{"id":33372,"date":"2023-11-24T20:17:50","date_gmt":"2023-11-24T19:17:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33372"},"modified":"2023-11-24T20:17:54","modified_gmt":"2023-11-24T19:17:54","slug":"wer-war-willigis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/11\/24\/wer-war-willigis\/","title":{"rendered":"Wer war Willigis?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Willigis.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"239\" height=\"264\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Willigis.jpg?resize=239%2C264&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33374\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Siegelbild des Willigis von 1006<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Frage erscheint ein bisschen simpel. Willigis war Bischof von Mainz. Gut, aber die Person erscheint mir derart interessant, auch im Bezug auf die Pfalz Tribur, dass man vielleicht versuchen sollte hinter die Fassade zu blicken.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Willigis wurde irgendwann um 940 geboren. Auch wenn Sch\u00f6ningen gerne als sein Geburtsort angegeben wird, ist dies nicht wirklich sicher.&nbsp; Die Deutsche Biographie fasst es daher weiter und nennt die Region um Walbeck. Sicher ist, dass er Sohn freier, aber nichtadliger Eltern war.<\/p>\n\n\n\n<p>Als solchem war ihm ein sozialer Aufstieg nur als Priester m\u00f6glich. Doch wo der Sachse Willigis ausgebildet wurde und wo er seinen zuk\u00fcnftigen Mentor, den sp\u00e4teren&nbsp; Bischof Volklod von Mei\u00dfen,&nbsp; der damals noch Lehrer des jungen Otto II war, kennenlernte, liegt wieder im Dunkel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich 969&nbsp; wird Volklod Bischof von Mei\u00dfen, er bringt nun Willigis als Schreiber in der Kanzlei Ottos des Gro\u00dfen unter, eine Aufgabe die wohl auch Volklod inne hatte. Hier steigt Willigis schnell auf und taucht ab 1 . Dezember 971 als Kanzler in einer Urkunde auf. Dieses Amt beh\u00e4lt er auch unter Otto II.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Tod des Mainzer Erzbischofs Ruprecht 975 wird der Bischofsstuhl des noch nicht ganz bedeutendsten Bistums des Reiches vakant. Ruprecht hat nicht viele Spuren hinterlassen. Otto II. ernennt Willigis zum neuen Erzbischof von Mainz, der aber auch das Amt des Kanzlers beh\u00e4lt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wahl eines nicht Adeligen in das Amt des Bischofs von Mainz scheint einigen Unmut erregt zu haben, waren doch die vorherigen Bisch\u00f6fe adeliger Herkunft, zumal die Wahl auch sehr schnell erfolgte.<sup id=\"rf1-33372\"><a href=\"#fn1-33372\" title=\"&nbsp; Werner Goez, Leben und Werk des heiligen Willigis in 1000 Jahre St. Stephan in Mainz S. 15 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Von Papst Benedikt VII wird Willigis zu diesem Anlass zum p\u00e4pstlichen Vikar auf Lebenszeit ernannt. Damit ist Willigis der Vertreter des Papstes n\u00f6rdlich der Alpen bzw. im Kernreich. Eine Funktion, die sich auch auf seine Nachfolger \u00fcbertragen wird und damit die Vormachtstellung des Mainzer Bistums begr\u00fcndet. Jedoch ist das Recht auf die K\u00f6nigskr\u00f6nung nur Willigis \u00fcbertragen und wird sp\u00e4ter ein Streitpunkt zwischen Mainz, Trier und K\u00f6ln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr richtete Willigis den Disibodenberg wieder ein, den Bischof Hatto II. hatte aufl\u00f6sen lassen. Es ist Willigis erste Stiftung. Zahlreiche weitere, etwa in Mainz, Aschaffenburg und Th\u00fcringen,&nbsp; werden folgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Otto II 980 nach Italien zieht, wird neben Herzog Bernhard von Sachsen auch Willigis zum Stellvertreter des Kaisers im Reich. Einige der letzten Absprachen vor der Abreise erfolgten wahrscheinlich in Tribur, zumindest trafen sich Willigis und Otto II hier.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Veroneser Schenkung 983 beim Reichstag in Verona, zudem auch Willigis mit 100 Panzerreitern, den milites St. Martini, angereist war, erhielt das Bistum Mainz nun ein zusammenh\u00e4ngendes Gebiet im Rhein und Nahegau, \u00e4hnlich einer Grafschaft. Als Willigis Ende Juni wieder die R\u00fcckreise \u00fcber die Alpen antritt, wird ihm der kleine Otto III, der e in Verona zum K\u00f6nig gew\u00e4hlt wurde, \u00fcbergeben. In ihrer Begleitung befindet sich wahrscheinlich der griechische M\u00f6nch Gregor, der sp\u00e4ter das Kloster Burtscheid gr\u00fcnden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gesamte Veroneser Reichstag und die Schenkung an Willigis sollte das Reich st\u00e4rken, nachdem 982 bei der verlorenen Schlacht am Kap Colonna gegen die Sarazenen viele Gro\u00dfe des Reiches gefallen waren. Zudem war man bestrebt, gerade den Mittelrhein mit den wichtigen Pfalzen Ingelheim, Frankfurt und Trebur besonders gesichert zu sehen.<sup id=\"rf2-33372\"><a href=\"#fn2-33372\" title=\" Franz Staab, Reich und Mittelrhein um 1000 S65 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> Ebenfalls beim Veroneser Reichstag erh\u00e4lt der Konradiner Konrad das Herzogtum Schwaben und h\u00e4lt sich vermehrt im Rheingau mit Trebur und Lorsch auf, verwaltet m\u00f6glicherweise die Pfalz Ingelheim und erscheint h\u00e4ufig an der Seite von Willigis.<sup id=\"rf3-33372\"><a href=\"#fn3-33372\" title=\"&nbsp; (( Franz Staab, Reich und Mittelrhein um 1000 S72 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ende des Jahres starb Otto II. auf seinem Italienzug. In Aachen ist es&nbsp; Willigis der den 3 j\u00e4hrigen Otto III. kr\u00f6nen wird. Doch Heinrich der Z\u00e4nker entf\u00fchrt Otto III. und will mit der Vormundschaft auch die Macht erlangen.&nbsp; Williges ist es , der ein Schreiben nach Italien an Kaiserinmutter Adelheid und Kaiserin Theophano sendet und diese auffordert zur\u00fcck zu zur\u00fcckzukehren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am 5. Februar 985 kommt es in M\u00fchlhausen zur Ausstellung einiger wichtiger Urkunden.<\/p>\n\n\n\n<p>991 Stirbt Kaiserin Theophano. Willigis hat nun in Stellvertretung f\u00fcr Otto III die Macht im Reich bis zur M\u00fcndigkeit Otto III im Jahr 994<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erstes Bauprojekt des Willigis entsteht auf einem H\u00fcgel, der die Stadt \u00fcberragt und der ein r\u00f6misches Ruinenfeld beherbergt. Passend der Name: St. Stephan, was auf griechisch Krone oder Haupt bedeutet. Und die Kaiserinwitwe Theophano ist wohl eine der Initiatoren des Baus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>992 wird der Stift St. Stephan erstmals erw\u00e4hnt, aber wahrscheinlich waren die Bauarbeiten&nbsp; noch nicht v\u00f6llig beendet. Das Aussehen des Ursprungsbau ist nicht sicher, da Grabungen 1959, hektisch und ohne echtes Ergebnis verliefen. Doch der Grundriss der heutigen gotischen Kirche gibt Hinweise, denn diese scheinen direkt auf der Ursprungsform aufzusitzen, was sich mit den Berichten des Umbaus deckt. Demnach gab es eine halbrunde Apsis mit Apsisjoch, an das sich ein Querhaus anschloss, das nur wenig \u00fcber das kurze dreischiffige Schiff hinausragte. Die Kirche schloss mit einem Westquerhaus ab, das nur die Breite des Schiffes besa\u00df und an das ein rechteckiger Westchor anschloss.<sup id=\"rf4-33372\"><a href=\"#fn4-33372\" title=\" vgl. Ernst Coester Die Baugeschichte und k\u00fcnstlerische Stellung der St. Stephanskirche S411 ff \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schema, das \u00e4ltere karolingische Formen mit den ottonisch-s\u00e4chsischen Formen kombiniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die in der Wikipedia im Bezug auf \u201cHans Baumann: Daten der Mainzer Stadtgeschichte. In: Stadt Mainz (Hrsg.): Vierteljahreshefte f\u00fcr Kultur, \u201c Politik, Wirtschaft, Geschichte. II Verlag Hermann Schmidt, Mainz 1993.\u201d ge\u00e4u\u00dferte Vermutung, St. Stephan sei in Holz ausgef\u00fchrt gewesen und erst durch Bardo in Stein gebaut und geweiht worden, beruht auf der Missinterpretation einer Urkunde. Der Bau aus Holz , der sp\u00e4ter in Stein ausgef\u00fchrt wurde, ist tats\u00e4chlich die Kirche in Schlo\u00dfborn bei K\u00f6nigstein, die dem Stift St. Stephan in dieser Urkunde \u00fcbereignet wurde. Von Anfang an war St, Stephan in Stein ausgef\u00fchrt und neben St. Alban eine der gr\u00f6\u00dften Kirchen in Mainz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>St. Stephan und St. Alban in Mainz&nbsp; wurden erst durch den Bau des neuen Mainzer Doms \u00fcbertroffen. Wann Willigis mit diesem Bau begann ist nicht bekannt und wird auch ausgiebig diskutiert. So ist es durchaus m\u00f6glich das Willigis 30 Jahre daf\u00fcr brauchte, dann h\u00e4tte er aber mit St. Stephan und dem Dom zwei Gro\u00dfprojekte gleichzeitig am Laufen gehabt. Es w\u00e4re also auch m\u00f6glich das zun\u00e4chst St. Stephan beendet wurde und der&nbsp; Dom in einem gewaltigen Kraftakt errichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch der Bau von St. Stephan, so ist der Bau des Martins Domes nicht wirklich n\u00f6tig f\u00fcr die Stadt. Kirchen gibt es genug. St. Alban vor den Toren der Stadt ist eine der bedeutendsten Kirchen \u00fcberhaupt. Es ist Grabst\u00e4tte von Karls des Gro\u00dfen Frau Fastrada, Begr\u00e4bnisort vieler Bisch\u00f6fe und besitzt eine bedeutende Klosterschule. Eine neue Kirche mit knapp 100m L\u00e4nge, zuz\u00fcglich Vorkirche und Verbindungsgang zum Alten Dom (Johanniskirche)&nbsp; ist eigentlich nicht n\u00f6tig. Es ist ein reines Prestigeprojekt und ein Statement.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte die Theorie zur Baugestalt St. Stephans stimmen, so ist der Mainzer Dom eine Verfeinerung dieser Baugestalt. Zus\u00e4tzlich versehen mit Treppent\u00fcmen am schmalen Querhaus. Hinzu kommt eine weitere Besonderheit. Die Kirche ist gewestet. Wie der Petersdom in Rom. Eine Art Petersdom n\u00f6rdlich der Alpen f\u00fcr den Stellvertreter des Papstes n\u00f6rdlich der Alpen. Man muss jedoch anmerken dass Mainz nicht die einzig gewestete Kirche n\u00f6rdlich der Alpen ist. Schon die Fuldaer Ratgarbasilka folgte diesem Schema und hob sich so von anderen Kirchen ab und betonte ihre Stellung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Willigis sich als K\u00f6nigsmacher etablieren will, ist aber nicht wahrscheinlich. Um 1000 rechnet niemand damit, dass bald wieder ein K\u00f6nig gekr\u00f6nt wird. Man rechnet eher mit der Hochzeit Ottos III und der Geburt eines Thronfolgers.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eher lag es Willigis im Sinn die Vormachtstellung des Bistums Mainz zu manifestieren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>993 weihte Willigis Bernward zum Bischof von Hildesheim. Der adelige Bernward und Willigis gerieten immer wieder aneinander, was sogar den Papst und Kaiser zum Einschreiten zwang und doch befruchteten sie sich gegenseitig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Willigis scheint immer wieder bem\u00fcht gewesen die Wogen zu gl\u00e4tten. Der bekannteste Konflikt zwischen den beiden war der Beginn des Gandersheimer Streits. So sollte Willigis die neue Stiftskirche in Gandersheim weihen und lud Bernward ein, dies gemeinsam mit ihm zu tun. Dies war der Versuch einer Konfliktl\u00f6sung, denn urspr\u00fcnglich sollte der Stift auf Mainzer Boden entstehen, lag aber letztendlich in Hildesheimer Gebiet. Wer aber sollte hier die Weihe vornehmen? Willigis, der Rangh\u00f6here oder Bernward auf dessen Gebiet Gandersheim lag? Die Stifterin hatte Willigis als Rangh\u00f6heren bevorzugt. Dieser Konflikt eskalierte als Willigis zum vorgesehenen Termin nicht in Gandersheim erscheinen konnte und seine Anreise um eine Wochen verschieben musste. Bernward wollte daraufhin die Stiftskirche alleine weihen, wurde aber von den Nonnen daran gehindert.<sup id=\"rf5-33372\"><a href=\"#fn5-33372\" title=\" Werner Goetz, Leben und Werk des heiligen Willigis S26 \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup> Dieser Streit zwischen mainz und Hildesheim sollte sich noch bis 1030 ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch wird Bernward in h\u00f6chsten T\u00f6nen \u00fcber Willigis schreiben nach dessen Tod.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Auch scheint dieser ihn nachahmen und \u00fcbertrumpfen zu wollen. Schuf Willigis mit den Bronzet\u00fcren des Mainzer Doms die ersten gro\u00dfen gegossenen T\u00fcren seit Kaiser Karl, wie er auf ihnen notieren l\u00e4sst,&nbsp; erschafft Bernward die noch gr\u00f6\u00dferen und aufw\u00e4ndigen Bernwardst\u00fcren in Hildesheim. Der Mainzer Dom hat an seinem Ostquerhaus zwei runde Treppent\u00fcrme. St. Michael bekommt von Bernward in fast perfekter symmetrie 4 T\u00fcrme an den Querh\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Willigis ist nicht nur Sch\u00f6pfer von Bauwerken. Er l\u00e4sst ein Triumphkreuz fertigen, das Benna Kreuz aus Zypressenholz mit Goldauflage, dessen \u00fcbergro\u00dfer Christus aus 600 Pfund Gold und Edelsteinen bestand. Bereits im 13. Jahrhundert war das Kreuz nicht mehr vorhanden. Zur Schuldentilgung war es immer weiter zerpfl\u00fcckt worden, bis nichts mehr davon \u00fcbrig blieb.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Erhalten blieben aber zwei Kaseln aus byzantinischem Seidendamast. Die eine, bekanntere, wurde in St. Stephan verwahrt und soll dem Grab entnommen worden sein, wobei ihr Zustand dagegen spricht das mit ins Grab gegeben wurde<sup id=\"rf6-33372\"><a href=\"#fn6-33372\" title=\" Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.540 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup>. Sie befindet sich im Dommuseum Mainz. Die andere Kasel stammt aus St. Victor, wurde wegen der franz\u00f6sischen besetzung Mainz 1793 in Aschaffenburg verwahrt und befindet sich nun im Bayerischen Nationalmuseum in M\u00fcnchen. In Webtechnik und Material sind die Kaseln identisch, unterscheiden sich jedoch in Form der dargestellten Palmetten. Wilhelm Jung geht von einer Herkunft aus Konstantinopel aus und vermutet das die Stoffe urspr\u00fcnglich zum Brautschatz Kaiserin Theophanos geh\u00f6rten. Auf Grund der guten Beziehungen zwischen Willigis und Theophano bekam er sie \u00fcbereignet.<sup id=\"rf7-33372\"><a href=\"#fn7-33372\" title=\" Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.543 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> .<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1002 wird Willigis dann doch wieder, entgegen aller Erwartung zum K\u00f6nigsmacher als Otto III stirbt.  Der sp\u00e4tere Heinrich II. hatte die aus Italien kommende Leiche Ottos III. abgefangen, die mitgef\u00fchrten Reliquienan sich genommen und Herz und Eingeweide Ottos in Augsburg beisetzten. Jedoch fehlte unter den Reliquien die heilige Lanze. Diese war im Besitz seines Kontrahenten Hermanns von Schwaben, der auch Aachen besetzt hielt. Heinrich wird daraufhin von Willigis in Mainz ohne Lanze gekr\u00f6nt. Mehr dazu hatte ich 2011 einmal <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2011\/03\/04\/otto-iii-heinrich-ii-und-die-kirche\/\">hier<\/a> geschrieben. <\/p>\n\n\n\n<p>1008 plant Willigis die Weihe seines neuen Doms. Auch Heinrich II. war wahrscheinlich anwesend. Doch noch w\u00e4hrend der Feierlichkeiten brennt der Dom nieder.\u00a0 Willigis schafft es nicht mehr den Dom wieder herzustellen. Erst Bischof Bardo kann den\u00a0 wieder aufgebauten Dom am Martinstag 1036 in Anwesenheit Kaiser Konrad II weihen. Aber schon Heinrich IV wird einen weiteren Umbau initieren..\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es unter Heinrich II ruhiger wird, was die Erw\u00e4hnung des Mainzer Erzbischofs in Urkunden angeht, so scheinen doch Heinrich und Willigis\u00a0 einer Wellenl\u00e4nge zu liegen. Die Gr\u00fcndung des Bamberger Bistums durch Heinrich w\u00e4re ohne das Zutun und dem Wohlwollen Willigis nicht m\u00f6glich gewesen.\u00a0 Genauso die Wiederherstellung des Bistums Merseburg 1004.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch mit Brand des neuen Doms 1009 finden sich keine Erw\u00e4hnungen mehr von Willigis in Urkunden. Man hat den Eindruck, dass der Brand des Domes Willigis gebrochen habe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am 23. Februar 1011 stirbt Willigis. Er wird in St Stephan beigesetzt. Wahlweise weil es seine Lieblingskirche war, oder eben weil der neue Dom niedergebrannt war. Sein Nachfolger wird Erkenbald dessen Grab vor einiger Zeit in der Johanniskirche, dem alten Dom,  aufgedeckt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber seine Pers\u00f6nlichkeit erf\u00e4hrt man recht wenig. Er soll schweigsam gewesen sein, aber als Prediger um so eindrucksvoller. Wilhelm Jung nennt auf Grund des Schnitts der Kaseln eine K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe von 190cm.<sup id=\"rf8-33372\"><a href=\"#fn8-33372\" title=\" Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.545 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup>&nbsp; Eine beeindruckende Gestalt also.&nbsp; Ein einziges zeitgen\u00f6ssisches Bildnis des Willigis existiert, ein Siegelbildnis von 1006 zeigt einen hageren Mann, mit d\u00fcnnen Hals in scheinbar viel zu gro\u00dfen liturgischen Gew\u00e4ndern, Bischofsstab und gro\u00dfem runden Kopf mit h\u00e4ngenden Wangen und kahlem Sch\u00e4del. Er erinnert&nbsp; ein wenig an Ghandi.&nbsp;<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33372\"><p >&nbsp; Werner Goez, Leben und Werk des heiligen Willigis in 1000 Jahre St. Stephan in Mainz S. 15 &nbsp;<a href=\"#rf1-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33372\"><p > Franz Staab, Reich und Mittelrhein um 1000 S65 &nbsp;<a href=\"#rf2-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33372\"><p >&nbsp; (( Franz Staab, Reich und Mittelrhein um 1000 S72 &nbsp;<a href=\"#rf3-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33372\"><p > vgl. Ernst Coester Die Baugeschichte und k\u00fcnstlerische Stellung der St. Stephanskirche S411 ff &nbsp;<a href=\"#rf4-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-33372\"><p > Werner Goetz, Leben und Werk des heiligen Willigis S26 &nbsp;<a href=\"#rf5-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-33372\"><p > Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.540 &nbsp;<a href=\"#rf6-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-33372\"><p > Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.543 &nbsp;<a href=\"#rf7-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-33372\"><p > Wilhelm Jung, Die Willigis Kasel aus St. Stephan in Mainz, S.545 &nbsp;<a href=\"#rf8-33372\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frage erscheint ein bisschen simpel. 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