1868\/69 einen weiteren kleinen Bleisarg, bezeichnet als \u201cBleisarg eines Kindes\u201d. Erst hei\u00dft es dazu die Knochen seien bei \u00d6ffnung zerfallen sein und einem unbekannten Kind Ottos I. geh\u00f6ren, dann wieder hei\u00dft es es seien die Heinrichsgebeine gewesen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Ergebnisse passten den Nazis bei ihren \u201cUntersuchungen\u201d nicht und sie erkl\u00e4rten einen Sch\u00e4delrest \u201cmit Stirnband\u201d&nbsp; aus Grab 6, n\u00f6rdlich der Confessio als Heinrichs Sch\u00e4del. Das \u201cStirnband\u201d mutierte \u00fcbrigens kurz darauf zum goldenen Reif\u2026. Man packte alles in einen neuen Sarg und stellte den auf den inzwischen mit Balken abgedeckten Schacht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit wurde ein weiterer, 8m westlich gelegener Schacht entdeckt. Zudem fand man den schon erw\u00e4hnten Stufenraum, sowie durch Reste eines Sarkophags westlich davon gest\u00f6rt. Diese Entdeckungen waren nicht gerade erbaulich f\u00fcr die Nazi-Ausgr\u00e4ber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Sch\u00e4chte, so eine Idee Belmanns, k\u00f6nnten zur Bestattung von Ganzk\u00f6rpereliquien der heiligen Laurentia und Stephana geh\u00f6rt haben. Erstere lie\u00df Otto I. 962, den zweiten K\u00f6rper 965 \u00fcberf\u00fchren. Dann h\u00e4tte aber noch die Witwe Mathilde selbst die Anlage der Sch\u00e4chte verantwortet und dabei auch ihren Mann umbetten lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Heike Drechsler vermutet eher das letztendlich Mathilde und Heinrich gemeinsam in einem Sarg beigesetzt wurden, als die Confessio errichtet wurde. Somit w\u00e4ren alle textlichen Hinweise erf\u00fcllt: Mathilde und Heinrich liegen beieinander, ihre Tochter zu ihren H\u00e4upten, und  Gebergas Tuch h\u00e4tte den Sarg beider bedecken k\u00f6nnen. Sie gibt auch zu Bedenken das der Sargdeckel, vielleicht durch die Wiederer\u00f6ffnung brach, als man das Paar im Tode wieder vereint und erg\u00e4nzt das der gerundete Sargdeckel von zun\u00e4chst einem griechischen Kreuz geschm\u00fcckt wird \u00fcber das dann die Inschrift mit dem Verweis zu Mathilde hinwegzieht. Will hei\u00dfen vielleicht war der Deckel zun\u00e4chst nur mit dem Kreuz geziert und diente als Deckel f\u00fcr Heinrichs Sarg. Mit dem Zusammenlegen w\u00e4re dann erst die Inschrift f\u00fcr Mathilde hinzugekommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verwendete Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Adolf Zeller, Die Kirchenbauten Heinrichs I. und der Ottonen in Quedlinburg, Gernrode, Frose und Gandersheim&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Klaus Voigtl\u00e4nder,&nbsp; Die Stiftskirche St. Servatii zu Quedlinburg<\/p>\n\n\n\n<p>Heike Drechsler, Zur Grablege Heinrichs I. in Quedlinburg<\/p>\n\n\n\n<p>Tobias G\u00e4rtner, Die Entwicklung Quedlinburgs vom 10. bis zum 13. Jahrhundert aus arch\u00e4ologischer Perspektive in 1100 Quedlinburg<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Weihnachten erhielt ich das Buch &#8222;1100 Jahre Quedlinburg&#8220;, das gerade erschienen ist. Dieses erm\u00f6glicht mir nun ein wenig \u00fcber die Pfalz Quedlinburg Heinrichs I zu schreiben. 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