{"id":29232,"date":"2020-07-01T17:39:33","date_gmt":"2020-07-01T16:39:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tribur.de\/blog\/?p=29232"},"modified":"2020-07-01T17:39:35","modified_gmt":"2020-07-01T16:39:35","slug":"burg-muenzenberg-stammburg-und-stadt-der-muenzenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tribur.de\/blog\/2020\/07\/01\/burg-muenzenberg-stammburg-und-stadt-der-muenzenberger\/","title":{"rendered":"Burg M\u00fcnzenberg &#8211; Stammburg und Stadt der M\u00fcnzenberger"},"content":{"rendered":"\n<p>Als Konrad II 1150 ein zu Fulda geh\u00f6rendes Kloster stiftet, schl\u00e4gt er wohl zwei fliegen mit einer Klappe. Zum Ersten kann er sich eine Stammkloster errichten, ganz wie die Adeligen auch, zum Zweiten bekommt er aber als Ausgleich von Fulda einen 4km im S\u00fcdwesten liegenden, mit wilder Minze bewachsenen H\u00fcgel \u00fcberschrieben. Vielleicht hatte er es von Anfang an auch nur auf diesen H\u00fcgel abgesehen. Denn die alte Turmh\u00fcgelburg Arnsburg \u00fcber der Wetter war zu klein geworden, nicht mehr repr\u00e4sentativ genug und auch nicht so gut zu verteidigen wie eine H\u00f6henburg.&nbsp;Auch die Vermutung wurde aufgestellt Das Konrad auf dem H\u00fcgel bereits irgendwie gesiedelt hat und mit dem Tausch eine Legitimation f\u00fcr sein Handeln suchte. <\/p>\n\n\n\n<p>Ob Konrad oder dann doch erst, was wahrscheinlicher ist,  ab 1156 sein Sohn Kuno mit dem Bau der M\u00fcnzenburg begann ist unbekannt. Doch der Bau ist gut organisiert und geplant. Bei der repr\u00e4sentative Au\u00dfenwirkung hat man sich f\u00fcr Sandstein in Buckelquaderoptik entschieden. Ein typisches Stilelement der Stauferzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sandsteine werden aus dem knapp 4km entfernten Rockenberg herbeigeschafft, wobei die Transportarbeit in Fronarbeit von H\u00f6rigen durchgef\u00fchrt wird<sup id=\"rf1-29232\"><a href=\"#fn1-29232\" title=\" Bettina Jost,&nbsp; Burgruine M\u00fcnzenberg S.32 \" rel=\"footnote\">1<\/a><\/sup>. Erst an der Baustelle traten dann die kostspieligen Steinmetze in Aktion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend nun die die Au\u00dfenseite der Wehrmauer und des Palas in Sandstein ausgef\u00fchrt wurde, griff man f\u00fcr den Rest der Burg auf S\u00e4ulenbasalt zur\u00fcck, der kosteng\u00fcnstig, direkt am Burgberg gebrochen wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"264\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/MuenzLOGO.jpg?resize=800%2C264&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29485\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/MuenzLOGO.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/MuenzLOGO.jpg?resize=300%2C99&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/MuenzLOGO.jpg?resize=768%2C253&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Visualisierung der M\u00fcnzenburg nach 1170 (ohne Siedlung)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Zwischen 1160 und sp\u00e4testens 1174 war die Burg soweit beendet das ein Einzug m\u00f6glich war und&nbsp; in diesem Zustand sollte die Burg bleiben bis das Geschlecht der M\u00fcnzenberger ausgestorben war. Diese Zeit sollte ausreichen um eine Burg zu bauen, wie Alexander Antonow berechnet hat. Dieser geht davon aus das bei 76 dauernd oder nur kurzfristig besch\u00e4ftigte Arbeitern, davon 21 Steinmetze und 6 Maurern, ca. 5 Jahre f\u00fcr den Bau einer Burg mittleren Gr\u00f6\u00dfe ben\u00f6tigt werden.<sup id=\"rf2-29232\"><a href=\"#fn2-29232\" title=\" W.Hotz Pfalzen und Burgen der Stauferzeit S82 \" rel=\"footnote\">2<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>    Die Bauten der Burg M\u00fcnzenberg<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Befasst man sich mit den Bauten der M\u00fcnzenburg bekommt man gleich einen dicken Packen Kunst- und Baugeschichte gratis mitgeliefert, der wiederum mit der Datierung der Anlage korreliert. Es wird also kunstgeschichtlich gleich noch in die Vollen gehen, wobei ich versuche das so anschaulich zu machen, wie mir nur m\u00f6glich ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Um dies zun\u00e4chst nur kurz anzurei\u00dfen: Die Burg M\u00fcnzenberg weist parallelen zur Pfalz Gelnhausen (Pfahlgr\u00fcndung um 1170) und der Pfalz Hagenau ( Kapelle 1172 +\/-6 Jahre)  auf und erscheint in dieser Aufz\u00e4hlung die \u00c4lteste zu sein. Dar\u00fcber zerbrechen sich nun die Gelehrten die K\u00f6pfe, denn man sollte davon ausgehen, das ein einfacher, unfreier Ministerialer nicht das Vorbild f\u00fcr die Bauten von Kaiser und K\u00f6nigen sein sollte, sondern umgekehrt. Der Ministerial sollte doch den K\u00f6nig kopieren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Zeit Kuno I gab es weder Vorwerk noch doppelte Ringmauer. Einzig eine Buckelquadermauer mit Zinnen umspannte einen Teil des Gel\u00e4ndes. W\u00e4hrend der Baus entschied man sich, was diese Zinnen angeht, um. Zun\u00e4chst waren ein Abstand von 100cm Zinnen zu 100cm \u00d6ffnung geplant. Doch auf Grund der Fernwirkung \u00e4nderte man dies auf 295cm Zinnen zu 145cm \u00d6ffnung. Diese Zinnen sind heute vermauert, aber noch sehr gut erkennbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"989\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?resize=1024%2C989&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29341\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?resize=1024%2C989&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?resize=300%2C290&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?resize=768%2C742&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?resize=1536%2C1483&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/44001502012-P-001-1.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Lageplan der Burg M\u00fcnzenberg. Oben: Bauphase I, stauferzeitliche Anlage um 1165\/74; unten: Bauphase III, sp\u00e4tmittelalterliche Anlage, um 1500 mit ge\u00e4ndertem Torweg, G.Binding 1960<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Zugang zur Burg erfolgt damals wie heute \u00fcber die S\u00fcdseite. Dabei f\u00fchrt er unter der Burgkapelle hindurch, wobei der Torweg urspr\u00fcnglich im rechten Winkel zur Au\u00dfenmauer durch die Selbige lief. Dabei f\u00fchrte er unter einem quadratische Chor der Kapelle hindurch. Um 1500 wurde der Torweg ge\u00e4ndert um den Einfahrtswinkel weniger spitz zu gestalten. Als Grund hierf\u00fcr werden die ver\u00e4nderten milit\u00e4rischen Gegebenheiten genannt: Man musst mit den schweren Lafettengesch\u00fctzen ungehindert in die Burg fahren k\u00f6nnen.<sup id=\"rf3-29232\"><a href=\"#fn3-29232\" title=\" B. Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S14 \" rel=\"footnote\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Das gleiche Schema von Zugang unter Pfalzkapelle gab es in Hagenau und Gelnhausen. Aber auch &#8222;normale Burgen&#8220; nutzten dieses Architekturschema. Es&nbsp;trat aber erstmals nachweisbar in der Burg Donaustauf  des Bischofs von Regensburg um 1100 auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Befindet man sich nun im Inneren der Burg blickt man linker Hand auf den Palas. Zur Burginnenseite besteht er aus hammergerechten Basalt der satt im M\u00f6rtel liegt, die Ecken sind mit einer sauberen Sandstein-Eckverquaderung versehen.&nbsp;Die Mauern des Palas wurden jedoch nie abgearbeitet, was ein Hinweis darauf ist  das der Bau nie verputzt worden war und zu Zeiten der M\u00fcnzenberger ebenso unverputzt da stand wie heute.<sup id=\"rf4-29232\"><a href=\"#fn4-29232\" title=\" G.Binding, Wanderungen von Werkmeistern und Handwerkern im fr\u00fchen und hohen Mittelalter S11 \" rel=\"footnote\">4<\/a><\/sup> Der Palas bestand eigentlich aus zwei miteinander verbundenen Bauteilen, die durch eine Zwischenwand getrennt sind. Zwei  ebenerdige Portale f\u00fchrten einst in das sp\u00e4rlich beleuchtet Untergeschoss. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"390\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/m%C3%BCnz2.jpg?resize=650%2C390&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29459\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/m%C3%BCnz2.jpg?w=650&amp;ssl=1 650w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/m%C3%BCnz2.jpg?resize=300%2C180&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption>Rekonstruktion des urspr\u00fcnglichen Palas des 12. Jahrhunderts. Hofseite (Osten links)  (G.Binding 1960)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die R\u00e4ume im Obergescho\u00df wurden f\u00fcr jedes Bauteil \u00fcber separate Eing\u00e4nge erschlossen, die \u00fcber ein gemauertes Podest erreichbar waren. Der zweite Stock hingegen war, wie typisch f\u00fcr jene Zeit \u00fcber einen h\u00f6lzernen Treppenanbau auf der Au\u00dfenseite erreichbar.<sup id=\"rf5-29232\"><a href=\"#fn5-29232\" title=\" Ausnahmen mit Innentreppen sind rar, aber etwa im Palas der Wartburg und in der Pfalz Kaiserwerth zu finden \" rel=\"footnote\">5<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Der Ostteil des Palas, dessen Front fast vollst\u00e4ndig erhalten ist, wird als Halle mit Saal angesprochen und erf\u00fcllt damit die Repr\u00e4senstationszwecke der M\u00fcnzenberger. Die im ersten Stockwerk liegende Halle wird als Wohnraum gesehen, da sie einen Kamin besitzt. Der Zugang zu dieser Halle erfolgte \u00fcber ein Kleeblattportal. Sein Licht erhielt der Raum durch drei Doppelarkadenfenster mit Rechteckrahmung zur Hofseite hin,  Diese sind aus ganzen Steinplatten herausgearbeitet und nach innen mit den Kapitelchen und S\u00e4ulen glatt abschlie\u00dfend, damit sie von innen mit Fensterl\u00e4den verschlossen werden konnten. Dieser wurden lediglich in die Fenster gesetzt und dann mit einer Stange von innen gesichert. Fensterl\u00e4den zum klappen gab es noch nicht. Von der Mauerseite her gab es nur zwei schmale Lichtschlitze erg\u00e4nzt durch eine Nische in der ein Lampe oder Kerze abgestellt werden konnte. Ansonsten besa\u00df der erste Stock noch einen Kamin der zwischen den Fenstern sa\u00df. Die Kamins\u00e4ule besitzt ein Bandknollenkapitell, das von dem nach ihm benannten <strong>Bandknollenmeister<\/strong> gefertigt wurde. Von diesen Kapitellen ausgehend f\u00fchrte ein Schmucksims an der Wand entlang, der vom sogenannten <strong>Palmettenmeister<\/strong> hergestellt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der selbe <strong>Palmettenmeister<\/strong> fertigte, nachdem seine Arbeit auf der M\u00fcnzenburg getan war, in der Pfalz Gelnhausen ganz \u00e4hnliche Simse, jedoch waren diese an der Au\u00dfenseite des Palas angebracht.  Auch die Kamins\u00e4ulen in Gellenhausen stammen von ihm oder einem seiner Gesellen. M\u00f6glicherweise fertigte er auch das bekannte Adlerkapitell  in Gelnhausen an. Inspiration zog er wahrscheinlich aus der Ornamentik des Kreuzganges im Kaiserdom K\u00f6nigslutter, den er wohl kannte, aber auch aus Frankreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Obergeschoss des Ostpalas bildet als Saal das Herzst\u00fcck des Palas. Ein Doppelarkadenfenster, sowie ein Virfacharkadenfenster Fenster spendeten Licht vom Burghof, von au\u00dfen erhellte das bekannte Achtfachgeteilte Fenster den Raum. Dieses besitzt Kapitelle die vom sogenannten <strong>Bandknollenmeister ,<\/strong> ein weiterer Handwerker der sp\u00e4ter in Gelnhausen arbeiten wird, gefertigt wurden. Weder besa\u00df der Raum einen Kamin, noch waren die Fenster f\u00fcr den Verschluss mit L\u00e4den vorbereitet.  Man spricht daher in diesem Fall von einem Sommersaal, da er f\u00fcr eine l\u00e4ngere Nutzung im Winter nicht geeignet war. <\/p>\n\n\n\n<p>Vorbilder f\u00fcr einen solchen Sommersaal sind etwa im Palas des Bisch\u00f6fe von Trier und K\u00f6ln zu finden. Letzterer entstand  in der Zeit Rainald von Dassel (+1167).<sup id=\"rf6-29232\"><a href=\"#fn6-29232\" title=\" B.Jost, Ruine M\u00fcnzenberg S40 \" rel=\"footnote\">6<\/a><\/sup><sup id=\"rf7-29232\"><a href=\"#fn7-29232\" title=\" Abb. des K\u00f6lner Palas im bekannten Stich von Vinckenboom\/Finkenbaum bei Wikipedia &lt;a rel=&quot;noreferrer noopener&quot; href=&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Residenzen_K%C3%B6lner_Bisch%C3%B6fe#\/media\/Datei:K%C3%B6ln-Erzbisch%C3%B6flicher-Palast-1664.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;\/a&gt;. \" rel=\"footnote\">7<\/a><\/sup> Und Rainald von Dassel war immerhin der Zweite Lehnherr, nach dem K\u00f6nig, f\u00fcr Kuno von M\u00fcnzenberg. Das Schema fand aber auch danach noch Verbreitung und findet sich ebenso in der Pfalz Gelnhausen, der Pfalz Wimpfen und der Wartburg. F\u00fcr die Rechteckrahmung der Fenster zur Hofinnenseite sind jedoch keine Vorbilder bekannt. Dennoch finden sich im ehemaligen Kloster Konradsdorf und im Schlo\u00df B\u00fcdingen Nachfolger dieser Rahmung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"719\" height=\"419\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FensterM%C3%BCnzenbergKonradsdorf.jpg?resize=719%2C419&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29345\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FensterM%C3%BCnzenbergKonradsdorf.jpg?w=719&amp;ssl=1 719w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FensterM%C3%BCnzenbergKonradsdorf.jpg?resize=300%2C175&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 719px) 100vw, 719px\" \/><figcaption>Fenster mit Rahmung auf der M\u00fcnzenburg (links) und Kloster Konradsdorf (rechts)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>An der Ostseite des Saales befand sich eine T\u00fcr, die auf die Empore der Kapelle f\u00fchrte.  Zwar wurde die Kapelle mehrfach umgebaut, die Grundfl\u00e4che des Saals blieb jedoch gleich. Der ehemals quadratische Chor war fast doppelt so gro\u00df wie der heute Erhaltene. Als man um 1500 den Torweg unter der Kapelle \u00e4nderte wurde die Nordwand der Kapelle neu aufgemauert. Zuvor waren um 1260 durch die Falkensteiner ein weiteres , profanes Stockwerk aufgesetzt worden. Es besitzt die selben Fenster wie sich im Falkensteiner Bau, dem Palas der Falkensteiner auf der M\u00fcnzenberg, finden. Die Funktion eines profanen Raumes \u00fcber einer Kapelle hat sich der Wissenschaft noch nicht in G\u00e4nze erschlossen, zu dem sind solche R\u00e4ume sehr selten.  Der Zugang zum Saal der Kapelle erfolgte, wie auch schon beim Palas, \u00fcber eine au\u00dfen angebaute Holztreppe. <\/p>\n\n\n\n<p>Der mit dem Ostteil des Palas verbundene Westteil ist in gro\u00dfen Teilen zur Hoffront hin zerst\u00f6rt, da sich jedoch viele Teile des Bauschmucks erhalten haben kann dieser gut rekonstruiert werden. Sein Aufbau war analog zum Ostteil, der Eingang erfolgte in das 1. Obergescho\u00df ebenfalls \u00fcber das Podest durch ein weiteres Kleeblattportal. Untergrescho\u00df und 1. Obergescho\u00df waren von der Mauerseite her nur schwach beleuchtet, von der Hofseite wurde der Bau durch zwei, recht weit auseinander stehenden Doppelarkadenfenstern erhellt zwischen denen sich der Kamin befand. Auch hier war das, ebenfalls durch zwei Doppelarkadenfenstern beleuchtet  2. Obergescho\u00df nicht beheizbar. <\/p>\n\n\n\n<p>An seiner S\u00fcdwestecke des Palas, wo dieser in die Mauer \u00fcbergehen sollte, kann man die Verzahnung des Buckelquadermauerwerks sehen. Sie war an dieser Stelle eingebaut worden um den staufischen Mauerring um die Burg zu schlie\u00dfen , wurde jedoch nie genutzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach Osten hin schlie\u00dft heute an den Palas der K\u00fcchenbau an. Seine genau Funktion ist nicht bekannt, seinen Namen hat der Bau durch den hohen Schornstein erhalten. Arch\u00e4ologische Ausgrabungen fanden hier jedoch Spuren die tats\u00e4chlich auf eine irgenwie geartete K\u00fcchennutzung schlie\u00dfen lassen<sup id=\"rf8-29232\"><a href=\"#fn8-29232\" title=\" B. Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S26 \" rel=\"footnote\">8<\/a><\/sup> Der Urspr\u00fcngliche Bau der sich hier befand war jedoch kleiner als die heutigen erhaltenen Bauteile und war wohl auch nur provisorisch ausgef\u00fchrt. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Osten des Plateaus befand sich der Bergfried. Zun\u00e4chst war er einige Meter weiter n\u00f6rdlich und mit der Mauer verbunden geplant worden, wie Fundamentreste zeigten.  Der Turm besitzt einen Durchmesser von knapp 12 m und eine Mauerdicke von 3,40 m. Die H\u00f6he betr\u00e4gt 29m. Der Zugang erfolgte \u00fcber eine 10m hoch gelegene T\u00fcr. F\u00fcr die zwei dar\u00fcber liegenden Geschosse gab es  insgesamt nur ein rundbogiges Fensterchen mit Blick auf Tor und Kapelle.  Oberhalb des Stockwerkes mit dem kleinen Fensterchen befindet sich ein weiteres Stockwerk mit gr\u00f6\u00dferen Beobachtungsfenstern. Dieses wurde zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt aufgemauert.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend nun die staufische Buckelquadermauer vom Palas nach Osten um den Bergfried herum f\u00fchrte und dann endete, war der Rest des Plateaus ohne Mauer. Dennoch war dieser Bereich sicherlich ebenfalls gesichert. Habe ich f\u00fcr meine Visualisierung der Einfachheit eine Palisade gew\u00e4hlt, sind auch etwa Varianten wie ein Geb\u00fcck, Dornenhecken, kleine Mauern oder \u00e4hnliches denkbar<sup id=\"rf9-29232\"><a href=\"#fn9-29232\" title=\" vgl. B.Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S11 \" rel=\"footnote\">9<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>An das Ende der staufischen Mauer schlie\u00dft der Falkensteiner Bau an. Er stammt, wie der Westturm, die Schlie\u00dfung des Mauerkreises und der Wehrgang aus der Zeit um 1260.<sup id=\"rf10-29232\"><a href=\"#fn10-29232\" title=\" An dieser Stelle soll nur zusammenfassend auf die sp\u00e4teren Bauten eingegangen werden, da mein Hauptaugenmerk ja auf den M\u00fcnzenbergern liegt. \" rel=\"footnote\">10<\/a><\/sup> Der Palas weist in seinen Fenstern \u00c4hnlichkeiten mit dem Palas B der Burg Wertheim auf. Es handelt sich um gotische Dreifacharkaden, die zur Talseite hin mit aufw\u00e4ndigen gotischen \u00dcberfangb\u00f6gen geschm\u00fcckt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Westen der Burganlage befindet sich der zweite Bergfried. Auch er wird dem Falkensteinischen Umbau um 1260 zugerechnet und wurde ebenfalls, m\u00f6glicherweise um 1500 erh\u00f6t.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Werkmeister<\/h2>\n\n\n\n<p>Die bereits angesprochenen Werkmeister (jeweils Fettgdruck im Text zu finden)  erm\u00f6glichen eine ziemlich genau Datierung des Baus der M\u00fcnzenburg und weiterer Anlagen. Dar\u00fcberhinaus ist es aber auch m\u00f6glich die Wanderung von Baustelle zu Baustelle der Werkmeister nachzuvollziehen und die kunsthandwerkliche Entwicklung der Meister zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Werkmeister oder Baumeister, in Quellen als <em>magister opis<\/em> bezeichnet, k\u00f6nnen sowohl Bauverwalter, aber auch Arbeiter sein. In diesem Fall handelt es sich um besonders hervorstechende Steinmetzmeister, die mit Sicherheit eine herausragende Stellung auf den Baustellen hatten und auch eigene Gesellen ausbildeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Palmettenmeister<\/strong>, der in der M\u00fcnzenburg die Simse im Innenraum des Palas fertigte ist das erste mal beim Bau der Pfalz Kaiserslautern nachweisbar (vor 1160), er zieht dann auf die M\u00fcnzenburg (1160-62), tritt in der Pfalz Gelnhausen in Erscheinung (1166-1172) wo er wieder Simse, diesesmal f\u00fcr den Innenraum fertig, um dann in der Pfalz Hagenau (um 1175) zu arbeiten und ist zuletzt in der Abtei Neuweiler ( nach 1177) nachweisbar. Seine Vorbilder liegen in der Ornamentik der Kapitelle im Kreuzgang von K\u00f6nigslutter, aber auch Frankreich, etwa in Moissac und La Daurrade.<sup id=\"rf11-29232\"><a href=\"#fn11-29232\" title=\" F.Arens, Die Datierung staufischer Pfalzen und Burgen am Mittelrhein mit Hilfe des Stilvergleichs S179 \" rel=\"footnote\">11<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"232\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Palmettenmeister.jpg?resize=800%2C232&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29318\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Palmettenmeister.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Palmettenmeister.jpg?resize=300%2C87&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Palmettenmeister.jpg?resize=768%2C223&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der <strong>Bandknollenmeister<\/strong> dagegen tritt zun\u00e4chst auf der M\u00fcnzenberg in Erscheinung, ist dann beim Bau der staufischen Pfalz Frankfurt , dem Saalhof, beteiligt (1163-67), arbeitet dann auf der Wildenburg (auch Burg Wildenberg genannt) und ist zuletzt nach 1168 in Otterberg nachweisbar. (bei meiner Recherche fand ich noch ein Kapitell aus dem Kloster Langenselbold, welches ebenfalls von diesem Meister geschaffen worden sein k\u00f6nnte und r\u00e4umlich zumindest passen w\u00fcrde. Eine Abbildung findet sich <a href=\"http:\/\/www.heimatmuseum-langenselbold.de\/vorstand\/geschichtliches\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"245\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bandknollenmeister1.jpg?resize=800%2C245&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29323\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bandknollenmeister1.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bandknollenmeister1.jpg?resize=300%2C92&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bandknollenmeister1.jpg?resize=768%2C235&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der <strong>W\u00fcrfelkapitellmeister <\/strong>ist an der Klosterkirche Ilbenstadt bis 1159 t\u00e4tig und tritt dann nur auf der M\u00fcnzenburg noch in Erscheinung. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Meister der f\u00fcr die M\u00fcnzenberger t\u00e4tig war, der jedoch nicht auf der M\u00fcnzenburg in Erscheinung tritt, ist der <strong>Rankenmeister<\/strong>. Er fertigte in Lich einen T\u00fcrsturz an, der sp\u00e4ter in einem Keller wiedergefunden wurde. Danach ist er in der Pfalz Gelnhausen (1166-1172) nachweisbar und zog danach wieder in die Wetterau, genauer gesagt nach Ortenberg (1166)<sup id=\"rf12-29232\"><a href=\"#fn12-29232\" title=\" in diesem Abschnitt \u00fcber Werkmeister  folgend: G.Binding, Wanderungen von Werkmeistern und Handwerkern im fr\u00fchen und hohen Mittelalter S12 \" rel=\"footnote\">12<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In den Wanderungen dieser Werkmeister und dem Bau der M\u00fcnzenburg im Vergleich mit ihren Vorbildern und Nachfolgern zeigt sich eine starke, sich gegenseitig befruchtende Wechselwirkung von Klerus, Adel, K\u00f6nig und Ministerialen (in diesem Fall die M\u00fcnzenberger). Zudem wird die gute Beziehung zum K\u00f6nigshaus und den Gro\u00dfen des Reiches sichtbar, wenn Kuno von M\u00fcnzenberg Werkmeister wie den Palmettenmeister vermittelt bekommt, der zun\u00e4chst an der Pfalz Kaiserslautern arbeitete, aber auch wiederum eigene K\u00fcnstler wie den Rankenmeister in k\u00f6nigliche Anstellung vermittelt, oder aber Bauelemente wie den Sommersaal Rainald von Dassels in K\u00f6ln als Vorbild f\u00fcr sich sieht. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Stadt M\u00fcnzenberg<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Kombination aus Neubau einer Burg\/Pfalz mit dazugeh\u00f6riger Stadt ist typisch f\u00fcr die Zeit der Staufer.<sup id=\"rf13-29232\"><a href=\"#fn13-29232\" title=\" G.Binding Deutsche K\u00f6nigspfalzen S265 \" rel=\"footnote\">13<\/a><\/sup> Gleiches geschah auch in M\u00fcnzenberg und wird sp\u00e4ter auch in Babenhausen geschehen.  Zeitgleich mit dem Bau der Burg entstand eine neue Siedlung. Doch nicht das was wir heute als romantische Altstadt mit Rathaus und Kirche kennen ist die Altstadt. Tats\u00e4chlich ist dieser Bereich die Neustadt! (<em>Auf der Karte mit C markiert<\/em> ). Die echte Altstadt, die <em>antiqua civitas<\/em>,  lag dort wo sich heute der Hattenheimer Hof befindend. (<em>Auf der Karte mit B markiert <\/em>) Es war die eigentliche Burgmannensiedlung. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese, auch als <em>suburbium castri<\/em>, Vorstadt der Burg, bezeichnete Areal, k\u00f6nnte auch der urspr\u00fcngliche Platz eines Fulder Klosterhofs sein, der bereits vor 1100 bestand<sup id=\"rf14-29232\"><a href=\"#fn14-29232\" title=\" D. Wolf, Zur Geschichte der Stadt M\u00fcnzenberg im Mittelalter. In: Petra und Uwe M\u00fcller (Hrsg.), M\u00fcnzenberg &#8211; Heimat im Schatten der Burg. S91 \" rel=\"footnote\">14<\/a><\/sup> und war wahrscheinlich auch der Ort an dem die zum Bau der Burg notwendigen Handwerker und Kaufleute siedelten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"881\" height=\"658\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/StadtM%C3%BCnzenberg.jpg?resize=881%2C658&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-29326\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/StadtM%C3%BCnzenberg.jpg?w=881&amp;ssl=1 881w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/StadtM%C3%BCnzenberg.jpg?resize=300%2C224&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.tribur.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/StadtM%C3%BCnzenberg.jpg?resize=768%2C574&amp;ssl=1 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 881px) 100vw, 881px\" \/><figcaption>Stadt M\u00fcnzenberg, nach K.Gruber u. W.K\u00fcther Munzinberg Burg Stadt Kirche<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Zugang in die Altstadt erfolgte von Westen \u00fcber die heutige Altst\u00e4dter Pforte. Der Anreisende musste somit an dem \u00fcber ihm liegenden Palas vorbei und bekam auf diese Weise gleich den Repr\u00e4sentationsanspruch der M\u00fcnzenberger vor Augen gef\u00fchrt. Sein Weg zur Burg f\u00fchrte ihn durch die komplette Siedlung, um in der Mitte nach Norden abzubiegen, und wieder zur\u00fcck nach Westen auf den Burgberg zum Burgtor hin. Ganz so wie auch der Stra\u00dfenverlauf noch heute zu erkennen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  gr\u00f6\u00dfere Neustadt ist jedoch nicht wesentlich neuer als die Altstadt. Wahrscheinlich ist das sie bereits vor oder im Jahr 1174, dem Gr\u00fcndungsjahr des Klosters auf der Arnsburg,  entstanden, als die Bewohner des dazugeh\u00f6rigen Dorfes umgesiedelt wurden um den Zisterziensern ein abgeschiedenes Leben zu erm\u00f6glichen.<sup id=\"rf15-29232\"><a href=\"#fn15-29232\" title=\" D. Wolf, Zur Geschichte der Stadt M\u00fcnzenberg im Mittelalter. In: Petra und Uwe M\u00fcller (Hrsg.), M\u00fcnzenberg &#8211; Heimat im Schatten der Burg. S96 \" rel=\"footnote\">15<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt war bis 1304 dann mit einer Stadtmauer umgeben worden. Mit der Zeit entwickelten sich noch nach Norden die Steinweger Vorstadt, in der sich ein Spital befand, und die Eicher Vorstadt nach S\u00fcden.<\/p>\n<hr class=\"footnotes\"><ol class=\"footnotes\" style=\"list-style-type:decimal\"><li id=\"fn1-29232\"><p > Bettina Jost,&nbsp; Burgruine M\u00fcnzenberg S.32 &nbsp;<a href=\"#rf1-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 1.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn2-29232\"><p > W.Hotz Pfalzen und Burgen der Stauferzeit S82 &nbsp;<a href=\"#rf2-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 2.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn3-29232\"><p > B. Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S14 &nbsp;<a href=\"#rf3-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 3.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn4-29232\"><p > G.Binding, Wanderungen von Werkmeistern und Handwerkern im fr\u00fchen und hohen Mittelalter S11 &nbsp;<a href=\"#rf4-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 4.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn5-29232\"><p > Ausnahmen mit Innentreppen sind rar, aber etwa im Palas der Wartburg und in der Pfalz Kaiserwerth zu finden &nbsp;<a href=\"#rf5-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 5.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn6-29232\"><p > B.Jost, Ruine M\u00fcnzenberg S40 &nbsp;<a href=\"#rf6-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 6.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn7-29232\"><p > Abb. des K\u00f6lner Palas im bekannten Stich von Vinckenboom\/Finkenbaum bei Wikipedia <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Residenzen_K%C3%B6lner_Bisch%C3%B6fe#\/media\/Datei:K%C3%B6ln-Erzbisch%C3%B6flicher-Palast-1664.jpg\" target=\"_blank\">hier<\/a>. &nbsp;<a href=\"#rf7-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 7.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn8-29232\"><p > B. Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S26 &nbsp;<a href=\"#rf8-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 8.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn9-29232\"><p > vgl. B.Jost, Burgruine M\u00fcnzenberg S11 &nbsp;<a href=\"#rf9-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 9.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn10-29232\"><p > An dieser Stelle soll nur zusammenfassend auf die sp\u00e4teren Bauten eingegangen werden, da mein Hauptaugenmerk ja auf den M\u00fcnzenbergern liegt. &nbsp;<a href=\"#rf10-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 10.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn11-29232\"><p > F.Arens, Die Datierung staufischer Pfalzen und Burgen am Mittelrhein mit Hilfe des Stilvergleichs S179 &nbsp;<a href=\"#rf11-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 11.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn12-29232\"><p > in diesem Abschnitt \u00fcber Werkmeister  folgend: G.Binding, Wanderungen von Werkmeistern und Handwerkern im fr\u00fchen und hohen Mittelalter S12 &nbsp;<a href=\"#rf12-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 12.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn13-29232\"><p > G.Binding Deutsche K\u00f6nigspfalzen S265 &nbsp;<a href=\"#rf13-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 13.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn14-29232\"><p > D. Wolf, Zur Geschichte der Stadt M\u00fcnzenberg im Mittelalter. In: Petra und Uwe M\u00fcller (Hrsg.), M\u00fcnzenberg &#8211; Heimat im Schatten der Burg. S91 &nbsp;<a href=\"#rf14-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 14.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><li id=\"fn15-29232\"><p > D. Wolf, Zur Geschichte der Stadt M\u00fcnzenberg im Mittelalter. In: Petra und Uwe M\u00fcller (Hrsg.), M\u00fcnzenberg &#8211; Heimat im Schatten der Burg. S96 &nbsp;<a href=\"#rf15-29232\" class=\"backlink\" title=\"Return to footnote 15.\">&#8617;<\/a><\/p><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Konrad II 1150 ein zu Fulda geh\u00f6rendes Kloster stiftet, schl\u00e4gt er wohl zwei fliegen mit einer Klappe. 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