{"id":33098,"date":"2023-03-23T18:40:13","date_gmt":"2023-03-23T17:40:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=33098"},"modified":"2023-03-23T18:40:17","modified_gmt":"2023-03-23T17:40:17","slug":"der-weg-zur-karolingischen-ruestung-teil-iii-was-fuer-drunter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2023\/03\/23\/der-weg-zur-karolingischen-ruestung-teil-iii-was-fuer-drunter\/","title":{"rendered":"Der Weg zur karolingischen R\u00fcstung \u2013 Teil III \u2013 Was f\u00fcr drunter&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p>Wer Kettenhemd sagt, meint in aller Regel auch im gleichen Atemzug, wenn auch unausgesprochen,&nbsp; ein irgendwie gepolstertes Kleidungsst\u00fcck, das man darunter tr\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch auch hier haben wir Probleme ein solches Kleidungsst\u00fcck zu identifizieren. Als eine der \u00e4ltesten Abbildungen des Mittelalters gelten rautenf\u00f6rmig abgesteppte Kleidungst\u00fccke auf dem Teppich von Bayeux. Der \u00e4lteste mir bekannte Funde ist der sogenannte \u201c\u00c4rmel des hl. Martin\u201d in der Kirche St. Martin in Bussy-Saint-Martin (Frankreich) eine Reliquie die als \u00c4rmel eines Gambesons identifiziert wurde, der wohl in die Zeit von 1170-1270 datiert.<sup id=\"rf1-33098\"><a href=\"#fn1-33098\" title=\" PDF dazu hier: &lt;a href=&quot;https:\/\/guerriersma.com\/SiteOld\/contenu\/Telechargement\/ARTICLE-Eng%20Bussy%20-%2023%20mai2017.pdf&quot;&gt;ARTICLE-Eng Bussy &#8211; 23 mai2017.pdf (guerriersma.com)&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup> Das gute St\u00fcck, mit angesetztem Handschuh, besteht aus Leinen, Seide und einer F\u00fcllung aus Rohbaumwolle und indigo blauem Leinengarn. Der Oberarm ist etwas d\u00fcnner, besitzt aber mehr Schichten (Schichtfolge: Seide, Baumwolle, Doppellage Leinen, Baumwolle, Seide) als der Unterarm (Schichtfolge: Seide, Baumwolle, Baumwolle, Seide). Eine durchaus komplexe und durch seine Materialien kostspielige Konstruktion.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber warum \u00fcberhaupt etwas unter der Kette tragen? Ich hab doch eine Tunika an! Wir werden in der Folge r\u00f6mische und byzantinische Meinungen h\u00f6ren, warum man das machen sollte. Aber es gibt noch mehr Gr\u00fcnde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unter einem eisernem Kettenpanzer wird eine Tunika sehr schnell, sehr schlecht aussehen. Abrieb vom Eisen, Flugrost usw. hinterlassen unsch\u00f6ne Flecken auf der Tunika. Aber wichtiger ist die Schutzwirkung.&nbsp; Ein Kettenhemd sch\u00fctzt zwar vor Schnittverletzungen, aber gegen ein stumpfes Trauma, hat es relativ wenig zu bieten. Haue ich jemandem mit einem Kn\u00fcppel auf die vom Kettenhemd gesch\u00fctzte Schulter, werde ich keine Schnittverletzung erzeugen (klar wie auch mit einem Kn\u00fcppel..) , aber ich werde meinem Opfer mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit das Schl\u00fcsselbein brechen und damit Schulter und Arm kampfunf\u00e4hig machen. Eine Polsterung darunter kann die kinetische Energie abmildern, analog zur Knautschzone eines Autos.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber drehen wir die Uhren jetzt etwas zur\u00fcck. Etwas weiter als n\u00f6tig. Wie so oft f\u00fchrt uns der Weg zun\u00e4chst zu den R\u00f6mern.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon&nbsp; in Caesars<em> Commentarii de bello civili <\/em>&nbsp;wird berichtet, dass sich die Soldaten zus\u00e4tzliche Schutz aus Filz , gesteppten Stoffen und H\u00e4uten herstellen.<sup id=\"rf2-33098\"><a href=\"#fn2-33098\" title=\" Commentarii de bello civili 3.44, der englischen \u00dcbersetzung von Peskett 1957 folgend \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Subarmalis<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die \u00e4lteste Beschreibung dieser Unterkleidung unter einer r\u00f6mischen R\u00fcstung stammt aus dem 2. Jahrhundert und wurde vom Decurion Docilis verfasst, der eine Auflistung erstellte, was denn seinen Leuten fehle. Darunter war h\u00e4ufig die<em> subarmalis<\/em>, wobei er auch eine \u201ckleinere <em>subarmalis<\/em>\u201d nennt, was darauf hinweist, dass es verschiedene Arten dieses Kleidungsst\u00fcckes gab. Durch die Mehrfachaufz\u00e4hlung der subarmalis wird auch vermutet das es eine obere und untere <em>subarmalis<\/em> gab &#8211; eine gepolsterte Variante, sowie eine, die die eigentliche Polsterung gegen Regen sch\u00fctzte. Auf diese werden wir unter einem anderen Begriff noch sto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>subarmalis<\/em> wird bis ins 5. Jahrhundert hinein erw\u00e4hnt, so etwa auch im 4. Jh. als Septimius Severus die Pr\u00e4torianer nur in <em>subarmalis, <\/em>also quasi nicht wirklich kampfbereit<em>, <\/em>\u00a0antreten lie\u00df, als er sie vom Hof jagte. Die <em>subarmalis<\/em> ist aber auch durch Abbildungen in Reliefs bekannt. Die <em>Pteryges<\/em>, die die Oberschenkel und Schultern bedecken, k\u00f6nnen zum Beispiel Teil\u00a0 der <em>subarmalis<\/em> sein.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Abgesteppte r\u00f6mische Panzer<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Aber auch vertikal abgesteppte Panzerungen, \u00e4hnlich denen eines hochmittelalterlichen Gambesons, sind schon bekannt. Es gibt einige Darstellungen des Kriegsgottes Mars, der einen&nbsp; solchen zeigt. Interessant ist hier auch eine Verst\u00e4rkung an den Schultern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob es \u00dcberschneidungen solcher gesteppter Panzerung mit den oben genannten Polsterr\u00fcstungen gibt, ist nicht bekannt, aber nicht auszuschlie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/subarmalis.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"284\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/subarmalis.jpg?resize=1000%2C284&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33103\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/subarmalis.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/subarmalis.jpg?resize=300%2C85&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/subarmalis.jpg?resize=768%2C218&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verschiedene Darstellungen abgesteppter,  r\u00f6mischer subarmalis<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das <em>de rebus bellicis<\/em> und der <em>thoracomachus<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Das <em>De rebus bellicis<\/em> eines anonymen Autors, das wahrscheinlich aus dem 4. Jahrhundert stammt, nennt als Kleidungsst\u00fcck unter dem eigentlichen Panzer, ein griechisches Wort verwendent,&nbsp; den <em>thoracomachus (von Thorax)<\/em>. Dieser solle dem Gewicht der R\u00fcstung und der Reibung derselben am K\u00f6rper entgegenwirken und er beschreibt diese auch: (S169)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cDiese Art der Kleidung ist aus dickem, wollenen Stoff , zum Beispiel Filz, gemacht und dem Oberk\u00f6rper des Menschen angepasst (&#8230;)\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Der Autor warnt aber auch vor Problemen damit:<\/p>\n\n\n\n<p>(&#8230;) sorgt auch f\u00fcr Probleme beim Tr\u00e4ger, da sich sein Gewicht erh\u00f6ht bei starkem Regen. Es ist daher ratsam dar\u00fcber ein sch\u00fctzendes Kleidungsst\u00fcck zu tragen aus gut behandelter \u201clibyscher Haut\u201d (gemeint ist ein Schaf- oder Ziegenleder das Wasserdicht gemacht wurde, vgl. r\u00f6mische Zelte)&nbsp; in der gleichen Form wie der <em>thoracomachus.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Originaldokument enthielt auch Zeichnungen, jedoch \u00fcberdauerten diese die Zeit nicht. Was blieb sind jedoch Handschriften und Drucke von Kopien. W\u00e4hrend die j\u00fcngeren Kopien sich dem zeitgem\u00e4\u00dfen Stil anpassen und den R\u00f6mer mit Puff\u00e4rmeln und theracomachus und lybische Haut als abgesteppte Tunika, \u00e4hnlich einem Gambeson oder Aketon zeigen, zeigen die \u00e4lteren Handzeichenungen nur tunika\u00e4hnliche Kleidungsst\u00fccke ohne jegliche Steppung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Thoracomachus.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"593\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Thoracomachus.jpg?resize=1000%2C593&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33101\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Thoracomachus.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Thoracomachus.jpg?resize=300%2C178&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Thoracomachus.jpg?resize=768%2C455&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">verschiedene Darstellungen des Thoracomachus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zu erw\u00e4hnen sei auch noch die &nbsp; \u201ckimmerische Tunika\u201d , diese wurden von R\u00f6mischer Reiterei bei den <em>hippika gymnasia<\/em>, Reitwettk\u00e4mpfe mit Lanzenwurf, getragen. Es war eine reich geschm\u00fcckte, abgepolsterte Tunika. Quasi eine Sportkleidung wie der Panzer eines Footballspielers.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die M\u00e4hr vom sauren Wein<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Immer wieder taucht in den Handschriften auch Essig oder sauerer Wein auf, der zum \u201cH\u00e4rten\u201d des genutzten Materials der Polsterung, den Filz, dienen soll<em>. <\/em>Wijnhoven lehnt dies in European Mail Armour jedoch ab, bzw. nennt es ein m\u00f6gliches Ammenm\u00e4rchen jener Zeit. Wohl eher diente der Essig dazu, die vom Filzen basische Wolle mittels des Essigs wieder auf einen pH-neutralen Wert zu bringen, um den Wollfilz haltbarer zu machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter wurde diese Essig\/ Saurer Wein Geschichte auf ein angebliche Leinenr\u00fcstung der Kreuzfahrer \u00fcbertragen . Jedoch existiert der Originaltext nicht mehr und wurde nur 1647 von Isaac Casaubon in einem Kommentar <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Peri strategias<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auch das byzantinische <em>Peri strategias<\/em> aus dem 9. Jahrhundert kennt eine gepolsterte Unterkleidung und die Gr\u00fcnde diese zu tragen decken sich mit denen des de rebus bellis :<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Sie (die R\u00fcstung) sollte nicht auf der normalen Kleidung getragen werden, wie es einige tun um das Gewicht zu reduzieren, sondern \u00fcber einem Kleidungst\u00fcck das mindestens einen Finger dick ist. (byzantinisches Ma\u00dfsystem = 1,95cm) Hierf\u00fcr gibt es zwei Gr\u00fcnde. Das Metall soll nicht am K\u00f6rper reiben, sondern passend und bequem am K\u00f6rper anliegen. Zus\u00e4tzlich soll es verhindern das Geschosse das Fleisch erreichen, durch das Eisen, die Form und die Weichheit, aber auch weil das Metall vom Fleisch gehalten wird.&nbsp;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>und<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Damit das harte Material nicht am K\u00f6rper reibt, soll man gepolsterte Kleidungst\u00fccke unter ihnen tragen<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Der Autor bezeichnet dieses Kleidungsst\u00fcck als <em>himation\u00a0<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In Byzanz gibt es aber auch eine weitere Polsterr\u00fcstung, den Kavadion. Dieser besteht aus Seide, die mit Baumwolle gef\u00fcllt ist. Die F\u00fcllung wird als Bambakion bezeichnte. Durch die Verwendung des Begriffes Bambakion anstelle Kavadion in einer Osprey Publikation kann man heute unter dem Begriff Bambakion Textilpanzerungen kaufen die eigentlich ein Kavadion sind\u2026&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was sieht man in karolingischen Handschriften?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ohne jetzt zu sehr auf Abbildungen und Interpretationen von Handschriften einzugehen, das hebe ich mir f\u00fcr die entsprechenden Artikel auf, kann man sagen, dass eigentlich nie etwas zu erkennen ist, das man direkt als gepolsterte Kleidung interpretieren kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Psalter von Corbie tauchen einige Tuniken auf, die auf Grund ihrer Darstellung unterschiedlich interpretiert werden k\u00f6nnen. Man kann sie als kaftanartige Tuniken sehen, oder der Zeichner stellte eine Tunika mit asymmetrischen Kragen (wie David&nbsp; im Goldenen Psalter von St. Gallen) und machte aber die Linien der Halsschlitzung und der Seitenschlitzung zu lang.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es sich um eine kaftanartike Tunika, \u00e4hnlich dem Haithabu Klappenrock, handeln w\u00fcrde, k\u00f6nnte man sich diese \u00e4hnlich den Kampftunika vorstellen die man seit einigen Jahren im Reenactmentbedarf kaufen kann. Filztuniken, bzw. mit Filz gef\u00fcllte Tuniken oder Klappenr\u00f6cken.\u00a0 Wobei hier als Einwand gelten k\u00f6nnte, dass der Kaftanschnitt und die Tradition, Tuniken aus Filz herzustellen eher nomadischen Steppenv\u00f6lkern zugeschrieben wird.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Im Goldenen Psalter von St. Gallen wiederum gibt es eine Reiterszene, den Aufmarsch von Joabs Soldaten (p140, die bekannte Darstellung mit der Draco Standarte, <a href=\"https:\/\/www.e-codices.unifr.ch\/de\/csg\/0022\/140\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LINK<\/a>). Sowohl bei Joab, als auch bei dem Bannertr\u00e4ger, sind am \u00c4rmel der R\u00fcstung (Eggenberger, bezeichnete sie zun\u00e4chst als Schuppenr\u00fcstung, sieht diese sp\u00e4ter, Ganshof folgend, aber als Versuch der Darstellung eines Kettenhemdes!)\u00a0 Kanten zu erkennen, beim Bannertr\u00e4ger sogar eine leichte Wulst. Auff\u00e4llig ist ebenfalls Joabs unterer Saum der R\u00fcstung, die als Streifen mit schwarzen Punkten dargestellt ist. Kettenhemden, etwa mit Messingringen als Randzier, sind bekannt seit r\u00f6mischer Zeit, nicht aber ein solch breiter verzierter Rand. Vielleicht hatten die experimentierfreudigen und neue Wege gehenden Zeichner des St. Galler Psalters die Absicht mehr Realit\u00e4t darzustellen und zeigte den Saum des darunterliegenden Kleidungst\u00fccks und wollte so Joab hervorheben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Immer wieder taucht in Texten Wolle oder gleich Filz auf, der unter r\u00f6mischen R\u00fcstungen getragen wurde. Auch an v\u00f6lkerwanderungszeitlichen Funden von Kettenhemden finden sich immer wieder dicke Anhaftungen von Wollstoffen, m\u00f6glicherweise Filz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies f\u00fchrte, gemeinsam&nbsp; mit Interpretationen von bildlichen Abbildungen, mitunter zu einigen Bl\u00fcten bei Rekonstruktionen, wie etwa der \u201cBanded Mail\u201d\/ \u201clederstreifige Ringr\u00fcstung\u201d. Hier vermutete man, dass die Ringe auf derben Stoffen aufgen\u00e4ht wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Filz scheint zun\u00e4chst das Material der Wahl gewesen zu sein um eine D\u00e4mpfung unterhalb der R\u00fcstung zu erm\u00f6glichen. Baumwolle, wie in Byzanz dagegen, scheidet zu 99.9% aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als sch\u00fctzendes, bzw. wetterfestes Deckmaterial w\u00e4re ein d\u00fcnnes, flexibles Leder durchaus denkbar, aber auch Leinen kommt in Betracht. Wobei wir eigentlich bei einem einfachen Gambeson w\u00e4ren.\u00a0Eine gef\u00fctterte Tunika, oder \u00dcberwurf k\u00f6nnte durch aus der<em> pellicia meliora<\/em> aus Ekkard von Macons Testament entsprechen, bzw diesen Namen tragen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die byzantinische Variante mit Seide als Oberstoff ist im Westen ebenfalls undenkbar. Wenn es solch einen gegeben haben sollte, dann lediglich als Geschenk an den K\u00f6nigshof, und selbst dabei ist es fraglich, ob dieser \u00fcberhaupt genutzt worden w\u00e4re und nicht einer anderen Verwendung zugef\u00fchrt worden w\u00e4re (oder vielleicht eher in seine Bestandteile zerlegt wurde).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kleine gedankliche Erg\u00e4nzung mit hessischem lokal Kolorit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Interessant finde ich im Zusammenhang mit dem Gambeson auch einen der Niederl\u00e4ndischen Begriffe daf\u00fcr : Kolder<sup id=\"rf3-33098\"><a href=\"#fn3-33098\" title=\" z.B. Bei diesem St\u00fcck hier im Centraal Museum Utrecht &lt;a href=&quot;https:\/\/www.centraalmuseum.nl\/en\/collection\/4461-kolder-anoniem#\/CM\/en\/collection\/4461-kolder-anoniem\/slideshow\/x4461-tif&quot;&gt;Kolder \u2014 Centraal Museum Utrecht&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup>. Bei dem Wort Kolder klingelt es vielleicht dem ein oder anderen S\u00fcdhessen in den Ohren, zum Teil auch bekannt als Kolter. Dies bezeichnet eine Decke oder Steppdecke, w\u00e4hrend es im Leipziger Raum eine abgeranzte, derbe Pferdedecke bezeichnet.Das der selbe Begriff der im Niederl\u00e4ndischen einen Gambeson bezeichnet im Dialekt einen eine dicke, gepolsterte, oder gesteppte Decke bezeichnet ist bezeichnend<sup id=\"rf4-33098\"><a href=\"#fn4-33098\" title=\" zum Wort: seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: kulter, gulter, golter; von altfranz\u00f6sisch : coultre, coltre entlehnt; aus lateinisch: culcita = Polster, Bett, Kissen \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> (Und Mali\u00ebnkolder ist passender Weise das Kettenhemd \ud83d\ude09 )<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-33098\"><p > PDF dazu hier: <a href=\"https:\/\/guerriersma.com\/SiteOld\/contenu\/Telechargement\/ARTICLE-Eng%20Bussy%20-%2023%20mai2017.pdf\">ARTICLE-Eng Bussy &#8211; 23 mai2017.pdf (guerriersma.com)<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf1-33098\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-33098\"><p > Commentarii de bello civili 3.44, der englischen \u00dcbersetzung von Peskett 1957 folgend &nbsp;<a href=\"#rf2-33098\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-33098\"><p > z.B. Bei diesem St\u00fcck hier im Centraal Museum Utrecht <a href=\"https:\/\/www.centraalmuseum.nl\/en\/collection\/4461-kolder-anoniem#\/CM\/en\/collection\/4461-kolder-anoniem\/slideshow\/x4461-tif\">Kolder \u2014 Centraal Museum Utrecht<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf3-33098\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-33098\"><p > zum Wort: seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: kulter, gulter, golter; von altfranz\u00f6sisch : coultre, coltre entlehnt; aus lateinisch: culcita = Polster, Bett, Kissen &nbsp;<a href=\"#rf4-33098\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Kettenhemd sagt, meint in aller Regel auch im gleichen Atemzug, wenn auch unausgesprochen,&nbsp; ein irgendwie gepolstertes Kleidungsst\u00fcck, das man darunter tr\u00e4gt.&nbsp; Doch auch hier haben wir Probleme ein solches Kleidungsst\u00fcck zu identifizieren. 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