Die Ortsentwicklung Treburs Teil II – Bis die Franken kommen

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7 Antworten

  1. Schöne Zusammenfassung!
    Von der Schlacht bei Zülpich bei GG habe ich in den Büchern von Franz Flach über die Stadtgeschichte von GG auch gelesen…
    Zwei Fragen habe ich:
    – Sie haben die Straße nach Südosten mit einem Knick eingetragen. Wie kam das historisch zustande?
    – Gibt es zu der Fischersiedlung auch archäologische Funde?
    Liebe Grüße

    Daniel Jünger

  2. Der Knick erklärt sich recht leicht: Die mittelalterliche Straßenführeng verlief in etwa dieser Stelle in dieser Richtung, also im rechten Winkel zum Bachverlauf. Sie war als Knüppeldamm ausgeführt. Zu dem wurden bei Bauarbeiten (Rohrverlegung?) eine Pfostensetzung bemerkt und von Eugen Schenkel dokumentiert (leider nicht archäologisch untersucht).
    Die Fischersiedlung basiert zum einen auf der Ortsbegehung verschiedenster Personen zum anderen auf Gesprächen mit Historikern. Zunächst einmal ist der Begriff „Fischersiedlung“ von der dortigen Fischergassee abgeleitet, die aber tatsächlich von den dort ansässigen Fischern stammte. Laut Unterlagen war dies der ärmste Teil Treburs, wenn man so will.
    Dennoch wird die Fischergasse 1 t.T. als Wehrhof oder, als „in der Art eines Wehrhofes“ verzeichnet. Auf dem Katasterplan von 1890 kann man zudem erkennen das sich dort etwas wie ein weiteres „Ortszentrum“ befindet. Letztendlich ist die Vorstellung das es sich rein um Fischer als Bewohner gehandelt hat aber hypothetisch.
    Und wo ich gerade dabei bin. Die Ost-West Straßenführung läuft nicht auf der heutigen Hauptstraße, da Eugen Schenkel sie so vermutet das sie in etwa auf dieses Zentrum zuführt. Sie würde somit an den Fundplätzen Richtung Astheim vorbei führen.

  3. Ok, danke!
    Ich habe gesehen, dass Sie mal ein Geländemodell vom Ortskern erstellt hatten. Hatten Sie dazu das DIgitale Geländemodell vom Landesvermessungsamt genutzt? Das zeigt ja so feine Abstufungen, dass alte Dämme im Schwarzbachbereich sichtbar werden müssten.
    Wenn Sie das nicht haben, könnte ich sowas organisieren.

  4. Leider hatte ich keine passenden Daten Damals zur Hand und bin tatsächlich mit dem GPS durch die Gegend marschiert und hab mir ein Raster erstellt, das ganze mehrfach wiederholt und gemittelt und in Graustufen übertragen. Das Ergebnis war gelinde Gesagt furchtbar…
    Ich denke nicht das man etwas sehen würde. Ich bin gerade vergangene Woche noch mal in dem Bereich gewesen und habe Fotos gemacht. Aber nicht einmal mit Fantasie konnte ich etwas erahnen.
    Über die Daten würde ich mich freuen, dann wäre definitiv ein Kaffee meinerseits fällig!

  5. Ich schicke dazu eine E-Mail.

  6. Hallo, wollte nur mal nachfragen, ob die Email angekommen ist. Mit Anhängen landet das ja gelegentlich im Spam…
    Viele Grüße
    Daniel Jünger

  7. Rino sagt:

    Absolute Top arbeit markus:-)

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