{"id":33139,"date":"2023-04-20T18:19:07","date_gmt":"2023-04-20T16:19:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33139"},"modified":"2023-04-20T18:19:36","modified_gmt":"2023-04-20T16:19:36","slug":"die-maehrer-und-die-karolinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/04\/20\/die-maehrer-und-die-karolinger\/","title":{"rendered":"Die M\u00e4hrer und die Karolinger"},"content":{"rendered":"\n<p>Mich faszinieren die M\u00e4hrer. Vielleicht weil mein Vater aus der Ecke kommt, vielleicht auch weil sich dort viele karolingische Funde zeigen und die Geschichte der M\u00e4hrer auf Engste mit den Karolingern verbunden ist. Deshalb werde ich einmal versuchen die Beziehungen und die Geschichte des M\u00e4hrischen Reichs zusammenzufassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aus dem Dunkel der Geschichte<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Reich der M\u00e4hrer ist das erste bekannte Staatengebilde slawischer St\u00e4mme. Wann sich dieses Reich bildete ist nicht bekannt. Es sollte aber etwa d etwa gegen Anfang des 2. Viertel des 9. Jahrhunderts abgeschlossen gewesen sein.\u00a0Die slawischen St\u00e4mme im Bereich des sp\u00e4teren M\u00e4hren waren zun\u00e4chst abh\u00e4ngig vom awarischen Khaganat an deren Gebiet M\u00e4hren grenzte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des 9. Jahrhunderts aber stand es bereits um die Herrschaft der Awaren schlecht. Sie waren geschw\u00e4cht durch K\u00e4mpfe mit Byzanz und den aufstrebenden Bulgaren. Als nun auch noch die Karolinger nach Osten strebten, brach die Herrschaft der Awaren wie ein Kartenhaus zusammen.<sup id=\"rf1-33139\"><a href=\"#fn1-33139\" title=\" vgl. Zbigniew Robak, The Origin and the Collapse of the Blatnica-Mikul\u010dice horizon \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Karolinger konnten sich recht einfach entlang der Donau bis hin zum Plattensee ausdehnen. Diese Grenzen brachten sie im mittleren Donaubecken in direkte Nachbarschaft mit den fr\u00fchen M\u00e4hrern mit denen aber wahrscheinlich \u00fcber Baiern schon l\u00e4nger Kontakt bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweis darauf sind K\u00f6pergr\u00e4ber mit Schwertern vom Petersen Typ K, den klassischen karolingischen Schwertern. Diese Entwicklung setzt kurz nach einer identischen Entwicklung in Dalmatien ein, das ebenso kurz zuvor von den Karolingern erobert worden war.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bemerkenswert ist zudem \u00fcberhaupt das Vorhandensein sein vom K\u00f6pergr\u00e4bern, denn die Slawen besa\u00dfen zuvor noch die Sitte von Brandgr\u00e4bern. Die Sitte zum K\u00f6rpergrab kommt wohl noch vor 800 in Mode. Der Wechsel der Beigabensitte von awarisch inspirierten Gegenst\u00e4nden, hin zu karolingisch beeinflussten Gegenst\u00e4nden wurde lange als der \u201cBlatnica-Mikul\u010dice Horizont\u201d bezeichnet. Jedoch haben sich hier wohl Fehler bei den Datierungen der Funde von Blatnica eingeschlichen.\u00a0<sup id=\"rf2-33139\"><a href=\"#fn2-33139\" title=\" Zbigniew Robak, The Origin and the Collapse of the Blatnica-Mikul\u010dice horizon \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> Und dennoch finden sich in den fr\u00fchen Gr\u00e4bern Hakensporen, wie sie die Awaren verwendeten, jedoch mit karolingisch inspirierten Dekor.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Aber aus einem weiteren Grund sind die Gr\u00e4ber der m\u00e4hrischen Eliten bemerkenswert. H\u00e4tten die Karolinger noch Beigaben in ihre Gr\u00e4ber gelegt, sie h\u00e4tten sich wohl kaum von denen der M\u00e4hrer unterschieden, denn die Eliten hatten schnell die Kleidung und den Schmuck der Karolinger \u00fcbernommen. Und wahren wohl auch milit\u00e4risch kaum von Karolingern zu unterscheiden<sup id=\"rf3-33139\"><a href=\"#fn3-33139\" title=\" Ungermann, Carolinian Imports in Great Moravia in Great Moravian Elites From Mikul\u010dice\u00a0 S51 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> Einziges Merkmal ihrer slawischen Herkunft in den Gr\u00e4bern ist oftmals die m\u00e4hrisch-slawische Axt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn diese als Bartaxt kategorisiert wird, hat sie nicht viel mit den \u00c4xten mit lang ausgezogenem Bart gemein. Sie \u00e4hneln eher dem magyarischen Fokosh.<sup id=\"rf4-33139\"><a href=\"#fn4-33139\" title=\" Ein Katalog mit M\u00e4hrischen \u00c4xten findet sich hier: &lt;a href=&quot;https:\/\/is.muni.cz\/th\/agc1n\/VM_sekery_KATALOG.pdf?fbclid=IwAR1_Mgdmt-y6yrs4VmFiyX8AB2Vdnn9PDjVnn-BXxzLEncOtZS9X4gz402E&quot;&gt;https:\/\/is.muni.cz\/th\/agc1n\/VM_sekery_KATALOG.pdf?fbclid=IwAR1_Mgdmt-y6yrs4VmFiyX8AB2Vdnn9PDjVnn-BXxzLEncOtZS9X4gz402E&lt;\/a&gt; , irgendwann lass ich mir glaube ich eine schmieden\u2026, einfach so, ohne Sinn, Verstand und echtem Grund\u2026\" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die erste Erw\u00e4hnung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die erste Erw\u00e4hnung der M\u00e4hrer in den fr\u00e4nkischen Quellen, wie so oft in den Reichsannalen, erfolgt im Jahr 822, als bei einem Reichstag in Frankfurt vor Ludwig dem Frommen auch eine Gesandtschaft von Ostslawen, darunter auch M\u00e4hrern, mit Geschenken erw\u00e4hnt wird. Ein Vorgang der auf die Tributpflicht der slawischen V\u00f6lker gegen\u00fcber den Karolingern verweist<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist anzunehmen, dass die M\u00e4hrer mit dem Vordringen der Karolinger bereits tributpflichter Puffer- und Vasallenstaat waren. Die M\u00e4hrer scheinen sich also zuvor den Karolingern unterworfen zu haben,daf\u00fcr wurden sie nicht von diesen erobert, mussten aber \u201cSchutzgeld\u201d abgeben. F\u00fcr die Karolinger eine Win-Win-Situation!<\/p>\n\n\n\n<p>Die endg\u00fcltige Bildung des M\u00e4hrerreiches wird meist mit der Vertreibung des F\u00fcrsten Pribina aus der Region um Nitra durch Mojmir I. aus dem Geschlecht der Mojmiriden im Jahr 833 als abgeschlossen betrachtet. Pribina errichtet in Pannonien sein eigenes F\u00fcrstentum.<\/p>\n\n\n\n<p>Mojmir hatte zun\u00e4chst nur das Gebiet um&nbsp; Mikulcice und Stare Mesto beherrscht und konnte somit sein Reich nach Osten hin ausdehnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 822 schweigen die Quellen zun\u00e4chst bis zum Jahr 846. Die Annalen berichten von einem Zug Ludwig des Deutschen gegen Mojmir im August 846,bei dem Rostislav, ein Neffe Moijmirs, zum neuen Herrscher proklamiert wird. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Feldzug sind unbekannt. Es gibt die Vermutung, dass Mojmir Tributzahlungen verweigerte und sich von den Karolingern emanzipieren wollte. Goldberg \u00e4u\u00dfert zudem die Vermutung, dass sich Rostislav zuvor als Geisel Moijmirs am Hof Ludwig des Deutschen aufhielt.<sup id=\"rf5-33139\"><a href=\"#fn5-33139\" title=\"&nbsp; Eric Joseph Goldberg, Struggle for Empire: Kingship and Conflict Under Louis the German, 817-876 S140&nbsp; \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Rostislav dehnte sich das M\u00e4hrerreich noch einmal weiter aus und reichte am Ende bis nach Olm\u00fctz im Norden und verlief im S\u00fcden ab Dev\u00edn bei Bratislava, dem Zusammenfluss von Morava und Donau, entlang der Donau.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das \u201crohe Christentum\u201d<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Doch der Frieden mit Rostislav w\u00e4hrt auch nur begrenzte Zeit. Schon 852 wird den M\u00e4hrern in der&nbsp; Mainzer Synode ein \u201crohes Christentum\u201d unterstellt. Ausl\u00f6ser war das ein gewisser fr\u00e4nkischer Adliger namens Albgis, der&nbsp; die Frau eines Patrichus entf\u00fchrte hatte nach M\u00e4hren geflohen war und dort unterschlupf bekam<sup id=\"rf6-33139\"><a href=\"#fn6-33139\" title=\" C. L\u00fcbke, Great Moravia and the Empire in Great Moravia And the Beginning of Christianity S166 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> 854 unterst\u00fctzt Rostislav den Aufstand des Pr\u00e4fekten Graf Ratpot gegen Ludwig den Deutschen. Als Ludwig Ratpod abgesetzt hatte, \u00fcbernimmt er direkt die F\u00fchrung der bairischen Marken und f\u00fchrt 855 einen Feldzug gegen die M\u00e4hrer, also speziell&nbsp; gegen Rostislav, an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Rostislav hatte sich eingeigelt. In stark befestigten Anlagen. Der Angriff scheitert. Ludwig \u00fcbertr\u00e4gt die F\u00fchrung der Ostlande an seinen Sohn Karlmann. Doch nun ist es Karlmann der sich mit Rostislav verb\u00fcndet und gegen den eigenen Vater Ludwig vorgehen will. Ludwig verb\u00fcndet sich nun mit den Bulgaren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die religi\u00f6se Emanzipation<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In den fr\u00fchen 860ern Rostislav einen weiteren Schritt in Richtung Souver\u00e4nit\u00e4t. Er will ein eigenes Erzbistum einrichten. Dazu richtet er eine Bitte an den Papst Nikolaus&nbsp; ihm einen Missionsbischof zu schicken. Doch Nikolaus ist auf die Unterst\u00fctzung Ludwigs des Deutschen angewiesen und will diesen nicht verprellen. Die Bitte verl\u00e4uft ins Nichts. 863 wiederholt Rostislav die Bitte, doch diesesmal an den Byzantinischen Kaiser Michael III. In Byzanz hatte man gerade den Ikonoklasmus \u00fcberwinden und Michael schickt die Griechen Method und Konstantin aus Thessaloniki ins M\u00e4hrische Reich. Die beiden Br\u00fcder sind flei\u00dfig, denn sie merken mit Latein oder Griechisch kommen sie nicht weit. Sie verwenden daher die slawische Sprache. Und da es f\u00fcr einige slawische Laute keine Entsprechung im Lateinischen oder griechischen Alphabet gibt, erfindet Konstantin auch mal eben das Altkirchslawische als liturgische Schriftsprache. Doch eine slawische Liturgiesprache st\u00f6\u00dft in Rom auf Wiederstand. Die zwei m\u00fcssen 867 nach Venedig um sich zu verteidigen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg dorthin machen sie im Plattensee-F\u00fcrstentum des Kocel halt. Dieser ist Sohn des Pribina, der zu Begin der 830er aus Nitra verbannt wurde. Method und Konstantin bilden dort 50 Sch\u00fcler aus.<\/p>\n\n\n\n<p>In Venedig werden sie vom neuen Papst eingeladen, der ihnen seinen Segen gibt. Konstantin erkrankt 869 in Rom, tritt ins Kloster ein und nimmt den Namen Kyrill an und stirbt. Er wird Namensgeber f\u00fcr das Kyrillische Alphabet, das sich aus dem Altkirchenslawischen entwickelt. Method will nach M\u00e4hren zur\u00fcckkehren. Nun als offizieller p\u00e4pstlicher Legat f\u00fcr Pannonien, denn Kocel hatte eine dahingehende Bitte an den Papst gesandt. Zur\u00fcck in M\u00e4hren kann er jedoch seine Arbeit nicht aufnehmen, da sich die bairischen Priester vor Ort gegen ihn wenden.&nbsp; Kocel schickt Method wieder nach Rom, um ihn zum Bischof ernennen zu lassen.&nbsp; Als er zur\u00fcckkehrt verlassen die bairischen Priester unter Protest Pannonien. Doch auch in seinem eigentlichen Wirkgebiet M\u00e4hren hat eine Zeitenwende eingesetzt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Zeit Svatopluks<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das urspr\u00fcngliche Herrschaftsgebiet von Svatopluk I wird mit dem F\u00fcrstentum Nitra und den Herrschaftszentren in&nbsp; Star\u00e9 M\u011bsto und Nitra im Osten M\u00e4hrens gleichgesetzt, als er 869 erstmalig in den fr\u00e4nkischen Quellen erw\u00e4hnt wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr f\u00e4llt Karlmann, Sohn Ludwigs des Deutschen, in das Herrschaftsgebiet Svatopluks ein, w\u00e4hrend Ludwigs j\u00fcngster Sohn, der sp\u00e4tere Karl III. (der Dicke) in das westliche Herrschaftsgebiet Ratislavs einf\u00e4llt. Svatopluk unterwirft sich und sein Gebiet in geheimen Verhandlungen Karlmann und best\u00e4tigt so das Vasallentum.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ratislav ist \u00fcber die \u00dcbereinkunft so erbost, dass er Svatopluk ermorden lassen will, doch dieser erf\u00e4hrt von dem Plan und l\u00e4sst Ratislav gefangen nehmen. Er liefert ihn nach Baiern an Karlmann aus, der das Gebiet Ratislavs anektiert und unter die Verwaltung von Willhelm (II.) Markgraf von Pannonien und dessen Bruder&nbsp; Engelschalk I. aus dem Geschlecht der Wilhelminer.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Frieden w\u00e4hrt nicht lange. Schon 871 l\u00e4sst Karlmann Svantopluk festnehmen und wirft ihm aus unbekannten Gr\u00fcnden Untreue vor. M\u00f6glicherweise besteht hier ein Zusammenhang mit der Rebellion seiner Br\u00fcder, Ludwig dem J\u00fcngeren und Karl dem Kahlen. Doch die Anschuldigungen gegen Svatopluk scheinen sich als nicht haltbar erwiesen zu haben und er wird wieder freigelassen. Aber mehr noch.Svatopluk darf die fr\u00e4nkischen Truppen Karlmanns kommandieren und gegen den rebellischen M\u00e4hrer zu f\u00fchren die in seiner Abwesenheit Slavomir, einen Verwandten Svatopluks, zu ihrem F\u00fchrer gew\u00e4hlt hatten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Svatopluk und Zwentibold<\/h2>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich in dieser Zeit der direkten Abh\u00e4ngigkeit und Sympathien wird Svatopluk zur St\u00e4rkung der Bindung zwischen M\u00e4hren und Franken zum Paten von Arnulf von K\u00e4rntens unehelichem Sohn, der daraufhin den Namen Zwentibold , die fr\u00e4nkische Version Svatopluks, erh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch als Svatopluk mit den fr\u00e4nkischen Truppen im ehemaligen Zentrum Ratislavs eintreffen und die Stadt einnehmen, zeigt sich, dass Svatopluk mit den M\u00e4hrern paktiert hatte. M\u00e4hrische Einheiten starten einen \u00dcberraschungsangriff auf die Franken, t\u00f6ten diese oder&nbsp; nehmen Geiseln. Auch die fr\u00e4nkischen Markgrafen Willhem und Engelschalk starben dabei. Die fr\u00e4nkischen Besatzer werden vertrieben und Svatopluk ist ein unangefochtener Alleinherrscher der M\u00e4hrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Festigung seiner Herrschaft plant Svantopluk eine Verbindung mit den B\u00f6hmen. Um der Gefahr Herr zu werden entschlie\u00dft sich Ludwig der Deutsche 872 zu einer Strafexpedition aus mehreren Richtungen gegen die M\u00e4hrer, doch flieht die aus Sachsen und Th\u00fcringen bestehende Armee, die aus Regensburg anr\u00fcckt bei dem ersten Zusammentreffen mit den M\u00e4hrern. Die Zweite Armee aus Franken unter F\u00fchrung von Bischof Arn von W\u00fcrzburg und Abt Sigihard von Fulda verlieren die Mehrzahl ihrer Truppen. Nur die von Karlmann gef\u00fchrten Einheiten aus Baiern und Karentaniern k\u00f6nnen&nbsp; Erfolge erzielen, legen das Land in Schutt und Asche und treiben die M\u00e4hrer in eine \u201cgut gesicherte Festung\u201d. Dennoch kann Svantopluk mit einer rasch ausgehobenen Armee die zur\u00fcckgelassenen Baiern unter der F\u00fchrung des Bischofs von Regensburg angreifen, die die Schiffe an der Ufer der Donau sichert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aribo der Strippenzieher<\/h2>\n\n\n\n<p>873 kommt es zum Eingreifen des Papstes in den Konflikt. Die Franken hatten 871 auch Methodius festgenommen und in Baiern inhaftiert und nun forderte der Papst dessen sofortige Freilassung und Wiedereinsetzung.&nbsp; Nach einem Treffen zwischen Papst und Ludwig dem Deutschen in Verona kommt es beim \u201cFrieden von Forchheim\u201d zum Friedensschluss zwischen M\u00e4hrern und Franken, verbunden mit j\u00e4hrlichen Tributzahlungen der M\u00e4hrer an die Franken. Neuer Markgraf von Pannonien und damit ebenfalls verantwortlich f\u00fcr M\u00e4hren wird Aribo.<\/p>\n\n\n\n<p>Aribo hielt den Frieden mit Svatopluk aufrecht, was sich f\u00fcr beide 882 auszahlen sollte, als die S\u00f6hne der get\u00f6teten Markgrafen Wilhelm und Engelschalk unter F\u00fchrung von Engelschalk II. Anspruch auf die Pannonische Mark erhoben. 884 Werden Aribo und Svatopluk Werinhar, einem Sohn Engelschalks, habhaft. Sie schneiden Ihm die Zunge heraus, schlagen die rechte Hand ab und entmannen ihn.&nbsp; Karl II. (der Dicke) hielt die Ernennung Aribos f\u00fcr Rechtens und unterst\u00fctzte ihn, woraufhin sich&nbsp; Engelschalk II. an Arnulf von K\u00e4rnten wendete. Aribo erhielt daraufhin Unterst\u00fctzung von Svantopluk.&nbsp; 884 Werden Aribo und Svatopluk Werinhar, einem Sohn Engelschalks, habhaft. Sie schneiden Ihm die Zunge heraus, schlagen die rechte Hand ab und entmannen ihn.<sup id=\"rf7-33139\"><a href=\"#fn7-33139\" title=\" Mach\u00e1\u010dek et. al. The Fall of Great Moravia,M S102 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Und selbst als Arnulf von K\u00e4rnten Karl III. (den Dicken) 887 beim Reichstag von Tribur absetzte, hatte er nicht die Macht Aribo als Markgraf abzusetzen. So stark war seine Bindung an Pannonien und die Unterst\u00fctzung Svatopluks geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter Svatopluk erreichte das M\u00e4hrereich sein gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung. Im Westen reicht es, das gesamte Staatsgebiet des heutigen Tschechiens abdeckend, und somit auch das premyslidische B\u00f6hmen erfassend, bis auf das Gebiet des deutschen Erzgebirges, im Nordosten bis Krakau und im S\u00fcdosten \u00fcber den Plattensee fast bis an die heutige ungraisch-slowenische Grenze.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Streit um die Nachfolge und Niedergang<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem dem Tod Svatopluks kam es 898 zu Nachfolgestreitigkeiten welcher der beiden S\u00f6hne, Mojm\u00edr II oder Svatopluk II, die Herrschaft antreten sollte. Savtopluk II ersucht bei Arnulf von K\u00e4rnten um Hilfe und Markgraf Aribo wurde daraufhin gemeinsam mit Graf Luitpold und einem bairischen Heer entsandt. Diese nehmen den ungenannten Herrschaftssitz ein und nehmen den wahrscheinlich J\u00fcngeren der beiden Thronanw\u00e4rter, Svatopluk II , mit sich.<sup id=\"rf8-33139\"><a href=\"#fn8-33139\" title=\"Ann. Fuld. 899 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei stellt sich heraus das es Aribo selbst gewesen sein soll, der den Unfrieden gestiftet hatte um seine Machtposition zu st\u00e4rken. Er wird seiner G\u00fcter entzogen erh\u00e4lt sie jedoch bald darauf wieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Noch im selben Jahr erh\u00e4lt ein Adliger namens Svatopluk, der als Vasall und Verwandter des Grafen Luitpold bezeichnet wird, G\u00fcter in Karantanien von Arnulf von K\u00e4rnten<sup id=\"rf9-33139\"><a href=\"#fn9-33139\" title=\" RI I n. 1940, in: Regesta Imperii Online, URI:\u00a0 http:\/\/www.regesta-imperii.de\/id\/0898-08-31_1_0_1_1_0_4235_1940 (Abgerufen am 10.04.2023)\u00a0 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup>, die noch einmal durch Ludwig das Kind erweitert werden. An dieser Stelle wird Svatopluk als Gefolgsmann des Bischofs von Salzburg bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mojmir II reagierte auf das Eingreifen der Franken mit einer Unterst\u00fctzung des Pannonischen F\u00fcrsten Isanrik gegen Baiern und schloss daher noch 901 ein B\u00fcndnis mit den Magyaren. Diese kamen gerade von einem Feldzug aus Italien zur\u00fcck und begannen sich in Pannonien festzusetzen. Der Niedergang des M\u00e4hrischen Reichs hatte begonnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als es 907 zur Schlacht von Pressburg kam, bei dem Markgraf Luitpold von Baiern vom magyarischen Gro\u00dff\u00fcrsten Arpad vernichtend geschlagen wird, tauchen die M\u00e4hrer gar nicht mehr auf. Im Westen war das ehemals abh\u00e4ngige B\u00f6hmen unter dem P\u0159emysliden Spytihn\u011bv I. bereits 895 auf Distanz zu M\u00e4hren gegangen und hatte Arnulf von K\u00e4rnten die Treue geschworen. Spytihn\u011bv I. Neffe Wenzel I. wird als der hl. Wenzel in die Geschichte eingehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 920er und 930er Jahren tauchen in Urkunden nochmals ein Mojm\u00edr und Svatopluk als Gefolgsm\u00e4nner des Bischofs von Salzburg auf. M\u00f6glicherweise sind die genannten Personen identisch mit den S\u00f6hnen des Svatopluk I, die mit dem Niedergang des M\u00e4hrerreichs ihre Heimat verlie\u00dfen und sich und in Baiern als Gefolgsleute des Salzburger Bischofs ans\u00e4ssig wurden.\u00a0<sup id=\"rf10-33139\"><a href=\"#fn10-33139\" title=\" vgl. Ungermann S52 Carolinian Imports in Great Moravia in Great Moravian Elites From Mikul\u010dice \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup>. Andere Stimmen gehen davon aus das Mojmir II.  jedoch schon um 906 starb. <\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33139\"><p > vgl. Zbigniew Robak, The Origin and the Collapse of the Blatnica-Mikul\u010dice horizon &nbsp;<a href=\"#rf1-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33139\"><p > Zbigniew Robak, The Origin and the Collapse of the Blatnica-Mikul\u010dice horizon &nbsp;<a href=\"#rf2-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33139\"><p > Ungermann, Carolinian Imports in Great Moravia in Great Moravian Elites From Mikul\u010dice\u00a0 S51 &nbsp;<a href=\"#rf3-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33139\"><p > Ein Katalog mit M\u00e4hrischen \u00c4xten findet sich hier: <a href=\"https:\/\/is.muni.cz\/th\/agc1n\/VM_sekery_KATALOG.pdf?fbclid=IwAR1_Mgdmt-y6yrs4VmFiyX8AB2Vdnn9PDjVnn-BXxzLEncOtZS9X4gz402E\">https:\/\/is.muni.cz\/th\/agc1n\/VM_sekery_KATALOG.pdf?fbclid=IwAR1_Mgdmt-y6yrs4VmFiyX8AB2Vdnn9PDjVnn-BXxzLEncOtZS9X4gz402E<\/a> , irgendwann lass ich mir glaube ich eine schmieden\u2026, einfach so, ohne Sinn, Verstand und echtem Grund\u2026&nbsp;<a href=\"#rf4-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-33139\"><p >&nbsp; Eric Joseph Goldberg, Struggle for Empire: Kingship and Conflict Under Louis the German, 817-876 S140&nbsp; &nbsp;<a href=\"#rf5-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-33139\"><p > C. L\u00fcbke, Great Moravia and the Empire in Great Moravia And the Beginning of Christianity S166 &nbsp;<a href=\"#rf6-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-33139\"><p > Mach\u00e1\u010dek et. al. The Fall of Great Moravia,M S102 &nbsp;<a href=\"#rf7-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-33139\"><p >Ann. Fuld. 899 &nbsp;<a href=\"#rf8-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-33139\"><p > RI I n. 1940, in: Regesta Imperii Online, URI:\u00a0 http:\/\/www.regesta-imperii.de\/id\/0898-08-31_1_0_1_1_0_4235_1940 (Abgerufen am 10.04.2023)\u00a0 &nbsp;<a href=\"#rf9-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-33139\"><p > vgl. Ungermann S52 Carolinian Imports in Great Moravia in Great Moravian Elites From Mikul\u010dice &nbsp;<a href=\"#rf10-33139\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mich faszinieren die M\u00e4hrer. Vielleicht weil mein Vater aus der Ecke kommt, vielleicht auch weil sich dort viele karolingische Funde zeigen und die Geschichte der M\u00e4hrer auf Engste mit den Karolingern verbunden ist. 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