{"id":32733,"date":"2022-08-25T17:50:13","date_gmt":"2022-08-25T15:50:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=32733"},"modified":"2022-08-25T17:50:18","modified_gmt":"2022-08-25T15:50:18","slug":"karl-des-grossen-arkosolgrab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2022\/08\/25\/karl-des-grossen-arkosolgrab\/","title":{"rendered":"Karl des Gro\u00dfen Arkosolgrab?"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele Theorien wurden \u00fcber das urspr\u00fcngliche Grab Karls des Gro\u00dfen angestellt. Viele sind in den letzten Jahren widerlegt worden und nur noch wenige Varianten blieben \u00fcbrig. Die von mir favorisierte ist das Arkosolgrab das Joseph Buchkremer erstmalig ins Spiel brachte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Buchkremers Theorie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Joseph Buchkremer, ab 1917 M\u00fcnsterbaumeister zu Aachen, &nbsp; ver\u00f6ffentlichte 1907 in der Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins Band 29 einen Aufsatz, der erstmals diese Theorie ins Spiel brachte.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer1.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"313\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer1.png?resize=300%2C313&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32746\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer1.png?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer1.png?resize=288%2C300&amp;ssl=1 288w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Buchkremers Wandbefund im Aachener Oktogon<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ihm war im S\u00fcd-\u00d6stlichen Joch des Oktogons, also rechts vom Chor, ein Stelle an der Wandfl\u00e4che bei einer Untersuchung aufgefallen. Hier zog sich vom Pfeiler kommen ein blauer Bogen in Richtung der Mitte der Wandfl\u00e4che. Zwar brach dieser kurz unterhalb des Fensters ab, da man hier im Barock eine Nische f\u00fcr einen Beichtstuhl eingeschlagen hatte, aber Buchkremer konnte eine Breite von 215cm f\u00fcr die Blaue Fl\u00e4che, Rekonstruieren. Diese setzte ab einer H\u00f6he vom 135cm \u00fcber dem Boden ein, wobei beim Anlegen immer wieder Nasen feuchter Farbe herunter gelaufen sein m\u00fcssen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der noch vorhanden blauen Fl\u00e4che fand Buchkremer 25 goldene Sterne mit feinen roten Strichen verziert. Die blaue Farbe fand sich direkt auf dem original, wei\u00dfen karolingischen Putz, so Buchkremer. <\/p>\n\n\n\n<p>Buchkremer stellte zun\u00e4chst fest, dass er die Reste der sogenannten Karlsmemorie gefunden hatte. Einem Denkmal f\u00fcr Karl den Gro\u00dfen in das bis 1794 der Proserpina Sarkophag fest eingemauert war. Dieser war dort durch einen Holzverschlag nach vorne abgedeckt und vor dem blauen Feld fand sich eine Figur Karls des Gro\u00dfen die wohl in das 14. Jahrhundert datierte. 1794 wurde Aachen durch franz\u00f6sische Truppen besetzt, das Denkmal entfernt und der Sarg entfernt und nach Paris gebracht, von wo er 1815 wieder zur\u00fcckkehrte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Buchkremer hatte sogar eine Fotografie eines Gem\u00e4ldes aufgetan, das die Memorie andeutungsweise zeigt. Das Bild selbst, von Hedrick van Steenwyck dem \u00c4lteren zeigt aber lediglich an der Stelle einen Kasten oder Altar. M\u00f6glicherweise der Kasten der den Proserpina Sarg barg<sup id=\"rf1-32733\"><a href=\"#fn1-32733\" title=\" Abbilding bei Wiki Commons hier: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Hendrick_van_Steenwyck_the_Elder&lt;&lt;em&gt;Interior_of_Aachen_Cathedral&lt;\/em&gt;&#8211;&lt;em&gt;2000.25&lt;\/em&gt;&gt;Rhode_Island_School_of_Design_Museum.jpg \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup> . Von der Memorie selbst gibt es wohl keine Bilder,  auch der Ausstellungskatalog Karl der Gro\u00dfe -Orte der Macht schreibt das es keine Bilder davon existieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Beschreibung jedoch lieferte Antonio de Beati in einem Bericht \u00fcber eine Aachenreise des Kardinals Luigi d\u00b4Aragon 1517\/18. Dieser notierte: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Hier (gemeint ist die Marienkirche) ruht Karls Leib unter einem kleinen Bogen in einer Mauer zur rechten Seite des Hochaltars, in einem Kasten aus Marmor, auf dessen sichtbarer Vorderseite Figuren und Pferde in einer sehr vollendeter erhabener Arbeit dargestellt sind, Soweit man urteilen kann ist er antik,. Er ist sieben Spannen lang und etwa vier hoch, mit zwei Gittern davor von oben bis unten, swoweit der Bogen geht. \u00dcber diesem sarg steht die B\u00fcste Karls des Gro\u00dfen mit einem Kreuze in der einen und dem Reichsapfel in der anderen Hand, dem anscheinen nach aus h\u00f6zernen Stoff, aber, wie mir gesagt wurde, nicht aus nat\u00fcrlichem Holz<sup id=\"rf2-32733\"><a href=\"#fn2-32733\" title=\" Zitiert nach U.Rehm, Klassische Mythologie im Mittelalter: Antikenrezeption in der bildenden Kunst S 68 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bemerkenswert ist an diesem Zitat das nicht der Karlsschrein, sondern der Proserpina Sarg als Ruhest\u00e4tte der Gebeine Karls genannt wird<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer2.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"349\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer2.png?resize=600%2C349&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32747\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer2.png?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Buchkremer2.png?resize=300%2C175&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Buchkremers Rekonstruktion der Karlsmemorie 1907 (links) und 1946 (rechts)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Weiter ging Buchkremer davon aus, dass es sich hierbei um das urspr\u00fcngliche Grab Karls des Gro\u00dfen gehandelt haben sollte. Die Farbe war noch vor dem ottonischen Putz angebracht, der Sarg mehr oder minder fest eingemauert und nur der Deckel fehlte. Und auch die Beschreibung der Geschichte rund um das Grab, das wohl wegen der Normanneneinf\u00e4llte getarnt wurde und erst durch Otto III. wieder entdeckt wurde konnte auf die Nische zutreffen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Man h\u00e4tte nur die Nische zumauern m\u00fcssen (Buchkremer ging davon aus das die ganze Wandfl\u00e4che abgemauert wurde, was aber nicht der Fall war und das Nischengrab\/Arkosolgrab wirklich nur als vorgebaute Nische in der Wand sichtbar war ) und etwas zur Ablenkung davor stellen m\u00fcssen. Etwa einen weiteren Altar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Otto III dann die Wand aufbrechen lies, w\u00e4re vielleicht das erste was er sah die Sitzfigur Karls in einem Gew\u00f6lbe, n\u00e4mlich dem Bogen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Teichmanns Gegenrede<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eduard Teichmann&nbsp; widersprach Buchkremer 1915.&nbsp; Er hatte an Untersuchungen im Dom teilgenommen und hatte sich auch Buchkremers favorisierte Stelle angesehen und begutachtet. Dabei stellte er fest das sich Buchkremer bei der L\u00e4nge des Proserpina-Sargs vermessen hatte. Dieser war keine 215cm, sondern 219,5cm lang. Er h\u00e4tte somit nicht in die 215 breite Nische gepasst. Was allerdings beide \u00fcbersehen hatten, waren die Marmorplatten mit denen man bis 1902 den Dom ausgeschm\u00fcckt hatte und die noch heute dominierend sind. Ohne diese Platten am Pfeiler passt der Sarg n\u00e4mlich wieder exakt in die Nische!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Bestattung.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Bestattung.png?resize=600%2C398&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32757\" width=\"600\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Bestattung.png?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Bestattung.png?resize=300%2C199&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Bestattung.png?resize=768%2C510&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Visualisierung des Karlsgrabes als Arkosolgrab &#8211; Einhard \u00fcberwacht die Bestattung Karls im Quadrigastoff als Leichentuch<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Teichmans weiteres Argument war der Bereich \u00fcber dem blauen Halbrund. Da er hier keine Ver\u00e4nderung des Mauerwerks vorfand, ging er davon aus das hier kein Bogen existiert haben k\u00f6nne, denn dieser m\u00fcsse mit dem Mauerwerk verzahnt gewesen sein. Statt einer Verzahnung aber fand er Holzstifte, bzw. Holzd\u00fcbel, im Mauerwerk.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was zu dieser Zeit nicht bekannt war, war die Bauweise mit Stuck, die in karolingischer Zeit existierte. So waren die lebensgro\u00dfen Figuren im Westwerk von Corvey aus Stuck gefertigt und mit Holzd\u00fcbeln an der Wand befestigt. Auch die Karlsfigur im Kloster M\u00fcstair ist aus Stuck gefertig. Bedenkt man nun, dass Einhard laut seiner Karlsbiographie nur in gr\u00f6\u00dfter Eile das Grabmal errichten konnte, scheint es f\u00fcr ihn am einfachsten gewesen sein, mit Stuck zu arbeiten, anstatt das Mauerwerk aufzustemmen und Verzahnungen herzustellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Teichman vertrat \u00fcbrigens die Ansicht des Zwei-Kaiser-Grabes: Otto II. h\u00e4tte sich im Grab Karls des Gro\u00dfen beisetzten lassesn, so dass beide in einem Grab ruhten und es nur ein Grab g\u00e4be. Ein These die heute als nicht haltbar angesehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt vertrat Clemens M.M. Bayer mit seinem Aufsatz \u201cDas Grab Karls des Gro\u00dfen\u201d in \u201cDie Aachener Marienkirche. Aspekte ihrer Arch\u00e4ologie und fr\u00fchen Geschichte\u201d&nbsp; 2014 und in \u201cKarl der Gro\u00dfe &#8211; Orte der Macht&#8220; ebenfalls die These des Arkosolgrabes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Quellen zur Grab\u00f6ffnung durch Otto III<\/strong><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Tarn.png?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Tarn.png?resize=600%2C625&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32756\" width=\"600\" height=\"625\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Tarn.png?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Tarn.png?resize=288%2C300&amp;ssl=1 288w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Grab-Tarn.png?resize=768%2C800&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Visualisierung des getarnten Grabes um 1000 als Johannesaltar (Bitte igrnorieren das die Sonne im Norden-Westen stehen w\u00fcrde&#8230;)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Und was sagen die Quellen au\u00dfer Einhard zum Karlsgrab? Tats\u00e4chlich sagen sie gar nicht einmal sehr viel. Gegeben scheint zu sein, dass die Lage des Karlsgrabes nach 186 Jahren unbekannt war. Annahme dazu ist ist in der Zeit der Normanneneinf\u00e4lle unkenntlich gemacht oder getarnt wurde um es vor Pl\u00fcnderungen gesch\u00fctzt zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Es sind die Hildesheimer Annalen und Thietmar von Merseburg die zeitnah von der&nbsp; Grab\u00f6ffnung durch Otto III berichteten. Thietmars Chronik entstand 1012 bis 1018, die Grab\u00f6ffnung fand im Jahr 1000 statt. Thietmar war zu diesem Zeitpunkt noch Domsch\u00fcler in Magdeburg und bei den Geschehnissen nicht anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Otto III hielt sich zuvor in Gnesen bei Herzog Boleslaw Chrobry auf. Mit ihm und gro\u00dfem Gefolge reiste er von Gnesen \u00fcber Magdeburg, Quedlinburg ,wo er Ostern feierte, und Trebur (!) nach Aachen wo er im Mai 1000 eintrifft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Thietmar schreibt dazu in Latein:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&nbsp;<em>Karoli cesaris ossa ubi requiescerent, cum dubitaret, rupto clam pavimento, ubi ea esse putavit, fodere, quousque haec in solio inventa sunt regio, iussit. Crucem auream, quae in collo eius pependit, cum vestimentorum parte adhuc imputribilium sumens caetera cum veneratione magna reposui.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dies <strong>kann<\/strong> man \u00fcbersetzten mit:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Da der Kaiser dar\u00fcber im Zweifel war, wo die Gebeine Karls ruhten, lie\u00df er da, wo er sie vermutete, heimlich das Pflaster aufbrechen und graben, bis sie auf einem k\u00f6niglichen Thronsitze gefunden wurden. Er nahm das goldene Kreuz, welches dem Leichnam am Halse hing, nebst einem Teil der Kleider, die noch unverwest waren, und legte das \u00dcbrige mit gro\u00dfer Ehrfurcht zur\u00fcck.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zwei Worte allerdings sind austauschbar. <em>pavimento, <\/em>das Pflaster, kann auch Estrich oder Verputz bedeuten. Und <em>solio <\/em>bedeutet nicht nur Thron, sondern auch Wanne oder Grab. Und ein steinerner Sargophag war auch nichts anderes als eine Wanne.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies w\u00fcrde bedeuten, nicht auf einem Sitz fand er die Mumie Karls, sondern im Sarg, nachdem er den Estrich irgendwo abschlagen lies.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hildesheimer Annalen (um 1040 )berichten \u00fcber die \u00d6ffnung des Grabes und sehen darin eine Grabsch\u00e4ndung die den fr\u00fchen Tod Ottos III ausl\u00f6ste:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Pfingstfest verbrachte der Kaiser in angemessener Demut in Aachen. Dort ordnete er dann aus Gr\u00fcnden der Verehrung an, die Gebeine des gro\u00dfen Kaisers Karl entgegen den Bestimmungen der heiligen Religion auszugraben. In einem verborgenen Grab fand er dann eine wundersame Vielzahl von Dingen. Aber daf\u00fcr zog er, wie sich sp\u00e4ter herausstellte, die Strafe des ewigen R\u00e4chers auf sich. Der vorgenannte Kaiser erschien ihm n\u00e4mlich nach der so gro\u00dfen Freveltat und sagte es ihm voraus.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Adamar von Chabannes berichtet in seiner Chronik aus der Zeit um 1028\/29 auf das Ereignis der Grab\u00f6ffnung. Dieser Bericht findet sich jedoch in der Redaktion C, die wiederum erst zwischen 1165 und 1184 entstand und ist wohl im Kontext der Kanonisierung Karls als Heilgem zu verstehen<sup id=\"rf3-32733\"><a href=\"#fn3-32733\" title=\" vgl. K.G\u00f6rich, Otto II. \u00f6ffnet das Karlsgrab in Aachen &#8211; \u00dcberlegungen zu Heiligenverehrung, Heiligsprechung und Traditionsbildung&nbsp; S385 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Und nachdem ein dreit\u00e4giges Fasten abgehalten worden war, wurde er (Karl) an jenem Ort, den der Kaiser (Otto III.) durch seine Vision kannte, aufgefunden, sitzend auf einer goldenen Kathedra innerhalb einer gew\u00f6lbten Gruft in der Basilika Mariens, bekr\u00f6nt mit einer Krone aus Gold und Edelsteinen, ein Szepter und ein Schwert aus reinstem Gold haltend, und der Leib selbst wurde unversehrt aufgefunden. Dieser ist nach seiner Erhebung den Volksscharen gezeigt worden.(\u2026)Der Leib Karls des Gro\u00dfen wurde im rechten Schiff seiner Basilika, hinter dem Altar des heiligen Johannes des T\u00e4ufers beigesetzt, und ein wunderbares goldenes Gew\u00f6lbe wurde \u00fcber ihm (dem Leib Karls) hergestellt, und er begann, durch viele Zeichen und Wunder zu erstrahlen.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Chronik verwendet den Begriff der <em>cathedra<\/em>, des Bischofsstuhls und l\u00e4sst also keinen Zweifel an einem Thronsitz und verleiht dem Ganzen einen sakralen Charakter, in dem hier der Begriff verwendet wird, der auch f\u00fcr den Bischofssitz verwendet wird. Nach Adamar wurde Karl wieder im rechten Teil der Kirche, als nach S\u00fcden unter einem goldenen Gew\u00f6lbe beigesetzt, wobei tats\u00e4chlich das Wort <em>crypta<\/em> verwendet wird.Das Wort Krypta muss aber nicht zwingend ein Gew\u00f6lbe in Form einer Unterkirche bedeuten. Es ist lediglich etwas, das etwas anderes \u00fcberpannt, also etwa ein Bogen. Das goldene Gew\u00f6lbe w\u00fcrde somit die Beschreibung Einhards aufgreifen, der das Grab mit einem goldenen Bogen schm\u00fccken lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Chronik Adamars findet sich auch eine Zeichnung des Karlsgrabes. Die Zeichnung hat aber a) nichts mit dem Text zu tun, und b) ist sie wohl eher symbolisch. Ich hielt die Zeichnung f\u00fcr ein Bild des Doms mit dem Oktogon zur Linken und den Turm rechts hielt ich f\u00fcr den Westbau. Allgemein wird aber angenommen das links die Kirche steht, dazwischen der Verbindungsgang und rechts der Granusturm der die Aula verdeckt. Und w\u00e4hrend im Text steht das man Karl in der Kirche am Johhannesaltar bestattet hatte, steht hier eine geschm\u00fcckte Platte vor der Kirche.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Bericht stammt aus der Chronik von Novalese und wird aus der Sicht&nbsp; Pfalzgrafen Otto von Lomello schrieben der als oberster Schwertr\u00e4ger sich im Gefolge Ottos III bei der Gnesenfahrt befand. Er schrieb den Text jedoch nicht&nbsp; und die Chronik und diese entstand auch erst 1027-1050.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wir traten bei Karl ein, (\u2026) denn er lag nicht, wie die K\u00f6rper anderer Verstorbener, sondern er sa\u00df auf einer Kathedra, als lebe er. Er war mit goldener Krone gekr\u00f6nt, hielt das Zepter in den H\u00e4nden mit angezogenen Handschuhen, durch die bereits die Fingern\u00e4gel durchbohrend herausgekommen waren. \u00dcber ihm war eine Verschlag aus Kalk und Marmorstein gefertigt. Als wir an diese kamen, brachen wir gleich ein Loch in diesen hinein. Als wir dann zu ihm hereinkamen, empfanden wir einen sehr starken Geruch. Wir richteten sofort ein Gebet an ihn mit gebeugten Kniekehlen. Dann bekleidete ihn Kaiser Otto mit wei\u00dfen Gew\u00e4ndern, schnitt ihm die N\u00e4gel und stellte alles Fehlende um ihn wieder her. Von seinen Gliedern aber war bis dahin nichts durch Verwesung vernichtet, bis auf die Spitze seiner Nase. Diese machte er sogleich aus Gold, nahm einen Zahn aus dem Mund und lie\u00df den Verschlag wieder herrichten.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Wort, das hier verwendet wird f\u00fcr den Stuhl ist <em>cathedra,<\/em> also identisch mit Admars Chronik<em>. <\/em>Auch sonst erinnert die Beschreibung an die Auffindung eines Heiligen. Der (heilige) Geruch ist ein typisches Topos solcher Geschichten.Man scheint hier in Teilen auf Tiethmar zur\u00fcckgegriffen zu haben wobei der Stuhl als \u00dcbersetzung verwandt wurde, nur das dieses gesteigert wurde. Das entnehmen eines Zahns als Reliquie deckt sich mit dem Heiligen Topos. Die Nase sei einmal dahingestellt, taucht aber \u00e4hnlich auch bei Auffindung von Heiligen auf. Und der Verschlag kann als H\u00fctte oder H\u00e4uschen \u00fcbersetzt werden. Verwendet wurde der Begriff <a href=\"https:\/\/de.pons.com\/%C3%BCbersetzung\/latein-deutsch\/tuguriolum\"><em>tuguriolum<\/em><\/a><em>. <\/em>Es gibt keinen Hinweis auf etwas das unterhalb des Bodens liegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als dann das Grab unter Friedrich I Barbarossa erneut ge\u00f6ffnet wurde und der nun nur noch als Knochen vorhandene Karl in einen ersten Schrein umgebettet wurde<sup id=\"rf4-32733\"><a href=\"#fn4-32733\" title=\" Wahrscheinlich war der Sarg tats\u00e4chlich bei der urspr\u00fcnglichen Bestattung luftdicht verschlossen worden, was Karl mumifizierte, aber&nbsp; nach der \u00d6ffnung durch Otto III nicht mehr, was den Verwesungsprozess beg\u00fcnstigte \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup>&nbsp; ist in der K\u00f6lner Chronik nur noch die Rede von einem Sarg in dem Karl lag. Im 13. Jahrhundert griff Vinzenz von Beauvais die Berichte von Adamar und aus Novalese noch einmal auf und versuchte einige Sachen rational zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Er kam zum Schlu\u00df, der Geruch stamme von kostbaren \u201cWohlger\u00fcchen\u201d die ins Grab gestellt wurden und der sitzende Karl lie\u00df den Kopf nicht h\u00e4ngen, weil an der Krone eine Kette war, mit der man den Kopf am Thron befestigt hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um 1300 machte sich dann noch einmal Ptolemaeus von Lucca Gedanken um einen sitzenden Karl und kommt zu dem Schluss:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Und begraben worden ist er in Aachen in der Basilika der Gottesmutter, die er selbst hatte errichten lassen; sein Leichnam aber wurde, einbalsamiert und auf einem goldenen Thron sitzend, aufgerichtet. <strong>Ich verstehe das in Bezug auf ein Bildnis von ihm oder eine Statue \u00fcber seinem Grabmal<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Idee einer Sitzbestattung ist inzwischen aus wissenschaftlicher und arch\u00e4ologischer Sicht vom Tisch<sup id=\"rf5-32733\"><a href=\"#fn5-32733\" title=\" vgl. H. Beumann, Grab und Thron Karls des Gro\u00dfen zu Aachen in Wissenschaft vom Mittelalter S347-376 \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup> Man wollte wohl darstellen, dass so ein besonderer Herrscher auch ein besonderes Begr\u00e4bnis verdiente. Mit Sicherheit wurde Karl liegend in einem Sarg, wahrscheinlich dem Proserpina Sarkophag, beigesetzt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/640px-AachenerDomSarg.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"206\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/640px-AachenerDomSarg.jpg?resize=640%2C206&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32749\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/640px-AachenerDomSarg.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/640px-AachenerDomSarg.jpg?resize=300%2C97&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Proserpina Sarkophag<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die fr\u00fchen Quellen sind sich darin einig, dass Otto III die Grab\u00f6ffnung in aller Heimlichkeit vollzog. Grab\u00f6ffnungen galten als Frevel und Thietmar von Merseburg war dies schmerzhaft bewusst, denn er selbst hatte das Grab des Propstes Willigis der Eigenkirche seiner Familie in Walbeck \u00f6ffnen lassen, um dort die verstorbene Frau seines Bruders beizusetzen. Daraufhin erschien ihm im Traum der der ruhelos herumgeisternden Willigis, weshalb Thietmar eine Pilgerfahrt nach K\u00f6ln unternahm um sich von der S\u00fcnde reinzuwaschen.&nbsp;<sup id=\"rf6-32733\"><a href=\"#fn6-32733\" title=\" K.G\u00f6rich, Otto II. \u00f6ffnet das Karlsgrab in Aachen &#8211; \u00dcberlegungen zu Heiligenverehrung, Heiligsprechung und Traditionsbildung&nbsp; S387 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> Dies bedeutet aber auch das Otto III kein neues Grabmal, verbunden mit einer Umbettung durchf\u00fchrte. Wohl eher lies er nach der \u00d6ffnung das Grab lediglich renovieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Hinweis auf ein Arkosolgrab?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig nahe Chronik von Novalese bezeichnet, dass das Grab \u00fcberspannende Konstrukt, Gew\u00f6lbe oder Bogen sei dahingestellt, als aus Kalk und Marmor hergestellt. Das k\u00f6nnte zumindest auf den Stuckbogen beziehen der oberhalb der der blauen Wandfl\u00e4che mittels Holzstiften an der Wand verankert war.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Tombeau_Louis_le_Pieux.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"447\" height=\"653\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Tombeau_Louis_le_Pieux.jpg?resize=447%2C653&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-32751\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Tombeau_Louis_le_Pieux.jpg?w=447&amp;ssl=1 447w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Tombeau_Louis_le_Pieux.jpg?resize=205%2C300&amp;ssl=1 205w\" sizes=\"auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grab Ludwigs des Frommen, renaissancezeitlicher Umbau mit gotischer Liegendfigur<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Als Argument f\u00fcr ein Grab in der Vorhalle gab Leo Hugot  eine Reihe von Begr\u00e4bnissen in Vorhallen, namentlich Karls Vater in St. Denis und Ludwig den Frommen in Kornelienm\u00fcnster. Hugot schreibt bei Ludwig dem Frommen korrekterweise das er eine Grab f\u00fcr sich und seine Frau vorbereiten lies. Letztendlich wurde Ludwig aber in St. Arnulf in Metz beigesetzt, wo auch seine Mutter, Kalrs Frau Hildegard beigesetzt worden war. Zwar wurde sein Grab zerst\u00f6rt, aber Reste des Sarkophags sind erhalten. Wie beim Proserpina Sarg stammt er aus antiker Fabrikation, zeigt aber mit dem Zug durch das Rote Meer ein christliches Motiv. Er stand urspr\u00fcnglich in einem Arkesolgrab, einem Nischengrab in der N\u00e4he des Chores von St. Arnulf.<sup id=\"rf7-32733\"><a href=\"#fn7-32733\" title=\" J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Das Grabmal Kaiser Ludwigs des Frommen in Metz S77 \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Zwar erhielt das Grab umbauten, so etwa eine gotische Liegendfigur auf dem sarg und es wurde in der Renaisance erneuert, griff aber wohl die alte Form auf. Und auch wie bei Karl dem Gro\u00dfen Beschrieben gab es \u00fcber dem Grab eine Inschrift. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Proserpina Sarkophag war tats\u00e4chlich nicht daf\u00fcr geschaffen frei im Raum zu stehen. Die fig\u00fcrliche Ausgestaltung reicht nur \u00fcber drei Seiten, er muss also schon in seinem Ursprung an einer Wand, wahrscheinlich einem Arkosol gestanden haben. Zudem war es im Fr\u00fchmittelalter nicht \u00fcblich einen Sarkophag frei in den Raum zu stellen. Entweder wurden Erdgr\u00e4ber geschaffen die mit einer entsprechenden Platte im Boden markiert wurden, oder aber es wurden Nischengr\u00e4ber, Arkosolien geschaffen, die an den W\u00e4nden standen und der Verehrung besonderer Personen dienten. <\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht stellte Einhard den Sarg nur einfach an die Wand und man beerdigte Karl in aller Eile um Tatsachen zu schaffen, w\u00e4hrend man auf das Eintreffen Ludwigs des Frommen wartete, der erst etwa einen Monat sp\u00e4ter in Aachen eintraf und um dann einen weiteren Schmuck des Grabes abzusprechen. Eine Theorie die so \u00e4hnlich Buchkremer \u00e4u\u00dferte. <\/p>\n\n\n\n<p>Warum aber war Karl so schnell bestattet worden? Einhard berichtet von Unsicherheiten wo man Karl bestatten sollte und man entschloss sich letztendlich ihn in der &#8222;aus Liebe zu Gott und seinem Sohn und zu Ehren von Maria auf eigene Kosten errichteten Pfalzkapelle&#8220;. Karl hatte 769 in einem Testamaent festgelegt in der Vorhalle von St. Denis bei seinen Eltern Pippin und Bertrada beigesetzt zu werden, zudem hatte er 809 und 813 an Konzilien teilgenommen, die sich f\u00fcr ein Verbot zur Bestattung von Laien in Kirchen aussprach. Auch Ludwig der Fromme hat zun\u00e4chst ein Grab in der Vorhalle der Klosterkirche Inden ( heute Kornelienm\u00fcnster) geplant. Alle au\u00dferhalb der eigentlichen Kirche. Karl hatte jedoch schon zuvor auch anders gehandelt. 783 war Karls dritte Frau Hildegard in St. Arnulf Metz begraben worden,  seine Frau Fastrada  wurde 794 innerhalb von St. Alban Mainz bestattet. Seinen Sohn Pippin lies Karl 810 in St Zeno in Verona beisetzten. Und auch sonst handelte Karl nicht immer im Sinne der Kirche die er unterst\u00fctzte, so etwa mit seinen zahlreichen Nebenfrauen.  Auch stellt die Beisetzung eines Stifters trotz allem nichts au\u00dfergew\u00f6hnliches dar. <\/p>\n\n\n\n<p>Es k\u00f6nnte also durchaus der Fall gewesen sein, dass man sich unsicher bei der Umsetzung sich widersprechender Gebr\u00e4uche und Verordnungen war. Eine schnelle Beisetzung h\u00e4tte somit allen Diskussionen ein Ende gesetzt und eine Entscheidung herbeigef\u00fchrt, die sich vielleicht nicht h\u00e4tte umsetzten lassen, wenn zum Beispiel der  Abt von St. Denis Waldo von der Reichenau eingetroffen w\u00e4re<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Theorien die den Proserpina Sarkophags angehen, sehen in ihm Teil eines neuen Grabes durch Otto III oder eine Umbettung durch Friedrich I. Barbarossa, wobei auch gemutma\u00dft wurde der Sarg sei dann in der Vorhalle im Erdboden versenkt worden. Diese Theorie ist in zwischen weitgehendst widerlegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Was eine Lokalisierung des von Otto III wieder aufgebauten, oder neu erbauten Grabmals angeht ist lediglich die Angabe eines Johannes Altars gegeben. Aber dieser  ist nicht mehr lokalisierbar. Auch Altarfundamente konnten nicht. bzw. nicht mehr lokalisiert werden. F\u00fcr die visiualisierung des getarnten Grabes entschied ich mich daher dazu es selbst als Johannes Altar zu tarnen. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die restlichen Theorien und die Arch\u00e4ologie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Und die restlichenTheorien? Ein Grab mitten im Oktogen, im Chor, hinter dem urspr\u00fcnglichenChor, in der Eingangshalle?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Arch\u00e4ologischen Untersuchungen der Marienkirche in Aachen zeigten zumindest das Karl nicht im Innenraum unter der Erde bestattet worden war. Der Innenraum des Doms wurde mittlerweile mehrfach bis auf die darunter liegenden r\u00f6mischen Thermen ausgeschachtet, ohne auf ein Grab f\u00fcr Karl, bzw. eine Grabst\u00e4tte aus entsprechender Zeit, zu sto\u00dfen.Heute befindet sich zwischen den Fundamenten quasi ein riesiger Kellerraum mit r\u00f6mischen Grundmauern der Thermen. (Am Ende zu den Funden mehr) Auch die zuletzt durchgef\u00fchrten Grabungen in der Vorhalle, dem von Dombaumeister Leo Hugot (+1982) favorisierten Ort<sup id=\"rf8-32733\"><a href=\"#fn8-32733\" title=\" L.Hugot, Baugeschichtliches zum Grab Karls des Gro\u00dfen, postum ver\u00f6ffentlicht \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup>  , blieben erfolglos. Zwar fand man .ein Backsteingrab, doch das war n\u00e4her an der Jetztzeit als an Karl und das darunter befindliche Grab stammte auf Grund von Scherben aus dem 13. Jahrhundert. Bliebe also nur noch das Atrium, aber das befindet sich au\u00dferhalb der Kirche und w\u00fcrde somit Einhard widersprechen, der schrieb: \u201cSchlie\u00dflich stimmten alle zu, dass er nur in der Kirche ehrenvoll beigesetzt werden k\u00f6nne, die er selbst aus Liebe zu Gott und unserem Herrn Jesus Christus und dessen Mutter, der Heiligen und ewigen Jungfrau, in Aachen auf eigene Kosten hat erbauen lassen\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Ein vor dem Altarbereich, im \u00d6stlichen Oktogon gefundener antropomorpher Sarg ist ein Kindersarg mit lediglich 68cm L\u00e4nge. M\u00f6glicherweise handelt es sich dabei um ein Kind aus der K\u00f6nigsfamilie Karls oder Pippins und gelangte noch vor dem Bau des Oktogons in den Boden<sup id=\"rf9-32733\"><a href=\"#fn9-32733\" title=\" S.Ristow, Arch\u00e4ologie des Aachener Domes zwischen sp\u00e4tantiker und ottonischer Zeit (400-100)  58 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup> Im gotischen Chor findet sich die 1414 angelegt \u201cneue\u201d Grabst\u00e4tte Ottos III (Er liegt dort nicht mehr, seine Knochen gingen 1794 beim Transport nach Paris verloren\u2026). Die Ausgebrochene Fundamentschwelle zum Chor entpuppte sich als barocke Zutat<sup id=\"rf10-32733\"><a href=\"#fn10-32733\" title=\" Ristow 68 \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup>, wobei an dieser Stelle sich auch zuvor das urspr\u00fcngliche Grab Ottos III befunden haben k\u00f6nnte<sup id=\"rf11-32733\"><a href=\"#fn11-32733\" title=\" Ristow 78 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup> Weitere eigent\u00fcmliche, weil gerundete Mauerreste im Chor k\u00f6nnte von einem Vorg\u00e4nger der Kirche stammen, einem Rundbau, vielleicht eine Memoria,&nbsp; der in Verbindung mit dem Nordannex stand und wohl aus der Zeit Pippins stammte als man in dem Areal einen Friedhof nutzte. Die Memoria k\u00f6nnte auch in Zusammenhang mit dem erw\u00e4hnten Kindergrab stehen, wobei aber auch einen Funktion als Baptysterium f\u00fcr den Nordannex als genordete Kirche denkbar ist<sup id=\"rf12-32733\"><a href=\"#fn12-32733\" title=\"Ristow 72 \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Von den noch vorhandenen Theorien bleibt eigentlich nur noch das Atrium, unterhalb der romanischen \u00c4gidiuskapelle und der Vorraum des Nordannex.<sup id=\"rf13-32733\"><a href=\"#fn13-32733\" title=\" Angabe nach Ein ungel\u00f6stes R\u00e4tsel &#8211; das Grab Karls des Gro\u00dfen in Karl der Gro\u00dfe -Orte der Macht, Katalog, S. 254 \" rel=\"footnote\">13<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-32733\"><p > Abbilding bei Wiki Commons hier: https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Hendrick_van_Steenwyck_the_Elder&lt;<em>Interior_of_Aachen_Cathedral<\/em>&#8211;<em>2000.25<\/em>&gt;Rhode_Island_School_of_Design_Museum.jpg &nbsp;<a href=\"#rf1-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-32733\"><p > Zitiert nach U.Rehm, Klassische Mythologie im Mittelalter: Antikenrezeption in der bildenden Kunst S 68 &nbsp;<a href=\"#rf2-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-32733\"><p > vgl. K.G\u00f6rich, Otto II. \u00f6ffnet das Karlsgrab in Aachen &#8211; \u00dcberlegungen zu Heiligenverehrung, Heiligsprechung und Traditionsbildung&nbsp; S385 &nbsp;<a href=\"#rf3-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-32733\"><p > Wahrscheinlich war der Sarg tats\u00e4chlich bei der urspr\u00fcnglichen Bestattung luftdicht verschlossen worden, was Karl mumifizierte, aber&nbsp; nach der \u00d6ffnung durch Otto III nicht mehr, was den Verwesungsprozess beg\u00fcnstigte &nbsp;<a href=\"#rf4-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-32733\"><p > vgl. H. Beumann, Grab und Thron Karls des Gro\u00dfen zu Aachen in Wissenschaft vom Mittelalter S347-376 &nbsp;<a href=\"#rf5-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-32733\"><p > K.G\u00f6rich, Otto II. \u00f6ffnet das Karlsgrab in Aachen &#8211; \u00dcberlegungen zu Heiligenverehrung, Heiligsprechung und Traditionsbildung&nbsp; S387 &nbsp;<a href=\"#rf6-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-32733\"><p > J.A. Schmoll gen. Eisenwerth, Das Grabmal Kaiser Ludwigs des Frommen in Metz S77 &nbsp;<a href=\"#rf7-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-32733\"><p > L.Hugot, Baugeschichtliches zum Grab Karls des Gro\u00dfen, postum ver\u00f6ffentlicht &nbsp;<a href=\"#rf8-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-32733\"><p > S.Ristow, Arch\u00e4ologie des Aachener Domes zwischen sp\u00e4tantiker und ottonischer Zeit (400-100)  58 &nbsp;<a href=\"#rf9-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-32733\"><p > Ristow 68 &nbsp;<a href=\"#rf10-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-32733\"><p > Ristow 78 &nbsp;<a href=\"#rf11-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-32733\"><p >Ristow 72 &nbsp;<a href=\"#rf12-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13-32733\"><p > Angabe nach Ein ungel\u00f6stes R\u00e4tsel &#8211; das Grab Karls des Gro\u00dfen in Karl der Gro\u00dfe -Orte der Macht, Katalog, S. 254 &nbsp;<a href=\"#rf13-32733\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 13.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Theorien wurden \u00fcber das urspr\u00fcngliche Grab Karls des Gro\u00dfen angestellt. 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