Neues vom Zullestein und seine Verbindung zum Astheimer Burgus

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3 Antworten

  1. Hallo,
    die Untersuchungen der römischen Brücken über den Restneckar bei Goddelau haben aber angeblich gezeigt, dass der Flusslauf dort im 4.Jh. schon stark verlandet und nicht mehr schiffbar war. Die ebenfalls römische Brücke bei Bickenbach ist in ihrer Spätphase in einen Damm umgewandelt worden. Die Verlandung muss also noch zur römischen Zeit erfolgt sein. Ich weiß nicht, inwieweit die Untersuchungen am Zullestein wirklich Rückschlüsse auf den weiteren Weschnitzverlauf zulassen. Vielleicht lag die „neue“ Mündung in den Rhein in der spätrömischen Zeit etwas entfernt von der mittelalterlichen?
    Viele Grüße
    Daniel Jünger

  2. Danke für den Hinweis , da hatte ich dann was übersehen/ ganz vergessen ( z.B. Christiane Singer, Die Vegetation des nördlichen hessischen Rieds während der Eisenzeit, der römischen Kaiserzeit und dem Frühmittelalter S63) Ich hoffe tark das die Heidelberg zum Zullestein noch was nachreichen in Form eines Papers.

  3. Vielen Dank aber noch für die beiden Links. Die Visualisierung gefällt mir gut. Und es erscheint mir auch logisch, dass flusseitig eine weitere Mauer den Hof des Burgus begrenzte. Die bisherige Rekonstruktion erschein mir immer glaubhaft, weil man sich die Funktionsabläufe da sehr gut vorstellen kann. Ich habe eine Anlegestelle und drumherum eine Befestigung… Wenn man aber an die deutlichen Unterschiede im Wasserstand des Rheins denkt, dann kann das ja gar nicht funktioniert haben. Der Kai kann nicht so konstruiert gewesen sein, dass er bei Hoch- und Niedrigwasser funktioniert hätte. Bei Niedrigwasser hätte ein Angreifer so einfach über die Wasserseite in den Hof spazieren können.
    Gerade habe ich mit die Darstellung des Burgus in Ladenburg nochmal angesehen, der ja auch so funktioniert haben müsste. Dort ist aber im archäologischen Plan nur das Hauptgebäude und die zwei Winkelmauern dargestellt…

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