Gedanken zu Heinrich III und Trebur

Leider geben die Aufenthalte Heinrich III nicht sonderlich viel her. Kein großen Hoftage, keine Synoden wie noch zur Zeit Konrad II. Es gibt einen Papstaufenthalt von dem wir aber auch zu wenig wissen, als das wir hier große Aussagen machen könnten. Das wesentlich hatte ich ja hier schon mal zusammengefasst.
Die Wahl des Sohnes Heinrich IV. zum König verdeutlicht nur wieder den Versammlungscharakter der Pfalz Trebur. Ich werde mir aber in diesem Fall die Quellen noch einmal ganz genau durchlesen und mit anderen Wahlen (Heinrich V) vergleichen, denn ich könnte mir sehr gut eine Festkrönung in diesem Zusammenhang vorstellen.

Einzig die Orte allgemein und die Wegeführung finde ich direkt interessant. Weiterhin stehen Orte wie Kloster Erstein  und Straßburg hoch im Kurs, die ihren Aufstieg unter den Ottonen begannen. Klöster und noch mehr Bistumstädte wie Münster, Köln, Minden stehen hoch im Kurs.
Der Rhein scheint verstärkt als Weg von Süden nach Norden genutzt worden zu sein. Auch bilden sich neue Handelswege heraus. Es ist die Zeit in der etwa der Aufstieg Oppenheims beginnt, das 1008 Marktrechte erhalten hatte. Ursprünglich führte der Haupthandelsweg von Metz kommend nach Worms die A6 folgend. Diese Route verschiebt sich nun nach Norden (A63) bis nach Oppenheim. Hiervon könnte genrell auch Trebur als Wegestation profitiert haben.

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