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Eine weitere Lanze wird für das Museum in Ellwangen wird gebrochen

Die Schwäbische Post schreibt in einem Artikel, das nun auch sich der  Verein für Museumspädagogik Baden-Württemberg für den erhalt des des Alamannen Museums Ellwangen ausspricht.

Dieser betont das es in ganz Baden-Würtenberg nur 3 Museen gibt, die sich ausschließlich und gezielt den Alamannen widmen und führt weiter aus das es sich bei dem Museum in Ellwangen um ein modernes Museum handelt dessen Konzept und Gestaltung aktuellen Konzepten entspreche.

Man fordert in dem Apell die Stadt Ellwangen auf, nach neuen Möglichkeiten der finanzieren und spricht dabei auch das in Deutschland ungeliebt Sponsoring an. Eine Möglichkeit die ich für deutsche Musseen durchaus Akzeptal finde. (Habe dazu auch schon einen Artikel in der Warteschlange, für den ich aber aus bestimmten Gründen noch auf einen besonderen Moment warte)

Meine Meinung ist klar: Musseen sind Bildung und an Bildung sollte nicht gespart werden!

hier schreibt die Schwäbische Post

Die Schlacht am Harzhorn – Sieger waren die Römer

Die Funde eines römisch germanischen Schlachtfeldes am Harzhorn, an der A7, hatten schon für einiges Aufsehen gesorgt. Zwar dauern die Grabungen noch an, dennoch ist Kreisarchäologin Petra Lönne der Meinung sagen zu können das die Römer diese Schlacht im germanischen Hinterland gewannen.

Immer mehr Zeichen deuten darauf hin das sich bei der Schlacht am Harzhorn um die “Schlacht im Moor”  handelt, die der Feldherr Maximinus Thrax mit einem Heer aus nordafrikanischen und orientalischen Legionären gegen die Germanen ausfocht und von dem der Geschichtsschreiber Herodian in seiner Historia Augusta berichtet .

via HNA, hier hat das Archäologieportal Niedersachsen eine Informtionsseite eingerichtet

Werkzeuge und Waffen aus der Steinzeit bis in die Neuzeit

Hatte ichs doch fast verpennt. In der Sparkasse Astheim werden (immer noch) Funde Eugen Schenkels ausgestellt. Die von Armin Weber M.A. zusammengestellte Auswahl beinhaltet unter anderem auch eine wunderschöne, fränkische Hammerkopfaxt.

Leider sind hier wiedereinmal die blöden Öffnungszeiten der Sparkasse zu bemängeln…

via Eugen Schenkel Stiftung

Das Gräberfeld von Kirchheim

Das Gräberfeld von Kirchheim war Thema eines Vortrages in Kirchheim zur Eröffnung des Kirchheimer Jubiläums Jahres. Das Gräberfeld wurde 1970 beim Bau einer Schule entdeckt und bestand aus 170 Gräbern, insgesamt beträgt die Fundzahl der Gräber 350 Stück, aus einem Zeitraum vom 5. bis 7. Jahrhundert.

Zu den auffälligen Grabbeigaben gehören vollständige Bewaffnungen, aber auch Pferdezaumzeug und andere Reitutensilien als Symbol für einen berittenen Krieger. Mitunter wurden sogar Pferde in der Nähe von Kriegern bestattet. Außer diesen eher martialischen Grabbeigaben finden sich aber auch Schmuckstücke, in einem Fall sogar Schuhe mit Silberschnällchen, Tongefäße und diverse christliche Gegenstände. Am auffälligsten diesbezüglich sind die Goldblattkreuze, die manchen Toten auf einem Schleier über das Gesicht gelegt wurden.

Intressant ist das Dr. Horst Wolfgang Böhme aus Mainz, emeritierter Professor für Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie an der Philipps-Universität Marburg, der den Vortrag hielt eine neue Theorie formulierte:

Bei allen he­rausragenden Bestattungen im Rauner lassen sich Paarbeziehungen zuordnen. Bei einer etwa 50-jährigen Frau dagegen, der Böhme ein fünfjähriges Mädchen mit auffallend reichen Grabbeigaben zuordnete, fehlt der Mann. Er könnte natürlich in der Fremde gestorben sein oder an einer anderen Stelle in Alamannia begraben liegen. Er könnte aber auch – so die Spekulation des Referenten – in der heutigen Martinskirche bestattet worden sein: „Dort wurde ein knapp 50-jähriger Mann in einer sorgfältig aus Stein gebauten Grabkammer zur letzten Ruhe gebettet.“

Sollte diese These richtig sein, würde das bedeuten, dass es unterschiedliche kultische Auffassungen sogar innerhalb einzelner Familien gab. Zum Ausdruck kommen sie darin, dass man sich als Angehöriger der Oberschicht zur selben Zeit entweder mit Goldblattkreuz in einem Reihengräberfeld bestatten ließ oder in einer Kirche. Das Goldblattkreuz steht für die alamannisch-langobardische Tradition, das Begräbnis in einer Kapelle ist ein Zeichen der neuen fränkischen Kultur. „Wohl kaum zufällig“, stellt Horst Wolfgang Böhme in einer Kurzbeschreibung seines Vortrags abschließend fest, „war dieser erste christliche Sakralbau am Ort, der daher schon bald Kirchheim genannt wurde, dem fränkischen Nationalheiligen Martin geweiht.“

Den ganzen Artikel gibts beim Teckboten

Varusschlacht bei Schieder?

Öfter mal was Neues! Zwei Hobbyforscher vermuten nun die Varusschlacht zwischen Corvey und Schieder und wollen sogar den Grabtumulus ausgemacht haben, den die Römer bei ihrer Expetition für ihre Toten errichtet haben, gefunden haben. Blöd nur an der ganzen Sache ist das die Wissenschaft die eigenartigen Wälle untersucht hat und als mittelalterlich erkannt hat. (Ausserdem ist mir Corvey-Römer-Connection in bisschen zu Illig-Mäßig)

Nur zwischen Corvey und Schieder kann sich das abgespielt haben. Corvey wird immer mit den Römern verbunden. Jörg Laatsch verweist auf die strategische Lage des Ortes an der Weser als Hauptverkehrsroute. Bei der Suche nach weiteren möglicherweise römischen Relikten sei man dann auf Schieder gestoßen, denn der Ursprung der Ringwälle Altenschieder und Siekholz sei unklar.

Hier schreibt die Lippische Landes-Zeitung

Ein Toter in der Latrine

Im Köngener Römermuseum liegt ein Skelett mit einer interessanter Geschicht. Der Gute beschloß sein Leben wohl vor rund 1700 Jahren recht unsanft in einer Latrine der Siedlung Grinario, wo er in den 1970er Jahren gefunden wurde. Woran der Ärrmste starb ist unbekannt, man geht aber von einem nicht freiwilligen Ableben aus ;-)

Gesichert scheint zu sein, dass “der Mann hier auch gelebt hat”, sagt Carmen Zeis, und um die Mitte des dritten Jahrhunderts nach Christus knapp 40-jährig gestorben ist, nach damaligen Verhältnissen also als relativ alter Mann. Unübersehbar ist auch, dass das Leben des Namenlosen alles andere als ein Honigschlecken war. Möglicherweise als Folge eines schweren Sturzes sind Becken und Kreuzbein miteinander verwachsen und verknöchert, an einem Bein finden sich Spuren, die auf schmerzhafte Entzündungen der Knochenhaut und gar des Knochenmarks hindeuten, auch ein Rippenbruch ist zu konstatieren.

Englands Dark Age

Ich hab wieder mal bei Youtube gestöbert und eine Doku über das Frühmittelalter in England , also das Dark Age gefunden

Fürstengrab von Gommern kehrt noch einmal zurück

Vor fast 20 Jahren wurde bei Gommern das Grab eines knapp 30 jährigen Germanen gefunden, der hier mit römischen mMünzen, Prunkschild und allem Pipapo bestatt wurde. Nun hat man Replinken angefertigt, die in der örtlichen Sparkasse zu sehen sein werden.

Ich find es immer leidig das sowas in einem kleinen Ort in Ermangelung eines Gebäudes mit anständiger Alarmanlage die Austellungen immer in Sparkasse stattfinden. Die Dinger haben Öffnungszeit zu denen kein normaler Mensch hinkommt!

Als weitere Beigaben nennen die Experten zwei goldene Fibeln ( Gewandschließen ), einen goldenen Hals- und ein Fingerring, eine Goldmünze des römischen Kaisers Trajan sowie fünf römische Denare, Gefäße aus Silber, Bronze, Glas und Holz, unter anderem silberne Pfeilspitzen und ein Sporenpaar. Im Bereich des Fußendes legten die Grabungsleute einen Dreifuß aus Bronze sowie die Reste eines Spielbrettes mit den dazugehörigen Spielsteinen frei. ” Mit dieser Beigabenausstattung zählt das Grab von Gommern zu den reichsten Männergräbern, die bislang in freien germanischen Gebieten Mitteleuropas untersucht werden konnten “, heißt es seitens des Landesarchivs für Archäologie. Der Fürst aus Gommern gehörte nach dessen Einschätzung ” zur oberen Schicht der germanischen Gesellschaft um 300 n. Chr ., aus der sich im Bedarfsfalle führende Personen rekrutierten, in der aber auch latent das Streben nach dauerhafter Konsolidierung errungener Machtstrukturen bestand. “

Hier schreibt die Volksstimme

Merowingische Gürtelschnalle entdeckt

Im Landesmuseum Halle wurde eine merowingische Gürtelschnalle entdeckt. Die Schnalle war bereits 1931 entdeckt worden und als unförmiger Rostklumpen in der Eisensammlung gewandert. Nun wird diese gerade genau untersucht und beim Röntgen des Klumpens wurde die Gürtelschnall aus Eisen mit Silbertauschierungen im germanischen Tierstil auf.

Hier schreibt der Standart und hier der Stern

Die Funde von Echzell

In Echzell in der Wetterau wurde , ich glaube es war letztes Jahr, einige bedeutende  Funde gemacht. Der Kreisanzeiger schreibt noch einmal über die Funde von der Herrenwiese.

Die ersten Ergebnisse präsentierten Boenke und Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal auf Einladung des Heimat- und Geschichtsvereins. Dass Echzell in der hessischen Landesgeschichte ein besonderer Ort sei, hob Lindenthal hervor. Die Bedeutung der alamannischen Siedlung und der Funde könne man erst verstehen, wenn man sich zunächst die Geschichte des Römischen Weltreiches anschaue.

Hier gehts zum Kreisanzeiger

Dank an:



Empfehlung:


Ab 17.10.2010 im Museum Trebur
in den nächsten Tagen wird das Programm hier erhältlich sein
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