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Neue fragwürdige Namensdeutung für Trebur

In einer Magisterarbeit Kunstgeschichte in der Trebur angeschnitten wird, hab ich mal wieder mal was neues über den Namen Trebur gelesen. So soll der Name Trebur von Dreber (Traber= Reitpferd) stammen…

Die Dame schließt aber gleichzeitig auch die Namensabstammeng von Tri (Drei) Buren(Haus/Siedlungseinheit) nicht aus, bezieht aber Buren auch auf die drei Kirchen St Alban,  Marienkapelle, Laurentiuskirche…. Die Erklärung, man baut erst mal drei Kirchen, bevor man der Sache nen Namen gibt finde ich schon etwas… ähh… seltsam.

Archäonews 7.6.2010 Grobe Fahrlässigkeit, Frauenmagazin und Publikationen

  • Burg Elberfeld: Die WZ newsline schreibt warum Wuppertal nach der Meinung von de Bruyn-Ouboter (Bergischer Geschichtsverein) fahrlässig mit seiner Vergangenheit umgeht
  • Das brikada Frauenmagazin schreibt über die Archäologische Staatssammlung Münschen
  • Über Brunnen und Kanäle der Residenz Hilpoltstein die bei Grabungen zum Vorschein kamen schreibt der Donaukurier
  • Akademiker wie Archäologen publizieren immer öfter auf englisch, das schreibt die Nürnberger Zeitung

Sammelband zur Stadt im Mittelalter

Om österreichischen Studienverlag ist für 44,90€ das  Buch “Städte im Mittelalter” mit  408 Seiten erschienen.
Hier der Pressetext dazu:

War mittelalterliche Stadtgeschichte bis in die 1950er Jahre meist Privileg von Rechtshistorikern bzw. auch national-ideologisches Kampfmittel etwa zwischen “slawischer Siedlung” und “deutscher Städtegründung”, kam es in den späten 1960er Jahren bei den Mediävisten zu Neuausrichtungen im Forschungsbereich: Soziale Konflikte zwischen den Ständen, das Leben der Armen, Alten und Kranken, etwas später dann die ausgeblendete Geschichte von Frauen und Juden, jüngst die Beziehung zwischen Stadt und Umwelt, inklusive Klimaforschung und Abfallanalyse. Ob London zwischen 600 und 1200, frühmittelalterliche Städte in Skandinavien, das Sozialgefüge Dublins oder polnischer Städte: Der Sammelband weitet positiv den Blick auf größere Zusammenhänge. Zu Wien haben die beiden Stadtarchäologinnen Karin Fischer Ausserer und Ingeborg Gaisbauer publiziert, Erwin Reidinger schreibt zu “Stadtplanung im hohen Mittelalter”, Opll setzt sich mit der städtischen Entwicklung Wiens bis zum Ende des 13. Jahrhunderts auseinander, Peter Csendes mit “Stadtlandschaft an Strom und Straße”, wie auch Sonnlechner, der für seine Theorie des ökologischen Fußabdruckes Maß am spätmittelalterlichen Wien nimmt.

Via life-PR, und hier gehts zum Verlag

Rezension von Aufruhr1225 Publikation

Wolfgang Schwerdt hat eine lesenswerte Rezension über die im Verlag Philipp von Zabern  erschienen Publikation zur Austellung Aufruhr 1225  – Ritter, Burgen und Intrigen  geschrieben. Das Buch mit stolzen 600 Seiten ist für  Euro 39,90 erhältlich.

Das Buch „Aufruhr 1225“ behandelt ein recht breites Spektrum der mittelalterlichen Gesellschaft. Das beginnt bei der Analyse des Konfliktes zwischen dem kölnischen Erzbistum und dem Adel, der durch Engelbert und den Grafen von Isenburg veranschaulicht wird

Den ganzen Artikel gibts hier bei Suite101.de – dem Autoren Netzwerk, wo es immer wieder gute Texte zu finden gibt

Rheinische Kunststätten: Ingelheim am Rhein

Der “Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz” gibt eine Publikation über die Ingelheim heraus. Schon die Zweite! Wenn auch in vierzig Jahren ;-)
Abgehandelt werden in dem 31 Seiten Heft nicht nur die Pfalz sondern auch andere Sehenswürdigkeiten Ingelheims.

“Ganz Ingelheim in einem Heft – wie geht das?” Diese Frage habe man sich zu Beginn des Projekts gestellt. Schließlich gebe es in allen Stadtteilen zusammen über 100 Kulturdenkmäler, die man hätte berücksichtigen können. Bei der Auswahl habe man sich auf jene Kirchen und Profanbauten konzentriert, die auch überregionales Interesse verdienten, erklärte der Autor.

Hier schreibt die Allgemeine Zeitung aus Mainz

Wie werde ich Legionär – ein Karriereführer

Gerade beim rumstolpern und vor-der-Arbeit-drücken auf dieses Buch gestoßen: “Legionär in der römischen Armee – der ultimative Karriereführer”

Ein Karrieführer für die Legion? Wie cool ist das denn! Ich gleich zum nächsten Büro und schreibt mich ein! Denn: Rome needs you!
Hier aus der Beschreibung:

Dieses Buch vermittelt Ihnen alle nötigen Informationen, die Sie brauchen, um in die römische Armee zu kommen und es weit in ihr zu bringen. Lernen Sie:
Wie man bei den Legionen angenommen wird und welche Legion die richtige für Sie ist
Was Sie auf Feldzügen anziehen – und was lieber nicht
Wer in der römischen Armee das Sagen hat und wie Sie einen Berber von einem Pikten unterscheiden können
Wie man ein Schwert schwingt und ein Katapult abfeuert
Wie man eine Stadt erobert und es überlebt
Außerdem ganz wichtig: Das richtige Verhalten bei Ihrem Triumphzug durch Rom.

Das Buch verbindet archäologische Funde mit experimenteler Archäologie und Humor! Das Buch soll diesen Monat erscheinen und 224S. sollen 19,90€ kosten (ISBN: 9783896788221)
Kann man gleich hier im Science Shop von epoc vorbestellen denn es soll erst dieser Tage erscheinen.

Frühe Burgen in Westfalen

Aus der Reihe “Frühe Burgen in Westfalen” ist ein neues Heft erschienen das Burg Blankenstein behandelt. 36 Seiten hat das Heft und besitzt 28 Illustrationen.

Ausgerechnet einer mittelalterlichen Gewalttat verdanken die Blankensteiner den Bau ihrer Burg. Denn Graf Friedrich von Isenberg ließ den Kölner Erzbischof Engelbert I. im November 1225 überfallen. Bei dem Übergriff starb der Erzbischof. Für den Tod des Geistlichen wurde Graf Friedrich von Isenberg 1926 in Köln hingerichtet.

Hier schreibt Der Westen über Burg und Heft

Wien im Mittelalter

“Wien im Mittelalter – Alltag und Mythen, Konflikte und Katastrophen” ist ein neues Buch von Hubert Hinterschweiger und wie es in letzter Zeit üblich ist wird auch hier auf die Verklärung des Mittelalters verzichtet und mit Mythen aufgeräumt. Natürlich richtet es den Blick, wie der Titel schon nahlegt, auf Wien, jedoch sollte das auch im weitesten auf jede x-beliebige Städtchen im Mittelalter übertragbar sein, wenn es nicht um speziefische Punkte geht.

Zu gerne wird im melancholischen Rückblick vergessen, dass vor sechs-, sieben oder achthundert Jahren nebst Hektik, Verkehr und Autoabgasen auch manch andere – durchaus nützliche – zivilisatorische Errungenschaft noch lange nicht erfunden waren.
Von fehlender Hygiene über Medikamente bis zur Kanalisation – das Leben in Wien war meist nicht einfach. Und manchmal suchten auch noch Pest, Cholera, Brände, Missernten, Überschwemmungen das kleine, enge, muffige Städtchen an der Donau heim.

Der ORF aus Wien schreibt hier darüber

Es ist vollbracht: “karolingische und ottonische Kunst” erscheint

Die Buchreihe “Geschichte der Bildenden Kunst in Deutschland” wird mit dem Buch karolingische Kunst beendet.   Der Hamburger Kunsthistoriker Bruno Reudenbach stellt darin in einem Text die Epoche vor, danach schließt ein großer Bildteil an. Bisher war ein Projekt die die bildende Kunst in Deutschland immer daran gescheitert den Begriff  “deutsch”, bei einem Land das durch Kleinstaaterei zersplittert war zu definieren und nicht zuletzt war der Begriff “deutsche Kunst” durch die Nazi mißbraucht worden.

Bei der karolingischen und ottonischen Kunst ist eine Positionsbestimmung besonders wichtig, denn niemand verstand sich im 8. bis frühen 11. Jahrhundert als deutsch. Außerdem waren es nicht allein die karolingischen und ottonischen Könige, die die Kunstproduktion ihrer Zeit bestimmten, sondern vor allem Klöster, Bischofsstädte und Herrscherhöfe. Dazu kommt eine gänzlich andere Vorstellung von der Aufgabe der Kunst, als wir sie heute haben. Sie war immer zweckgebunden und den Interessen des Auftraggebers verpflichtet. Daher gibt es sowohl viele regionale Unterschiede als auch übergreifende Zusammenhänge, die die Kunstproduktion dieser Zeit bestimmten

Hier schreibt die Welt Online über die Veröffentlichung

Bruno Reudenbach: “Geschichte der Bildenden Kunst in Deutschland.” Bd. 1: Karolingische und Ottonische Kunst. erschienen bei Prestel, München. Die 640 Seiten kosten 140,00 Euro. Bei dtv erscheint eine Studienausgabe für 80 Euro.

Eure Hilfe wird benötigt!

Ja, genau Eure Hilfe wird benötigt! Und zwar stecke ich in der heißen Phase zur Vorbereitung der Austellung zur Pfalz Tribur und es wäre nett von euch wenn Ihr in den Kommentaren einfach mal schreibt was Ihr von einer Austellung über Pfalzen oder der Pfalz Tribur erwartet!

Also gemeint ist welche Information wollt ihr haben, Modelle, Deko, Aufmachung, Führungen…. etc. so in der Art.

Darf ruhig übertrieben oder unrealistisch sein, oder einfach das Wort Baukunst oder was weiß ich. Last eurer Fantasie freien Lauf!

Ich denke ist besser wenn ich auch mal Aussenstehende frage, denn ich hab bestimmt ganz andere Vorstellungen als Ihr, bzw. der Besucher einer solchen Ausstellung.  Wozu gibts hier ne Kommentarfunktion!

Dank an:



Empfehlung:


Ab 17.10.2010 im Museum Trebur
in den nächsten Tagen wird das Programm hier erhältlich sein
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