{"id":33237,"date":"2023-06-29T17:23:58","date_gmt":"2023-06-29T15:23:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33237"},"modified":"2023-06-29T19:28:25","modified_gmt":"2023-06-29T17:28:25","slug":"der-aelteste-mainzer-adel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/06\/29\/der-aelteste-mainzer-adel\/","title":{"rendered":"Der \u00e4lteste Mainzer Adel"},"content":{"rendered":"\n<p>Da ich ein paar Tage im Urlaub war, fernab der Zivilisation und jeglicher Internetverbindung, nutzte ich die Zeit um etwas zu lesen. Da ich Michael Gockels \u201eK\u00f6nigsh\u00f6fe am Mittelrhein\u201c lange nicht mehr in der Hand gehabt hatte, war dies unter anderem mein Lesestoff.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Teil des Buches der meine Aufmerksamkeit erregt hatte, hatte ich bereits gelesen, zumindest wiesen einige Post-it darauf hin mit denen ich Seiten markiert hatte. Nur hatte ich sie wohl nicht richtig erfasst, denn tats\u00e4chlich steckte mehr drin als man vermuten k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich k\u00f6nnte hier im Bezug zur Pfalz Tribur einiges drin Stecken. Und nachdem ich von Dr. Wolf erfahren habe das Michael Gockel, gesundheitlich und altersbedingt schwer angeschlagen, wohl noch ein Paper zu Tribur in der Schublade hat, habe ich Vermutungen in welche Richtung dies gehen k\u00f6nnte. M\u00f6glicherweise muss ich einen kleinen Teil in meinem ersten Paper zu Tribur erg\u00e4nzen oder dies einem weiteren Teil hinzuf\u00fcgen, der die Entstehung, Geschichte und Niedergang zusammenfast. Als Ged\u00e4chtnisst\u00fctze f\u00fcr mich sollen dabei folgende Zusammenfassungen dienen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><br>Nur f\u00fcr Tribur und Frankfurt l\u00e4sst sich ein \u00fcbergreifendes ministerium nachweisen, nicht aber auch Ingelheim betreffend , wie es Metz andachte. Im Lorscher Reichsurbar wird die Summa von Frankfurt und Tribur gemeinsam gezogen. Wenn man die Auflistung w\u00f6rtlich nimmt, w\u00e4re Trebur Frankfurt \u00fcbergeordnet, denn Trebur wird zuerst genannt.<br><\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr das 6. und 7. Jahrhundert lassen sich nur allgemeine \u00dcberlegungen anstellen. (\u2026) \u201eda\u00df die Merowinger f\u00fcr ihre Unternehmungen \u00f6stlich des Rheines Basen am Strom selbst gehabt haben m\u00fcssen, die im Bereich von Worms und Mainz lagen&#8220; Im Einzelnen ist \u00fcber die sp\u00e4rlichen Aufenthalte merowingischer Herrscher am Rhein derart wenig bekannt, da\u00df \u00fcber Ausdehnung , Strukturen und Organisation des merowingischen Fiskallandes am Mittelrhein N\u00e4heres nicht ermittelt werden kann (S19)<br><\/li>\n\n\n\n<li>K\u00f6nigsh\u00f6fe am Mitterhein zeichnen sich in aller Regel (Ausnahme Viernheim, Pfalzen nicht ber\u00fccksichtigt) durch Ortsnamen aus, die mit Personennamen gebildet werden. Dies weicht von anderen Namenstrukturen, etwa im Elsa\u00df, ab. (S22)<br><\/li>\n\n\n\n<li>Daraus folgt, dass das Land \u00f6stlich des Rheins bis auf einige Basen f\u00fcr die Feldz\u00fcge nach Osten (Trebur?) zun\u00e4chst an den Adel vergeben wurde, der daraufhin im Raum um Mainz\/ Worms aufstieg und m\u00f6glicherweise im 8. Jahrhundert vom K\u00f6nig zur\u00fcckgefordert wurde.<br><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Punkt 4. Ist es aber der hier nun ein wenig beleuchtet werden soll. Der Adel im Raum um Mainz. Gockel setzte sich gegen Ende des Buches exemplarisch mit Stiftungsurkunden aus dem B\u00fcrst\u00e4dter K\u00f6nigshof auseinander. Von diesem K\u00f6nigshof werden nach und nach G\u00fcter an das Kloster Lorsch aus Privatbesitz \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gockel zeichnet auf, das alle dort beteiligten Personen wahrscheinlich irgendwie miteinander verwandt waren. Diese Verwandtschaften reichten noch weiter und finden sich auch in Stiftungsurkunden zur Lambertuskirche in Mainz an Lorsch wieder. Die Stifter der Kirchen waren eine Erbengemeinschaft, die eine Adelskirche die die Rupertiner in Mainz gegr\u00fcndet hatten dem Kloster schenkte. Das sie eine Erbengemeinschaft sind, zeigt sich alleine darin dass sie Teile der Rupertinischen Kirche innehatten, in deren Besitz sie nur durch Einheirat gekommen sein konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Verfahrensweise Gockels ist anzumerken das er sich vielfach auf die Bestandteile der Namen beruft. In diesem Umfeld haben wir es mit fr\u00e4nkischen Namen aus einem germanischen Umfeld zu tun. Diese bestehen aus zwei Namensbestandteilen. Hier kurz am Beispiel des Namens Meginward erleutert. Dieser Name setzt sich aus Megin und -ward zusammen. Bei Kindern des Meginward, kann der Name mit Bestandteilen des Namens der eingeheirateten Familie neu rekombiniert werden. So etwa zu Reginward, oder Meginher. Andere Besipiele aus den Urkunden sind etwa Heribert und Bertheid, oder Fromold, Grimolt und Gerolt.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4re Meginward der Leitname einer Familie taucht er in aller Regel immer wieder auf, wird jedoch bis zur Mitte des 8. Jahrhunderts immer um eine Generation \u00fcbersprungen. Erst zu diesem Zeit\u00fcunkt beginnt die Sitte den Namen auf den Erstgeborenen zu \u00fcbertragen. Wenn dieser dann nicht auftaucht ist in aller Regel mit dem fr\u00fchen (Kinds-)Tot des Namenstr\u00e4gers zu rechnen.<sup id=\"rf1-33237\"><a href=\"#fn1-33237\" title=\" Eine durchaus sch\u00f6ne und verst\u00e4ndliche Erkl\u00e4rung zu genealogischen Namensforschung bietet auch Erich Z\u00f6ller in \u201eDas Geschlecht der Agilolfinger\u201c S. 89 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die in den Urkunden in und um Mainz ans\u00e4ssigen Familien nach Gockel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine vielfach get\u00e4tigte Annahme ist, dass der fr\u00e4nkische Adel im Raum Mainz und Worms erst mit der Sicherung karolingischen Reichsgutes in der Mitte des 8. Jahrhunderts aus dem Mosel-Maas-Raum hier angesiedelt wurde. Gockel, wie auch andere auch, zeigt jedoch auf das dieser Adel bereits viel l\u00e4nger in der Region ans\u00e4ssig ist. Vieles deutet auf die Zeit der Th\u00fcringenfeldz\u00fcge der Merowinger ( 531) bis zur Errichtung eines merowingischen Herzogtums in Th\u00fcringen (um 630)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Geroldinger und Agilolfinger<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein besonderer Name in der Gruppe der Schenker aus B\u00fcrstadt ist Eigilolf (aus der Familie der Huosi) , er besa\u00df nicht nur G\u00fcter im Wert von 5 Pfund Silber in B\u00fcrstadt, sondern wartete auch mit hochgestellten Zeugen, etwa aus dem Haus der Rupertiner auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer von Eigilolfs Verwandten war Gerold, aus dem Haus der Geroldinger , der auch Stiftung seines Besitzes an der Lambertuskirche durchf\u00fchrte. Bei diesem Gerold handelt es sich um keinen geringeren als den Prokurator Gerold, der nach Absetzung Herzog Tassilos III. , Baiern als Prokurator f\u00fcr die karolingischen Herrscher verwaltete Er selbst hatte eine Schwester Hildegard, die 771 Karl den Gro\u00dfen heiratete. Seine Mutter Imma war Tochter des alamannischen Herzogs Hnabi und \u00fcber diese Linie mit den Agilolfingern verwandt. Doch scheint die Verwandtschaft mit den Agilolfingern bereits viel fr\u00fcher angesetzt zu haben, worauf bereits der Name Gerold(t) hinweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das tats\u00e4chlich interessante daran ist der Name Eigilolf ist mit Agilolf verwandt, sowie der Name Gero(a)ld eine Abwandlung von Charivald ist. Sowohl Agilolf als auch Charivald sind Leitnamen der <em>gens nobilis Ayglolfinga <\/em>, der Agilolfinger , dem bairischen Herzogshaus dem auch Tassilo angeh\u00f6rt hatte und das selbst nicht bairischen Ursprungs war, sondern wohl burgundische Vorfahren besa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine Verwandtschaft spricht auch , das auch im B\u00fcrstadt ein Gerolt bezeugt ist, dessen Zeugen agilolfingische Namen tragen, sowie die Stiftung des Br\u00fcderpaares Grimold und Fromold, die ebenfalls agilolfingische Namen tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach wurde nach der Absetzung Tassilos eine entfernter, aber \u00fcber mehrere Ecken, Verwandter desselben von Mainz nach Baiern versetzt. Wohl mit der Absicht durch die tiefgehende Verwandtschaft mit Tassilo und den Agilolfingern die Akzeptanz des Prokurators in der bairischen Bev\u00f6lkerung zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Verwandtschaft besteht zum Haus der Mattonen, auch wenn diese nicht ganz so klar erscheint, zu denen im weiteren Sinne auch eine weitere Frau Karls des Gro\u00dfen geh\u00f6rt, Fastrada, die in Frankfurt starb und sinniger Weise in Mainz beigesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geroldinger jedoch scheinen bereits eine ganze Weile in Mainz ans\u00e4ssig gewesen zu sein, denn zwischen 6. und 7. Jahrhundert taucht ein Garoaldus als M\u00fcnzpr\u00e4gemeister auf. Aus dem 7. Jahrhundert stammt der Grabstein eines Gaerehold, der wohl auf dem Friedhof der Mainzer Albanskirche bestattet worden war. Zudem gab es einen Mainzer Bischof Gerold, Gegner des Bonifatius, der in einem Feldzug gegen die Sachsen unter Karl Martell von einem Sachsen get\u00f6tet wurde. Er war Vater des Mainzer Bischofs Gewilip, der im Sinne germanischer Blutrache den M\u00f6rder seines Vaters ausfindig macht und beim n\u00e4chsten Feldzug pers\u00f6nlich t\u00f6te. Eine Handlung die Bonifatius einem Bischof nicht guthei\u00dfen konnte diesen absetzten lies und selbst den Mainzer Bischofstuhl \u00fcbernahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dies zu untermauern setzt Gockel weiterhin diese Informationen in Verbindung mit der Fredegar Chronik. Hier werden die Ereignisse um Chrodoald und seinen Sohn Fara geschildert, Mitglieder Angilolfinger um 640 ans\u00e4ssig am Mittelrhein, die ermordet, bzw bei einer Schlacht ums Leben kommen. Letztendlich sind es aber Mainzer Gro\u00dfen die wohl verhindern das der agilolfingische Herzog Th\u00fcringens Radulf ebenfalls get\u00f6tet wird und weiter mit ihm konspirieren. Dieses Verhalten der Mainzer w\u00e4re mit den fr\u00fchen agilolfingischen Verwandten in Mainz in hoher Stellung leicht zu erkl\u00e4ren.<sup id=\"rf2-33237\"><a href=\"#fn2-33237\" title=\" Zur Verwandtschaft der Geroldinger und Agilofinger vgl auch Erich Z\u00f6llner, Das Geschlecht der Agilofinger in Die Anf\u00e4nge des Klosters Kremsm\u00fcnster, sowie Herkunft der Agilofinger \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Nanthare<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine weitere bedeutende Familie sind die Nanthare. Sie waren mit den Grafen im Lobdengau verwandt und nach Schalles-Fischer entstanden aus ihnen die Widonen, den \u201eneuen\u201c Grafen im Lobdengau und Rheingau, die wiederum die direkten Vorfahren der Salier sind und in deren Namensisten auch der Name Nanthar erscheint. Im 9. Jahrhundert besa\u00dfen sie in Mainz eine Eigenkirche als auch eine \u201eStadtburg\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Karl dem Gro\u00dfen war ein Nantcharius Amtmann der Frankfurter Pfalz, wobei er dadurch bekannt wurde dass er Klosterg\u00fcter unrechtm\u00e4\u00dfig einzog und in dem Fiscus der Pfalz Frankfurt einverleibte. Ebenso geh\u00f6rte ein Nanthar zu den angeschriebenen Gro\u00dfen des Reiches durch Papst Zacharias im Jahr 748.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstmals tauchen sie wahrscheinlich zwischen 580 und 620 in Mainz auf, durch den M\u00fcnzmeister Nantaharius, der zeitgleich mit dem bereits genannten Garoaldus pr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Otakare<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>An der Schenkungsurkunde der Lambertuskirche der Rupertiner in Mainz an das Kloster Lorsch waren auch Atula und Norbert beteiligt. Die seltenen Namen, Norbert war zu dieser Zeit tats\u00e4chlich nicht weit verbreitet, tauchen ebenso in einer Schenkung von 787 an das Kloster Lorsch auf und 779 ist Nordbercti als Anlieger einer Schenkung der Lantsuuind bezeugt. Diese Landswind ist eine Tochter des k\u00f6niglichen Vasalls Odacrus\/Odacar\/Otachar.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser besa\u00df einen Hof in Wackernheim bei Bingen (4km \u00f6stlich von Ingelheim!) in dem er lebte und war mit einer Hruodsuuind (Rutswind) verheitetet. Sein Hof (curtis dominicata et casa) muss sehr prominent gelegen haben , denn er wurde an drei Seiten von der <em>via publica<\/em> begrenzt und war wie die dazugeh\u00f6rige Martinskirche von seinen Eltern geerbt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Bruder Nordperd (Norbert) wohnte dort ebenfalls und war mit einer Uuillisuuinda (Williswind) verheiratet. Norbert hatte seinen Anteil an der Lambertuskirche wohl durch die Heirat mit Williswind bekommen, diese stammte aus dem Haus der Rupertiner und war nach der bekannten Stifterin des Klosters Lorsch benannt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>T\u00f6chter von Norbert sind wohl Helmsuuind (Helmswind) und Crapucha die am 6.Mai 800 zum Seelenheil ihres Vaters Nordpraht (Norbert) Anteile der Martinskirche Wackernheim und Saulheim verschenken. Der andere Teil der Kirche Wackernheim war bereits durch einen Bernachar, der diesen wiederum durch seinen Vater Eburachar (Eberhard) geerbt hatte 788\/89 an das Kloster Fulda gegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Namensbestandteile ist zu vermuten, dass Bernachar und Eburachar mit Otachar und Norbert verwandt waren. Wahrscheinlich war Eburachar ein weiterer Bruder von Otachar und Norbert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eburachar soll identisch sein mit dem Grafen im Saalgau, der am 17.9.787 verstarb. Seine Eltern waren Erbracher und Hildsuint, die nicht nur 30 Tagewerke und einen halben Weinberg in Saulheim besa\u00dfen, den sie bereits 767 an Lorsch schenkte, sie hatten auch ein Stadthaus in Mainz an Lorsch geschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir kennen auch die T\u00f6chter von Odacher, die Besitzungen in Wackernheim, Saulheim und Mainz besa\u00dfen. Zudem hatte die Familie Besitzungen in Bodenheim, Bretzenheim, Laubenheim und einem unbekannten Ort in der Wetterau. Als Odacher zu seinem Lebensende ins Kloster Fulda eintritt erfahren wir aus einer K\u00f6nigsurkunde das sein Lehen in Mainz 25 mansi, 66 Unfreie und 16 liten (Halbfreie) umfasst!<\/p>\n\n\n\n<p>Zu weiteren Verwandten geh\u00f6ren Personen mit den Namensteilen -perdl \/ -bert, die vor allem im Raum um Wackernheim immer wieder gegenseitig als Zeugen auftreten. Darunter Haripert, der mit dem Abt von Murbach identisch ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Familie taucht eine Ata auf, von der immer mal wieder vermutet wird es sich um die Namensgeberin des Trierer Ada Evangeliars handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Familie tritt ebenso immer wieder als Zeugen f\u00fcr die Rupertiner auf.Ihre Besitzungen hatte die Familie, auf Grund der Erbteilungen und Anteile anderer Familien, mindestens seit dem Beginn des 8.Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Karl Ferdinand Werner, so Gockel, war der genannte Odacher, wohl Teil der sp\u00e4teren Unrouchinger Familie und damit Vorfahr von Eberhard von Friaul ( der Name Eberhard war ja bereits aufgetaucht) , dem Schwiegersohn Ludwigs des Frommen dessen Enkel Berengar I. in Italien K\u00f6nigs und Kaiserw\u00fcrde erhielt. Erg\u00e4nzend weist Gockel darauf hin, dass auch im Umkreis der Wackernheimer Schenker auch ein Unroch auftaucht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Haganonen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um 720 war in Mainz das Altenm\u00fcnster, auch Hagenm\u00fcnster, als adelige Eigenkirche gegr\u00fcndet worden. Eine gef\u00e4lschte Urkunde des 12. Jahrhunderts, die aber wohl auf einem Original basiert und deren Zeugenreihe als korrekt zu betrachten ist, nennt als Gr\u00fcnder Bilihild und Hagano. Als Zeuge tritt dabei ein Graf Adahelm auf. Bei diesem handelt es sich wohl um den Vater der Williswind, der Frau von Graf Rupert I. aus den Geschlecht der Rupertiner. Wiliswind ist mit ihrem Sohn Cancor Gr\u00fcnderin des Klosters Lorsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Hagenm\u00fcnster haben die Haganonen auch ihre Spuren im Ortsnamen Hagenheim hinterlassen. Den Namensgeber vermutet Gockel in der Mitte des 7. Jahrhunderts. Auch gibt es Verbindungen der Familie in das Kloster Roden bei Offenbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Familie l\u00e4sst sich sich gesichert bis in die Zeit der K\u00e4mpfe Sigiberts III. mit Radulf von Th\u00fcringen im Mainzer Raum nachweisen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Grafen im Lobdengau<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Einer der bekanntesten Vertreter der Grafen im Lobdengau ist Warin. Dieser war eng mit den Rupertinern verbunden, so brachte Graf Warin gemeinsam mit dem Rupertiner Graf Cancor den Leib des hl. Nazarius ein und tritt auch gemeinsam mit diesem als Zeuge auf. Erstmalig begegnet er uns in Urkunden als Graf im Jahr 762 und ist 763 als erster Zeuge f\u00fcr Uualuram (Waluram), den Vater des Hrabanus Maurus, auf. Sein Sohn Witagowo wird in einer Urkunde Ludwigs des Frommen als Besitzer eines drittel mansus in Seckenheim bezeichnet, auf dem eine Nazariuskirche stand. Ein Hinweis auf das Nazariuskloster\/ Kloster Lorsch und die Verwandtschaft zu den Rupertinern. Zugleich ist dies aber die letzte Urkunde des Grafen Witagowo am Mittelrhein. Jedoch taucht 820 eine Witagowo in einer Freisinger Urkunde auf, auf der wahrscheinlich ein Vorfahr des karantanischen Grafen Witagowo (Nennung 827 bis nach 882, ab 860 als Graf bezeugt) ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachfolger als Grafen im Lobdengau, genauso wie Nachfolger Rheingau f\u00fcr die Rupertiner wird der Widone Werinher, einem Gefolgsmann Ludwigs des Deutschen, der in der Grablege des Klosters Lorsch, der ecclesia uaria, beigesetzt wurde. Diese Beisetzung weist ebenso auf eine Verwandtschaft mit Rupertinern und Grafen im Lobdengau hin , wie auch eine Zeugenschaft Warins f\u00fcr Werinher, wobei er nach Werinhers Sohn Nanthar testiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur engen Verwandtschaft der Grafen im Lobdengau Warin und Widegowo geh\u00f6rt auch ein Subarezt(i)o. Sowohl der Name Widegowo als auch Subarezt(i)o stechen aus dem fr\u00e4nkischen Namensgut heraus. Sie leiten sich aus der romanischen Grundform Vigilantio und Superantio ab. Zum Teil wurde damit eine Herkunft aus dem Maas-Mosel-Gebiet gesehen, jedoch sind hier seit dem Ausgang des 7. Jahrhundterts keine Romanen in der Oberschicht mehr nachweisbar. Gockel sieht daher eher ein Herkunft aus dem franko-burgundischen Adel gegeben, zumal der Name Warin auf die Hausmeier Warnecharius im Burgund verweisen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Rupertiner<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auch die Rupertiner, oder Robertiner, gelten als ein Musterbeispiel f\u00fcr eine Familie, die aus dem Maas-Mosel-Gebiet, die Anfang des 8. Jahrhunderts in das Gebiet Worms Mainz kam. Wie Gockel aufzeigt, handelt es sich dabei wohl eher um eine Verwechselung von Graf Rupert I., Vater von Graf Cancor, und Graf Robert im Haspengau, Sohn eines Lantbert. Zumal Gl\u00f6ckner, auf dem diese Vermutung basierte, die Beiden nie gleichsetzte, sondern lediglich auf Beziehungen in Maas-Mosel-Raum hinwies. Auch eine Beziehung zu den merowingischen Hrotperts, von denen einer ein Onkel des hl. Lambert gewesen sei , was dir Rupertiner wieder zur Weihe der Mainzer Lambertuskirche gebracht h\u00e4tte negiert Gockel, denn bei dem erw\u00e4hnten Lampert handelt es sich um den Abt von St. Wandrille und Bischof von Lyon (+683\/88) und nicht um den Bischof von Maastricht, dem die Mainzer Kirche und eine Kirche in Donk (Provinz Limburg) geweiht ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch sollten die Rupertiner aus dem merowingischen Adelsstand hervorgegangen sein. Jedoch sollten sie vielmehr ihre Machtposition bereits im 7. Jahrhundert, mit dem Niedergang der Merowinger, am Mittelrhein aufgebaut haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die weite Streuung des Rupertinischen Besitzes im 8. Jahrhundert weist sogar auf ein viel fr\u00fcheres Fu\u00dffassen in der Region hin, so Gockel. So ist wohl ein Diakon Routbert in der Gr\u00fcndungsurkunde des Altenm\u00fcnsters \/ Hagenm\u00fcnsters aus der Zeit um 720 wohl bereits der Familie zuzurechnen. Hinzu kommt der Hinweis von Erich Z\u00f6llner der hl. Rupert von Salzburg sei Mitglied des Rupertinischen Hauses gewesen. Dieser Rupert war durch Baiernherzog Theodo im zweiten Regierungsjahr von Childebert III. nach Baiern berufen worden. Rupert war Di\u00f6zesanbischof in Worms gewesen und wurde auch dort bestattet. Da aber zu jener Zeit nur ein \u201eidigena\u201c, also ein Eingesessener, Bischof werden konnte, muss die Stellung der Rupertiner in der Region bereits zum Ausgang des 7. Jahrhundterts extrem gefestigt gewesen sein.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33237\"><p > Eine durchaus sch\u00f6ne und verst\u00e4ndliche Erkl\u00e4rung zu genealogischen Namensforschung bietet auch Erich Z\u00f6ller in \u201eDas Geschlecht der Agilolfinger\u201c S. 89 &nbsp;<a href=\"#rf1-33237\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33237\"><p > Zur Verwandtschaft der Geroldinger und Agilofinger vgl auch Erich Z\u00f6llner, Das Geschlecht der Agilofinger in Die Anf\u00e4nge des Klosters Kremsm\u00fcnster, sowie Herkunft der Agilofinger &nbsp;<a href=\"#rf2-33237\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich ein paar Tage im Urlaub war, fernab der Zivilisation und jeglicher Internetverbindung, nutzte ich die Zeit um etwas zu lesen. 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