Archiv für die Kategorie „Sonstiges“
Grüße aus Quedlinburg
Wollte mich mal kurz melden. Hotel super, essen fantastisch, Wetter so lala.
Heute habe ich die Stiftskirche und das Schlossmuseum besucht und habe dabei dieses Schwert des 9. Jahrhunderts fotografiert. Leider waren an der Vitrine keinerlei Angaben zum Fund, nur eben 9. Jh. und sowas wie:”auch die Wikis haben solche Schwerter benutzt…”
Morgen gehts nach Gernrode, den Grafen Gero besuchen und anschließend zum Kloster Wendhusen.
Ab nach Quedlinburg
So, ich sitzte jetzt wohl, wenn dieser Post rausgegangen ist, im Auto auf den Weg nach Quedlinburg und mache da bis Freitag ein bisschen Urlaub. Natürlich werde ich ganz klassisch die Schlosskirche und das Museum besuchen, hatte ja geschrieben das ich da noch was recherchieren muss. Ich will auch auf den Münzenberg in Quedlinburg und nach Gernrode. Ach ja und die reste der Stiftskirche in Thale will ich mir ansehen, der wird ja auch gern mal den Karolingern zugeschrieben obwohl sie erst später gebaut wurde.
Irgendwo hab ich gelesen das die Pension WLAN hat und ich hab ja auch mein Handy dabei, aber ob ich blogge oder ob ich überhaupt dazu komme weiß ich noch garnicht. Auf jeden Fall werde ich, wenn ich wieder da bin einiges an Material haben.
Also bis dann und macht nichts kaputt!
PS: An diesen Roulettespammer, der mich seit dem Umzug nervt! Mach dich vom Acker, du Nasenbär!
Trebur, die Umgehungsstraße und der norwegische Blauling
Ich hab lange überlegt ob ich zu dem Thema Umgehungsstraße Trebur überhaupt etwas schreibe. Doch die Diskussion bestimmt bei uns die lokalen Medien.
Seit 1976 plant Trebur eine Umgehungsstraße um den Ort vom Durchgangsverkehr, hauptsächlich durch Kieslaster verursacht, zu entlasten. Nun müsste mich das nicht wirklich interessieren , da ich da nicht mal in der Nähe wohne, aber auch als Autofahrer hat man in der Rüsselsheimerstraße seine Probleme mit parkenden Autos und Gegenverkehr.
Nun sind die Planungen weit fortgeschritten, es gibt mehrere Varianten, die von verschiedenen Stellen, je nach Partei und sonstigen Präferenzen, verschieden favorisiert werden. Dabei kamen bisher hauptsächlich die Bedenken des NABU und der Umwelbehörde wegen des norwegischen Blaulings äähhh der Grauammern und Schwarzspechte zur Sprache.
Wer sich, zu meiner Verwunderung, zurück hält sind Obere und Untere Denkmalbehörde. Beide sollten zumindest mal andeuten das es sie gibt, denn Variante 1 der Umgehung geht volle Möhre durch das spätantike bis spätmittelalterliche Fundgebiet, auf dem sich wohl einst der Vicus der Pfalz befand. Das Areal ist durch Begehungen und geoelektrische Prospektionen bekannt. Nur schneiden wird dabei Variante 2,3, 4.1 das Areal. Auch nördlich des Schwarzbaches sieht das ganze nicht unbedingt besser aus: Hier schneiden sämtliche Varianten römisches Fungebiet.
So oder so, die Gemeinde sollte sich bewusst sein das hier noch mehr auf sie zukommt als nur irgendwelche Vögel, denn wenn irgendetwas gefunden wird, wird es irgendjemanden geben der spätestens in diesem Moment die Denkmalbehörde einschaltet und zumindest wird es dann eine Notgrabung geben müssen!
Hier und hier berichtet das Damrstädert Echo über die Umgehungsstraße
Serverumzug abgeschlossen – Tribur.de wieder erreichbar
Der Umzug zu einem neuen Hoster ist so gut wie abgeschlossen. Die Datenbank läuft (dank mysqldumper), nachdem ich sie fast zerschossen hätte. Und dann hatte sich da so eine blöde .htaccess vom alten Strato Server mit rübergemogelt und mir fast den letzten Nerv geraubt. Wenn noch irgendwelche Probleme sein sollten, bitte kurze Mail an mich.
Ich muss sagen das die Seite um einiges schneller geworden sit!
Serverumzug
Da ich mich wegen einiger Probleme (Strato… cURL… bla bla bla kennt man ja) und auch der Geschwindigkeit aufgeregt hatte, hab ich mich entschieden den Hoster zu wechseln. Es könnte also in nächster Zeit, beim Serverumzug, zu Unerreichbarkeiten der Seite, oder meiner Email kommen, bis die Datenbank und alles wieder am Laufen ist. Naja man kennt das ja. Drückt mir die Daumen! Da ich in der Woche vom 6.-10.9. nicht in Reichweite bin kann es daher zu Verzörungen kommen. Das schon mal im Vorraus!
Ich bitte das zu entschuldigen
… eine Korrektur in eigener Sache
Auch die Main-Spitze schreibt Käse. Muss ich mal so sagen ohne mir da Bildblog-Niveau anmaßen zu wollen. Es geht dabei um die Berichterstattung der Austellung.
Beim Darmstädter Echo wurde noch Alfred Körbel der Vergleich von Trebur zu Haithabu in den Mund gelegt der so nie kam und ausserdem sagte ich das. Ich sagte das man einen Blick auf Haithabu als Anziehungspunkt werfen könne und das die aktuellen Besucherzahlen für ein Museum und eine erlebbare Austellungswelt sprechen. Als direktes Vorbild solle man sich mal das Museum der Pfalz Memleben ansehen, sagte ich!
Die Mainspitze versteckt ihre Fehler etwas besser… nicht im Haupttext sondern im Infofenster dazu. Als Logo diente mit Nichten das barocke Eingangstor des Kirchhofs. Wo würde da die Beziehung liegen? Es sind die ottonischen Bögen der Vorhalle! in der Kirche! IN bedeutet drinnen!
Die Animation soll auch nicht auf der Seite der Gesellschaft stehen sondern wird als CreativeCommons erst mal auf Youtube zu sehen sein, ob es dann auf der Seite stehen wird kann ich bisher noch nicht sagen, da es nie im Gespräch war!
Auch wäre es schön, dass wenn man schon die Internetadresse hinschreibt, auch nicht bei “www.geschichtsverein-trebur.de” nicht unbedingt das .de vergisst!
Das das Foto der Laurentiuskirche eine mehr als 3 Jahre altes Archivfoto ist hätte man zumindest dazu schreiben können.
Positiv zu bewerten ist das beide meinen Nachnamen richtig schreiben, kommt eher selten vor….
PS: Meine Meinung hat nix mit Heimat und Geschichte zu tun!
Auch kleine Schritte sind Schritte
Ich habe in den letzten Tagen Nachrichten bekommen, die mich doch gefreut haben und mir ein schmunzeln bereitet haben.
Ein Ziel dieser Seite ist es ja unter anderem auch auf die Pfalz Tribur als solches aufmerksam zu machen. Der Hintergrund ist der Gedanke, dass wenn mehr Leute Fragen stellen wo denn die Pfalz ist, irgendwann die Archäologen auch wieder darauf aufmerksam werden könnten, die Bewohner sich der Geschichte etwas bewusster werden und wir irgendwann in einem Land mit Regenbogen und Einhörnern leben.
Nun gut, den Regenbogen und die Einhörner lassen wir mal weg, aber mein Bruder hat mir erzählt, dass kürzlich ein Mann in die Buchhandlung, in der seine Frau arbeitet, gekommen ist mit einem Ausdruck dieser Seite quasi wegen dieser Seite ein Buch gesucht hat. Ich hab auch schon Anfragen bekommen ob ich nicht zu Händlerkonditionen, quasi als selbst als Buchhändler an eine Buchhandlung verkaufen könnte…
… die Literatur ist leider noch nicht geschrieben. ![]()
Heute erzählte mir dann Wolfgang Kraft das er eine Anfrage aus dem Rheinland bekommen habe, bei der jemand nach einer Führung durch die Pfalz fragte, von der er so viel im Internet gelesen habe…
… da ich recht allein auf weiter Flur bin kann das eigentlich nur von hier oder von epoc kommen.
Leute ihr könnt mir auch direkt schreiben!
Das schöne daran ist, das es zeigt das man doch auch mit kleinen Schritten und ganz langsam was erreichen kann!
Und gerade eben habe ich 18MB für 2 erste Plakate, ein Kleines und ein Großes, hochgeladen und bestellt, um einfach mal zu sehen wie das so wird. Ein Test also. Vielleicht bin ich am Wochenende dann weitestgehendst mit den Infotafeln fertig und kann dann die Kurzbiographien der Herrscher schreiben (3 hab ich schon). Kleine Schritte eben.
Gedanken zu “Time Team”
Mal unabhängig davon das ich die hektische Machart nicht so mag (man gewöhnt sich dran und sie ist nicht immer so extrem vorhanden), hab ich mir noch ein paar Folgen von Time Team reingezogen und ich glaube ich muss meine skeptische Meinung revidieren. Ausserdem habe mal darüber nachgedacht was in den Kommentaren gesagt wurde :
Schade dass es im deutschsprachigen Raum nicht etwas ähnliches gibt. In England hat diese Sendung, die vom Anfang der 90er-Jahre bis heute läuft, zu einer unglaublichen Popularität der Archäologie geführt und das Geschichtsbewusstsein der Menschen sensibilisiert.
Im Prinzip stimme ich dem zu. Eine von Fachleuten durchgeführte Sondierung eines Geländes, bei Time Team sind es ja meistens ausgewiesene Bodendenkmäler, finanziert vom TV, die dann das ganze senden darf, könnte finanzielle Problem lösen und gleichzeitig z.B. Notgrabungen unterstützen. Gerade in England wo das System Heritage neben staatlichen Geldern u.a. auch durch Lotterien und Reenactment-VA´s finanziert wird, scheint das zu funktionieren. Auch fiehl mir nach den Folgen positiv auf, das die Serie auch einen enormen Mut zu Lücke hat. Gut es wird aus einer Scherbe auch mal schnell ein angels-säschisches Anwesen , so sind sie halt die Engländer mit ihren Angel-Sachsen, aber auch schön finde ich auch das zum Teil örtliche Einwohner mit einbezogen werden, Kinder putzen Funde und die Eltern helfen den Garten “umzugraben” und werden dabei angeleitet. So verliert eigentlich auch der letzte Skeptiker die Angst vor Archäologen. Ebenfalls positiv ist die Aussage in mehreren Folgen, das die Anwohner den Rest machen müssen bzw. die in der Sendung durchgeführte Grabung nur ein Einstieg gewesen sein kann.
Aber “Time Team Germany”?
Vom Konzept und Machart würde das ganze wohl einem Privatsender eher zu Gesicht stehen als den öffentlich Rechtlichen, ich kann mir aber nicht vorstellen das RTL oder PRO7 und Co. das so entsprechend umsetzten könnten oder wollten. Es würde wohl eher so eine Gallileo Mysterie Geschichte werden. Und weil das Original von Tony “Baldrick” Robinson moderiert wird, hätte man garantiert den “cunning plan” auch einen Comedian nehmen. Argh…
Das nächste Problem sehe in den Denkmalbehöreden und den Gesetzen. Jedes Bundesland hat seine eigenen Denkmalschutzgesetze, Ober und Untere Denkmabehörden sind sich schon jetzt fast nie grün. Wie sollte das werden wenn plötzlich ein Fernsehteam in Wiesbaden vor der Tür steht und sagt sie möchten in Trebur buddeln , weil ein einzelner oder ein Verein das vorgeschlagen hätte?
Das größte Problem befürchte ich sind aber die Nachahmer, die einfach auf dem Acker mit dem Spaten hantieren. Ich meine da nicht die im allgemeinen als Raubgräber bezeichneten Gestalten, sondern eher naive Nachahmer, die vielleicht nicht mal was böses, sondern helfen wollen. (Aber das haben wir ja immer)
Ich weiß leider nicht wie die Reaktion in England waren als Channel4 die Serie startete. Wahrscheinlich waren sie sehr gespalten, aber zumindest muss die Unterstützung des Heritage ja von Anfang an dagewesen sein, sonst geht mit Buddeln mal garnichts.
Das Geschichtsbewustsein der Leute sensibilisieren… Das wäre natürlich was! Hier bei uns in Deutschland hab ich manchmal das Gefühl das für einige Leute die Geschichte erstmit der Gründung der BRD anfängt und der Rest mehr oder weniger den Fachleuten, Interessierten oder Beknackten (z.B. ich) überlassen wird. Ich frage mich ob das mit der deutschen Kleinstaaterei zusammenhängt, das man auch nicht nach links und rechts schaut, aber damit sollen sich die Soziologen auseinandersetzten. Dennoch steht fest das wir hier im Gegensatz zu unseren Nachbarländern Dänemark, Frankreich und England (ist ja nur durch Wasser getrennt, genauso wie unser Nachbarland Island
)einiges an Bewusstsein für Geschichte nachholen müssen!
Darmstadt baut mir eine Zeitmaschine in die 70er
Die Siebziger waren für mich immer grau. So grau und regnerisch wie der Himmel im Vorspann der Rappelkiste. Das einzig Bunte war das Entchen auf meiner verhassten Latzhose. Und wenn sich die Siebziger nicht in einem sandigen, bauruinenartigen Hinterhof abspielten, so fanden sie vor Sichtbeton und Plattenbauten statt. Überhaupt, Beton! Beton soweit das Auge reicht. (Seltsam eigentlich diese Erinnerung, wo ich doch weder in Halle-Neustadt, noch im “Dicken Busch” in Rüsselsheim aufgewachsen bin, sondern auf dem Land und mitten im Grünen.)
Am Montag, es war regnerisch und stürmisch, der Himmel grau verhangen, musste ich zu einem Kundenbesuch in die Darmstädter Innenstadt. Über die Hügelstraße verließ ich die Fußgängerzone wieder und sah das der Bauzaun, der zwischen Ludwigskirche und Staatstheater den Blick auf die Georg-Büchner-Anlage versperrte, entfernt worden war. Die Bauarbeiten an der Anlage waren beendet und hatten aus der Georg-Büchner-Anlage den Georg-Büchner-Platz gemacht.
Früher war die Anlage ein typisches Produkt der 70er. Wasserbecken und rechtwinkelige Blumenbeet mit überwucherten Hecken in Waschbetonoptik. Grau. Verschmutzt. Wasserbecken und Hecken wurden zum Mülleimer. Und nun?
Als ich das Ergebnis sah, dachte ich: So müssen die 70er ausgesehen haben als sie noch neu waren! Der graue Waschbeton ist weißem Sichtbeton gewichen, aber in ein oder zwei Jahren wird der auch schon grau werden, so wie es mit der neuen Fassade des Staatstheater jetzt schon geschieht. Die rechteckigen Blumenbeete, sind länglichen Grasstreifen gewichen, die auf Grund der Grashöhe nicht mehr als Mülleimer dienen sollten, aber bestimmt wegen der Kanten den ein oder anderen Stolperer auslösen dürften. Um den Stürzenden und den Müll wieder aufzufangen gibts wieder ein Wasserbecken. Als Blickfang gibt es weiße Betonpilze. Ich meine die aus den 70ern noch zu kennen.
Beton.org macht zusammen mit Dyckerhoff (ein Reizwort für Treburer) Eigenwerbung mit ihrem in weiß erstrahlendem Betonensemble. Nachts sieht das ganze ja ganz witzig aus, aber leider auch nur bei Festbeleuchtung. Bei starker Sommersonne aber läuft man Gefahr schneeblind zu werden, wenn der Himmel grau und regnerisch ist, wird die Anlage schon jetzt zum Spiegel des Himmels und passt sich hervorragend an die Wolkendecke an. Ich bin auf den Winter gespannt! Wahrscheinlich wird dann auch der heute noch eigenartig Grün leuchtende Rasen sich mit einem schneematschgrau an den Himmel an und “Dyckerhoff Weiss, der Ästhet unter den Zementen” (Zitat Beton.org) wird seinen bestes geben hier mit zuhalten.
Oh, Darmstadt! Du Dorf mit Straßenbahn (Zitat: Mein Chef). Was wäre ich nur ohne deine klasse Einfälle! Du hast es geschafft mich für einige Minuten in die 70er zu versetzten, nur die Latzhose mit dem Entchen hat gefehlt. Danke! Und jetzt könnt ihr den Mist wieder wegmachen.
The Wild Hunt
Gerade den Trailer von The Wild Hunt gesehen. Kannte ich nicht, aber muss man wahrscheinlich nicht kennen. Der Trefferstreit ist irgendwie ähhh… witzig (min. 0:30). ;-)
Die Story: Ex-Freund versucht seine Ex wieder zu bekommen und ein Psychopath macht aus dem Spiel (LARP) blutigen Ernst(nicht LARP) … …kennt man ja das ganze, eben halt nur mit Fantasy Ambiente. Wobei die Wertung bei IMDb und Rotten Tomatoes gar nicht so schlecht ist. Ist aber nicht mein Ding glaub ich.







