Die karolingische Tunika III – Mehr als ein Schnitt

Das könnte Dich auch interessieren …

3 Antworten

  1. Olaf Himmelberg sagt:

    Hallo Leute,
    Nach reiflicher Überlegung möchte ich meine Gewandung die Karolingerzeit anpassen bzw. erneuern, leider und trotz fleißiges Lesen so mancher Artikel über die Zeit der Karolinger sind noch ein paar Fragen offen.

    1. wie bunt war die Kleidung eines Adeligen der Untersten Stufe ? Oft sieht man „Bauern“ mit recht Farbigen Frühmittelalterlichen Gewand, wie Blau und Grün, Gelb, Braun, Grau und Naturfarben….. Blau und Grün für einfache Leute ? Ich würde für meine Gewandung eines klein Adeligen Naturfarben, Leinen und Schurwolle verwenden… Könnte das passen ?
    2. Wie lang war die unter und Ober Tunika im gegürteten und gerafften Zustand, bis kurz oberhalb oder kurz unterhalb des Kiens, war eine ggf. Länger?
    3. Die Wandenwickel, was für Farben würden für mich als armen Adeligen passen, naturfarben habe ich schon, ich dacht aber ein paar Rote (als einziges Standes Symbol, neben den Waffen könnte es sein) könnten auch passen… Oder ?
    4. Der Mantel ist klar, ebenso die Schuhe, Halstuch, Beutel, Gürtel usw.
    5. Bewaffnung…. Ein immer Währendes Thema, ich Persönlich bin fast immer nur mit einen etwas längeren Messer das einem Gladius mit Schweizer Dolch Griff gleicht, in wie weit das tragbar ist weiß ich nicht, zusätzlich trage ich ein Kleines Messer. Sollte ich mal ein Schwert mit führen dann währe das ein Gefäß Typ N das vor 850 auftaucht….. Warum ein Typ N ? Ich mag die längere Parierstange und diese ist für mich auch Sicherer wer mal ein paar auf die Finger bekommen hat weiß was ich meine. Auf einen Helm und Schild verzichte ich da ich nicht Aktiv an „Kämpfen“ teilnehmen will. Als Lanze habe ich ein 2,40m hohe Flügellanze mit der auch nicht gekämpft wird 🙂
    6. Gibt es noch was auf das ich bei der Tracht achten sollte, habe ich was vergessen ?

    Danke für eure Hilfe schon mal im Voraus 🙂

    Mit Gruß Olaf

  2. ulrich sagt:

    Hallo Markus,
    ich habe meine letzte Tunika mit angesetztem Rockteil aus Trapezen genäht, weil ich die Psalter Darstellungen genauso interpretiere wie Du. Die Tunika (das Rockteil) fällt sehr schön weit aus und es gab keinen Verschnitt durch die Trapezform. Weiterhin haben die Trapeze stumpfere Eckwinkel als Dreieckskeile, so kommt es beim Trapezschnitt zu weniger Stofflagen in den Ecken. Meiner Meinung nach sind Trapeze einfacher zu vernähen.
    Gruß Ulrich

  3. Vielen Dank für die Rückmeldung an dieser Stelle nochmal Ulrich! Konnte ja den Schnitt am Wochenende bewundern und war zugegebener Maßen erstaunt das der Rock so gut fällt. Womöglich hat hier auch der Lederinfassung beigetragen 😉 Lob und Dank gebührt Dir das Du das Versuchskaninchen gegeben hast !!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.