Die Deutschen II. – Karl der Große

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2 Antworten

  1. Mist, jetzt hab ich’s doch verpasst. Aber im ZDF Forum hab ich grade gelesen, dass sie die Externsteine als sächsisches Heiligtum dargestellt haben. Es ist unfassbar: da will man’s mit den Informationen nicht übertreiben, um den Gelegenheitszuschauer nicht zu vergraulen und dann reichen einem die tatsächlich vorhandenen Informationen nicht mal aus, man muss die alten Märchen wieder aufleben lassen. Wozu? Um linksalternative Esoteriker genauso anzusprechen wie das braune Gesocks auf der andren Seite? Sind das die Leute, die man meint, damit erreichen zu müssen?

  2. Ich habs mir mittlerweile in der ZDF Mediathek angesehen. Das ist ja noch grauenhafter als ich mir vorgestellt habe. Ich kann auch nicht sehen, dass die Inszenierung besser geworden ist. Exzessiv verwendete Zeitlupen (schon immer ein billiges Stilmittel), grausige Schauspieler, nicht lippensynchrones Dubbing, Karl, der Große, von jemanden gespielt, der so klein ist, dass er eher wie Frodo wirkt und mit Heavy Metal einreitende Franken (wenn sie was von Saxon genommen hätten, hätte es wenigstens von Humor gezeugt, so aber nur Pathos, noch mal Pathos und dann auch noch Pathos in Zeitlupe). Dann diese blödsinnige Kindheitsanekdote, der Versuch Karl und Widukind als klassische, von den Umständen getriebene Gegner zu stilisieren, ohne für so ein komplexes Beziehungsgeflecht Zeit zu haben… „Wo bist du, Widukind?“… ich würd mich schämen, wenn ich so was zu verantworten hätte…

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