{"id":29529,"date":"2020-07-10T14:13:51","date_gmt":"2020-07-10T13:13:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=29529"},"modified":"2020-07-10T14:13:54","modified_gmt":"2020-07-10T13:13:54","slug":"burg-babenhausen-muenzenbergs-italientraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2020\/07\/10\/burg-babenhausen-muenzenbergs-italientraum\/","title":{"rendered":"Burg Babenhausen &#8211; M\u00fcnzenbergs Italientraum?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong> Einleitung<\/strong><br>&#8222;<em>Das Schlo\u00df Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg), eine deprimierende Einheit aus zerhacktem Ziegelmauerwerk der Romanik, tapetenverkleisterter Renaissance und ungepflegtem Historismus(&#8230;) birgt [es] letztlich bemerkenswerte bauliche Spuren aller Jahrhunderte seines Bestehens.<\/em>&#8220; war in der Ausgabe BD 40 Nr. 3 1999 der &#8222;Burgen und Schl\u00f6sser &#8211; Zeitschrift f\u00fcr Burgenforschung und Denkmalpflege&#8220; auf S108 zu lesen. Und so beschreibt sie Christian Ottersbach dann in der letzten, der wenigen Ver\u00f6ffentlichungen, als eine &#8222;<em>exeptionelle stauferzeitlich Burg<\/em>&#8220; , &#8222;<em>die innerhalb Deutschlands ihresgleichen sucht<\/em>&#8220; und &#8222;<em>zu den bedeutendsten Profanbauten des Hochmittelalters in Zentraleuropa gerechnet werden darf.<\/em>&#8220;<sup id=\"rf1-29529\"><a href=\"#fn1-29529\" title=\" C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S337 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Burg Babenhausen ist tats\u00e4chlich ein bemerkenswertes St\u00fcck Baugeschichte und zudem in den Rang eines nationalen Denkmals erhoben. Und wenn ich, bekannt als ausgewiesener Hasser von Barock und zumindest Backsteingotik, das erw\u00e4hne will das was hei\u00dfen!<br>Die Burg hat dementsprechend ausf\u00fchrliche und korrekte Behandlung meinerseits verdient, was dazu f\u00fchrte das dies etwa die sechste Version des Artikels ist, den ich vor etwa 8 Wochen begann zu schreiben. Ich habe mich von Quelle zu Quelle gehangelt, mir immer neuere Dokumente besorgt und B\u00fccher gekauft, nur um nun durch Herrn Dr. Reck (Dank an dieser Stelle!)  zu erfahren das viele der bisherigen Erkenntnisse durch die Bauuntersuchung, die  im Laufe der immer noch andauernden Sanierung gemacht wurden, hinf\u00e4llig sind.<br>Daher werde ich nun auch einen Blick auf die Forschungsgeschichte der Burg werfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Forschungsgeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erste ernst zunehmende Forschungen an der Burg fanden im Jahr 1955\/56 statt. Zu dieser Zeit diente das Schloss Babenhausen als Altersheim. Der 1920 geborene Walter Haake hatte 1952 Sein Architekturstudium in Darmstadt mit Diplom abgeschlossen. 1959 wurde er Regierungsbaurat in Gie\u00dfen und 1965 Oberbaurat. In Darmstadt erhielt noch w\u00e4hrend des Studiums,  von dem Professor f\u00fcr Kunstgeschichte  Oskar Sch\u00fcrer, die Anregung zu einer Dissertation in Kunstgeschichte \u00fcber das Schloss Babenhausen. Der bekannte Dr. Otto M\u00fcller (&#8222;Entdecker&#8220; der Einhardsbasiliken Michelstadt und Seligenstadt) unterst\u00fctzte ihn bei den Grabungen die bei  der Sanierungen der Au\u00dfenfassade 1955\/56 stattfanden.  Dabei schrieb er ein &#8222;Grabungstagebuch&#8220;, fertigte Zeichnung und Fotografien an und f\u00fchrte Grabungen durch. 1965 legte er dann die Dissertation an der TU Darmstadt vor, doch sollte diese zur Straffung \u00fcberarbeitet werden.Dazu kam es jedoch nicht, da Haake wegen seiner Arbeit zu sehr eingespannt war und  am 1.1.1968 verstarb ohne diese Arbeit beendet zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Unterlagen die Haake hinterlie\u00df fanden ihren Weg zu Prof Dr. Fritz Arens aus Mainz. Arens war Kunsthistoriker und Denkmalpfleger und besch\u00e4ftige sich unter anderem mit dem Mainzer Dom und der Pfalz Bad Wimpfen. Als Denkmalpfleger war ihm der Nachlass von Haake in Wiesbaden sicherlich bekannt und so nahm er sich dessen , mit Erlaubnis der Witwe Haakes, an.<\/p>\n\n\n\n<p>1977 ver\u00f6ffentlichte Arens dann in den Mainzer Zeitschriften &#8222;Der Saalhof zu Frankfurt und die Burg zu Babenhausen, zwei staufische Wehr- und Wohnbauten am Mittelrhein&#8220;. Noch heute gilt diese Ver\u00f6ffentlichung als Standardwerk zu Babenhausen, zumal eben Haakes Zeichnung recht vielversprechend anmuten.  <\/p>\n\n\n\n<p>In der Folge gab es weitere Ver\u00f6ffentlichungen in denen Babenhausen Erw\u00e4hnung findet, wie etwa Hotz in &#8222;Pfalzen und Burgen der Stauferzeit&#8220; oder Kiesows &#8222;Romanik in Hessen&#8220;,<sup id=\"rf2-29529\"><a href=\"#fn2-29529\" title=\" Kiesow, Romanik in Hessen S199 und das ist bemerkenswert, verortet das Schloss s\u00fcdlich von Altdorf , es liegt jedoch n\u00f6rdlich! \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup> sowie weitere kleinere Aufs\u00e4tze. Allen gemeinsam ist , dass sie auf Arens zur\u00fcckgreifen, was zwar nicht immer als Quelle angegeben wird, aber an die selben Begriffe und Formulierungen genutzt werden, erkannt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>1981 begann erstmals wieder Bewegung in die Burg zu kommen als der Chefarzt Dr Eugen Wolpert das Schloss Babenhausen kaufte. Er plante wohl eine Klinik in dem Schlo\u00df zu er\u00f6ffnen, investierte sein gesamtes Privatverm\u00f6gen und lies aucherste Arbeiten durchf\u00fchren darunter die wichtige Sanierung der  D\u00e4cher. 1997 kam es dann zu einer Dendrochronologischen Datierung der Holzbalken der Erdgeschosshalle des ehemaligen Palas. <\/p>\n\n\n\n<p>Bereits zu Haakes Zeiten hatte Dr. Otto M\u00fcller eine Datierung in Auftrag gegeben. Ernst Hollstein , der die Dendrochronologie durchf\u00fchrte die Arens wiedergibt, datierte den \u00e4u\u00dfersten Jahresring in das Jahr 1183 und geht daher von \u201cnicht vor 1197 gef\u00e4llt aus\u201d. Arens sagt nicht das diese Balken aus der Erdgescho\u00dfhalle kommen, aber deutet es zumindest an oder impliziert es sogar wenn er schreibt, &#8222;Die Jahresringchronologie der Deckenbalken der Erdgescho\u00dfhalle des Westfl\u00fcgels wurde (&#8230;) vom Fachmann ermittelt und von Dr. Walter Nies ver\u00f6ffentlicht&#8220;. <sup id=\"rf3-29529\"><a href=\"#fn3-29529\" title=\" Arens, Der Saalhof zu Frankfurt und die Burg zu Babenhausen S37 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup> Arens schloss daraus das die Burg um 1200-1220 entstand. Diese Angabe kann man auch heute noch oftmals finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dendrochonologie von 1997 spricht aber da eine v\u00f6llig andere Sprache: es ergab sich eine F\u00e4llung und Einbau der Eichenst\u00e4mme im Winter des Jahres 1188\/89, zu dem schrieb Jost das der Ursprung der alten H\u00f6lzer der ersten Dendrochronologie nicht ganz klar sei, demnach stammten sie wohl aus dem Obergescho\u00df des Nordfl\u00fcgels!<sup id=\"rf4-29529\"><a href=\"#fn4-29529\" title=\" B.Jost, Burg Babenhausen \u2013 eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S122&nbsp;\" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>2001 verstarb der Besitzer Dr. Wolpert nach l\u00e4ngerer Krankheit. Das Schloss war finanziell hoch belastet und Au\u00dfenst\u00e4nde f\u00fcr Handwerker und Kredite waren zu diesem Zeitpunkt offen.  Die Witwe war gezwungen das Schlo\u00df versteigern zulassen.<sup id=\"rf5-29529\"><a href=\"#fn5-29529\" title=\" Darmst\u00e4dter Echo vom 10.2.2017 online &lt;a href=&quot;https:\/\/www.echo-online.de\/lokales\/darmstadt-dieburg\/babenhausen\/festplatz-in-babenhausen-wird-zur-parkanlage-mit-teichen_17672019&quot;&gt;https:\/\/www.echo-online.de\/lokales\/darmstadt-dieburg\/babenhausen\/festplatz-in-babenhausen-wird-zur-parkanlage-mit-teichen_17672019&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup><sup id=\"rf6-29529\"><a href=\"#fn6-29529\" title=\"FAZ vom 11.12.2005  &lt;a href=&quot;https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/babenhausen-die-stadt-das-schloss-und-eine-unendliche-geschichte-1278843.html&quot;&gt;https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/babenhausen-die-stadt-das-schloss-und-eine-unendliche-geschichte-1278843.html&lt;\/a&gt;  \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup> Nach dem Tod Dr. Wolperts gr\u00fcndeten sich die Babenhauser Schlossfreunde e.V., bem\u00fcht um die erhaltung der Anlage. Eine ukrainische Investorengruppe erwarb 2008 das Schloss schlie\u00dflich um hier unter Auflagen ein F\u00fcnf-Sterne Hotel zu errichten. Doch auch hier verz\u00f6gerten sich die Arbeiten da den Investoren auf Grund des Ukraine Konflikts keinen Zugriff mehr auf ihre russischen Gelder hatten. Und noch immer wird gearbeitet. <\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der jetzigen Sanierungen aber stellte sich heraus das Haake wohl nicht ganz so genau arbeitet wie es Arens uns glauben lies oder es selbst vermutete. So rekonstruierte Arens im Nordteil ein Geb\u00e4ude, dessen Dachtraufe auf der Au\u00dfenmauer aufsitzt. hier sind jedoch Zinnen nachgewiesen. <sup id=\"rf7-29529\"><a href=\"#fn7-29529\" title=\" Wobei mir mitgeteilt wurde das lediglich die Geb\u00e4udetiefe f\u00fcr den Westbau (Palas) belegt ist, was wiederum die Frage aufwirft was nun das Wiederlager der analysierten Balken war, die Arens zur Chronologie verwendet, die aber nach Jost aus dem an hier erw\u00e4hnten Nordtrakt stammen sollen \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Auch Haakes und Arens These eines Osttores konnte wohl  nicht best\u00e4tigt werden. Dies wirft mehr Fragen auf als hier beantwortet werden k\u00f6nnen! Doch sehen wir uns die Burg einmal im Detail an!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschichte der Burg Babenhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstmalig wird die Burg Babenhausen am 9. Juni 1236 in der Heiratsvereinbarung zwischen Wilhem von T\u00fcbing und Kuno III von M\u00fcnzenberg auf Grund der Verlobung mit Adelheid von T\u00fcbingen erw\u00e4hnt. Darin hei\u00dft es falls Kuno vor der Heirat sterben sollte, erhalte Adelheid die Burg oder 400 Mark Silber, ist die Ehe vollzogen aber Kinderlos, wenn Kuno stirb, so erh\u00e4lt Adelheid die Burg Babenhausen mit allem Zubeh\u00f6r und 1200 Mark Silber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Burg wird also als Wittum f\u00fcr Adelheid aufgef\u00fchrt, was bedeutet es sollte ihrer Versorgung dienen. Solche Witt\u00fcmer sollten zum einen f\u00fcr eine Standesgem\u00e4\u00dfe Unterbringung der Witwe sorgen, zum anderen ihre Versorgung sichern. Da Wilhelm Graf von T\u00fcbing und Graf von Gie\u00dfen war, war der Anspruch f\u00fcr seine Tochter gegen\u00fcber den (unfreien) M\u00fcnzenberger sehr hoch. Babenhausen sollte folglich wirtschaftlich stark und eher dem Komfort ausgerichtet sein, als der milit\u00e4rischen Trutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Das die M\u00fcnzenberger Besitzungen bei Babenhausen haben, erfahren aber bereits fr\u00fcher. 1176 ist es Kuno I der vom Kloster Fulda G\u00fcter im heute w\u00fcsten Altdorf erwirbt. Altdorf lag keinen Kilometer s\u00fcdlich der Burg Babenhausen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bau der Burg muss um 1180 begonnen haben. Dies zeigte sich bei der bereist erw\u00e4hnten Dendrochronologie von 1997 aus den Deckenbalken der Erdgeschosshalle.  Es ergab sich eine F\u00e4llung und Einbau der Eichenst\u00e4mme im Winter des Jahres 1188\/89!<sup id=\"rf8-29529\"><a href=\"#fn8-29529\" title=\" B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S122 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> Zu diesem Zeitpunkt stand also mindestens das Erdgeschoss des Palas mit seiner offenen Halle, sowie die gesamte Ummauerung der Burg bis in Erdgeschossh\u00f6he. Die Urspr\u00fcnglich Datierung stammte wohl aus einem Balken des Nordfl\u00fcgels in einem der Obergeschosse und zeigt somit wie lange die Arbeiten andauerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Somit ist auch der Erbauer der Burg bekannt: Es ist kein geringerer als Kuno I von M\u00fcnzenberg, der auch bereits die M\u00fcnzenburg gebaut, aber nie endg\u00fcltig beendet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Gestalt der Burg Babenhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Burg stellt sich fast quadratisch, mit einer L\u00e4nge von 42 m mal 44,5 m dar und ist noch heute in diesen Ma\u00dfen erhalten. Im Zentrum des Quadrates befand sich, mindestens bis ins fr\u00fche 18. Jahrhundert, ein Bergfried mit einer Kantenl\u00e4nge von 11 &#8211; 12 m<sup id=\"rf9-29529\"><a href=\"#fn9-29529\" title=\" Der Bergfried wurde bei der urspr\u00fcnglich Grabung nur angeschnitten \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup> . Erst bei den jetzigen Sanierungsarbeitenwurde er vollst\u00e4ndig aufgedeckt. Wie auch der Rest der Anlage war er in Backstein ausgef\u00fchrt.\u00a0An der \u00e4u\u00dferen Westwand des Bergfrieds befand sich ein Brunnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Fundament f\u00fcr die Burg wurde Trachyt bis in etwa 80cm H\u00f6he verwendet. Die n\u00e4chsten Vorkommen liegen am Hohen Berg bei Heusenstamm, in der N\u00e4he von Dreieichenhain, im Gebiet der M\u00fcnzenberger.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Westfl\u00fcgel der Anlage beherbergte den Palas. Das aufgehende Backsteinmauerwerk ist fast noch in voller H\u00f6he erhalten, jedoch durch die Renaissancefenster gest\u00f6rt. Im Erdgeschoss befindet sich eine Halle die sich fast \u00fcber die gesamte L\u00e4nge des Baus erstreckt und die durch romanische Rundb\u00f6gen zum Hof hin ge\u00f6ffnet ist. Sie wird nach Au\u00dfen durch einen runden Treppenturm auf H\u00f6he des Brunnens unterbrochen, der die oberen Stockwerke erschlie\u00dft. Auch er geh\u00f6rt zum Ursprungsbau und ist ebenfalls aus Backstein ausgef\u00fchrt. Der Palas besa\u00df 3 Stockwerke und war mit einem Dach bedeckt, dessen Winkel 37 Grad betrug.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber ein Eingangsportal in die Burg kann keine Aussage getroffen werden. Haake vermutete im Ostfl\u00fcgel einen quadratischen Torturm, jedoch konnte weder dieser noch sonst irgendeine Form von Tor hier gefunden werden. Auch die vermutung das Gew\u00f6lbe das im Erdgescho\u00df sei eine Kapelle der Hanauer und damit eine Reminiszenz an eine fr\u00fchere Tortumkapelle ist ohnehin hinf\u00e4llig. Zwar war hier einmal kurzfristig einmal ein Kapelle eingebaut, doch das Gew\u00f6lbe ist das einer K\u00fcche und diente dem Brandschutz. Als soches ist es auch in alten Pl\u00e4nen verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Baumaterial Backstein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt wurde die Burg aus Backstein erbaut, wobei sich am Mauerwerk zeigt, das die Burg bis in H\u00f6he des ersten Stocks komplett in einem Zug durchgemauert worden sein soll. Die Mauerst\u00e4rke betr\u00e4gt dabei lediglich 1,2m , was sich bei einer Mauerst\u00e4rke von 3,4m auf der M\u00fcnzenburg geradezu mickrig ausnimmt. Aus fortifikatorischen Gesichtspunkten ist die Mauerst\u00e4rke nicht zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Verwendung von Backstein f\u00fchrt Ahrens aus, das dieser nicht so ungew\u00f6hnlich sei wie es scheint. Die sp\u00e4tromanische Marienkapelle in M\u00fcnchen ( Vorg\u00e4nger der heutigen Frauenkirche) war im 13. Jahrhundert ebenfalls aus Backstein errichtet worden. Backstein kam auch im Frankfurter Saalhof als Zierelement zum tragen.  In aller Regel kam Backstein jedoch als Werkstoff eher im Norden zu tragen, wo Feld oder Bruchstein nicht verf\u00fcgbar waren. Zudem wurde der Baustoff im ausgehenden 12. Jahrhundert in haupts\u00e4chlich im Kirchenbau eingesetzt.  F\u00fcr S\u00fcdhessen, respektive im gesamte Gro\u00dfraum und um 1200 ist aber ein komplettes Geb\u00e4udeensemble aus Backstein dennoch h\u00f6chst ungew\u00f6hnlich.  Wohingegen die Verwendung von Backstein in Italien, seit der R\u00f6merzeit ungebrochen Verwendung fand. Dennoch beginnt ab dem 12 Jahrhundert wieder die Verwendung von Backstein n\u00f6rdlich der Alpen, wobei hier ein Einfluss der oberitalienischen Baukunst nachgewiesen ist.<sup id=\"rf10-29529\"><a href=\"#fn10-29529\" title=\" G. Binding,  Das Aufkommen von Backstein und Ziegel in Deutschland \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Backstein die in Babenhausen Verwendung fanden wurden mittels Formen hergestellt. Die Gr\u00f6\u00dfe der verwendeten Formen wiesen jedoch geringf\u00fcgige Schwankungen auf. In aller Regel waren sie 28-30cm:12-13cm:8-8,5cm gro\u00df und somit etwas kleiner als das durchschnittliche Klosterformat. Die Backsteine waren von oben links nach unten rechts geriffelt, wohl nicht wie Arens schreibt, um Bearbeitungsspuren zu imitieren, sondern um Spannung aus dem Stein beim Trocknen und Brennen zu nehmen wie Jost und Binding ausf\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"258\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenGiebel.png?resize=400%2C258&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29372\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenGiebel.png?w=400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenGiebel.png?resize=300%2C194&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch die Dachneigung von 37 Grad weist auf Italien hin. Normaler Weise wurde n\u00f6rdlich der Alpen eine Dachneigung von 45 Grad angestrebt. Dies hatte praktische Gr\u00fcnde. Im Winter war es so m\u00f6glich die Last des Schnees zu minimieren und ihn besser abrutschen zu lassen. Dies war im w\u00e4rmeren Italien nicht in diesem Ma\u00dfe notwendig, weshalb dort flachere Winkel, um 37 Grad, Verwendung fanden.  Der Dachwinkel konnte durch die erhaltene Giebelwand im S\u00fcden des Westfl\u00fcgels ermittelt werden. Ihr Bauschmuck, der wie der restliche Bauschmuck an der Au\u00dfenfassade bei sp\u00e4teren Umgestaltungen abgeschlagen wurde, lie\u00df sich in weiten Teilen nachvollziehen  und rekonstruieren. (siehe Bild). Einziger weiterer bekannter Bauschmuck sind die Lisenen des Treppenturms. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Herstellung der Backsteine f\u00fcr den Bau der Burg musste geplant \u00fcber einen langen Zeitraum erfolgen, da der Ton eine Winter durchfrieren muss, zerkleinert und mit Wasser durchgeknetet wird,  um dann einen Sommer zu trocknen und erst dann zum Brennen bereit ist. Dies bedeutet das etwa 1,5 Jahre ins Land gehen bis aus dem gestochenen Ton ein verwendbarer Ziegel entsteht. Ziegel\u00f6fen oder Abbaustellen des Tons, sowie deren Verarbeitungspl\u00e4tze konnten bisher nicht gefunden werden. (Meines Wissens wurde aber auch nicht wirklich danach gesucht&#8230;). Jedoch k\u00f6nnte sie westlich des Burg  Babenhausen gelegen haben, wo am Ziegelweg  eine bedeutende Ziegelh\u00fctte seit dem 14. Jahrhundert nachgewiesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Kapitelle<\/strong> <strong>der Arkaden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die heutigen, in den Babenhausener Arkaden vorhandenen Kapitelle sind nicht mehr die Originale. Diese wurden 1902 ausgebaut und nach Seligenstadt verbracht. An die Stelle der Originale traten rekonstruierte Kopien. <\/p>\n\n\n\n<p>Arens versuchte, mit dem Stand von 1976, die Kapitelle zu vergleichen und zog diese zu seiner Datierung hinzu. Parallelen finden sich zu den Babenhausener Kapitellen in den Kapitellen der Westempore der Aschaffenburger Stiftskirche, den Kapitellen des Marktportals am Mainzer Dom und der St. Peterskirche in Gelnhausen. Daher gibt\/gab es eine Verkettung von Mainz-Aschaffenburg-Gelnhausen-Babenhausen, aber auch Mainz-Gelnhausen-Aschaffenburg-Babenhausen, wobei Arens die Frage aufwirft ob Babenhausen nicht direkt nach Mainz geschaffen worden sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Datierung die Arens hierzu angibt folgt, w\u00e4re in etwa: Mainz (1210\/1220) &#8211; Babenhausen (?) &#8211; Aschaffenburg (1220) &#8211; Gelnhausen (1225). Arens folgte in Teilen,  was  Aschaffenburg anging, den Aschaffenburger Monographien von Klewitz. Dieser hatte vermutet die Westempore in Aschaffenburg, wo die \u00e4hnlichen Kapitelle verbaut sind, sei Barock und die Kapitelle seien aus Babenhausen nach Aschaffenburg gebracht worden, wo sie in Zweitverwendung verbaut wurden. Arens nahm nun an das die Kapitelle aus dem Vorg\u00e4ngerbau des Aschaffenburger Schloss stammten sich aber m\u00f6glicherweise die selbe Bauh\u00fctte wie die Babenhausener Kapitelle teilten. Beide sa\u00dfen dem Trugschluss auf  die Empore sei Barock.  Sie ist jedoch wie sich anhand von Steinmetzzeichen zeigten als romanisch identifiziert, aber dennoch waren die Kapitelle urspr\u00fcnglich nicht f\u00fcr sie geschaffen.<sup id=\"rf11-29529\"><a href=\"#fn11-29529\" title=\"  B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S123 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich stellt sich in der Betrachtung der Kapitelle heraus das diese f\u00fcr diese, durch die Dendrochronologie gesicherte, Zeitstellung solit\u00e4r erscheinen, wobei Jost hier die Frage  &#8222;nach den M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Datierung der Kapitellgruppe&#8220; aufwirft, oder aber ob im sp\u00e4ten 12. Jh. den Werkmeistern eine gr\u00f6\u00dfere Vielfalt an Bauschmuck zur Verf\u00fcgung stand als bekannt.<sup id=\"rf12-29529\"><a href=\"#fn12-29529\" title=\" B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S123 \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ungeachtet dieser Fragestellung lie\u00dfe sich aber durchaus die Datierung der Mainzer Kapitelle mit einem Baubeginn in die 1180er Jahre in Babenhausen in Einklang bringen. Denn wir wissen, dass, in Folge der R\u00fcckkehr Erzbischof Konrad I. 1183, zwischen 1190 und der Weihe 1239 der Dom in Mainz grundlegend saniert wurde und neue Querschiffe erhielt, bei denen auch das Marktportal eingebaut wurde.<sup id=\"rf13-29529\"><a href=\"#fn13-29529\" title=\" von Winterfeld, Zur Baugeschichte des Mainzer Doms in Der verschwundene Dom S64 \" rel=\"footnote\">13<\/a><\/sup> Von Winterfeld geht nun davon aus das bei dem Mainzer Umbau zun\u00e4chst mit dem Langhaus und den Seitenschiffen als wichtigstes Element begonnen wurde, wobei er das Markportal explizit mit in diese Phase einbezieht.<sup id=\"rf14-29529\"><a href=\"#fn14-29529\" title=\" von Winterfeld, Zur Baugeschichte des Mainzer Doms in Der verschwundene Dom S80 \" rel=\"footnote\">14<\/a><\/sup> Dies deckt sich mit Bauuntersuchungen des Mauerwerks zu Beoabachtungen zur Einw\u00f6lbung des Langhauses<sup id=\"rf15-29529\"><a href=\"#fn15-29529\" title=\" Hrsg. Prof. Dr. Gerhard Muth, Dom Rekonstruktionen, Publikation der FH Mainz S10 \" rel=\"footnote\">15<\/a><\/sup>. Demnach sollten der Bau der kompletten Seitenschiffe mit Marktportal in der Zeit bis 1200 beendet worden sein. Dies w\u00fcrde bedeuten die Datierung um 10 bis 20 Jahre fr\u00fcher anzusetzen als die Datierung die Arens verwendet. Soweit diese kurze Exkursion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur quadratischen Form der Burg Babenhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die nun feststehende Zeit f\u00fcr 1180 ist der quadratische Grundriss der Burg mit freistehendem Bergfried solit\u00e4r. <\/p>\n\n\n\n<p>Arens weist auf durchaus \u00e4hnliche Anlagen n\u00f6rdlich der Alpen hin, allen voran das Storchennest Lahr \/ Tiefburg Lahr. <sup id=\"rf16-29529\"><a href=\"#fn16-29529\" title=\" online verf\u00fcgbares PDF &#8222;Die Tiefburg Lahr &#8211; ein staufisches Schlo\u00df&#8220; &lt;a rel=&quot;noreferrer noopener&quot; href=&quot;https:\/\/journals.ub.uni-heidelberg.de\/index.php\/nbdpfbw\/article\/view\/14936&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Uni Heidelberg&lt;\/a&gt; \" rel=\"footnote\">16<\/a><\/sup> Zwar besitzt sie einen \u00e4hnlichen Grundriss mit Bergfried, jedoch hat sie zus\u00e4tzlich Eckt\u00fcrme, besteht aus Buckelquader und zudem fehlt die offene Halle und der Treppenturm \u00fcber den noch zu reden sein wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Burgentypus dem Lahr angeh\u00f6rt ist der Typus der Kastellburg. Dieser Typ Burg kam in Folge Kreuzz\u00fcge \u00fcber die Alpen. Ihnen sind Eckt\u00fcrme und das Fehlen eines Bergfriedes gemeinsam. Walter Hotz nennt in  &#8222;Pfalzen und Burgen der Stauferzeit&#8220; einige Beispiel aus \u00d6sterreich: die urspr\u00fcngliche Wiener Hofburg aus dem 13 Jh., im Grundriss im Schweizer Trakt erhalten,  Schloss Ebenfurth (nach 1293), Schloss Pottendorf (vor 1130), Schloss Ebreichsdorf (1294), Schloss Prugg (1242), Schloss Marchegg (1346), sowie in der Schweiz Schloss Marschlins (Mitte 13.Jh.). Jedoch weist hierzu Biller drauf hin, das Babenhausen von den Kastelltypen zu differenzieren ist.<sup id=\"rf17-29529\"><a href=\"#fn17-29529\" title=\" T.Biller Die Entwicklung regelm\u00e4\u00dfiger Burgformen in der Sp\u00e4tromanik und die Burg Kaub (Gutenfels) S43 \" rel=\"footnote\">17<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch verwendet Heinrich von Ortenberg, der mit einer Tochter Kunos verheirate war, die selbe quadratische Form wie Kuno in Babenhausen. Er erbaut zwischen 1187 und 1208 die Wasserburg Dieburg  als Quadrat von ca.60m Kantenl\u00e4nge  mit zentralem Wehrturm. Ebenso wei\u00dft die Burg Kunos in Assenheim \u00c4hnlichkeiten als quadratische Burg mit zentralem Turm auf.<sup id=\"rf18-29529\"><a href=\"#fn18-29529\" title=\" C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S350 \" rel=\"footnote\">18<\/a><\/sup> Leider ist von diesen Burgen kaum etwas \u00fcbrig geblieben um n\u00e4here Aussagen zu treffen. Eine erhaltene Burganlage, die sich m\u00f6glicherweise von Babenhausen inspirieren lies,  scheint das Johanniterkastell Biebelried zu sein, die allerdings fast 100 Jahre j\u00fcnger ist und m\u00f6glicherweise in ihrerer ersten Bauphase keinen Turm aufwies, aber dennoch zumindest ihr Vorbild in Babenhausen haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Bergfried<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"309\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Babenh1570.jpg?resize=400%2C309&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29479\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Babenh1570.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Babenh1570.jpg?resize=300%2C232&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Schloss Babenhausen um 1570, mit erhaltenem<br>Wehrturm, Bastionen, nachtr\u00e4glich angebauten <br>T\u00fcrmchen und Wassergr\u00e4ben nach<br>einer 1944 verbrannten Karte (HSt,AD P 10, Nr39)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Wehrturm, oder Bergfried befindet sich leicht aus dem Zentrum der Anlage verschoben und um wenige Grad gedreht und ist ebenfalls aus Backstein erbaut. Lediglich einige, bei Ausgrabung gefunden Buckelquader aus Granit, lassen die Vermutung zu es k\u00f6nnte sich um eine Eckverquaderung gehandelt haben. \u00dcber seine H\u00f6he ist nichts bekannt, jedoch darf eine H\u00f6he von etwa 25m angenommen werde, eine typische H\u00f6he f\u00fcr Bergfriede\/Wehrt\u00fcrme jener Zeit, zudem w\u00fcrde diese H\u00f6he einen relativ guten Blick \u00fcber den 3 St\u00f6ckigen Palas erm\u00f6glichen. Er besa\u00df eine Mauerst\u00e4rke von 2,96m.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Turm erweist sich auf Grund der Mauerst\u00e4rke der eigentlichen Burganlage als einzig wirklich fortifikatorisches Element. Auch wurde er als erstes erbaut, m\u00f6glicherweise um der Anlage  beim Bau entsprechenden Schutz zu geben. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie noch in einem sp\u00e4teren Artikel zu zeigen sein wird hat die leichte Drehung von etwa 2\u00b0 nach S\u00fcden einen tieferen Sinn und ist nicht etwa einem Messfehler der Baumeister geschuldet. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich erst k\u00fcrzlich \u00fcber Akten erschloss stand der Turm noch 1705, da er neu gestrichen wurde, muss aber vor 1729 abgebrochen worden sein, da er hier auf einer Karte nicht mehr auftaucht.<sup id=\"rf19-29529\"><a href=\"#fn19-29529\" title=\" C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S338 \" rel=\"footnote\">19<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zur offenen Halle von Babenhausen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der offenen Halle im Erdgeschoss des Palas und ihre Nichtnutzbarkeit im Winter, respektive kaltem Wetter, wird in der \u00e4lteren Literatur Babenhausen h\u00e4ufig als \u201cstaufisches Jagdschloss\u201d angesprochen.&nbsp;Ein Satz dersich aber auch in der  neusten Literatur wieder findet.<sup id=\"rf20-29529\"><a href=\"#fn20-29529\" title=\" Ich pers\u00f6nliche halte nicht viel von dem Begriff &#8222;Jagdschloss&#8220; impliziert er doch eine barockes Jagdschl\u00f6sschen, zu dem wurde inflation\u00e4r damit umgegangen: Trebur? Jagdschloss! Burg Hayn? Jagdschloss!, Palas Seligenstadt? Jagdschloss! Es ist ein bisschen wie bei Kochsendungen: &#8222;Es schmeckt nussig&#8220;, hei\u00dft keiner wei\u00df wie er es beschreiben soll! \" rel=\"footnote\">20<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"376\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/HalleBabenhausen2.jpg?resize=764%2C376&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29361\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/HalleBabenhausen2.jpg?w=764&amp;ssl=1 764w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/HalleBabenhausen2.jpg?resize=300%2C148&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><figcaption>Die Viererarkaden der offenen Halle in Babenhausen, rechts der Treppenturm (Unkenntlichmachung durch mich) (Quelle: Wikimedia Public Domain)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Konzept der Sommerhalle, also der Bau des nach au\u00dfen nicht verschlie\u00dfbaren Saales, ist uns bereits aus der M\u00fcnzenburg bekannt und ist in dieser Form etwa auch in der K\u00f6lner Bischofspalz Rainalds von Dassel oder der Pfalz Gelnhausen nachweisbar und verf\u00fcgte ebenso in Babenhausen \u00fcber keinerlei Heizm\u00f6glichkeit. Dort war der Saal jedoch in den oberen Stockwerken verortet. In Babenhausen ist er ebenerdig angelegt und weckt mit seinen gro\u00dfen B\u00f6gen Erinnerungen an Kreuzg\u00e4nge. Die Ebenerdigkeit f\u00fchrte unter anderem dazu, dass die 4 offenen Arkaden mit einem M\u00e4uerchen vom Hof getrennt waren. Wohl um bei Regen oder Schnee Wasser am eindringen in den Saal zu hindern.  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"225\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenHalle.jpg?resize=800%2C225&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29358\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenHalle.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenHalle.jpg?resize=300%2C84&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/BabenhausenHalle.jpg?resize=768%2C216&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Die offene Halle in Babenhausen von innen gesehen mit Zugang zum Treppenturm (Rekonstruktion W.Haake)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Inneren des Halle, neben und zwischen den Arkaden und \u00fcber die T\u00fcr zum Treppenturm laufend, tauchen wieder Simse auf, wie sie auch bereits in der Burg M\u00fcnzenberg und Gelnhausen in Erscheinung treten. Jedoch sind diese nicht fig\u00fcrlich ausgef\u00fchrt und dienen lediglich einer horizontalen Raumgliederung. Unbekannt ist jedoch ob es ein farbliche Ausgestaltung des Raumes gab, oder ob etwa Verputz und Malereien (wie sie f\u00fcr das Sp\u00e4tmittelalter in Babenhausen belegt sind) auf Sandstein oder Backstein angebracht war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Halle hinter den Arkaden erstreckte sich fast in ganzer L\u00e4nge durch den Bau, wobei sie hinter der Viererarkade im S\u00fcden endete<sup id=\"rf21-29529\"><a href=\"#fn21-29529\" title=\" Ahrens vermutete eine verk\u00fcrzung des Raumes im Norden\" rel=\"footnote\">21<\/a><\/sup> ,  und weist eine Tiefe von 8,5m auf, wurde aber vermutlich beim Umbau 1393 verk\u00fcrzt, als der Bau unterkellert wurde und daf\u00fcr das n\u00f6rdliche Fu\u00dfbodennievau angehoben werden musste.<sup id=\"rf22-29529\"><a href=\"#fn22-29529\" title=\" C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S372 \" rel=\"footnote\">22<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber dem Saal, also im ersten Obergeschoss, befand sich ein weiterer Saal, wohl der eigentliche Saal des Palas. Das dritte Obergescho\u00df hingegen war wahrscheinlich unterteilt und wahrscheinlich beherbergte Wohnr\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bereits beschrieben ist das System Sommerhalle bekannt, auch taucht die offenen Halle im Erdgeschoss auch in sp\u00e4terer Zeit in Deutschland in Rath\u00e4usern auf, wo sie als Markthalle dient.<sup id=\"rf23-29529\"><a href=\"#fn23-29529\" title=\" z.B. Michelstadt, historisches Rathaus M\u00fcnzenberg , Minden, Dortmund und viele andere\" rel=\"footnote\">23<\/a><\/sup> Sie ist aber zu dieser Zeit im heutigen Deutschland in dieser Form und vorallem in Burgen vollkommen unbekannt und wird auch sonst in Burgen nicht mehr zum Einsatz kommen. &nbsp;Jedoch gab es diese Bauweise s\u00fcdlich der Alpen.  Arens weist darauf hin , das der Palas mit \u00e4hnlichen Bauten in Italien vergleichbar ist. Er nennt hier die alten italienischen Rath\u00e4user ( Palazzo della Regione, del Popolo, Palazzo Publico etc) mit ihren offenen Erdgeschosshallen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese auch in der Lombardei Broletto genannten Anlagen waren bzw. sind rechteckige, ummauerte H\u00f6fe mit dem Geb\u00e4ude des offenen Saalbaus im Erdgeschoss und einem geschlossenem Saal im Obergeschoss. Die Halle diente als Markt und Ort der \u00f6ffentlichen Rechtsprechung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erhaltenen Broletti sind zwar zeitgleich oder sp\u00e4ter im Vergleich mit Babenhausen zu sehen, haben ihren Ursprung aber wahrscheinlich in fr\u00fchen Adelspl\u00e4sten und Burgen, m\u00f6glicher Weise auch in&nbsp; italienischen Pfalzen, die allerdings s\u00e4mtlichst abgegangen sind, f\u00fchrt Arens aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Jost wiederum, in Ihrem Aufsatz, widerspricht dem, mit der Begr\u00fcndung das eben jene Broletti nur zeitgleich oder sp\u00e4ter sind und \u00fcbergeht dabei Arens Ausf\u00fchrung das der Broletto auf gemeinsamer Vorbilder der fr\u00fchen italienisch-staufischen Palastarchitektur zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Dennoch f\u00fchrt sie aber  richtig aus, dass es in Deutschland sehr wohl zeitgleiche offene Erdgescho\u00dfhallen in Profanbauten gab, nicht zuletzt etwa das &#8222;Romanische Haus&#8220; in Seligenstadt, ohne aber deren Funktion zu kennen.  In ihrne Bauvergleiche nimmt sie aber dann wiederum Bauten wie etwa die Loggien, die nach au\u00dfen offen liegenden Zugangswege des Pallas, der Landgrafenbau, der Wartburg und stellt die Frage ob die Halle in Babenhausen nicht die Umsetzung einer Solchen Loggia von der Horizontalen in die Vertikale sein k\u00f6nnte. Und vergleicht weiterhin Babenhausen mit dem W\u00fcrzburger Rathaus Grafeneckart und Wenzelsaal, schreibt aber hierzu &#8222;Hier begegnet uns eine mit der Babenhausener Halle im weitesten Sinne vergleichbare Gestaltung nur wenig sp\u00e4ter<strong> in v\u00f6llig anderer Ausformung und im ersten Obergescho\u00df<\/strong>&#8220;<sup id=\"rf24-29529\"><a href=\"#fn24-29529\" title=\" B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S134, Hervorhebung durch mich \" rel=\"footnote\">24<\/a><\/sup> Mir erschlie\u00dft sich dabei nicht wie die Loggia\/ der Saal vergleichbar sein soll, wenn er doch eine v\u00f6llig andere Ausformung hat und dazu noch wie die offenen S\u00e4le der M\u00fcnzenberg oder Gelnhausens im Obergeschoss liegen. Jost nennt aber auch als Beispiel die Torhalle von Lorsch mit offenem Untergescho\u00df, geschlossener Halle im Obergescho\u00df und runden Teppent\u00fcrmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin, und das halte ich nun durchaus f\u00fcr wichtig, weist Jost auf andere Bauten hin. Zu nennen sind hier <em>Santa Mar\u00eda del Naranco <\/em>(Spanien), der ehemaligen K\u00f6nigshalle von K\u00f6nig von Ramiro I. aus dem 9. Jahrhundert, das bekannt gewesen sein k\u00f6nnte da es am Jakobsweg liegt. Erg\u00e4nzen m\u00f6chte ich dies wiederum mit einem Bau des sp\u00e4ten 11. Jahrhunderts aus Spanien, dem Palast der K\u00f6nige von Navarra in Estella, dessen offene Erdgeschosshalle eine noch gr\u00f6\u00dfere \u00c4hnlichkeit mit Babenhausen bietet. <\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso interessant ist die bei Jost erw\u00e4hnt <em>Aula Nova <\/em>der Canterbury Cathedral, denn diese wird wiederum auf italienische Vorbilder Vorbilder zur\u00fcckgef\u00fchrt, ebenso wie es Arens mit Babenhausen tat, und mit den zeitgleichen <em>Palazzo comunale<\/em> bzw. <em>Broletti<\/em> verglichen<sup id=\"rf25-29529\"><a href=\"#fn25-29529\" title=\" P. Fergusson The Entry Complex at the Cathedral Priory in A. Bovey Hrsg, Medieaval Art, Architecture &amp; Archaeoligy at Canterbury 2013 S.93 \" rel=\"footnote\">25<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Bau, dessen \u00c4hnlichkeit Jost auf Zufall zur\u00fcckf\u00fchrt, aber nicht unerw\u00e4hnt lassen will wegen seiner \u00c4hnlichkeit ist der etwa zeitgleich entstandene Porphyrogennetos-Palast (<em>Tekfur Saray\u0131<\/em>) in Istanbul, der aus Backstein erbaute Palast \u00f6ffnet sich mit 4 Arkaden zu einem Hof und besitzt 2 dar\u00fcber liegende Stockwerke.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir nun schon in Byzanz\/Konstantinopel\/Istanbul angekommen sind, m\u00f6chte ich nun direkt eine Br\u00fccke zur\u00fcck nach Italien schlagen, wo uns bisher alles immer wieder hingef\u00fchrt hat!  Ein weiterer Bau der in seinen Rekonstruktionen mit einen S\u00e4ulenhalle im Erdgeschoss rekonstruiert wird ist der Dogenpalast des  Sebastiano Ziani (Regierung 1172-1178) der bis 1340 bestand hatte. Er war, wie im Venedig, dem Tor nach Byzanz ,\u00fcblich, nach eben jenen byzantinischen Vorbildern erbaut. Und da Bettina Jost bereits die Br\u00fccke nach a) Byzanz und b) ins 9 Jahrhundert bei ihren Vergleichen schlug, erweitere ich dies mit der Abbildung des Palastes Theoderichs in der Basilika <em>Sant Appolinare Nuova<\/em> Ravenna der eine offene S\u00e4ulenhalle im Untergescho\u00df, als auch ein geschlossenes Obergescho\u00df aufweist. Dies zeigt, wie auch schon Jost mit der Erw\u00e4hnung von <em>Santa Mar\u00eda del Naranco<\/em> andeutet, das das Grundkonzept der offenen Halle wohl \u00e4lter ist als es eine Burg um 1200 vermuten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber nun die Halle angeht, sie scheint schon sp\u00e4testens zwischen 1270 und 1290 seine eigentliche Funktion verloren zu haben. Die Doppelarkade die den Eingang bildet scheint schon zu diesem Zeitpunkt mit einem Vorbau geschlossen worden zu sein und in dem so entstandenen neuen Raum wird eine Abendmahlsszene an der Backsteinwand hofseitig angebracht. Ottersbach wei\u00dft darauf hin das es aber kein Fassadenbild ist. Man hatte eine neue Kapelle angelegt.<sup id=\"rf26-29529\"><a href=\"#fn26-29529\" title=\" C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S350 \" rel=\"footnote\">26<\/a><\/sup>  Grund k\u00f6nnte gewesen sein, das es den Besitzern dieses Bauteils, w\u00e4hrend der Zeit der streitigkeiten der M\u00fcnzenberger Erbschaft seit 1255, nicht m\u00f6glich war die eigentliche Burgkapelle zu nutzen. Daraus kann man zumindest schlie\u00dfen das es im Westfl\u00fcgel, dem Palas , keine Kapelle gab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Treppenturm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eines der ungew\u00f6hnlichsten Bauteile der Burg ist der runde Treppenturm, der etwa mittig an den Palas angebaut ist, und die Arkaden in Vierer- und Zweiergruppe teilt.  Bei einer normalen Betrachtung einer Burg w\u00fcrde man ihn zeitlich in die Renaissance verorten.  Tats\u00e4chlich ist er aber zur selben Zeit, aus dem gleichen Backstein wie der Rest der Burg entstanden und auch mit dem Palas verbunden. <br>In staufischer Zeit erfolgte in aller Regel die Erschlie\u00dfung von Obergeschossen bei Profanbauten durch au\u00dfen angebaute h\u00f6lzerne Treppenbauten. Wenige Ausnahmen sind hier die Wartburg die eine innen liegende Treppe besitzt. Runde Treppent\u00fcrme kamen hingegen nur in Kirchen zum Einsatz. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinem Bauschmuck , den Lisenen, \u00e4hnelt er auch tats\u00e4chlich eher dem Treppenturm einer Kirche. Etwa optisch vergleichbar den Treppent\u00fcrmen in Gernrode oder den Ostt\u00fcrmen aus der Zeit des Williges am Mainzer Dom.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der italienische Traum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder fiel in diesem Text der Name Italien. Und wie bereits in einem der vorigen Artikeln zu den M\u00fcnzenbergern angedeutet, waren die Italienz\u00fcge Friedrich I Barbarossa f\u00fcr gerade f\u00fcr die Ministerialen wie Kuno von M\u00fcnzenberg eine gute M\u00f6glichkeit sich zu profilieren. Doch neben Ruhm und Ehre scheinen Sie durchaus mehr mitgenommen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Kuno scheint es die Inspiration f\u00fcr Burg Babenhausen gewesen zu sein, in der er italienische Broletti referenziert. Ich hege pers\u00f6nlich die Vermutung das jedoch mehr dahinter steckt als lediglich sich ein &#8222;Ferienhaus im italienischen Stil&#8220; errichten zu lassen. Zu extravagant ist die Anlage, zu  elaboriert das Konstrukt der offenen Halle mit rundem Treppenturm. Kuno I scheint hier auf etwas spezielles verweisen zu wollen. M\u00f6glicherweise in der Art einer Memoria, wie sie etwa auch die Heident\u00fcrme in Rheinhessen entstehen lie\u00df, wo einige Kircht\u00fcrme die T\u00fcrme der Grabeskirche von Jerusalem in Folge des ersten Kreuzzuges referenzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesem Thema werde ich mich schleunigst wieder widmen, auch in der Hoffnung dann weitere Erkenntnisse erlangt zu haben.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-29529\"><p > C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S337 &nbsp;<a href=\"#rf1-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-29529\"><p > Kiesow, Romanik in Hessen S199 und das ist bemerkenswert, verortet das Schloss s\u00fcdlich von Altdorf , es liegt jedoch n\u00f6rdlich! &nbsp;<a href=\"#rf2-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-29529\"><p > Arens, Der Saalhof zu Frankfurt und die Burg zu Babenhausen S37 &nbsp;<a href=\"#rf3-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-29529\"><p > B.Jost, Burg Babenhausen \u2013 eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S122&nbsp;&nbsp;<a href=\"#rf4-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-29529\"><p > Darmst\u00e4dter Echo vom 10.2.2017 online <a href=\"https:\/\/www.echo-online.de\/lokales\/darmstadt-dieburg\/babenhausen\/festplatz-in-babenhausen-wird-zur-parkanlage-mit-teichen_17672019\">https:\/\/www.echo-online.de\/lokales\/darmstadt-dieburg\/babenhausen\/festplatz-in-babenhausen-wird-zur-parkanlage-mit-teichen_17672019<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf5-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-29529\"><p >FAZ vom 11.12.2005  <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/babenhausen-die-stadt-das-schloss-und-eine-unendliche-geschichte-1278843.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/region-und-hessen\/babenhausen-die-stadt-das-schloss-und-eine-unendliche-geschichte-1278843.html<\/a>  &nbsp;<a href=\"#rf6-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-29529\"><p > Wobei mir mitgeteilt wurde das lediglich die Geb\u00e4udetiefe f\u00fcr den Westbau (Palas) belegt ist, was wiederum die Frage aufwirft was nun das Wiederlager der analysierten Balken war, die Arens zur Chronologie verwendet, die aber nach Jost aus dem an hier erw\u00e4hnten Nordtrakt stammen sollen &nbsp;<a href=\"#rf7-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-29529\"><p > B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S122 &nbsp;<a href=\"#rf8-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-29529\"><p > Der Bergfried wurde bei der urspr\u00fcnglich Grabung nur angeschnitten &nbsp;<a href=\"#rf9-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-29529\"><p > G. Binding,  Das Aufkommen von Backstein und Ziegel in Deutschland &nbsp;<a href=\"#rf10-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-29529\"><p >  B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S123 &nbsp;<a href=\"#rf11-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-29529\"><p > B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S123 &nbsp;<a href=\"#rf12-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13-29529\"><p > von Winterfeld, Zur Baugeschichte des Mainzer Doms in Der verschwundene Dom S64 &nbsp;<a href=\"#rf13-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 13.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn14-29529\"><p > von Winterfeld, Zur Baugeschichte des Mainzer Doms in Der verschwundene Dom S80 &nbsp;<a href=\"#rf14-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 14.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn15-29529\"><p > Hrsg. Prof. Dr. Gerhard Muth, Dom Rekonstruktionen, Publikation der FH Mainz S10 &nbsp;<a href=\"#rf15-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 15.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn16-29529\"><p > online verf\u00fcgbares PDF &#8222;Die Tiefburg Lahr &#8211; ein staufisches Schlo\u00df&#8220; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/journals.ub.uni-heidelberg.de\/index.php\/nbdpfbw\/article\/view\/14936\" target=\"_blank\">Uni Heidelberg<\/a> &nbsp;<a href=\"#rf16-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 16.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn17-29529\"><p > T.Biller Die Entwicklung regelm\u00e4\u00dfiger Burgformen in der Sp\u00e4tromanik und die Burg Kaub (Gutenfels) S43 &nbsp;<a href=\"#rf17-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 17.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn18-29529\"><p > C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S350 &nbsp;<a href=\"#rf18-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 18.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn19-29529\"><p > C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S338 &nbsp;<a href=\"#rf19-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 19.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn20-29529\"><p > Ich pers\u00f6nliche halte nicht viel von dem Begriff &#8222;Jagdschloss&#8220; impliziert er doch eine barockes Jagdschl\u00f6sschen, zu dem wurde inflation\u00e4r damit umgegangen: Trebur? Jagdschloss! Burg Hayn? Jagdschloss!, Palas Seligenstadt? Jagdschloss! Es ist ein bisschen wie bei Kochsendungen: &#8222;Es schmeckt nussig&#8220;, hei\u00dft keiner wei\u00df wie er es beschreiben soll! &nbsp;<a href=\"#rf20-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 20.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn21-29529\"><p > Ahrens vermutete eine verk\u00fcrzung des Raumes im Norden&nbsp;<a href=\"#rf21-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 21.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn22-29529\"><p > C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S372 &nbsp;<a href=\"#rf22-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 22.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn23-29529\"><p > z.B. Michelstadt, historisches Rathaus M\u00fcnzenberg , Minden, Dortmund und viele andere&nbsp;<a href=\"#rf23-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 23.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn24-29529\"><p > B.Jost, Burg Babenhausen &#8211; eine regelm\u00e4\u00dfige Wasserburg der 1180er Jahre und ihre Einordnung in das Baugeschehen der Stauferzeit , in Burgen und Schl\u00f6\u00dfer BD 40 Nr. 3 1999 S134, Hervorhebung durch mich &nbsp;<a href=\"#rf24-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 24.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn25-29529\"><p > P. Fergusson The Entry Complex at the Cathedral Priory in A. Bovey Hrsg, Medieaval Art, Architecture &amp; Archaeoligy at Canterbury 2013 S.93 &nbsp;<a href=\"#rf25-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 25.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn26-29529\"><p > C.Ottersbach , Die Burgen der Herren und Grafen von Hanau (1166-1642) S350 &nbsp;<a href=\"#rf26-29529\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 26.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung&#8222;Das Schlo\u00df Babenhausen (Kreis Darmstadt-Dieburg), eine deprimierende Einheit aus zerhacktem Ziegelmauerwerk der Romanik, tapetenverkleisterter Renaissance und ungepflegtem Historismus(&#8230;) birgt [es] letztlich bemerkenswerte bauliche Spuren aller Jahrhunderte seines Bestehens.&#8220; war in der Ausgabe BD 40&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":29358,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[78,80,49,75],"class_list":["post-29529","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte","tag-burg","tag-muenzenberg","tag-recherche","tag-staufer"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Burg Babenhausen - M\u00fcnzenbergs Italientraum? 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