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Stimmen zum Kerkeling Terra-X

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2 Antworten

  1. Holger sagt:

    Sich darüber auszulassen, daß dort wo Hape Kerkeling draufsteht auch Hape Kerkeling drinsteckt ist aber schon ein bißchen albern.

  2. Jörg sagt:

    Ich hab’s auch ganz gesehen, beide Folgen, die bisher gelaufen sind. Allerdings frage ich mich, warum. Das deutsche Infotainment Fernsehen versucht immer wieder die BBC zu kopieren und scheitert meist grandios daran. Die Terry Jones-Dokus fallen mir da als Vergleich spontan ein. Nur abgesehen davon, dass – bei allem Respekt vor Kerkeling – Jones als Humorist in ner andren Liga spielt und auch wenn Jones manchmal etwas arg einseitig und wenig differenziert ist, er hat sich wenigstens ERNSTHAFT selbst mit den Themen auseinander gesetzt und sich nicht einfach von ner drittklassigen Redaktion alles erarbeiten lassen und dann ein paar laue Witze dazu geschrieben. Bei Kerkeling wurde derselbe Kram gesagt, wie das aus verschiedenen ZDF-Dokus bekannt ist, man hat sogar Spielszenen wiederverwendet. Nur alles so im Schnelldurchlauf, dass für absolut nichts Zeit blieb, mal etwas näher drauf einzugehen.

    Und dann war’s oft eher ein „Best-Of“ aus Hollywood-Klischees. Während Terry Jones mit seinen Dokumentation bewusst Klischees hinterfragt, hat man bei Kerkeling beispielsweise über Nero nur dasselbe alte Klischee vom singenden Irren gezeigt bekommen. Ich fand ja Ustinov durchaus grandios in der Rolle, aber wenn ich noch einmal die immer gleiche, dumme Imitation sehen muss, erschieß ich meinen Fernseher. Warum kann man statt dessen nicht mal thematisieren, dass unser Bild von Nero sehr davon geprägt ist, dass man ihn nach dem Dynastiewechsel als besonders schlimmen Kerl darstellen musste? Wär doch auch mal ne schöne Sendung: wie ist unser Bild von Geschichte und historischen Personen eigentlich entstanden?

    Das Problem ist einfach, dass man Kerkeling zu jeder Sekunde ansieht, dass sein Interesse an Geschichte extrem oberflächig ist, so wie das eines Pauschaltouristen vor der Cheops-Pyramide. Was nämlich von Timing und Ton gut funktionierte, war die Szene an der Klagemauer. Da hat der Jakobswegspilger einen Bezug dazu und weiß es angemessen zu präsentieren. Nur hat das halt wenig mit Geschichte zu tun.

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