Zur Forschungsgeschichte der Lorscher Torhalle

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11 Antworten

  1. andreas sagt:

    Naja, vielleicht bringt ja die baldige Ausstellung mit dem dazugehörigen Ausstellungskatalog „Vom Reichskloster Karls des Großen zu Weltkulturerbe der Menscheit“ mehr kritische Klarheit in diese unterschiedlichen Lehrmeinungen. Besagte Ausstellung im Museumszentrum Lorsch findet vom 28.05.2011 bis 29.01.2012 statt. Dazugehörige Lektüre Ende Mai im Imhoff Verlag.

  2. Segestes sagt:

    Laut Heinrich Walbe, wurde die Lorscher Halle in langobardisch Maßen errichtet:

    Sie ist exakt 25 „pes liutprandi“ (langobardische Fuß) breit
    und 3 x 25/2 „pes liutprandi“ (= 25 Cubiti bzw Ellen) lang.

    Karl d. Gr. hat angeblich 774 langobardische Handwerker nach Lampertheim(?), bzw zu den beiden Baustellen Worms und Lorsch, gebracht – dass daran etwas dran sein kann, sieht man nun an den Abmessungen der Torhalle von Lorsch.
    Die Spur dieser Langobarden lässt sich noch einige Zeit verfolgen. Auch beim Klosters Lorschmit wurde, einige Jahre später, mit den „pes liutprandi“ gearbeitet.
    Deshalb ist die These mit Karl. d. Gr. als Erbauer nicht gerade unwahrscheinlich.
    Mag sein, dass der fromme Ludwig sie lediglich umgebaut hat.

  3. Soweit ich die Walbe Aussagen kenne (habe sie nur im Pörtner) scheint das auch vollkommen korrekt zu sein. Jedoch geben J.Fleckenstein (Erinnerungen an Karl den Großen) und R.Zeilinger-Büchler (Kunstgeschichtliche Betrachtungen zur Datierungen der Lorscher Kunsthalle) dargelegt das a) die Zeit bis zur Weihe 774 zum Bau der Torhalle nicht ausgereicht hätte zumal nur die Kirche fertig gestellt wurde und der Rest in Holzbauweise abgeschlossen wurde und b)stilistisch der Bau erst nach 800 einzuordnen wäre… Konjunktiv 😉 Also alle Möglichkeiten offen, kann ja alles ganz anders gewesen sein.

    warten wir mal ab was Lorsch demnächst so sagt (hab seit der Päpstin Aktion von denen auch nicht mehr so viel vertrauen), wurde auch schon mit Flyern bombardiert worden.

  4. Segestes sagt:

    „habe sie nur im Pörtner“

    -Die Erben der Römer- ?

  5. Segestes sagt:

    Ein sehr angenehm zu lesendes Buch,
    leider in der Frage Lorsch, nicht sehr ins Detail gehend.

    Ich habe mir jedenfalls schon vor ein paar Wochen folgende Monographie vorbestellt:

    http://www.amazon.de/Kloster-Lorsch-Reichskloster-Weltkulturerbe-Menschheit/dp/3865686435/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1304317963&sr=8-10

    Dürfte recht interessant sein (hoffentlich).

  6. Jetzt nehmt mir doch nicht alle meine kommenden Post vorweg! *lach*
    (Habs auch schon bestellt, das war ja der Grund das ich so ein bisschen Lorsch Gedöns mache, um dann hinterher Vergleichen zu können!)

  7. Segestes sagt:

    Huch, das wollte ich nicht!
    😉

  8. andreas sagt:

    Tut mir ebenso leid! ;-))

  9. Datierung und Zweck zur Lorscher Torhalle unter google „eschbornblog“.

  10. Der so genannte Sarg Ludwigs des Deutschen wurde nicht im Reichskloster Lorsch auf der Düne gefunden, sondern im Kloster Hagen an der Weschnitz. Er wird im Volksmund dem Nibelungen Siegfried zugeordnet. Er ist nich datierbar.
    Die bisher beste Datierung der Torhalle finden Sie unter „Datierung Torhalle“ oder unter „Eschbornblog“ im Iternet.

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