{"id":33292,"date":"2023-09-28T18:00:11","date_gmt":"2023-09-28T16:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33292"},"modified":"2023-09-28T18:00:14","modified_gmt":"2023-09-28T16:00:14","slug":"betrachtungen-fruehmittelalterlicher-fahnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/09\/28\/betrachtungen-fruehmittelalterlicher-fahnen\/","title":{"rendered":"Betrachtungen fr\u00fchmittelalterlicher Fahnen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Einleitung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Da ich in letzter Zeit immer mal wieder gefragt wurde, wie es sich mit Fahnen bei den Karolingern, bzw. im Fr\u00fchmittelalter verh\u00e4lt, m\u00f6chte ich mich einmal mit dem Thema befassen. Wie so oft ist das auch purer Eigennutz, ich will mir n\u00e4mlich auch seit Ewigkeiten eine machen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde zeitlich etwa bis in das Jahr 1000 gehen, auch um ein wenig eine m\u00f6gliche Entwicklung zu verfolgen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcberblick<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das es Banner, Flaggen, Pennons, was auch immer gab, steht au\u00dfer Frage. Das Amt des Bannertr\u00e4gers und Bannerherrn war den Karolingern durchaus bekannt und von hoher Bedeutung. So erscheint Suppo, ein Verwandter Kaiserin Angilbertas, am italienischen Hof als <em>primus concafanariorum<\/em>, also oberster Bannertr\u00e4ger.<sup id=\"rf1-33292\"><a href=\"#fn1-33292\" title=\" S. Hellmann , Die Heiraten der Karolinger&nbsp; S92 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>. Auch ein Graf Gerold wird in einer \u00dcberlieferung des 11. Jahrhunderts als <em>signifert et consiliarius<\/em> (Bannertr\u00e4ger und Berater)&nbsp; bezeichnet<sup id=\"rf2-33292\"><a href=\"#fn2-33292\" title=\" H. May,&nbsp; Reichsbanneramt und Vorstreitrecht in hessischer Sicht in Festschrift Edmund E. Stengel. Zum 70. Geburtstag S320 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> Auch sollten Truppen, deren eigentlicher Heerf\u00fchrer nicht beim Kampf anwesend war, etwa bei Bisch\u00f6fen, durch einen Bannertr\u00e4ger vertreten wurde , der dann auch die Funktion des Heerf\u00fchrers \u00fcbernahm.<sup id=\"rf3-33292\"><a href=\"#fn3-33292\" title=\" S.Coupland The carolingian Army and the Struggle against the vikings S53 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> Dies zeigt sich auch wenn Arnulf von K\u00e4rnten bei dem Angriff der Franken auf das Lager der Nordm\u00e4nner, bei dem man gezwungen ist zu Fu\u00df anzugreifen, nach den Fuldaer Annalen beim Angriff das Banner vorweg trage und dies auch in seiner \u00fcberlieferten Ansprache ans Heer betont.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso findet sich im Fr\u00e4nkischen der Begriff <em>gundfano<\/em> (auch <em>chundfano, chundfanum, guntfanonem<\/em> ), der als Kriegsfahne und Feldzeichen \u00fcbersetzt wird. Von ihm leitet sich Gonfanon ab, das f\u00fcr die Kirchenbanner (<em>vexillum<\/em>) und f\u00fcr die italienischen Stadtbanner verwendet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend sind die Siegelabbildungen, die die K\u00f6nige und Kaiser mit Lanze und Banner zeigen, als <em>gundfano<\/em> zu werten, die Herrscher entsprechend als Bannertr\u00e4ger bzw. Bannerherr.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Verwendeten Begrifflichkeiten&nbsp; muss ich aber kurz anmerken, dass sie ein wenig schwer zu definieren scheinen. W\u00e4hrend auf deutschen vexiologischen Seiten das Pennon immer Dreieckig, mit oder ohne Schwalbenschwanz ist, ist dasselbe anderswo eine Standarte. Mit drei Spitzen am Ende ist einmal ein Pennon, dann wieder ein Banner. Die Flaggen auf dem Teppich von Bayeux sind mal Pennons, mal Banner, mal Standarten usw. Dies liegt unter anderem daran dass sich Definition und Begriffe \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4nderten, aber scheinbar auch einem generellen Difinitionschaos.&nbsp; Ich bleibe eigentlich immer bei Pennon und gebe die Anzahl der Spitzen daran als \u201cWimpel\u201d an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beginne wir zun\u00e4chst einmal in r\u00f6mischer Zeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Vexillum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Vexillum begegnet uns zun\u00e4chst in r\u00f6mischer Zeit. Es war das Feldzeichen der r\u00f6mischen Legionen und deren Einheiten, war also deren Standarte. An einer lanzen\u00e4hnlichen Stange befand sich ein Querbalken an dem wiederum ein quadratisches, oder rechteckiges St\u00fcck Tuch an dessen unterem Ende sich Fransen befanden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Vita Constantini des Eusebius wird ein solches beschrieben:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Ein langer Speer, umh\u00fcllt von Gold, mit einer Querstange ( in der Form eines Kreuzes) (&#8230;) Von der Querstange, die an dem Speer befestigt war, hing ein St\u00fcck Leinen (&#8230;)&nbsp; Dieses kleine Segel, das von der Querstange hing, hatte einen Umriss von gleicher L\u00e4nge und Breite. <\/em><\/p>\n<cite><em> Zitiert nach M.E.V. Schm\u00f6ger,&nbsp; The Roman vexillum<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Lediglich ein einziges r\u00f6misches Vexillum konnte gefunden werden. Es soll aus \u00c4gypten stammen, auch wenn der genaue Fundort nicht mehr bekannt ist und befindet sich heute im Puschkin Museum in Moskau. Es zeigt auf rotem Grund die mit Tempera aufgemalte Siegesg\u00f6ttin Nike mit Palmzweig und Lorbeerkranz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In Rom wurde bei Ausgrabungen einige Lanzen und Szepter gefunden, die Kaiser Maxentius zugeschrieben wurden. Diese sollen wohl im Zusammenhang der Schlacht um die Milvische Br\u00fccke versteckt worden sein. M\u00f6glicherweise fanden sich dabei auch Fragmente eines imperialen Vexilliums bei dem auch Seide zum Einsatz kam. Dabei ist nicht ganz klar ob es eine Leinen Seide Mischung war, oder das Leinen zum Einwickeln eines Seidenvexilliums genutzt wurde, denn urspr\u00fcnglich war das Textil wohl fein s\u00e4uberlich aufgerollt worden.<sup id=\"rf4-33292\"><a href=\"#fn4-33292\" title=\" C. Panella , I segni del potere \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Vexillum in karolingischer Zeit<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/BnF-8318-55r.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"155\" height=\"300\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/BnF-8318-55r.jpg?resize=155%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33294\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/BnF-8318-55r.jpg?resize=155%2C300&amp;ssl=1 155w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/BnF-8318-55r.jpg?w=505&amp;ssl=1 505w\" sizes=\"auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das Vexillum taucht auch in einer karolingischen Abbildungen auf. In den <em>Allegoriae et Hymni<\/em>&nbsp; der Sammelhandschrift Latin 8318 ist ein Herrscher (Christus als siegreicher Herrscher \u00fcber das B\u00f6se?) zu sehen, der ein Vexillum in der linken Hand h\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch wirft die Darstellung wieder mal Fragen auf. Zun\u00e4chst ist wie bei allen Prudentius&nbsp; auf eine antike Vorlage zur\u00fcckgegriffen worden. Dies zeigt der Muskelpanzer des Herrschers der jedoch Lillienkrone. tr\u00e4gt und hinter dem ein karolingischer Rundschild abgebildet sind. Das Vexillum ist jedoch falsch dargestellt, was m\u00f6glicherweise auf die Originalgr\u00f6\u00dfe der Vorlage zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Das eigentliche Flaggentuch befindet sich auf gleicher H\u00f6he, bzw. hinter der Lanzenspitze und nicht darunter. Da die Linien des Tuchs sich durch die Spitze ziehen ist zu vermuten das zun\u00e4chst das Flaggentuch gemalt wurde, um im Anschluss festzustellen das der Raum auf dem Pergament nicht ausreichen w\u00fcrde um die Lanzenspitze dar\u00fcber zu platzieren und die Spitze daher auf das Tuch gemalt wurde. Andererseits w\u00e4re es allerdings auch m\u00f6glich das das Tuch nicht als Vexillum gedacht ist, sondern lediglich wie ein Rahmen die Lanzenspitze betonen sollte (vgl. hl. Lanze)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch wenn diese Darstellung fraglich ist, wurde doch das Vexillum bis in die Gegnwart verwendet. Noch heute nutzen kirchliche Prozessionsfahnen das Vexillum. Auch Kriegsbanner, auch solche die von der Kirche verwendet wurden, waren Vexillien.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pennons, Banner und Wimpel in karolingischen und ottonischen Illuminationen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nun werde ich mich den Abbildungen von Flaggen in karolingischen und ottonischen Illuminationen widmen. Im Grunde haben alle eine wimpelarte Form, w\u00e4ren also ein Pennon. Meist haben sie einen quadratischen Anfang und laufen dann in zwei oder mehr Wimpel aus. Die Aufz\u00e4hlung versucht eine gewisse Dhronologie einzuhalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der zwischen 842 und 869 entstanden Psalter Karls des Kahlen weist bei seinen Illuminationen keine Fahnen auf, jedoch sind auf dem erhaltenen original Einband mit Elfenbeinschnitzerei zwei Pennons mit jeweils 3 Wimpeln erhalten, die von Engeln getragen werden. Befestigt sind sie an Stangen, die jedoch ein Kreuz statt am Ende statt einer Lanzenspitze aufweisen.Geschm\u00fcckt sind die Pennons mit Punkten die vertikale Linien bilden.&nbsp;(Abb1)<\/p>\n\n\n\n<p>Im Prudentius in Sammelhandschrift Latin 8318 fol 52v (drittes Viertel des 9. Jahrhunderts)&nbsp; gibt es neben dem obskuren Vexillum, das bereits angesprochen wurde, auch eine Darstellung von drei Pennons an Lanzen. Sie laufen in 2&nbsp; langen Wimpel aus, scheinen fast aus einem Punkt zu entspringen. Jedoch ist an der mittleren Fahne zu erkennen, dass dies nicht der Fall ist. (Abb 2)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"267\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=1024%2C267&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33304\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=1024%2C267&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=300%2C78&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=768%2C201&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=1536%2C401&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb1-2.jpg?resize=2048%2C535&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf Folio 423R, dem Widmungsbild der Vivian Bibel, tr\u00e4gt eine der Kreti und Pleti sympobolisierenden Wachen eine Lanze an der ein rotes Textil befestigt befestigt ist. Es wirkt wie ein Tuch das um die Lanze gebunden ist und dessen Enden in eine Richtung weisen. Wahrscheinlicher ist jedoch das es sich um einen Pennon mit zwei Wimpeln handelt, wie auch schon in der Prudentius Handschrift.&nbsp;(Abb 3) Gleiches gilt f\u00fcr Kreti und Pleti als Wache Davids fol. (215v). Hier haben beide Soldaten diese Art des Wimpels an ihren Lanzen. Diese decken sich optisch mit \u00e4hnlichen Fahnen, bei ebensolchen Wachen, im byzantinischen Chludov Psalter (Psalm 62). Dabei will ich nicht unerw\u00e4hnt lassen das der Chludov Psalter bei Psalm 59 noch einen Pennon mit zwei Wimpeln besitzt, dessen oberer Teil rot, der untere gelb ist. (Abb. 4)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"306\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?resize=1024%2C306&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33306\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?resize=1024%2C306&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?resize=300%2C90&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?resize=768%2C229&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?resize=1536%2C459&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-3-4.jpg?w=2040&amp;ssl=1 2040w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise wurde hier, wie auch schon bei der vorangegangenen Sammelhandschrift auf eine gemeinsame , oder zumindest \u00e4hnliche Vorlage zur\u00fcckgegriffen. Es ist bekannt das die Vivan Bibel, der Chludov Psalter und die die Prudentius Handschriften ohnehin auf sp\u00e4tantike Vorlagen zur\u00fcckgriffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Darstellung einer Dracostandarte auf p140 im Goldenen Psalter von St. Gallen&nbsp; wird bei Jobs Truppen auf p141 (Psalm 59 bzw. 60 ) ein Bannerherr gezeigt. Er tr\u00e4gt einen Pennon mit drei Wimpeln, die scheinbar in \u201cQuasten\u201d auslaufen. Der Pennon ist an drei Punkten mit dem Lanzenschaft verbunden. Oberer und unterer Wimpel sind Blau dargestellt, die Hauptfl\u00e4che und der mittlere Winkel sind rot, wobei sich auf der Hauptfl\u00e4che noch ein wenig gelbe Farbe zeigt. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass der Bannerherr andere Kleidung zu tragen scheint. Zumindest wird diese aber nicht als R\u00fcstung dargestellt, auch wenn er einen Helm tr\u00e4gt. (Abb 5)<\/p>\n\n\n\n<p>Um 900 entstand im Bodenseeraum der heute in Bern Verwahrte Prudentius (Cod. 264) . Auf p62 Wird ein Reiter mit Penon gezeigt. An dieser Fahne sind drei Wimpel, die jedoch einger\u00fcckt erscheinen, also zwischen den Wimpeln raum lassen. an den Enden der Wimpel scheinen sich Quasten zu befinden. Die Fl\u00e4che des Pennons wir von vorn einem vertikalen Streifen geschm\u00fcckt, auf dem sich eine Reihe von Punkten befindet.&nbsp;(Abb 6)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"419\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?resize=1024%2C419&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33308\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?resize=1024%2C419&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?resize=300%2C123&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?resize=768%2C314&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-5-6.jpg?w=1490&amp;ssl=1 1490w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die in Br\u00fcssel unter der Nummer 10066-77 verwahrte Handschrift ist eine im 10. Jahrhundert entstanden Kopie einer \u00e4lteren Psychomachia ( Die Datierung ist nicht wirklich genau, ich fand Angaben vom 9.Jh. bis Ende des 10, Jh. , die angef\u00fcgten Glossen stammen aus dem 11. Jahrhundert etc) In ihr finden sich die bekannten Darstellung die aus der Psychomachia \u00fcblich sind und wieder nach r\u00f6mischer Vorlage gestaltete Muskelpanzer zeigen, aber auf derselben Seite auch die personifizierte Tugend im kurzen, geschlitzten Kettenhemd statt Muskelpanzer.<sup id=\"rf5-33292\"><a href=\"#fn5-33292\" title=\" Link zum Digitalisat : &lt;a href=&quot;https:\/\/uurl.kbr.be\/1332800&quot;&gt;https:\/\/uurl.kbr.be\/1332800&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handschrift zeigt aber auch eine Vielzahl von Pennons. Sie laufen meist in drei Wimpeln aus. Einer jedoch in 5. Bemerkenswert ist dabei, dass es sich wieder um eine der wenige Darstellung handelt in der mehr als die Form der Fahne erkennbar ist. so zeigt einer der Pennons einen r\u00f6tlichen, vertikalen Streifen am Beginn der Wimpel, also nicht auf der Hauptfl\u00e4che wie zuvor. Ein weiterer hat Punkte, die ebenfalls Streifen andeuten k\u00f6nnten. Ein anderer hat wiederum horizontale Streifen auf den Wimpeln, an am Ende der Wimpel noch einmal vertikale Streifen mit Punkten und angedeutete Fransen am Ende der Wimpel.&nbsp;(Abb 7 )<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"148\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7.jpg?resize=1024%2C148&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33310\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?resize=1024%2C148&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?resize=300%2C43&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?resize=768%2C111&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?resize=1536%2C222&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-7-scaled.jpg?resize=2048%2C296&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Leidener Makkab\u00e4er, der als ottonisch gewertet wird, das Buch entstand Ende des 9. Jahrhunderts in St. Gallen und der Reichenau zun\u00e4chst in Textform und erhielt um 925 Illumination, zeigt ebenfalls einige Flaggen. N\u00e4mlich auf fol. 15v, dem Zusammentreffen zweier Heere. Jede Gruppe Reiter besitzt einen Pennon, der in drei Wimpeln ausl\u00e4uft und nach links weht. Besonders interessant erscheinen hier drei kleine Striche, die jeweils an der Stelle liegen, an denen die Wimpel aus der Basis des Pennons entstehen. Es scheint, als w\u00e4re hier eine kleine Naht angebracht, die das Ausrei\u00dfen des Stoffes verhindern soll. Damit w\u00e4re der Pennon aus einem Tuch geschnitten und die Wimpel nicht etwa separat angen\u00e4ht.&nbsp;(Abb 8 )<\/p>\n\n\n\n<p>Der um 1000 erstandene Psalter von St. Bertin (fol 29v) zeigt erstmalig eine dreieckig gestaltete Flagge mit 4 Wimpeln, die an einem Querbalken von der Lanze befestigt ist. Tr\u00e4ger ist hier der Siegreiche Christus als K\u00f6nig. Die Fahne&nbsp; erscheint wie ein Rabenbanner der Nordm\u00e4nner. Nicht ganz verwunderlich, denn St. Bertin liegt im Norden Frankreichs bei Calais und k\u00f6nnte Beeinflussung durch die nahen Normannen erfahren haben. (ohne Abb. )<\/p>\n\n\n\n<p>Aus \u00e4hnlich sp\u00e4ter Zeitstellung (998-1018) stammt die Darstellung eines Herrschers, der von einem Bischof ein Pennon erh\u00e4lt. (Eggerton 3763 fol 121v ) Es ist die \u00dcbergabe eines imperialen Banners, das zuvor f\u00fcr den Kampf geweiht wurde. Das Pennon besitzt drei Wimpel, wobei diese eher wie kleine Quasten erscheinen, was durchaus m\u00f6glich ist.&nbsp;(Abb 9 ) <em>(Das Bild ist \u00fcbrigens auch noch aus anderem Grund interessant und damit ich die Info nicht vergesse, weise ich kurz darauf hin. Der Helm besitzt ein Nasal mit Haken! Jedoch ist so gedreht, dass das Gesicht voll sichtbar ist und in den Haken ist die Kette scheinbar nicht eingeh\u00e4ngt! Man hat damals etwas ganz \u00e4hnlich wie bei heutigen Historienfilmen gemacht: Das Gesicht des Helden wurde gezeigt und daher das Nasal&nbsp; zur Seite gedreht. Bei Karolingern wird deswegen auch fast nie ein Nasal gezeigt!)&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"247\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=1024%2C247&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33311\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=1024%2C247&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=300%2C72&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=768%2C185&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=1536%2C371&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Abb-8-9.jpg?resize=2048%2C494&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pennons und Wimpel auf Siegelbildern<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auf den mir zur Verf\u00fcgung stehenden Abbildungen von Siegeln<sup id=\"rf6-33292\"><a href=\"#fn6-33292\" title=\"&nbsp; O.Posse Die Siegel der Deutschen Kaiser und K\u00f6nige von 751 bis 1806 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> zeigt sich die Lanze mit Pennon erstmalig bei Karl III.&nbsp; Hier ist zwei Mal ein Pennon mit 3 Wimpel zu erkennen. Ein solches zeigt auch ein Siegel Konrad I. Eine weitere Variante scheint ein Pennon zu sein, der scheinbar nur 2 Wimpeln besetzt ist und die Stelle, an der der mittlere Wimpel angebracht w\u00e4re, frei l\u00e4sst. Weitere Varianten die in Osprey \u201cArmies of the Dark Ages 600-1066\u201d angegeben sind f\u00fcr Konrad I konnte ich auf meinen Abbildungen nicht verifizieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Honorable Mentions<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bewusst habe ich Oriflamme, Montjoie und das Vexillum St. Martini weggelassen (sieh dazu <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2017\/02\/16\/vexillum-sancti-martini-das-banner-der-franken\/ )\"><a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2017\/02\/16\/vexillum-sancti-martini-das-banner-der-franken\/\">https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2017\/02\/16\/vexillum-sancti-martini-das-banner-der-franken\/<\/a><\/a> ) Auch das Banner das Karl der Gro\u00dfe von Papst Leo bekommt in der Darstellung auf dem Tricliniums Mosaik habe ich weggelassen. Nach allgemein akzeptier Meinung der Forschung handelt es sich hierbei um das Stadtbanner Roms, das der Papst Karl als Besch\u00fctzer der Stadt \u00fcbergab. <\/p>\n\n\n\n<p>Die nun folgenden  Fahnen fallen aus meinem Schema heraus, sollen aber der Vollst\u00e4ndigkeit halber erw\u00e4hnt werden. Auch um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die sogenannte Kriegsfahne der Gerberga<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In der Domschatzkammer des K\u00f6lner Doms wird eine etwa quadratisches besticktes St\u00fcck Stoff verwahrt, das den klangvollen Namen \u201cKriegsfahne der Gerberga\u201d tr\u00e4gt. Gerberga war die Schwester Otto I, Tochter Heinrichs I. , Herzogin von Lothringen und schlie\u00dflich als Ehefrau Ludwig IV. Westfr\u00e4nkische K\u00f6nigin.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201cKriegsfahne\u201d ist ein etwa quadratisches (ca. 33cm ) besticktes St\u00fcck Tuch beschriftet mit einem umlaufenden&nbsp; Psalmentext, zwei Engeln,&nbsp; zwei Heiligen in Medaillons, eine Person mit Kreuz in der Mitteund zwei weiteren Personen, einer sich niederwerfenden Person und und dem Text: Gerberga me fecit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bezeichnung als \u201cKriegsfahne\u201d ist eigentlich falsch.<sup id=\"rf7-33292\"><a href=\"#fn7-33292\" title=\" A. Dierkens&nbsp; La \u00abchemise\u00bb de saint Landry : une sc\u00e8ned&#8217;hommage \u00e0 un souverain du si\u00e8cle?&nbsp; in Reliques et ch\u00e2sses de la coll\u00e9giale de Soignies S206 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>Das Textil zeigt nach neuster Forschung wahrscheinlich Graf Ragenold von Riucy<sup id=\"rf8-33292\"><a href=\"#fn8-33292\" title=\" Fraser McNair, The Kriegsfahne of Queen Gerberga and the Liudolfing Ascendency in the West \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> . Es besteht aus ehemals roter Seide, mit Gold und Seide bestickt. Im oberen Bereich sind die Erzengel Michael und Gabriel dargestellt, darunter Personifikationen von Sonne und Mond und darunter wiederum zwei Heilige die als St. Baso und St Larius (wahrscheinlich gemeint St. Hilarius). In der Mitte ist Christus abgebildet und dar\u00fcber (kaum erkennbar) die Hand Gottes. Darunter liegt &#8222;Ragenardus comes&#8220;und der Text &#8222;Gerberga me fecit&#8220;. Gerahmt wird das Ganze von einem Textauszug aus Psalm 144. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Tuch Entstand wahrscheinlich als Dank f\u00fcr die  Dienste Ragenolds und nicht wie vielfach angenommen der unterworfene Graf Reginar III. von Henngau<sup id=\"rf9-33292\"><a href=\"#fn9-33292\" title=\" z. B. A. Altstatt,&nbsp; \u2018And lastly, one for Saint Blaise\u2019: bishops, widows and patronage in a lost Office of Reginold of Eichst\u00e4tt&nbsp; S20 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup> , denn der Graf tr\u00e4gt noch sein Schwert und hat sich somit nicht unterworfen, sondern stellt sich in den Dienst Gottes. Die Darstellung \u00e4hnelt daher eher, dem  Psaltern  Ludwigs des Deutschen und Karl des Kahlen oder dem Gebetbuch Otto III. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Textil kam nach K\u00f6ln, m\u00f6glicherweise da Gerbergas Bruder Bruno Bischof von K\u00f6ln war. In die Kriegsfahne wurde dann die Gebeine des hl. Gregor von Spoleto eingewickelt und im 12. Jahrhundert landeten sie im Drei K\u00f6nigs Schrein wo sie dann 1864 entdeckt wurde. <\/p>\n\n\n\n<p> Das St\u00fcck&nbsp; ist als eher als Andenken und Dankgeschenk an die Kirche zu verstehen. \u00c4hnlich wie sp\u00e4ter der Teppich von Bayeux. Wenn es flaggen\u00e4hnlich, vielleicht in einer Prozession, gezeigt wurde, dann wahrscheinlich wie ein Vexillum, oder es sollte Einfach an die Wand geh\u00e4ngt werden. Eine Schlacht hat die Kriegsfahne wahrscheinlich nie gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich danke an dieser Stelle Fraser McNair von der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe \u201eMigration und Mobilit\u00e4t in Sp\u00e4tantike und Fr\u00fchmittelalter&#8220;, der mir so freundlich war sein Paper zum Kriegsbanner zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Killiansbanner<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss m\u00f6chte ich aber dann doch noch auf eine erhaltene echte Kriegsfahne hinweisen, die wie eine Vexillum in die Schlacht getragen wurde.&nbsp; Es handelt sich um das Kiliansbanner, auch Killiansfahne genannt. Sie ist dem Heiligen des W\u00fcrzburger Doms geweiht.&nbsp; Es wurde 1266 bei der Cyriakus Schlacht auf einem Fahnenwagen von den Truppen des W\u00fcrzburger Domkapitels mit sich gef\u00fchrt. Diese Funktion hatte es auch noch bei sp\u00e4teren SchlachtenDas Banner misst ca. 7 x 5m (!) und besteht aus einem grau wei\u00dfen Leinenstoff und Temperafarbe. Es war vexillumsartig auf einem Wagen montiert. Das Banner kann man sich heute im W\u00fcrzburger Frankenmuseum ansehen. (hier eine Abbildung <a href=\"https:\/\/wuerzburgwiki.de\/wiki\/Datei:Kiliansbanner.jpg\">https:\/\/wuerzburgwiki.de\/wiki\/Datei:Kiliansbanner.jpg<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reiterstein von Hornhausen Fragment4<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Durch Zufall fand ich bei der Ottonenzeit noch einen Hinweis auf ein Fragment, das zum Reiterstein von Hornhausen geh\u00f6rt, bzw. zu den anderen Steinen die zum Reiterstein geh\u00f6ren. Es k\u00f6nnte sich dabei um die Darstellung einer Fahne handeln. Eines Pennons mit drei Wimpeln und einem Kreuz auf der Hauptfl\u00e4che. ( Link: <a href=\"https:\/\/blog.ottonenzeit.de\/archives\/333\">https:\/\/blog.ottonenzeit.de\/archives\/333<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zusammenfassende Gedanken<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fahnen die uns in karolingischer Zeit begenen sind in aller Regel Pennons, meist mit 3 Wimpeln. Wenn Verzierungen erkennbar sind, dominiert die Vertikale. Dies kann man auch auf einigen Abbildung auf dem Teppich von Bayeux erkennen ( Zusammenfassende Abbildung <a href=\"http:\/\/www.vikingage.org\/wiki\/index.php?title=File:Bayeux_Tapestry_Banners.jpg&amp;mobileaction=toggle_view_desktop\">http:\/\/www.vikingage.org\/wiki\/index.php?title=File:Bayeux_Tapestry_Banners.jpg&amp;mobileaction=toggle_view_desktop<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p>Auch scheinen Fahnen zum Teil \u201cumgebaut\u201d worden zu sein. Ich denke hier an die Darstellungen des P\u00e4pstlichen Banners auf dem Teppich von Bayeux. Wenn die Flotte los segelt, ist das Banner mit dem Kreuz, wie ein Vexillum \/Gonfanon am Mast des Flaggschiffs Mora befestigt. Wenn es Eustache de Bologne in der Schlacht f\u00fchrt, ist es nun wie ein Pennon an der Lanze befestigt und besitzt drei lange Wimpel. Wenn man dar\u00fcber nachdenkt, stellt dies auch kein Problem dar: Ich l\u00f6se die drei Befestigungsb\u00e4ndchen, machs von meiner horizontalen Stange, vom vexillum ab, und binde es an die Lanze, fertig ist die Laube! Funktioniert aber nur wenn ich keine Bildliche Darstellung habe, denn die w\u00e4re nun um 90\u00b0 gedreht. Aber in dieser Abbildung ist es nur ein Kreuz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das p\u00e4pstliche Banner, das Willhelm der Eroberer mit sich gef\u00fchrt hatte, wird auch farblich und in seiner Form beschrieben beschrieben: ein quadratisches wei\u00dfes Banner mit goldenem Kreuz in blauem Rahmen. Und tats\u00e4chlich konnten Fahnenmaler, zumindest bei sp\u00e4teren Fahnen die mit \u00d6lfarbe gemalt wurden, Blattgold applizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf dem Teppich zeigt sich \u00fcbrigens Willhelm der Eroberer als Bannerherr. N\u00e4mlich wenn er seinen Helm lupft um zu zeigen das er am Leben ist. ( Die Universit\u00e4t Chicago hat einen netten kleinen Artikel \u00fcber die Flaggen des Teppichs von Bayeux <a href=\"https:\/\/penelope.uchicago.edu\/~grout\/encyclopaedia_romana\/britannia\/anglo-saxon\/flowers\/gonfanon.html\">https:\/\/penelope.uchicago.edu\/~grout\/encyclopaedia_romana\/britannia\/anglo-saxon\/flowers\/gonfanon.html<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin wissen wir das es kirchliche Banner, auch Kriegsbanner, schon vor dem Killiansbanner gab. Wir wissen, dass in der Schlacht am Lechfeld ein kirchliches Michaelsbanner mitgef\u00fchrt wurde.&nbsp;Noch bekannter ist aber ein ganz besonderes Banner der Franken. Das \u201cVexillum Sancti Martini\u201d (ich hatte hier ausf\u00fchrlich dr\u00fcber geschrieben <a href=\"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2017\/02\/16\/vexillum-sancti-martini-das-banner-der-franken\/\">https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2017\/02\/16\/vexillum-sancti-martini-das-banner-der-franken\/<\/a> ) Von diesem k\u00f6nnte man ausgehen das es eben wie ein Vexillum gezeigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Material f\u00fcr die dargestellten Pennons ist Leinen anzunehmen. Zwar w\u00e4re Seide auch denkbar, aber viel zu kostbar und f\u00fcr den kleineren Grafen des 9. Jahrhunderts und f\u00fcr einen Gebrauchsgegenstand wie eine Fahne kaum denkbar. Was wir an Banner und Fahnen haben, ist in fr\u00fcher Zeit in aller Regel mit Tempera bemalt. Andersfarbige Textilien sind nur selten auf dem Tr\u00e4ger aufgen\u00e4ht. \u00d6l Farbe kam f\u00fcr Fahnenmaler erst ca. im 14. Jahrhundert auf.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33292\"><p > S. Hellmann , Die Heiraten der Karolinger&nbsp; S92 &nbsp;<a href=\"#rf1-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33292\"><p > H. May,&nbsp; Reichsbanneramt und Vorstreitrecht in hessischer Sicht in Festschrift Edmund E. Stengel. Zum 70. Geburtstag S320 &nbsp;<a href=\"#rf2-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33292\"><p > S.Coupland The carolingian Army and the Struggle against the vikings S53 &nbsp;<a href=\"#rf3-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33292\"><p > C. Panella , I segni del potere &nbsp;<a href=\"#rf4-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-33292\"><p > Link zum Digitalisat : <a href=\"https:\/\/uurl.kbr.be\/1332800\">https:\/\/uurl.kbr.be\/1332800<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf5-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-33292\"><p >&nbsp; O.Posse Die Siegel der Deutschen Kaiser und K\u00f6nige von 751 bis 1806 &nbsp;<a href=\"#rf6-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-33292\"><p > A. Dierkens&nbsp; La \u00abchemise\u00bb de saint Landry : une sc\u00e8ned&#8217;hommage \u00e0 un souverain du si\u00e8cle?&nbsp; in Reliques et ch\u00e2sses de la coll\u00e9giale de Soignies S206 &nbsp;<a href=\"#rf7-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-33292\"><p > Fraser McNair, The Kriegsfahne of Queen Gerberga and the Liudolfing Ascendency in the West &nbsp;<a href=\"#rf8-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-33292\"><p > z. B. A. Altstatt,&nbsp; \u2018And lastly, one for Saint Blaise\u2019: bishops, widows and patronage in a lost Office of Reginold of Eichst\u00e4tt&nbsp; S20 &nbsp;<a href=\"#rf9-33292\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Da ich in letzter Zeit immer mal wieder gefragt wurde, wie es sich mit Fahnen bei den Karolingern, bzw. im Fr\u00fchmittelalter verh\u00e4lt, m\u00f6chte ich mich einmal mit dem Thema befassen. 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