Der Niedergang der Pfalz Tribur I – Die Zeit der Salier

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2 Antworten

  1. Hallo, ich glaube nicht an die Hypothes eines Fluchs. Das Königsgut Trebur war bis zur Verpfändung 1248 durch Gegenkönig Wilhelm von Holland für die königliche Versorgung weiterhin wichtig. Die Verpfändung die nicht mehr eingelöst wurde brachte den Grafen von Katzenelnbogen einen großen Gebietszuwachs südlich des Mains. Durch die Verpfändung wurde die Machtstellung der Herrn von Hagen Münzenberg die Reichsgutverwalter in der Wetterau und im Forst Dreieichenhain waren, gebrochen.
    Stadtpfalzen in den Bischofsstädten und der neu entstehenden Reichstädten boten einfach mehr Komfor. Die ländlichen Pfalzen Ingelheim und Trebur hatten hier nichts zu bieten.

  2. Markus sagt:

    *Grins* hab ich ja auch geschrieben, wollte nur alle Theorien zusammenfassen (bis auf das abbrennen):

    Weitgehend unbeachtet blieb bis jetzt den Betrachtungen die allgemeine städtebauliche Entwicklung im Reichsgebiet, bisher fand ich sie nur in dem Vortrag Dr. Buschs „Die Pfalz Trebur unter Heinrich IV. vom Schauplatz großer Politik zum gemiedenen Ort“ erwähnt. Bischofssitze gewannen gegenüber den Pfalzen immer mehr an Macht und die Könige und Kaiser nutzten vermehrt die Bischofspfalzen für einen Aufenthalt. Der Niedergang der Pfalzen hatte bereits begonnen! Und Tribur lag zu nah an anderen bedeutenden Bischofssitzen (Worms, Mainz) oder Städten (Frankfurt) um sich selbst zur Stadt zu entwickeln.(siehe dazu den Artikel „Wandel der Pfalz und Königtum zu salischer Zeit“)

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